Redaktion Der Bund
16. Januar 2018
53 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar

Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser, herzlichen Dank für Ihre vielen substanziellen Beiträge. Einige davon haben wir heute online und in der Zeitung zusammengefasst:
«Sinnlos» oder «Riesenchance»?




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Gepinnter Kommentar
Martin Zulauf
Gepinnter Kommentar
Willi Zahnd
Gepinnter Kommentar
Andreas Stalder
Marilyn Ramseyer

Zur Feier 800 Jahre Bern, wollte mein Mann, Ulrich W. Ramy Ramseyer, die Kirchenfeldbruecke in eine provisorische Wohnbruecke, mit Restaurants, Galerien, Laeden, Wohn/gelegenheit u.a. umgestalten. eine Renovation war ohnehin vorgesehen.
Die Stadtverwaltung fand die Idee grandios, und wollten sie verwirklichen, sobald man Sponsoren finden konnte. Wir hatten sofort einen Sponsor. Er war allerdings den Stadtvaetern nicht genehm.
Das haette Bern wieder einmal auf die Welt karte gezeichnet. Na ja.
Viel Glueck bei der Viererfeld Bruecke. Diesmal geht es um Geld und begeisterten Velofahrer. Damals um Aesthetic, Nuetzung und Spass. Leider in Bern, punkto Bruecken, bis jetzt nicht gross geschrieben.




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Andreas Flury

Heute lese ich im Bund: „Pendler sollen beim Hirschengraben unten durch“, offenbar bringt man nicht alle Fussgänger vom neuen HB-Ausgang über den Bubenbergplatz, weil dort zu viel Verkehr rollt und steht. Daher soll jetzt das Konzept Fussgänger-Unterführung aus den 70er Jahren wieder betoniert werden?
Die Viererfeldbrücke könnte wenigstens einen Teil der Verkehrsströme nördlich um die Innenstadt lenken. Was umso wichtiger wäre, weil auch beim Dreieck um Schützenmatte-Reitschule eine Verkehrsreduktion geplant wird!




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Alexander Reinle

Die gesamte Idee einer neuen Brücke ist schon für sich alleine komplett überflüssig.

Einerseits hat man vor kurzem den Tunnel zur Entlastung der Länggasse gebaut. Nun eine Brücke für motorisierten Verkehr zu fordern würde die Bemühungen wieder zunichte machen, da das Quartier in absehbarer Zeit im Viererfeld weiterentwickelt wird. Andererseits ist eine reine Velobrücke schlicht nicht notwendig.

Mit der heute bestehenden Route über das Bollwerk hat man vom Viererfeld in die Lorraine ca. 4 Minuten. Mit der Brücke würde dies ca. 1 Minute dauern, was einem Zeitgewinn von 3 Minuten entspräche. Für 3 Minuten Zeitgewinn auf dem Arbeitsweg ein millionenteures Bauwerk hinzustellen, ist etwas überdimensioniert.

Nicht zuletzt würde eine dritte Brücke auf diesem Relativ engen Raum nicht wirklich zu einem schönen Stadtbild beitragen!




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Andreas Flury

Diese Idee ist für das Rot-Grüne Bern eine Zumutung, für mich war sie es anfänglich auch. Aber wir sollten uns mit der Idee unvoreingenommen auseinandersetzen und sie ernsthaft prüfen, bevor der Spielraum für immer eingeengt ist.

Beim Viererfeld geht es nicht nur um irgend eine Überbauung, sondern um Städtebau. Die vorgeschlagene Brücke könnte einen Beitrag dazu leisten. Dass eine belebte und auch befahrene Strasse eine durchmischte, lebendige Nutzung fördert, sieht man an der unteren Thunstrasse oder an der Länggassstrasse. Die Brücke müsste eher eine Art moderne Kornhausbrücke sein und sicher keine 4-spurige Monbijoubrücke. Sie könnte eine interessante innerstädtische Verbindung schaffen und würde dazu beitragen, den Verkehr auf der Achse Lorrainebrücke-Bollwerk-Bahnhofplatz-Bubenbergplatz-Laupenstrasse zu reduzieren, was ein erklärtes Ziel des Stadtentwicklungs-Konzept ist.

Auch die zur Zeit geplante Brücke für Velos muss für Schneeräumungs- und Notfahrzeuge ausgelegt sein und würde ca. 20 Mio. kosten.




