Redaktion Der Bund
24. Oktober 2017
23 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Es gibt kaum eine bessere Lösung als das Tram, jedoch eine weitere Linie über den Zeitglocken zum Bahnhof zu führen ist schlichtweg kurzsichtig. Warum nicht (z.B) via Schermenweg zum Nordring und gleichzeitig den Wylerbus mit dieser Tramlinie ersetzen? Das würde den Gegnern (Alleebäume) den Wind aus den Segeln nehmen, Der Wyler wäre auch besser bedient und dieses Tram würde die Achse Zytglogge-Bahnhof nicht noch stärker belasten. Wahrscheinlich wäre das weitsichtiger, denn die geplante Strecke ist nur ein Pflästerchen für die Verkehrsmisere.




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Ob es das Tramprojekt braucht oder nicht, wird sich nie objektiv beantworten lassen. Es ist abhängig von angenommenen Szenarien, von anvisierten Zielen und persönlicher Werthaltung. Wenn man es baut, weiss man nicht, wie es ohne geworden wäre, und wenn man es anders löst, weiss man nie, wie es mit dem Projekt herausgekommen wäre.

Zweifellos ist ÖV besser als privater Motorverkehr, und gönnen alle Ostermundigen gute Verbindungen. Ebenso klar ist, dass es nicht ohne Nachteile geht. Die Frage ist, welche Opfer das Individuum oder die Gesellschaft zu geben bereit sind. Persönlich bin ich skeptisch, dass genau dieses Projekt mit genau diesen Fahrzeugen und genau diesem unflexiblen, störungsanfälligen System angesicht der Entwicklungen in Fahrzeugtechnik und Kommunikation noch zeitgemäss ist.




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günstig und praktisch – verkürzte 10er-Buslinie plus alternative Tramroute

Weshalb bauen wir das bestehende Tramnetz nicht einfach aus? Das wäre kostengünstiger und brächte einige wesentliche Vorteile!

Routenvorschlag Ostermundigentram: Bern – Zytglogge – Viktoriaplatz – Guisanplatz – via PostFinance-Tower zur Station Schosshaldenfriedhof. So wäre Ostermundigen besser mit dem Breitenrain und dem Einkaufs- und Arbeitszentrum Wankdorf verbunden und die Baumalleen der Viktoriastrasse und teilweise der oberen Ostermundigenstrasse könnten geschont werden. Dadurch, dass es die neue Traminfrastruktur erst ab dem Pulverweg bräuchte, könnten viele teure Gleismeter eingespart werden.

Routenvorschlag für die 10er Linie: Bahnhof – Gewerbeschule (via Lorrainebrücke) – Viktoriaplatz (via Viktoriarain) – Rosengarten – Galgenfeld – bis zur neuen Endstation Waldeck oder Zentrum Paul Klee. Mit dieser Routenwahl wäre die Altstadt nicht noch stärker belastet und der Viktoriaplatz direkt mit dem Bahnhof Bern verbunden.




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Ich kann Frau Machado nur zustimmen. Wieso braucht es in der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt zwischen Hirschengraben und Zytglogge drei Buslinien und fünf Tramlinien?

Die Idee des Tramnetzes mit Durchmesserlinien muss aufgegeben werden! Ich schlage vor: am Hirschengraben werden die Linien von unten mit denen von oben verknüpft. Am Zytglogge ebenfalls. Damit ist die Achse Hirschengraben-Zytglogge frei vom ÖV. Sie wird ersetzt durch ein Rollband, wie in den grossen Flughäfen, welch es kontinuierlich läuft. Es hat gegen aussen eine langsame und gegen innen eine schnellere Komponente. Jedermann kann überall auf- und absteigen. Auch das Überqueren der Strasse geht problemlos und die Zulieferer fahren auf der bisherigen Spur. Wäre mal etwas echt Neues und vor allem Fussgängerfreundliches!

Ich werde nein stimmen, weil sich von den etablierten Parteien niemand die Mühe für einen Gedanken über den Nasenspitz hinaus macht.




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Wieso nicht so die Kapazitäten erhöhen?

  • Die Worb S-Bahnlinie (Orange Bahn) in einer zu bauenden S-Kurve unterirdisch von Bolligen via Ostermundigen zurück nach Stettlen und ins Worblental umbauen
  • Die ausgebaute S- Bahn der BLS vom Wankdorf direkt nach Ostermundigen ausbauen

Ob die nötige Kapazitätserhöhung mit einer konventionellen Tramlinie Zukunft hat, wird eine weitere Abstimmung zeigen.

