Redaktion Der Bund
23. März 2018
25 Beiträge

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Daniel Moser

Alex Müller vergleicht den Zuwachs der Bevölkerung der Stadt Bern mit dem Zuwachs der Angestellten der Stadt in den Jahren 2015/16. Ein solcher Vergleich macht kaum Sinn, weil er viel zu kurzfristig angelegt ist. Um eine sorgfältige Stadtentwicklung zu planen, braucht es eine längerfristige Perspektive. Und zudem geht es nicht nur um eine quantitative Entwicklung, sondern um die Verbesserung der Lebensqualität. Da gibt es noch einiges zu tun, was eine Investition in die Stadtverwaltung als sinnvoll erscheinen lässt.




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Peter Fitter

Nur mal als Info. Die Alten in der Verwaltung, die ohne Ausbildung und nur dank Parteibuch eine Kaderstelle hatten und PK gegen eine Million und Einkommen um 150’000 hatten, sind am Aussterben. Bewerben sie sich mal in einer Verwaltung? Da braucht es zwar noch immer Beziehung und Parteibuch, aber es braucht auch mind. einen Uniabschluss. Ich habe zwei Uniabschlüsse und ein EMBA einer FH. Ich verdiene 50’000 weniger als mein Vorgänger mit einem halb fertigen Studium Dazu arbeite ich 80%. Mein Pflichtenheft umfasst aber bedeutend mehr als das vom Vorgänger. Fazit: bis auf Filz und Parteibuch (z.B. im POM oder bei Schnegg geht nichts ohne FDP oder SVP oder sogar ohne Taufschein…) ist vieles Anders. Heute wird wirklich gearbeitet auf hohem Niveau. Wenn man sparen will in der Verwaltung, dann so: nehmt die Alten die kaum Ausbildung haben und 40’000 mehr verdienen als der Durchschnitt und raus mit denen. Da hätte man ein Riesen-Sparpotential. Pro Stelle bewerben sich über 100 Leute. Man könnte diese Dinosaurier leicht ersetzten. Dumm ist nur, dass diese Dinos super vernetzt sind und jeden Mobben und bodigen, der auch nur etwas sagt.




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Marcel Pfister

Die Berner haben kein Problem, dass sich ihre Verwaltung weiter aufbläht. Und damit noch weniger Wertschöpfung in Bern entsteht. Und warum erstaunt das niemanden aus dem Rest der Schweiz, aus den Kantonen, die Bern jährlich mit 1.2 Milliarden mitfinanzieren?? Ein weiterer Beweeis, dass beim Finanzausgleich Anreize und Regeln fehlen, die Empfängerkantone zum sparen zwingen….




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Therese Peverelli

Typisch rot grün. Für sie war es schon immer das Einfachste von den Bürgern gespartes Geld (nach dem Giesskannenprinzip) zu verteilen. Wenn es dann noch darum geht, Stellen für die. Verwaltung zu schaffen – statt wie in der Wirtschaft die Leistungen zu überprüfen – ist das aus meiner Sicht ein no go!
Bern verkommt leider langsam – nicht nur punkto Leistung der Stadtregierung auch punkto Sauberkeit, Stadtbild und Verkehr…. Schade wird nicht vorausschauender und längerfristig geplant und z.B. die Service public Leistungen und das Stadtbild effizienter gestaltet bzw. verschönert…..




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Daniel Rutsch

Es ist mir schleierhaft wofür Aebersold 8 Stellen braucht um die 60 Millionen die er nun zum Hauskauf zur Verfügung hat zu verbraten. Bei Immobilien Bern hat es genug Fachleute die auf einen Blick erkennen ob eine Immobilie sich eignet oder nicht.
Diese neuen Stellen sind absolut unnötig.




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Urs Jost

Und wenn im nächsten Jahr das Gegenteil passiert, werden dann die Stellen wieder abgebaut?




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Marcel Durst

Bei der Verwaltung hat es noch viel Luft. Lohnkosten sind Fixkosten. Werden die Stellen bei schlechter Finanzkage wieder gestrichen? Wohl kaum… Was man in Bern bräuchte sind Steuersenkungen um auch für Besserverdienende attraktiver zu werden. Nur so lässt sich die Spirale nach oben drehen.




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Peter Grütter

Wenn schon Befragung dann richtig: Anstatt die Millionen mit der Giesskanne zu homöopathisieren, könnte man 1-2 konkrete Projekte auflegen und diese alternativ zu einer Steuersenkung vors Volk bringen. Dann würde man ja sehen.