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Heinz Lehmann

Wenn schon ein nebeinander nicht mehr geht, warum nicht ein untereinander? Können bestehende und neue Brücken nicht auch so (um)-gebaut werden, dass der Langsam-Verkehr auf zum Beispiel der oberen Spur und der (Schnell)-Verkehr auf einer Spur unterhallb abgewickelt werden kann ?




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Viktor Jenni

Velobrücke – Autobrücke – wozu?

Am Anfang stand die Idee einer Velobrücke Wyler-Viererfeld inzwischen wird zur Aufwertung der zukünftigen Viererfeld-Überbauung eine vollwertige Brücke diskutiert. Ökologisch sind grosse Investitionen in den motorisierten Verkehr problematisch. Ferner ist die Investition das Eine, der spätere Unterhalt – eine ausgeblendete Grösse – das Andere. Die Brücke wird als Entlastung des Verkehrs über den Bahnhofplatz gesehen, aber nebenbei, wie kommt man zur Brücke und von der Brücke weg? Dass sie zu Mehrverkehr im Wyler, im Viererfeld und der Länggasse führen wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Wenn schon eine vollwertige Brücke gebaut werden soll, warum nicht gleich mit Anschluss an den verlorenen Kreisel am Ende des Tunnels? Wo aber soll das andere Ende hinführen? Die Polygonstrasse ist wirklich kein geeigneter Anschluss für ein derartiges Projekt. Es stellt sich grundsätzlich die Sinn-Frage: soll hier um des Bauens Willen gebaut werden? Wenn ja, dann lieber nicht.




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Martin Aeschlimann

Ich würde lieber vorhandene Infrastruktur erhalten und renovieren. Es gibt diverse Turnhallen in der Stadt Bern, welche saniert werden müssten. Aber im Moment verprassen wir das ganze Geld für den Ausbau. Jedes Jahr Schulhäuser, welche ausgebaut werden müssen, jetzt noch eine neue Brücke. Wann hört die Wachstums-Politik endlich auf? Der Ausbau des RBS-Bahnhofs hat den Hirschenpark für unsere Generation unwiderruflich zerstört. Was kommt als nächstes?




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Hans Rudolf Baumann

Das Terrain des Viererfeldes ist viel zu wertvoll, als dass es als Schlafstätte genutzt werden soll. Die Bebauung und die Infrastruktur müssen so gestaltet werden, wie sich Bern in Zukunft als Stadt zu entwickeln gedenkt. Mit neuen Wohnquartieren müssen Zeichen gesetzt werden, die unsere heutige Lebensweise repräsentieren und ermöglichen sollen. In der Planungsphase müssen Ideen von allen Seiten eingebracht und gegeneinander abgewogen werden, um folgenschwere Fehler zu vermeiden, auch wenn das vielleicht den Baubeginn etwas verzögern könnte.

Ruhe, Kinderspielplätze, Erholungspark und keine Parkplätze sollen nicht die alleinigen Ziele der Überbauung sein. Es muss ein lebendiges und lebenswertes Quartier mit einer angemessenen eigenen Versorgungsstruktur entstehen, das neue Akzente setzt.
Eine vollwertige Brücke, die das Viererfeld mit dem Nordquartier verbindet, wie sie Arpad Boa in die Diskussion gebracht hat, wäre hierfür die ideale Voraussetzung, weil sie als Transversale das Zentrum um den Bahnhof entlasten und zwei Quartiere neu verbinden könnte. Ein ganzes Quartier kann nicht allein für das Fahrrad und über eine Velobrücke zum Nordquartier erschlossen werden. Das Viererfeld benötigt eine allseitige, nicht überbordende Erschliessung mit Öko-Bus, aber auch für künftige elektrifizierte Individualfahrzeuge, Velos und Fussgänger. Bewohner unter der vorgeschlagenen Brücke wehren sich schon heute gegen den befürchteten Schattenwurf. Hohe Brücken verursachen aber wegen wechselndem Sonnenstand weniger Schatten. Weder der Altenberg noch die Matte liegen unter ihren Brücken in einem Schattenloch. Zudem müsste die Zahl der benachteiligten Bewohner in Relation zur Zahl der anderen Nutzer gesetzt werden.