Das Tram ist nicht unbedingt der Freund des Fahrradbetriebs, und somit aus meiner Sicht – in einer Velostadt wie Bern es sein möchte – sollte die Kapazität mit velofreundlicheren Lösungen erhöht werden.




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Ein JA zum Tram Bern – Ostermundigen ist nötig

Am 26. November stimmen die Stimmberechtigten der Stadt Bern über ein Projekt ab, das rational begründet und für das heutige und erst recht für das zukünftige Passagieraufkommen im ÖV absolut nötig ist. Es ist vom Projekt Tram Region Bern abgeleitet, ist also vielfach geprüft worden und als beste Lösung erkannt worden. Die gewählte Linienführung wurde aus vielen Varianten als die Beste auserkoren, Ingenieure und Fachleute aus verschiedenen Gebieten haben zusammen diese Bestlösung erarbeitet.

Gegner dieses zukunftsweisenden Projektes streuen schon jetzt wieder absurde Falschmeldungen. Am 26. Oktober schreibt Hans-Martin Bürki im „Der Bund“, dass die Ostermundigenstrasse um 10 Meter verbreitert werde würde, damit die Autos das Tram bequem überholen könnten. Richtig ist, dass im Projekt darauf geachtet wurde, dass sowohl der Individualverkehr als auch das Tram so wenig wie möglich im Stau stecken bleibt. Die Lösung ist ein Verkehrsmanagementsystem, das sich die heute zur Verfügung stehende Technik zunutze macht. Eine Verbreiterung der Ostermundigenstrasse um zehn Meter, wie der Leser schreibt, gibt es nur in seinem Kopf.

Dass der WWF für das Tramprojekt eintritt, ist ebenfalls klar begründet: Ein gutes, bequemes und leistungsfähiges öffentliches Verkehrsmittel bringt mehr Leute dazu, auf das eigene Auto zu verzichten. Das schont unsere Umwelt, das ist gut und ganz im Sinn des WWF.

Rudolf Mahler
Ostermundigen




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    Welche Seite mehr «Falschmeldungen» und Mauscheleien nötig hat, um ihr Ziel zu verfolgen, möge das Stimmvolk beurteilen.

    Jedenfalls sollte Ruedi Mahler die Projekt-Pläne lesen, bevor er dem Kritiker Bürki Phantasien unterstellt. Ich behaupte jetzt nicht, ihm als Mundiger sei es egal, wie Bern verunstaltet würde – Mundigen verlöre keine ganzen Alleen.

    Noch zur Klärung: «Fahrbahn» ist dort, wo der Fahrverkehr ist. «Strasse» meint inklusive Trottoir.
    Die Pläne zeigen beispielsweise:

    1. Ostermundigenstrasse, Schosshaldenfriedhof, Bereich heutige Bushaltestelle:

    • Die Strasse würde tatsächlich über 9m breiter (ja, ein Teil ist ein neuer Grünstreifen).
    • Die Fahrbahn allein würde mehr als doppelt so breit wie heute, über die ganzen gut 400 Meter.

    2. Ostermundigenstrasse, Siedlung Baumgarten:

    • Die Fahrbahn würde 70% breiter (ohne Trottoir, das neu ausserhalb der Bäume wäre).

    3. Ostermundigenstrasse, westlich der Bitziusstrasse:

    • Die Strasse würde doppelt so breit wie heute.
    • Die Fahrbahn würde ca. 90% breiter als heute.

    Kann man sich das vorstellen? Wäre das stadtverträglich?




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Andreas Stalder

Ja, Bern und Ostermundigen brauchen eine moderne Tramanbindung! Dringend! Aber nicht diese, sondern eine Zukunftweisende. Eine Linie, die bloss der bisherigen Linie 10 auf den engen Strassen mit den alten Alleen, aber vielen Engstellen und Kurven folgt, ist nicht zukunftsgerichtet. Eine weitere Linie in der Innenstadt, die sich am Zytglogge mit 5 weiteren Linien umschlingt, schon gar nicht.

Ein zukunftsgerichtetes Tramnetz muss redundant sein und Umleitungen ermöglichen. Eine moderne Linie könnte ab Waldegg dem alten Industriegleis folgen, das Burgfeld erschliessen und bei der Mingerstrasse das neue Depotgleis nutzen. Ab Breitenrainplatz wäre sie durch die Breitenrainstrasse in den Nordring und von da via Bollwerk zum Bahnhof zu führen und bildete so den Grundast für das ohnehin langfristig geplante Wylertram. Die zusätzlichen Kosten dieser Variante würden sich dann in Zukunft rechnen.