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Rudolf Käser

Als Einwohner dieser Stadt bevorzuge ich einem besseren Service public vor einer Steuersenkung. Mehr (Verkehrs-) Sicherheit im öffentlichen Raum durch konsequentes Durchsetzen der Begegungszonen, Ausbau des öffentlichen Verkehrs (Ausbau Tramliniennetz), bessere Zügänge zum Bahnhof, Kulturangebote, Elternunterstützung, Bildungsangebote etc. Steuersenkungen führen lediglich zu einem ungesunden lokalen Wettbeweb zwischen Kernstadt und Agglogemeinden, das bringt nix.




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Jan Holler

Wie soll man das beurteilen als Bürger? Dazu fehlt doch das nötige (Hintergrund-)Wissen. Die Grenze zwischen Leistung und Luxus (ein tendenziöser Begriff in diesem Zusammenhang) kann man nicht ziehen. Es gibt nicht wenige, die empfinden Sozialleistungen schon als Luxus. Andere sehen die Politik und Verwaltung als notwendig für die Gestaltung der Zukunft an. Man kann immer mehr Effizienz fordern und das tut man ja auch schon seit vielen Jahren nun. Doch heute lässt sie sich nur fordern, wenn sich nichts in der Verwaltung gebessert hätte. Aber Controlling, Mitarbeiterführung und Budgetverantwortung sind die Themen der letzten Jahre. Da hat sich viel getan, ist professioneller geworden.

So kann man doch nur aus dem Bauch heraus urteilen: Ja, es braucht wahrscheinlich 56 Stellen oder nein, die Verwaltungen sind aufgebläht. Mein Bauch sagt mir ja, ob es 46, 56 oder 66 Stellen braucht, dazu sagt er aber nichts.




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Christoph Zürcher

Die Stadt geht mit dem Geld sehr unsorgfältig um.

Beispiel: Veloverleihsystem. Hier hat sich die Stadt von der Publibike schlicht über den Tisch ziehen lassen. Publibike erhält 5 Jahre lang je 160’000 Franken als Abgeltung für die Gratis-Veloabonnemente für die Stadtverwaltung. Nur, die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, die beruflich auf ein Velo angewiesen sind, ist nicht so gross. Mit 160’000 Fr. pro Jahr kann die Stadtverwaltung (je nach Preiskategorie) 200 – 400 Velos kaufen und sie den Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Das ist also nur eine versteckte Subvention für Publibike (eine 100% Tochter von Postauto AG!!).

Nicht genug damit, die Stadt übernimmt auch für die Publibike AG die Wartung der Velostationen. Das stinkt zum Himmel. Die Verträge zwischen Publibike und Stadt müssen auf den Tisch, und zwar bevor das Veloverleihnetz gebaut wird.




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Paul Baumberger

Typisch links-grüne Machtpolitik, welcher nur Leute zustimmen können, die wenig oder keine Steuern bezahlen. Einmal geschaffene Stellen für ein „nice to have“ bringt man schlichtweg mehr weg und ist nicht nachvollziehbar. Mit einer Effizienzsteigerung der Stadtverwaltung könnten auch künftig anfallende Mehraufgaben bewältigen.

Eine Steuersenkung wäre für uns steuergeplagten Stadtberner sehr zu begrüssen und wäre vertretbar. Aber davor schreckt unsere rot-grün dominierte Regierung und Parlament zurück und meidet eine solche wie der „Teufel das Weihwasser“.

Wunsch an die Stadtregierung für einen klaren Blick nach Vorn: um das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen.




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Daniel Moser

Viele der städtischen Schulhäuser sind in die Jahre gekommen, hier ist der Renovationsbedarf gross, Und ähnlich sieht es auch bei vielen Kindergärten aus. Die Zahl der schulpflichtigen Kinder wird in den nächsten Jahren steigen. Mehr Schulraum braucht auch mehr Unterhalt. Natürlich kann man sich darüber streiten, was für Leistungen den Bürgerinnen und Bürger von der Stadt zwingend bereit gestellt werden. Ein wichtiges Ziel der Stadtpolitik muss doch sein, möglichst vielen Menschen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Das macht Rot-Grün.




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    Martin Häfeli

    Sagen wir es einmal so, Rot/Grün hat es kläglich verpasst die Immobilien in Stand zu halten. Mehr Bevölkerung verlangt mehr Infrastruktur. Die Frage ist wollen wir das? Und wenn ja zu welchem Preis? Wieso muss oder soll die Stadt auf 160‘000 Einwohner wachsen? Mehr KMUs/Industrie oder mehr Beamte ? Für was braucht man in einer «digitalisierten» Welt 56 Stellen mehr in der Stadt Bern? Ein Bademeister im Bueber (der ist ja eingezäunt und abgesperrt), einen Kommunikationsbeauftragten für die neue Schwimmhalle? Hallo was tut den der oder die den ganzen Tag? Äuä nüt, passt zur Stadt!