Im Raum Wankdorf, Guisanplatz und Ittigen bestehen Arbeitsplätze in grosser Zahl, und sie werden mit den entstehenden Neubauten noch zunehmen: kantonale und eidgenössische Verwaltungen, SBB, Post, Postfinance, Swisscom und G.S. Behring u.a. Es ist deshalb vorstellbar, dass mit der Zeit Angestellte dieser Zentren sich überlegen werden, dank der guten Verbindung zum Arbeitsplatz im Viererfeld Wohnsitz zu nehmen.

Das grosse Potential des Viererfeldes mit einer Brücke zum Nord-quartier muss erkannt und voll genutzt werden.




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Elisabeth Konrad

Für diese Brücke könnte ich mich höchstens erwärmen, wenn im Gegenzug Bahnhof- und Bubenbergplatz komplett autofrei würden (ich wohne in der Länggasse und fahre nicht Auto).




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Andreas Hofmann

Herr Boa schlägt im «Bund» vor, statt einer Brücke nur für Velo- und Fussverkehr gleich eine Bücke auch für Autos vom Breitenrain in die Lorraine zu bauen. Sein einziges verkehrspolitisches Argument: Ein Bus könnte darauf fahren. Im Übrigen argumentiert er städtebaulich, etwa so: Es sei «urbaner», an einer Strasse mit Autolärm als «bloss ruhig im Grünen» zu leben.

Herrn Boa ist offenbar entgangen, dass «urban» heute auch anders gedeutet werden kann: Langsamverkehr, ÖV. und viel Grün, dafür aber hochverdichtete Bauweise.

Bern entmotorisiert sich: Seit 1991 hat die Stadt heute ca. 15% weniger PW’s pro Person. Der Anteil autofreier Haushalte ist von 42% (2000) auf 57% (2015) angewachsen. Sowohl im Breitenrain wie auch in der Länggasse haben wir heute rund eine Zweidrittelsmehrheit von autofreien Haushalten.

Wer würde die dereinst neueröffnete Autoverbindung wohl mehrheitlich nutzen? Pendler, «Motorsportler» aus dem Umland, für welche die Stadt schon immer vor allem «Spielwiese» für ihre Autos war.




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Daniel Berger

Als interessierter Anwohner nahm ich zweimal an öffentlichen Workshops zur Viererfeld-Planung teil. Die Idee eines markanten Boulevards in Verlängerung zu einer Brücke, die die beiden Quartiere verbindet, kam schon dort auf und stiess auf breite Resonanz.

Man muss sich bewusst sein, dass ein Grossteil des Viererfelds nicht mit Wohnraum überbaut wird, sondern als öffentlicher Park und Naherholungsgebiet dienen wird. Gerade im Nordquartier ist man mit Grünflächen nicht verwöhnt. Für tausende von Anwohnern wäre die direkte Verbindung ein Mehrwert.

Wenn man sich dazu noch vorstellt, dass der Individual- und öffentliche Verkehr in zehn, zwanzig Jahren ganz anders aussehen wird (vermutlich kleine, selbstfahrende und auf Abruf bestellbare Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor), dann macht das Denken und Planen als grosser Wurf für mich grossen Sinn.




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Martin Häfeli

Gute Idee. Ich finde, dass diese Brücke einen grossen Beitrag zur Entlastung der Stadt, der Autobahn und der Quartiere bringen würde. Nur wird das Projekt an der Ideologie des Stadt- bzw. des Gemeinderates und insbesondere der Frau Wyss (weil nicht ihre Idee) scheitern .




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L‘appétit vient en mangeant: Die Entscheidung, das derzeit noch idyllische Viererfeld zum Teil zu überbauen, fiel nicht leicht. Dass man nach der noch nicht ausgereiften Velobrücke nun plötzlich gar eine Brücke für alle Verkehrsteilnehmer andiskutiert, ist nun wirklich zu viel. Damit würde die Engehalbinsel, die ja schon mit dem Felsenauviadukt ein nettes «Geschenk» erhielt, definitiv kaputt gemacht. Und womöglich auch angrenzende Quartiere und möglicherweise gar Bremgarten… der Schleichverkehr lässt grüssen. Und wie andere Diskussionsteilnehmer richtig feststellten, hat man für viel Geld den Neufeldtunnel erstellt. Irgend einmal reicht es.