Diese Lösung ist in der Tat zwar nicht die Billigste, weil sie weiterhin einen (kurzen) 10erBus bis Galgenfeld benötigt. Wieso diesen nicht mit dem 12er ab ZPK zu einer Ringlinie verbinden? Aber diese Lösung wäre ein langfristige Investition ins ÖV-Netz Bern und in ein sinnvolles, redundantes und ausbaufähiges Tramnetz. Ein Tram durchs Bollwerk würde dieser am Rand der Altstadt gelegenen eher öden Zone sicher Auftrieb verleihen, so wie z.B. die neuen, seit 1996 in Strasbourg gebauten Trams vorher öden Strassenzüge Renovationen und Aufschwung gebracht haben.




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Bernhard Furrer

Es ist unbestritten, dass die Erschliessung von Ostermundigen mit dem öffentlichen Verkehr dringend verbessert werden muss. Die Opposition richtet sich nicht bloss gegen die Streckenführung oder das Fällen von Alleebäumen; es geht um Grundsätzlicheres.

Das Konzept des öffentlichen Verkehrs in Bern stammt aus den Jahren um 1900: Alle Linien treffen sich am Hauptbahnhof, mit einmaligem Umsteigen ist jede Haltestelle zu erreichen. Seither ist Bern wesentlich gewachsen, die Frequenzen des öffentlichen Verkehrs sind entscheidend grösser geworden, die Innenstadt hat die Grenze der Belastbarkeit mit Tram und Bus erreicht oder überschritten, mit der S-Bahn ist ein neuer Verkehrsträger entstanden.

Dennoch wird das jahrhundertalte System (mit wenigen Ergänzungen wie den Tangentiallinien) immer noch aufrechterhalten. Bevor es mit einer neuen Tramlinie weiter zementiert und in Bereichen wie der Innenstadt wesentlich verschlechtert wird, muss grundsätzlich überlegt werden, wie ein zukunftsorientiertes Verkehrssystem aussieht – dazu gehören Verkehrsmittel (unter ernsthaftem Einbezug der S-Bahn), Linienführung und Fragen nach Subzentren, Belastung des öffentlichen Raums, Umsteigebeziehungen und Fahrzeiten.

Nur die Ablehnung der Vorlage ermöglicht es, diesen überfälligen Prozess einzuleiten und eine Fehlinvestition grossen Ausmasses zu vermeiden.




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Jean-Pierre Ruder

Ich bin ein grosser Verfechter von öV-Erschliessungen und sehe daher auch die geplante Tramlinie nach Ostermundigen positiv. Allerdings habe ich – wie viele andere auch – grosse Bedenken betreffend der Linienführung sowohl zwischen Viktoriaplatz und Galgenfeld als auch in der Innenstadt.

Für die Strecke Viktoriaplatz-Galgenfeld habe ich bereits vor zweieinhalb Jahren, allerdings erfolglos, der Stadt und dem Kanton Bern als Denkanstoss vorgeschlagen, dieses Gebiet mit der erweiterten Buslinie 12 zu erschliessen, die als Ringbuslinie Zytglogge-Zentrum Paul Klee-Galgenfeld-Zytglogge ohne grosse bauliche Veränderungen und insbesondere ohne Baumfällungen die öV-Bedürfnisse dieser Quartiere gut abdecken könnte, auch wenn dann keine direkte Anbindung an den Bahnhof mehr bestünde. Der Länggass-Ast der 12er-Linie könnte ev. mit der Buslinie 20 zusammengehängt werden.

Die Tramlinie 10 könnte – wie andere auch vorschlagen – ab Guisanplatz via Pulverweg nach Ostermundigen führen. Zur Entlastung der Innenstadt könnte dabei als Option auch eine Linienführung Breitenrainplatz-Nordring-Lorrainebrücke (via Breitenrainstrasse) statt über Viktoriaplatz attraktiv sein könnte.




