Redaktion Der Bund
23. März 2018
41 Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar zu Jost Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Schiffer Jürg

Forciertes Wachstum um jeden Preis ist bei einer europaweit abnehmenden Geburtenrate eine verfehlte kurzsichtige Politik. Eine verantwortungsvolle sozial-ökologische Politik müsste Rücksicht auf die Probleme in Randregionen und in benachteiligten Ländern nehmen und nicht dort durch eine falsche Wirtschafts- und Wohnbaupolitik voll ausgebildete Arbeitskräfte abzuwerben und diese Gebiete zu schwächen. Einzelne profitieren bei uns vom forcierten Bauboom – die Mehrheit der Bevölkerung hat vor allem Nachteile.




11



2
Erwin Hänni

Eine Steuersenkung ist gut für die hohen Einkommen. Ein Leistungsausbau kann gut für die tiefen Einkommen sein.




13



30
Martin Aeschlimann

Ein Schuldenabbau wäre am nachhaltigsten. Die momentane Bankensubventionierung ist nicht besonders klug.
Danach wären längere Hallenbadöffnungszeiten, gratis Eintritte ins Vivarium oder in Museen für Stadt Berner begrüssenswert. Am Allerliebsten hätte ich jedoch eine Begrünung rund um den HB. Die Christiffelgasse, die Plätze vor der ehemaligen Bollwerkpost und der heutigen Schanzenpost könnte man mit Bäumen massiv aufwerten. Und zum Schluss sollte der Mittelstand mit höheren Subventionen bei den Krankenkassen verstärkt entlasstet werden. Danach kann man meiner Meinung nach gerne die Steuern senken.




25



2
Jasmin Burgermeister

Eigentlich ist es ja so, dass die Digitalisierung Verwaltungsstellen obsolet machen müsste. Mir wäre es lieber, wenn man den Wirtschafts- und Innovationsstandort Bern fördern würde – nicht durch eine Senkung der Unternehmenssteuern aber durch die Optimierung der öffentlichen Infrastruktur. Ich sage auch hier nicht „Ausbau“; sie soll „optimiert“ werden.

Die Leistung, die mir persönlich am meisten bringen würde ist ein weiteres Stadtbad, die Renovation der alten Anlagen und die Verlängerung der Öffnungszeiten, weil am Abend alle Bahnen praktisch überall von den Vereinen besetzt sind.




21



1
Alex Müller

Ich bereue zutiefst, dass ich nicht Ursula Wyss als Stapi gewählt habe. Denn als Stapi hätte Sie weder die Macht, noch die Kompetenz, solche Sachen durchzuboxen! Als Stapi wäre die Ursula Wyss ein zahnloser Tiger und das wäre eigentlich das Beste für Bern. Die SP-Diktatur wird in Bern langsam aber sicher zur Schau gestellt und ungeniert demonstriert, dass der Nicht-RGM-Wähler nichts zu melden hat. SP-Wähler werden immer aggressiv, wenn man anderer Meinung ist. Getreu nach dem SP-Motto: Alles für die SP, nichts für die Anderen!




84



33
Markus Christen

Wir lachen über die Römer, wenn die Wahlsieger hunderte von Stellen bei den Verkehrsbetrieben für ihre Klientele ’schaffen‘. In Bern läuft dies genau gleich. Die neuen (wertschöpfungsfreien) Stellen werden wohl kaum an bürgerliche Frauen gehen. Männer brauchen sich schon gar nicht zu melden. Was Aebersold/Wyss hier praktizieren, ist Vetternwirtschaft und hat mit souveräner Politik nichts zu tun. Es geht allein darum, die Machtbasis für die Zukunft zu sichern. Darum auch die Aufrechterhaltung des ungerechten Wahlsystems, das dem links-grünen Lager die üperproportionale Vertretung im Gemeinderat sichert.