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Das wird allmählich zu einer regelrechten Kampagne, die da gefahren wird für den innerstädtischen Autoverkehr. Jeden Tag ein Artikel. Jetzt will man uns auch noch weismachen, die Immoblien in der Gegend würden durch den zusätzlichen Verkehr an Wert gewinnen? Dass das Vierefeld auch so schon perfekt erschlossen und gelegen ist: wird mit keinem Wort erwähnt.
Ich würde ja liebend gerne wissen, wer hinter dieser Kampagne steckt.
Rolf Helbling, Bern




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    Manuel Grüber

    Frau Helbling, genau diese Gedanken schossen mir auch durch den Kopf, als ich heute den gefühlt 10. Zeitungsbeitrag sah, der schon in seinem Titel die Idee einer Autobrücke hochlobt. Bei dieser einseitigen Berichterstattung wird man den Verdacht nicht los, dass hier etwas herbeigeschrieben wird.
    Leider bleibt dabei vergessen, dass Autos als Verkehrsmittel zumindest in Städten bald der Vergangenheit angehören werden. Nachhaltigkeit, Aufwertung und Lebensqualität einerseits sowie motorisierter Individualverkehr andererseits schliessen sich gegenseitig aus.




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Martin Martin Messerli

Jacques Brun hat nicht ganz unrecht. Das Viererfeld ist eigentlich mit dem Autobahnanschluss gut erschlossen. Und dass eine Autobrücke das Viererfeld aufwerten würde ist fraglich. Die grün-rote Stadplanung will ja im neuen Quartier gar keine Parkplätze bauen (kleinkariert). Also braucht man wegen des Viererfelds auch keine Brücke.
Deshalb, eine Autobrücke vom Neufeldtunnel-Kreisel ins Nordquartier wäre verkehrstechnisch optimal. Diese Brücke gäbe Bern einen weiteren modernen und fortschrittlichen Touch.




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Jacques Brun

Völliger Unsinn. Das Quartier hat einen Autobahnanschluss und den ÖV Richtung Innenstadt und Bremgarten. Verkehrsplaner sollten wissen, dass der Bedarf der Verbindung zum Wylerquartier minim ist und weder 35 Mio noch eine zusätzlichen Verschandelung der Aare wert ist.




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Anna Zumkehr

Ich frage mich immer zuerst kann ich es mir leisten?




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Luca Dietiker

Ich glaube an eine Stadt ohne motorisierten Individualverkehr. Zubringer, öV und nicht motorisierter Verkehr das passt zu Bärn. Eine Brücke die auch für hässliche PWs offen ist finde ich unnötig. Deshalb: Pro «richtige Brücke» aber mit der Einschränkung für PWs.




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Hans Nydegger

Zu dem Vergleich Kornhaus- und Kirchenfeldbrücke: Dabei ging es doch an die Anbindung an die Innenstadt. Vom Viererfeld ist man mit dem Velo oder Bus in wenigen Minuten in der Stadt. Autobahnanschluss ist ja auch vorhanden. Was bringt denn die Verbindung in den Wyler?




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Esther Anonymous

Die 50 Architekten verfolgen ausschliesslich Eigeninteressen. Mir scheint, hier wird einzig versucht, den Geldbeutel der Architekten noch dicker zu machen, als er bereits ist. Es konnte kein einziger Nachweis erbracht werden, was die grosse Auto- und Lastwagenbrücke einem Wohnquartier nützen soll, welches bereits hervorragend an die Autobahn angeschlossen ist.

Im Gegenteil der Mehrverkehr würde den Anwohnenden viel Lärm bringen.




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Philipp Thomann

Die Idee ist super. Alle Probleme kann man damit nicht lösen, aber einige Möglichkeiten können damit genutzt werden.

Die Buslinie 20 hat während der Stosszeiten viele Verbindungen die nur bis Wyleregg gehen. Diese könnten ohne grössere Anpassungen am ÖV-Netz um 3-4 Haltestellen verlängert werden ins Viererfeld. Bei einem Fussballspiel kann die Autoverbindung Wyleregg zum Wankdorfplatz gesperrt sein, das gleiche gilt für Kundgebumgen im Bereich Bollwerk. Die einzige Ausweichmöglichkeit ist die Kornhausbrücke bzw. Nydegbrücke.