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walter meyer

Es braucht ein ÖV-Konzept. Kein Schnellschuss. Die Abstimmungsvorlage beinhaltet viele ungeklärte Situationen. Wieso werden nicht erstmal alle Quartiere erschlossen? Es gibt ja noch keine Pläne? Nicht mal, wie die Rüti erschlossen wird. Dürfen eigentlich so unfertig gedachte und geplante Vorlagen vors Volk? Zudem sind Tramlinien sind glitschtig und für Velofahrende ungäbig. Die Trams sind voll, die Busse sind voll. Die Vorlage bietet keine Zukunft. Und der Dichtestress und die Staus zu Stosszeiten lösen sich nicht so auf. Das Pendeln ist ein Problem.




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Beat A. Klein

NEIN, oder wenn, dann nicht auch noch via Zytglogge und Bahnhof, eine mutigere Lösung ist gefragt. Nicht einfach der Buslinie entlang, das ist ein Murks. Warum nicht in den Untergrund? Oder ein Sky Train mit Anschlussknoten für die Innenstadt?




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Es spricht einfach mehr für das Tram: ein Tram kann viel mehr Personen transportieren als ein Bus, braucht aber nicht mehr Personal. Es ist vom Feierabendstau viel weniger betroffen als der Bus, weil es zum grossen Teil auf einer separaten Spur fährt. Es ist umweltfreundlich. Es ist schnell und komfortabel. Es hat sich auf den bestehenden Linien bewährt.




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Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser, besten Dank für Ihre Beiträge.
Kurz zusammengefasst lassen sich Ihre Argumente folgendermassen darstellen:
Was Ihrer Meinung nach gegen das Projekt spricht:

  • Das Tram ist ein veraltetes Relikt aus dem letzten Jahrhundert, es war revolutionär, als die Strassen noch gepflastert waren.
  • Die S-Bahn nach Ostermundigen wird ausgebaut, wenn das Tram fertig gebaut ist, wird es nicht mehr gebraucht werden
  • Busse sind die besseren Tram, sie sind flexibel, fahren bis in die Rüti.
  • Das Tram über den Zeitglocken zum Bahnhof zu führen ist schlichtweg kurzsichtig. Warum nicht (z.B) via Schermenweg zum Nordring und gleichzeitig den Wylerbus mit dieser Tramlinie ersetzen?
  • Wir brauchen die Bäume, um das Stadtklima abzukühlen.

Was Ihrer Meinung nach für das Projekt spricht:

  • Bäume werden wieder gepflanzt werden und ohne einen Baum zu fällen, wären wir noch im Mittelalter stecken geblieben.
  • Bümpliz hat seit dem Tram Bern West massiv weniger Verkehr und erfuhr eine eindrückliche Aufwertung des «anrüchigen» Quartiers.
  • Der Fahrplan mit dem Tram ist viel stabiler und die Fahrt angenehmer als mit Bussen.
  • Es ist enorm ineffizienz, mit Dutzenden Bussen zwischen Ostermundigen und Bern hin- und herzugondeln.
  • Längere 2-Achsen-Trolley-Busse in Luzern sind mindestens so abhängig von der Verkehrslage zu Stosszeiten wie kürzere Busse, behinderten dann durch ihre Länge aber auch zu entspannteren Zeiten den Verkehr mehr als normale Busse.



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Wer schon mal im Feierabendverkehr im 10er-Bus zwischen Bern und Ostermundigen stand, weiss wie sich Sardinen in der Büchse fühlen. Diese Buslinie ist seit Jahren chronisch überlastet, regelmässig müssen Menschen an den Haltestellen zurückbleiben. Mit dem Tram Bern-Ostermundigen könnte die Situation endlich massiv verbessert werden. Das Tram hat nicht nur eine höhere Kapazität, es ist auch umweltfreundlicher und kommt schneller durch den Verkehr. Sogar als passionierter Velofahrer gebe ich dem Tram den Vorzug, denn dieses bleibt in seiner Spur und kann einen nicht abdrängen. Und dank genügend breiten Velostreifen können Tram und Velo zukünftig bequem nebeneinander nach Ostermundigen fahren.




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“Wieso es die beste Lösung sein soll, ein Tram auf welcher Linie auch immer durch die Stadt zu führen, ist mir schleierhaft. Das Tram untersteht nicht ohne Grund der Eisenbahngesetzgebung: es ist an Schienen gebunden und hat einen langen Bremsweg. Es gibt viele Unfälle von Velofahrenden durch die Schienen. Wie ausgerechnet Bern als viel selbst gelobte Velostadt dieses Schienennetz ausbauen will, ist nicht nachvollziehbar. Das Tram ist ein veraltetes Relikt aus dem letzten Jahrhundert, es war revolutionär, als die Strassen noch gepflastert waren. ” Simone Machado

Skurrile Argumentation ! In der halben Welt werden Städte, welche sich keine U-Bahn-Löcher leisten können, mit Trams erschlossen, immer mehr und immer dichter. Da muss man sich nur etwas mit offenen Augen umschauen.
Unfälle von Velofahrenden sind mit Garantie kein Argument gegen das Tram. Velofahren-Könnende haben kein Problem mit den Schienen.