88



20
Roger Lanz

Diese Günstlingswirtschaft nimmt ja schon fast griechische Züge an. Dort wurden auch jahrelang Stellen geschaffen, die es nicht wirklich braucht, nur damit man die Wähler und die Familien damit beschenken konnte. Wan merkt das Berner Stimmvolk endlich, was diese rot-grüne Mehrheit wirklich vor hat. Das mit dem Aufblasen der Verwaltung ist nur ein Punkt. Die Verbannung der Autos von der Strasse ein weiterer.




75



16
Hans Anonymous
“Einfach Arbeitsstellen schaffen, dies ohne Bedarf. Das entspricht einfach nur linker Logik so nach dem Motto: Man nehme. Gemäss mir bekannten Quellen ist die Arbeitsbelastung bei Stadt/Kanton und Bund eher moderat, aber zu sehr guten Löhnen. Aber nachdem die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt für eine weitere Legislaturperiode RGM gewählt haben, verwundert das nicht. Klientelpolitik nennt sich das.”

Wenns denn so toll ist bei der öffentlichen Hand zu arbeiten: warum arbeiten SIE nicht dort? Könnte es sein, dass es einfach nicht gereicht hat und jetzt der Frust aus Ihnen spricht? Sehr ärmlich…




17



56
Marcel Durst

Die Finanzen sind volatil. Heute viel Geld, morgen zu wenig Geld. Die Steuerbelastung ist gegenüber anderen Kantonen zu hoch. Verantwortungsvolles Handeln bedeutet Abbau der Schulden, Steuersenkung, Investitionen, keine Konsumausgaben und kein Dienstleistungsausbau.




68



9
Martin H.

Ja liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, exzellente Lebensqualität, wie wir sie in Bern geniessen dürfen, kommt nicht von allein und kostet etwas! Ich persönlich begrüsse die Politik unseres Gemeinderates sehr. Offenbar macht das auch eine grosse Mehrheit von euch, wenn man so die Resultate der letzten Wahlen ansieht…

Übrigens finde ich es auch ein tolles Signal an die Stadtverwaltung, welche eine super Job macht! Für immer mehr Aufgaben aufgrund Bevölkerungswachstum und Anforderungen von der Bevölkerung sollen auch die nötigen Personalressourcen zur Verfügung stehen!

Weiter so, lieber Gemeinderat!




42



109
    Martin Häfeli

    Ich wusste nicht, dass die Stadt im Steinzeitalter lebt. Ich dachte immer Bern sein modern aufgestellt. Mehr Leute weil mehr Bevölkerung, betreiben wir noch so viele Schalter wo man anstehen muss um sich etwas in Erfahrung zu bringen? Da die Arbeitsbelastung bekanntlicherweise in Staatsbetrieben eher moderat ist, ist das ein völliger Schwachsinn. Das wäre mit etwas mehr Effizienz absolut zu schaffen.

    Und dazu noch eine Frage. Wieso muss die Stadt wachsen? Warum auf Kosten der Steuerzahler? Was für Leute wollen wir resp. kommen in die Stadt? Neue MitarbeiterInnen von KMU’s und/oder Industrie? Sorry die hast ja nicht (mehr) in Bern nur fast noch Staatsstellen. Also will man Leute in die Stadt holen die dann als Staatspersonal rekrutiert werden, also quasi ein perpetuum mobile der Beamtenherrschaft. Sorry auf das können wir verzichten.

    Und die Stadt, einen guten Job? Ich weiss nicht was Sie unter gut und schlecht verstehen. Die Arbeit der Stadt lässt von mir aus doch sehr zu wünschen übrig. Ein paar Beispiele: Bauten welche am verlottern sind, zuwenig Schulplätze, Bäder welche zum heulen sind z.B. sanitarische Einrichtungen im Marzili und Sie finden die machen einen guten Job. in dieser Stadt geht es genau nach dem Slogan der SP für Wenige, statt für Alle!




    36



    5
Daniel Hugenschmidt

Mehr Bevölkerung gleich zu setzten mit mehr Stellen greift zu kurz.

Mit effektiven, wirklich wertschöpfenden Abläufen, die effizient bearbeitet werden, lassen sich die nötigen Ressourcen für das quantitative und das qualitative Wachstum in der bestehenden Belegschaft generieren – wie dies auch in der Wirtschaft funktioniert.