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Martin Aeschlimann

Unbefristete stabile Stellen sind nicht schlecht, solange sie Einheimischen zu Gute kommen und den Bürgern einen Mehrwert bringen. Einen Badmeister beim Bueber brauchen wir eigentlich nicht. Dort ertrank glaub ich noch niemand. Weniger Steuern will ich persönlich nicht. Dann kommen ja noch mehr Neuzuzüger und Platz hat es leider keinen mehr. Es wird ja schon jetzt überall gebaut.

Da hätte ich lieber Vergünstigungen für ins Hallenbad oder andere Sportangebote für Einheimische, zudem vermehrte Begrünung der Stadt. Nach den vielen Verkehrsberuhigungen gibt es viele Ecken in Bern, wo noch Beton ist, welcher defacto nicht mehr gebraucht wird. Hier könnte die grüne Regierung mal ein Potenzial ausschöpfen und die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. Überhaupt sollte die Lebensqualität der Berner mehr in den Fokus rücken, anstatt immer nur die finanzielle Fragen und die nicht nachhaltige Wachstumspolitik.




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Kurt Meier

Eine Steuersenkung wäre dringend notwendig. Im Vergleich mit anderen Regionen würde der Stadtberner geschröpft. Dieser massive Stellenausbau ist für mich nicht nachvollziehbar!




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Christoph Bracher

wenn dank diesen Stellen für Frau Teuscher die Mittagessen für Kitas, Mittagstische und Schulen fortan in BERN anstelle Zürich produziert werden, wenn dank dieser Stelle für Frau Wyss der Eigerplatz mit Pflanzen verschönt wird, wenn mit der weiteren Stelle der Stadtgärten dann auch weitere Stadtgartenparzellen entstehen und wenn die Stellen bei Herr Aebersold das Immobilienportefeuille nachhaltig und umsichtig ergänzen – dann klar ja. Und wenn es dann noch dank all diesen neuen Stellen ein paar Messgrössen gibt, um die Effizienzsteigerung auszuweisen, ja dann Chapeau!




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Heiner Christen

Und wieder streiten sich sogenannte Linke und Rechte. Statt Steuersenkungen gibt es Personalerhöhungen, ein Hohn bei der hohen Steuerlast? Die GemeinderätInnen haben aber eigentlich nur berechnet, wieviele Stellen es in ihren Abteilungen braucht, um das von der Bevölkerung geforderte und erwünschte (Stichworte: attraktive Kernstädte, gemeinnütziger Wohnungsbau) Bevölkerungswachstum in der Stadt Bern verwaltungsintern gut zu «managen». Soweit eine «Milchbüechlirechnung».

Dabei rechnen sich höhere Gemeindeausgaben durch höhere Steuereinnahmen doch meistens. Eine Steuersenkung hingegen kann mir auch recht sein. Ich würde gerne auf Kosten der Bauern und des Militärs sparen und erinnere die Bürgerlichen, welche nun wieder «Klientelpolitik» rufen, daran, dass sie auf Teufel komm raus, eine asoziale und gemeinunwohle Reform wie die UST-Reform durchwinken wollten. Da hätten sie auch wahnsinnig viel davon gehabt, nicht wahr?




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Alex Müller

Fakt ist, dass die Stadtberner Bevölkerung von 2015 auf 2016 um ca. 1679 Personen gewachsen ist, aber im gleichen Zeitraum die Stadt Bern den Personalbestand um 76 Mitarbeitende erhöht hat mit einem zusätzlichen Personalaufwand von 5 Mio CHF! Das geht nicht, dass man für sowenig neue Bürger soviele Menschen anstellen muss.




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Smo Nho

56 Stellen für was? Die Stadt Bern benötigt Arbeitsplätze, welche echte Wertschöpfung generieren. Für mich klar, einen Teil für künftige Investitionen und einen Teil für künftige Steuersenkungen zurückstellen.




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Beat Gubser

Die Motion «Moderate Steuersenkung nach Eigenkapitalbildung» wurde voreilig abgeschrieben. Es zeigt sich einmal mehr, dass das Geld für eine nachhaltige Steuersenkung vorhanden ist.




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Kurt Hofer

Finde ich gut. Es gibt wenig sinnvollere Investitionsmöglichkeiten als Arbeitsstellen zu schaffen welche die Lebensqualität aller verbessern.




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