Warum sollte die Auto-Option der Brücke nicht einfach als Notmassnahme für Umleitungen durch die Verkehrspolizei benutzt werden? Auch die Nutzung des ehemaligen WIFAG Geländes (heute ein Innovation Hub) könnte so cleverer gelöst werden.




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Mireille Julien

Wäre sowohl für Individuen wie für die Stadt Bern eine Supersache!




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Roberto Steiger

Nein, brauchen wir nicht. Wir brauchen verdichtetes günstiges Wohnen und tiefere Steuern anstelle von Luxusprojekten.




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Raphael Wyss

Arpad Boa scheint bei der Anpreisung seiner durchaus interessanten Idee zwei wichtige Punkte zu übersehen: Erstens gibt es keinen «Ring um Bern», der durch die neue Brücke geschlossen würde. Von einer vermeintlichen Ringstrasse existieren nur Segmente im Nordwesten (Bremgartenstrasse) und im Süden Berns (Eigerstrasse bis Ostring).

Zweitens fehlt östlich der Brücke eine Strasse, die den zusätzlichen Autoverkehr bewältigen könnte (die Standstrasse ist als Verbindung zwischen Zentrum und Wankdorf ausgelastet). Unter dem Strich wäre eine solche Brücke daher in erster Linie ein teurer Autobahnzubringer für das Breitenrainquartier, der das Viererfeld mit Mehrverkehr belasten würde.

Ganz anders bei der Velobrücke: Diese würde die Engestrasse im Westen mit der Wylerstrasse im Osten verbinden, und damit eine flache Veloverbindung über Seitenstrassen schaffen, die vom Inselplatz bis zur Schönburg führt. So würde eine sichere und schnelle Verbindung zwischen den nördlichen Quartieren geschafft.




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Sandro B.

Ich finde die Idee sehr spannend und auf jedem Fall prüfenswert. Klar gibt es viele Gründe gegen eine Idee solcher Tragweite. Mehr Verkehr im Breitsch, Wertverlust der Liegenschaften beim Brückenkopf im Breitsch, usw. Gründe dagegen gibt es immer. Eine neue Vision erreicht man aber so sicher nicht.

Gründe dafür gibt es auch: eine Stadt, die nicht nur rund um dem Bahnhof dreht, sondern sich auch in den peripheren Quartiere weiterentwickelt , ein einladender Boulevard mit Läden und Restaurants im Viererfeld und vielleicht auch eine Baumallee so wie in Paris zB, eine Brücke für alle und nicht nur für ein paar Velos, eine Buslinie, die beide Quartiere verbindet.

Eine Bedingung für mich wäre aber Tempo 30 auf der Brücke. Diese dürfte auf keinem Fall eine Abkürzung zwischen den Autobahn-Ausfahrten im Wankdorf und Neufeld werden.




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Cristina Alberghina

Das Viererfeld als urbanes Verbindungsglied zwischen Längige und Breitsch. Ein politisches Prestigeprojekt! Die damit verbundenen Verkehrsüberlastung in den einzelnen Quartieren, verlangt nach Lösungen. Eben der Bau dieser Brücke. Wird das Viererfeld nicht überbaut, braucht es auch keine Brücke!




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Raphael Strauss

Ein weiteres Einfallstor für den MIV in das Nordquartier, das eh schon von allen Seiten (aus der Agglomeration) mit Autos überschwemmt wird, wird bei uns im Breitenrain wohl keine Mehrheit finden. Boulevard, Brücke und Wyler-Platz JA, noch mehr Autoverkehr im Breitsch NEIN! Im Zweifelsfall lieber den Velo und Fussgänger Steg.




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Martin Messerli

Eine Brücke ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.

Ja, diese müsste auch für den motorisierten Verkehr offen sein. Es sollte eigentlich eine Autobrücke sein, die auch für Velos nutzbar ist.

Ein Verbindung vom Neufeldtunnel-Kreisel ins Nordquartier wäre optimal. Diese Brücke gäbe Bern einen weiteren modernen und fortschrittlichen Touch.




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Eine Viererfeldbrücke dürfte sicher kein Autobahnzubringer sein – den gibt es ja schon direkt darunter mit dem Neufeldtunnel. Aber als neue Verbindung für einen (Ring)Bus sowie Notfall- und Zubringerdienste fände ich es durchaus prüfenswert. Vielleicht kann ja so die Diskussion über die Velobrücke entkrampft werden.