Das «hart» erwirtschaftete Kapital gehört in langfristige Infrastrukturprojekte investiert, die nachhaltig die Lebensqualität erhalten oder erhöhen und für ansässige sowie künftige Unternehmen einen Standortvorteil schaffen.




66



10
silvia Schläpfer

Die rotgrüne Stadtenwicklung hat längst ihren Glanz verloren. Die Legislaturrichtlinien sind etwas bla bla, oder noch den Konsum anheizen, siehe Vierer-und Mittelfeld. Da hat Herr Aebersold den Tanz um das goldene Kalb eröffnet. Das sei ein Diamant der noch geschliffen werden muss. Diese grünen Wiesen sind noch nicht erschlosssen. Noch hat das Quartier Lebensqualität und Sauerstoff. Die Stadt Bern wird kaum mehr wachsen. Die Studierenden werden nach Abschluss die Stadt verlassen.




32



26

Wer hätte das gedacht?! Die Bevölkerung wählt einen rotgrünen Gemeinderat und jetzt macht dieser Gemeinderat doch tatsächlich rotgrüne Politik. Unglaublich…

Mit den zusätzlichen Stellen kann die Stadtverwaltung mehr Dienstleistungen für die gesamte(!) Bevölkerung erbringen. Die von den Bürgerlichen geforderten Steuersenkungen kämen jedoch nur einigen wenigen zugute. Der Gemeinderat handelt also durchaus im Sinn der grossen Mehrheit, wenn er das Geld so investiert.




44



114
Rudolf Egli

Weshalb wurde nicht während dem letzten Wahlkampf für den GR auch über die Steuerstrategie der Kandidaten informiert und debattiert?

Der rot-grüne GR bedient mit der Erhöhung der unbefristeten Stellen ihre Wählerschaft und versucht so ihre Wiederwahl zu sichern.

Ich schäme mich als Stadtberner über die Argumentation von M. Aebersold (Lebensqualität erhöhen? Bern gehört schon jetzt zur Weltspitze), anstatt die Diskussion über eine Steuererleichterung zu führen.




93



20
Daniel Moser

Alex Müller vergleicht den Zuwachs der Bevölkerung der Stadt Bern mit dem Zuwachs der Angestellten der Stadt in den Jahren 2015/16.

Ein solcher Vergleich macht kaum Sinn, weil er viel zu kurzfristig angelegt ist. Um eine sorgfältige Stadtentwicklung zu planen, braucht es eine längerfristige Perspektive. Und zudem geht es nicht nur um eine quantitative Entwicklung, sondern um die Verbesserung der Lebensqualität. Da gibt es noch einiges zu tun, was eine Investition in die Stadtverwaltung als sinnvoll erscheinen lässt.




22



39
    Alex Müller

    Sie wohnen in 3006. Klar, dass Sie Ursula Wyss und die SP wählen und überhaupt keine kritische Haltung an den Tag legen. Die linke Diktatur hat bei Ihnen bereits ihre Wirkung gezeigt. Argumente fehlen bei Ihrem Kommentar. Logisch, denn als SP-Wähler müssen Sie ja die linke Diktatur unterstützen und faktenfrei lamentieren! Ich bringe Fakten, welche unwiderlegbar sind, da die Zahlen von der Stadt selber stammen. Es geht hier wiedermal nur darum, dass man Ex-Studienkollegen lukrative Job zuschanzen kann.




    32



    11
Peter Fitter

Nur mal als Info. Die Alten in der Verwaltung, die ohne Ausbildung und nur dank Parteibuch eine Kaderstelle hatten und PK gegen eine Million und Einkommen um 150’000 hatten, sind am Aussterben. Bewerben sie sich mal in einer Verwaltung? Da braucht es zwar noch immer Beziehung und Parteibuch, aber es braucht auch mind. einen Uniabschluss.

