Redaktion Der Bund
15. Januar 2018
14 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Bigler Ernst

Es ist offensichtlich, dass Bern über eine erfolgreiche Museumslandschaft verfügt. Diejenigen aber, die mit schwachen Konzepten dem breiten Publikum nicht viel bieten können und nur nach öffentlichen Unterstützungsgeldern schreien schwächen den guten Ruf dieser Errungenschaft.

So liegt es nicht am Standort und an den zur Verfügung gestellten Subventionen des Alpinen Museums, erfolgreich in Berns Museumslandschaft mitziehen zu können. Es liegt an ansprechenden Konzepten des schweizerischen Alpinismus und der Näherbringung unserer prächtigen vielseitigen Berglandschaft, die dabei zur Verfügung steht.
Ein Wechsel in der zuständigen Leitung könnte sicher dazu führen.

Deshalb keine weitere Unterstützungen ohne Leistungsnachweis.




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Hanni Zurbuchen

Ich bin stolz auf die Museumslandschaft in Bern. Meistens hochkarätige Ausstellungen, die weitherum beachtet werden. Und wie die Gurlitt-Ausstellung zeigt, bringt es auch Wirtschaftsleistung, wenn man eine Ausstellung geschickt vermarktet. Bern Tourismus hat’s begriffen. Die Stadt leider nicht. Der Gemeinderat tut viel zu wenig für die Museumsszene, er hat sich nicht einmal entschieden genug für die Rettung des Alpinen Museums eingesetzt (das einzige dieser Art in der Schweiz!).

Der Cup-Final ist wichtiger. Und der Santa-Run auch. Aber vielleicht könnte mal der Helvetia-Platz etwas aufgemöbelt werden, Visitenkarte und Eingang zur «Museumsinsel» (wenn man diesen unbescheidenen Ausdruck brauchen darf).




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Christoph Zürcher

Bern ist eine tolle Museumsstadt. Das zeigt der Publikumserfolg der Gurlitt-Ausstellung. Aber auch die anderen Museen (Historisches, Naturhistorisches, Kommunikation, Alpines usw.) zeigen hochkarätige Ausstellungen, die sich mit Zürich und Basel und vielen europäischen Städten messen können. Nur wird das von der Stadt nicht gefördert. Bei der Verwaltung labbert man unverdrossen von «Velohauptstadt». Das wird sogar auf den Stelen der neuen Velostationen stehen. Wie wär’s wenn dort stehen würde: «Museumshauptstadt» oder «Kulturhauptstadt»?




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Carl Blumer

Was läuft schief in der Museumsstadt Bern? Dass das Kunstmuseum – als Ausstellungsbau – seit Jahrzehnten nichts anderes als ein Flickwerk ist. Soll die doch ansehnliche Sammlung zeitgemäss präsentiert werden können und die eigentlich gute Ausstellungstätigkeit eben auch zeitgemäss fortgesetzt werden, gibt es an der Hodlerstrasse nur etwas: Abbruchhammer und vollständiger Neubau. Ich weiss, umgehend wird jemand mitteilen, der Stettler-Bau stehe unter Denkmalschutz.




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Ulrich Pieren

Ich hoffe, dass Hansjörg Wyss sein Kunstmuseumserweiterungsprojekt endlich durchziehen kann. Die ewigen Verhinderer und Klugscheisser nerven mich total.




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Georg Wyler

Am Beispiel des Guggenheim in Bilbao kann man sehen, dass Museumsarchitektur, ein bisschen größer angedacht, einer Stadt und ihrer Kultur unheimlich Schub geben kann. Das Kunstmuseum Bern ist da doch eine sandsteingraue Maus – von aussen. Ein Erweiterungswurf mit Strahlkraft bitte… Die Ausstellungen und die Sammlung sind aber seit Jahren top.




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Sabine Anonymous

Ich freue mich über die lebendige Kunstszene in Bern ! Eine facettenreiche Museumswelt gefällt mir für Bern , das genau macht Bern aus! Für jeden Geschmack was …




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Theodor Dampfer

Was mich nervt? Ganz einfach: dass es die Schweiz im 3. Jahrtausend nicht fertig bringt, in der Hauptstadt ein «Supermuseum» hinzustellen oder ein «Museumsquartier», wo man mit einem Eintritt günstig stundenlang Kunst und Ausstellungen betrachten kann.

Heute hat es x Museen, irgendwo verteilt, kleine Räume, überall muss man wieder Eintritt zahlen. Und: Jedes Museum hat einen Direktor, einen Kurator. Das bedeutet hier 200’000 CHF, da 150’000 CHF, dort 170’000 CHF. Hier eine Geschäftsleitung, da ein Verwaltungsrat, dort ein Human Resource Office. Und das Geld fehlt dann der Kunst. Events, Innovation, Experimente und Nächte sind rar wie ein lila Einhorn im Wald.

Fazit: Null Innovation, null Gesamtplanung und jeder schaut für sich und sein Minimuseum mit teuren Pseudo-Anbauten.




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