Redaktion Der Bund
13. Februar 2018
7 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Corinne Roth

Freiräume für Kinder sollten so nah sein, dass schon Kindergartenkinder alleine hingehen können. Es geht also um kleine Räume, Nischen, Gärten und Wege, um Brachen und vergessene Ecken, um Siedlungsspielplätze und Innenhöfe. Das Kleinräumige, die Idee der ganz kurzen Wege, die hier entscheidend ist, geht in der Siedlungsentwicklung und Verdichtung etwas vergessen. Die grossen, tollen aber zentralistisch gedachten Spielplätze im Stadtgebiet erfüllen den Anspruch des Alleine-hingehen-könnens nicht.




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Stephanie Anonymous

Wir haben das Problem im Winter: die Schule geht bis halb fünf, und wenn mein Sohn von der Oberstufe zu Hause ist , ist es dunkel …!




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Mario Bader

Danke das Ihr über dieses Thema schreibt. Ich staune seit mein Sohn in der Kita ist, wie wenig die Kinder mit Aufsichtspersonen nach draussen gehen. Ganze Tage werden drinnen verbracht und die quadratmeter pro Kind sind nicht viele. Oft wirkt mein Sohn etwas betäubt, wohl vom vielen Lärm und wenig Abwechslung drinnen. Mir ist auch klar dass es für die Betreungspersonen schwierig/umständlich mit den Kindern nach draussen zu gehen.
Es ist mit viel Arbeit verbunden. Speziell im Winter mit dem an- und abziehen. An der Infrastruktur liegt es bei uns nicht. Das Quartier ist ruhig und Tempolimiten/Verkehrsberuhigungen sind vorhanden. Aber leere Spielplätze sieht man viele.
Also ab nach draussen! Der Aufwand lohnt sich und Bewgung tut allen gut!




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Mirjam Ruoss

…. indem Eltern bei jedem Wetter mit ihren Kindern draussen wenigstens einen Spaziergang oder Fangis machen! Im Wald an Bämen riechen oder Käfer suchen im Moos… das geht auch im Quartier!




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Manfred Stierli

Die Frage, wie Kinder raus ins Freie kommen, ist einfach zu beantworten.
Zu Fuss…
Ich war als Kind – dass war vor über 40 Jahren – eigentlich immer draussen.
Beantwortet das die Frage nach dem heutigen Bewegungsmangel der Kinder und Jugendlichen?




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Christian Frei

Jugendorganisationen wie die Pfadi sind ideal, damit die Kinder und Jugendlichen nach draussen kommen. Mitmachen ist ab 6 Jahren möglich. So lernen und erfahren die Kids von Anfang an, Natur zu erleben, regelmässig im Freien zu sein und etwas zu unternehmen: all die Spiele im Wald, Hütten bauen, Feuer machen und zelten.

Eine besondere Umgebung braucht es nicht, ausser vielleicht keine Autos. Die Natur und Umgebung wird kreativ ins Programm einbezogen. Nicht kindergerechte Zonen werden als solche bezeichnet. Eltern/Lehrer nicht nötig, die Betreuung übernehmen die jungen Leiterinnen und Leiter.

Bei schönem Wetter spielen wohl alle Kinder gern draussen. Und wie sieht es aus, wenn es kälter ist oder sogar ein bisschen regnet?
In der Pfadi sind die Kids das ganze Jahr, in allen vier Jahreszeiten draussen. Auch bei Regen und im Winter. Im Sommer heisst es eincremen und genug trinken. So erfahren sie sehr nachhaltig und auf verschiedene Arten, was es heisst, draussen zu sein. Ängste, Vorurteile oder auch nur falsche Vorstellungen werden ersetzt durch eigene Erfahrungen.

Im Frühling ist der ideale Zeitpunkt um einzusteigen. am 10. März ist der nationale Pfadischnuppertag. Unverbindlich vorbeikommen und mitmachen. Mehr Infos unter http://www.pfadi.ch




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