Redaktion Der Bund
27. Dezember 2017
2 Beiträge

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Thomas Schneeberger

Das Thema scheint wirklich nicht viele Leute zu bewegen. Ein „Luxusproblem“ offenbar. Bei Takten von 10 Min. oder weniger ist die Abfahrpünktlichkeit schlicht irrelevant.
Am längsten wartet man logischerweise dort und dann, wo der dünnste Fahrplan ist.

Und logischerweise ist eigentlich nie die Abfahrtszeit ein Problem (eine Verspätung kommt uns Ewiggehetzten sogar noch entgegen), sondern die Ankunftszeit (z.B. fürs Erwischen von von Anschlüssen) bzw. eine verlässliche, relativ konstante Gesamtfahrzeit.
Und wer gemerkt hat, in welcher Bandbreite sich diese Gesamtfahrzeit bewegen kann, wird sich angewöhnen, bei zwingenden Ankunftszeiten einen oder zwei Kurse früher einzusteigen. So einfach ist das.

Mit den vielerorts unnötigen elektronischen Zeit-Anzeigen hat man natürlich die Erwartungshaltung der Fahrgäste sinnlos gesteigert. Zwar ist es toll, wenn man sieht, dass man nur noch 6 Minuten warten muss. Aber wenn dann der Zähler mehrmals 2 Minuten stehen bleibt und nicht mehr runterzählt, dann wird man sauer. Er wechselt ja nie auf Minus-Minuten, damit man die Verspätung auch gleich sehen könnte!




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Der interessante Bund-Artikel zeigt doch, dass der öV in der Stadt Bern bestens funktioniert. Verspätungen von 1 – 2 Minuten sind nun wirklich vernachlässigbar. Steigerungspotenzial gibt es sicher noch bei den Tangentiallinien. Wenig überraschend gibt es dort am meisten Verspätungen, denn diese Busse bleiben oft im übrigen Verkehr stecken. Um dies zu verbessern braucht es eine zusätzliche Reduktion des motorisierten Individualverkehrs, zum Beispiel auf der vielbefahrenen Thunstrasse (Linie 28). Hier muss die Stadt endlich vorwärts machen! Davon profitieren dann neben den öV-Nutzern auch die Fussgänger und die Velofahrer.




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