Ich habe zwei Uniabschlüsse und ein EMBA einer FH. Ich verdiene 50’000 weniger als mein Vorgänger mit einem halb fertigen Studium Dazu arbeite ich 80%. Mein Pflichtenheft umfasst aber bedeutend mehr als das vom Vorgänger. Fazit: bis auf Filz und Parteibuch (z.B. im POM oder bei Schnegg geht nichts ohne FDP oder SVP oder sogar ohne Taufschein…) ist vieles Anders.

Heute wird wirklich gearbeitet auf hohem Niveau. Wenn man sparen will in der Verwaltung, dann so: nehmt die Alten die kaum Ausbildung haben und 40’000 mehr verdienen als der Durchschnitt und raus mit denen. Da hätte man ein Riesen-Sparpotential. Pro Stelle bewerben sich über 100 Leute. Man könnte diese Dinosaurier leicht ersetzten. Dumm ist nur, dass diese Dinos super vernetzt sind und jeden Mobben und bodigen, der auch nur etwas sagt.




28



35
Marcel Pfister

Die Berner haben kein Problem, dass sich ihre Verwaltung weiter aufbläht. Und damit noch weniger Wertschöpfung in Bern entsteht. Und warum erstaunt das niemanden aus dem Rest der Schweiz, aus den Kantonen, die Bern jährlich mit 1.2 Milliarden mitfinanzieren?? Ein weiterer Beweeis, dass beim Finanzausgleich Anreize und Regeln fehlen, die Empfängerkantone zum sparen zwingen….




56



17
Therese Peverelli

Typisch rot grün. Für sie war es schon immer das Einfachste von den Bürgern gespartes Geld (nach dem Giesskannenprinzip) zu verteilen. Wenn es dann noch darum geht, Stellen für die. Verwaltung zu schaffen – statt wie in der Wirtschaft die Leistungen zu überprüfen – ist das aus meiner Sicht ein no go!

Bern verkommt leider langsam – nicht nur punkto Leistung der Stadtregierung auch punkto Sauberkeit, Stadtbild und Verkehr… Schade wird nicht vorausschauender und längerfristig geplant und z.B. die Service public Leistungen und das Stadtbild effizienter gestaltet bzw. verschönert.




59



17
Daniel Rutsch

Es ist mir schleierhaft wofür Aebersold 8 Stellen braucht um die 60 Millionen die er nun zum Hauskauf zur Verfügung hat zu verbraten. Bei Immobilien Bern hat es genug Fachleute die auf einen Blick erkennen ob eine Immobilie sich eignet oder nicht.

Diese neuen Stellen sind absolut unnötig.




82



7
Urs Jost

Und wenn im nächsten Jahr das Gegenteil passiert, werden dann die Stellen wieder abgebaut?




68



2
Marcel Durst

Bei der Verwaltung hat es noch viel Luft. Lohnkosten sind Fixkosten. Werden die Stellen bei schlechter Finanzkage wieder gestrichen? Wohl kaum… Was man in Bern bräuchte sind Steuersenkungen um auch für Besserverdienende attraktiver zu werden. Nur so lässt sich die Spirale nach oben drehen.




78



18
Peter Grütter

Wenn schon Befragung dann richtig: Anstatt die Millionen mit der Giesskanne zu homöopathisieren, könnte man 1-2 konkrete Projekte auflegen und diese alternativ zu einer Steuersenkung vors Volk bringen. Dann würde man ja sehen.




48



11
Rudolf Käser

Als Einwohner dieser Stadt bevorzuge ich einem besseren Service public vor einer Steuersenkung. Mehr (Verkehrs-) Sicherheit im öffentlichen Raum durch konsequentes Durchsetzen der Begegungszonen, Ausbau des öffentlichen Verkehrs (Ausbau Tramliniennetz), bessere Zügänge zum Bahnhof, Kulturangebote, Elternunterstützung, Bildungsangebote etc. Steuersenkungen führen lediglich zu einem ungesunden lokalen Wettbeweb zwischen Kernstadt und Agglogemeinden, das bringt nix.