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Bei mir wirft dieser Vorschlag erstmal Fragen auf: Gibt es tatsächlich noch Leute, die unter «Urbanität» möglichst viel Autoverkehr im Quartier verstehen?

Kann man ernsthaft verlangen, auf den Tunnel drauf noch einen oberirdischen Autobahnzubringer zu bauen, der das neue Quartier in zwei Hälften schneidet, nachdem man uns ein idyllisches Wohnquartier mit Stadtpark und wenig Autos versprochen hat? Wie soll Bern eine Velostadt werden, wenn man eine neue, schnelle Verbindungen für Autos baut?

Ich habe keine Zweifel, dass so ein Projekt in der Stadt Bern letzten Endes chancenlos sein wird. Die Leute, die das unterstützen, wissen das entweder nicht, oder sie versuchen damit nur, die verhasste «Velobrücke» zu sabotieren.

Eine Autobrücke müsste wenn schon (irgendwann vielleicht mal) unten an den Tunnel anschliessen, aber zuerst muss mal die Velobrücke oben beim Viererfeld realisiert werden.
Wir haben in der Länggasse lange für weniger Durchgangsverkehr gekämpft, einen Tunnel gebaut, Schleichwege unterbunden, und das soll alles für die Katz gewesen sein?




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Daniel Müller

Suffizienz statt Effizienz. Mir ist absolut unerklärlich wieso ständig weiter gebaut werden muss. Ich bin Autofahrer, Velofahrer, ÖV-Benutzer. Zusätzliche Brücken sind weder landschaftsbildlich sinnvoll noch nachhaltig! Es muss ein Umdenken in den Köpfen der Leute stattfinden. Die meisten haben wohl das Gefühl die Ressourcen seien unendlich verfügbar. Wenn in einigen Jahren die Bevölkerung vermehrt zu Fuss oder Fahrrad unterwegs sein wird, ist man froh, wenn diese ganze Betonwüste (überdimensionierte Fahrbahnen etc.) nicht wieder zurückgebaut werden muss (Beispiel Halenstrasse – früher intensiv von der SVP bekämpft – heute fast ein Juwel).




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Hans Nydegger

Verkehrstechnisch vielleicht sinnvoll, auch wenn man vom Wyler in ein paar Minuten in der Längige ist über die Umfahrung oder mit dem Velo über die Lorrainebrücke. Schade wäre es um das Lorrainebad und die Jurastrasse, diese wären dann «überbrückt». Komisch aber, im Wyler den Verkehr zu fördern während in der Längasse die Poller stehen.

Muss Bern wirklich «urban» sein? Ich meine das schöne an Bern ist dass es ein kleines gemütliches Nest ist.




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Peter Weiher

Mir blieb das Lachen im Hals stecken, als ich heute die Überschrift auf derbund.ch las. Eine Velobrücke für Autos? Oder dann eher eine Brücke, für Autos und Velos? Für alle? Und damit vor allem für Autos?

Will Bern eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur aufbauen, kommt nur eine Velobrücke (max. zugänglich für ÖV) in Betracht. Der motorisierte Individualverkehr ist umweltschädlich – ja, auch Elektroautos, denn weder fallen die Autos und deren Batterien noch die sie speisende Elektrizität vom Himmel – und deshalb langfristig auch ökonomisch sinnwidrig. Bern muss daher konsequent auf den Veloverkehr setzen, weshalb die Velobrücke eine Brücke sein soll, die einen solchen Namen auch verdient.




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Eduard Balsiger

Leider gibt es in Bern wenige Leute, die weiter als ihr Tellerrand denken können und in die Zukunft denken geht schon gar nicht. Egoismus ist Trumpf vor allem bei den Velofahrern und deren Politikern.




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Franz Studer

Anderorts stellt man sicher immer erst die Frage, haben wir genügend Geld. In Bern muss man das zum Glück nicht machen oder etwa doch?




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Carl Blumer

Sollte die Brücke auch für den motorisierten Verkehr offen stehen?

Vorab: Die Idee von Boa als Ganzes (Stadtplatz im Wyler – Brücke – Viererfeldboulevard) ist super; Beitrag zu Urbanität!

Beim motorisierten Verkehr ist zw öV und Individualverkehr zu unterscheiden. Für den öV wäre die Brücke sicher eine Riesenchance.




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