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Tramgegner…

  • …rufen nach einer «vernünftigen Verkehrsplanung», schlagen aber eine alternative Tramlinie durchs Niemandsland entlang der Allmenden vor.
  • …machen sich Sorgen wegen den Kosten, wollen aber neben Zusatzbussen und S-Bahn-Ausbau auch noch eine zusätzliche Tramlinie via Wankdorf-Wyler.
  • …machen Stimmung gegen eine zweite Tramachse in der Innenstadt, obwohl diese gar nicht vorgesehen ist.
  • …kritisieren das Fällen der Alleebäume, verschweigen aber, dass viele Bäume wegen der Sanierung von Strassenbelag und Leitungen ohnehin gefällt werden müssten.
  • …sorgen sich angeblich um die Velofahrer, möchten aber in Wirklichkeit verhindern, dass die Autos hinter dem Tram herfahren müssen.

Widersprüche über Widersprüche. Bleiben wir bei den Fakten. Ein Tram ist immer noch die beste Lösung für den öV zwischen Bern und Ostermundigen.




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Florian Wissmann

Bern ist eine Stadt und Städte wachsen. Und Aussenquartiere wie Ostermundigen, Köniz, Wabern oder Zollikofen wachsen mit. Manche mögen das, andere nicht. Aber auch die, die den Wachstum nicht mögen, müssen sich damit abfinden. Der Wachstum findet statt. Und die Tatsache, dass die Aussenquartiere wachsen bedingt halt auch, dass der ÖV sich anpasst. Wo vor 10 Jahren ein Gelenkbus genügt hat, genügt der halt heute nicht mehr.

In anderen Städten ist der Ausbau des ÖV kein Thema. Es werden Trams und U-Bahnen gebaut um die steigenden Passagierzahlen zu bewältigen. In anderen Städten wird dem ÖV die Wertschätzung gegeben, die er verdient.

In Bern (und Ostermundigen) wollen gewisse Kreise offenbar verhindern, dass dem ÖV die Wertschätzung gegeben wird, die er verdient. Diese Leute wähnen sich in der Welt der 1970 und 1980er Jahre. Damals wurde dem Auto alles untergeordnet. Ich hab gedacht, dass wir darüber hinweg sind.

Es braucht höhere Verkehrsleistung, was nur mit dem Tram möglich ist. Dennoch gibt es Politikerinnen in Ostermundigen, die dagegen sind weil sie mit dem Auto bei Regen in den Gleisen ausrutschen könnten.

Es gibt auch Leute, die gegen das Tram sind weil Bäume gefällt werden müssen. Sie argumentieren, dass entlang der Trasse weniger Schatten wäre. Bitte was? Ist die Ostermundigenstrasse eine Hauptstrasse eine Wellnessoase wo es Schatten braucht? Es ist eine Hauptstrasse, die Leistung bringen soll.




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“Es gibt kaum eine bessere Lösung als das Tram, jedoch eine weitere Linie über den Zeitglocken zum Bahnhof zu führen ist schlichtweg kurzsichtig. Warum nicht (z.B) via Schermenweg zum Nordring und gleichzeitig den Wylerbus mit dieser Tramlinie ersetzen? Das würde den Gegnern (Alleebäume) den Wind aus den Segeln nehmen, Der Wyler wäre auch besser bedient und dieses Tram würde die Achse Zytglogge-Bahnhof nicht noch stärker belasten. Wahrscheinlich wäre das weitsichtiger, denn die geplante Strecke ist nur ein Pflästerchen für die Verkehrsmisere.” Herbert Jutzi

Da würde aber die aktuellen Tram-Gegner und Baum-Erhalter ziemlich dumm aus der Wäsche schauen ! Sie wären einfach vom ÖV ausgeschlossen, den BernMobil wird ihnen aus Kostengründen kein Trotzdem-10er anbieten. Sie dürften sich dann auf dem Bummel zum Viktoriaplatz der Bäume erfreuen.
Zudem gäb’s dann plötzlich in den Siedlungen Baumgarten und Schönberg sehr viele Tram-Befürworter.




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