37



95
Jan Holler

Wie soll man das beurteilen als Bürger? Dazu fehlt doch das nötige (Hintergrund-)Wissen. Die Grenze zwischen Leistung und Luxus (ein tendenziöser Begriff in diesem Zusammenhang) kann man nicht ziehen. Es gibt nicht wenige, die empfinden Sozialleistungen schon als Luxus. Andere sehen die Politik und Verwaltung als notwendig für die Gestaltung der Zukunft an. Man kann immer mehr Effizienz fordern und das tut man ja auch schon seit vielen Jahren nun. Doch heute lässt sie sich nur fordern, wenn sich nichts in der Verwaltung gebessert hätte. Aber Controlling, Mitarbeiterführung und Budgetverantwortung sind die Themen der letzten Jahre. Da hat sich viel getan, ist professioneller geworden.

So kann man doch nur aus dem Bauch heraus urteilen: Ja, es braucht wahrscheinlich 56 Stellen oder nein, die Verwaltungen sind aufgebläht. Mein Bauch sagt mir ja, ob es 46, 56 oder 66 Stellen braucht, dazu sagt er aber nichts.




17



22
Christoph Zürcher

Die Stadt geht mit dem Geld sehr unsorgfältig um.

Beispiel: Veloverleihsystem. Hier hat sich die Stadt von der Publibike schlicht über den Tisch ziehen lassen. Publibike erhält 5 Jahre lang je 160’000 Franken als Abgeltung für die Gratis-Veloabonnemente für die Stadtverwaltung. Nur, die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, die beruflich auf ein Velo angewiesen sind, ist nicht so gross. Mit 160’000 Fr. pro Jahr kann die Stadtverwaltung (je nach Preiskategorie) 200 – 400 Velos kaufen und sie den Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Das ist also nur eine versteckte Subvention für Publibike (eine 100% Tochter von Postauto AG!!).

Nicht genug damit, die Stadt übernimmt auch für die Publibike AG die Wartung der Velostationen. Das stinkt zum Himmel. Die Verträge zwischen Publibike und Stadt müssen auf den Tisch, und zwar bevor das Veloverleihnetz gebaut wird.




99



8
Paul Baumberger

Typisch links-grüne Machtpolitik, welcher nur Leute zustimmen können, die wenig oder keine Steuern bezahlen. Einmal geschaffene Stellen für ein „nice to have“ bringt man schlichtweg mehr weg und ist nicht nachvollziehbar. Mit einer Effizienzsteigerung der Stadtverwaltung könnten auch künftig anfallende Mehraufgaben bewältigen.

Eine Steuersenkung wäre für uns steuergeplagten Stadtberner sehr zu begrüssen und wäre vertretbar. Aber davor schreckt unsere rot-grün dominierte Regierung und Parlament zurück und meidet eine solche wie der „Teufel das Weihwasser“.

Wunsch an die Stadtregierung für einen klaren Blick nach Vorn: um das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen.




79



17
Daniel Moser

Viele der städtischen Schulhäuser sind in die Jahre gekommen, hier ist der Renovationsbedarf gross, Und ähnlich sieht es auch bei vielen Kindergärten aus. Die Zahl der schulpflichtigen Kinder wird in den nächsten Jahren steigen. Mehr Schulraum braucht auch mehr Unterhalt. Natürlich kann man sich darüber streiten, was für Leistungen den Bürgerinnen und Bürger von der Stadt zwingend bereit gestellt werden. Ein wichtiges Ziel der Stadtpolitik muss doch sein, möglichst vielen Menschen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Das macht Rot-Grün.




33



17
    Martin Häfeli

    Sagen wir es einmal so, Rot/Grün hat es kläglich verpasst die Immobilien in Stand zu halten. Mehr Bevölkerung verlangt mehr Infrastruktur. Die Frage ist wollen wir das? Und wenn ja zu welchem Preis? Wieso muss oder soll die Stadt auf 160‘000 Einwohner wachsen? Mehr KMUs/Industrie oder mehr Beamte ? Für was braucht man in einer «digitalisierten» Welt 56 Stellen mehr in der Stadt Bern? Ein Bademeister im Bueber (der ist ja eingezäunt und abgesperrt), einen Kommunikationsbeauftragten für die neue Schwimmhalle? Hallo was tut den der oder die den ganzen Tag? Äuä nüt, passt zur Stadt!




    53



    9
Martin Aeschlimann

Unbefristete stabile Stellen sind nicht schlecht, solange sie Einheimischen zu Gute kommen und den Bürgern einen Mehrwert bringen. Einen Badmeister beim Bueber brauchen wir eigentlich nicht. Dort ertrank glaub ich noch niemand. Weniger Steuern will ich persönlich nicht. Dann kommen ja noch mehr Neuzuzüger und Platz hat es leider keinen mehr. Es wird ja schon jetzt überall gebaut.

Da hätte ich lieber Vergünstigungen für ins Hallenbad oder andere Sportangebote für Einheimische, zudem vermehrte Begrünung der Stadt. Nach den vielen Verkehrsberuhigungen gibt es viele Ecken in Bern, wo noch Beton ist, welcher defacto nicht mehr gebraucht wird. Hier könnte die grüne Regierung mal ein Potenzial ausschöpfen und die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. Überhaupt sollte die Lebensqualität der Berner mehr in den Fokus rücken, anstatt immer nur die finanzielle Fragen und die nicht nachhaltige Wachstumspolitik.




30



43
Kurt Meier

Eine Steuersenkung wäre dringend notwendig. Im Vergleich mit anderen Regionen würde der Stadtberner geschröpft. Dieser massive Stellenausbau ist für mich nicht nachvollziehbar!




101



24
Christoph Bracher

wenn dank diesen Stellen für Frau Teuscher die Mittagessen für Kitas, Mittagstische und Schulen fortan in BERN anstelle Zürich produziert werden, wenn dank dieser Stelle für Frau Wyss der Eigerplatz mit Pflanzen verschönt wird, wenn mit der weiteren Stelle der Stadtgärten dann auch weitere Stadtgartenparzellen entstehen und wenn die Stellen bei Herr Aebersold das Immobilienportefeuille nachhaltig und umsichtig ergänzen – dann klar ja. Und wenn es dann noch dank all diesen neuen Stellen ein paar Messgrössen gibt, um die Effizienzsteigerung auszuweisen, ja dann Chapeau!




42



11
Heiner Christen

Und wieder streiten sich sogenannte Linke und Rechte. Statt Steuersenkungen gibt es Personalerhöhungen, ein Hohn bei der hohen Steuerlast? Die GemeinderätInnen haben aber eigentlich nur berechnet, wieviele Stellen es in ihren Abteilungen braucht, um das von der Bevölkerung geforderte und erwünschte (Stichworte: attraktive Kernstädte, gemeinnütziger Wohnungsbau) Bevölkerungswachstum in der Stadt Bern verwaltungsintern gut zu «managen». Soweit eine «Milchbüechlirechnung».

Dabei rechnen sich höhere Gemeindeausgaben durch höhere Steuereinnahmen doch meistens. Eine Steuersenkung hingegen kann mir auch recht sein. Ich würde gerne auf Kosten der Bauern und des Militärs sparen und erinnere die Bürgerlichen, welche nun wieder «Klientelpolitik» rufen, daran, dass sie auf Teufel komm raus, eine asoziale und gemeinunwohle Reform wie die UST-Reform durchwinken wollten. Da hätten sie auch wahnsinnig viel davon gehabt, nicht wahr?




41



24
Alex Müller

Fakt ist, dass die Stadtberner Bevölkerung von 2015 auf 2016 um ca. 1679 Personen gewachsen ist, aber im gleichen Zeitraum die Stadt Bern den Personalbestand um 76 Mitarbeitende erhöht hat mit einem zusätzlichen Personalaufwand von 5 Mio CHF! Das geht nicht, dass man für sowenig neue Bürger soviele Menschen anstellen muss.




135



9
Smo Nho

56 Stellen für was? Die Stadt Bern benötigt Arbeitsplätze, welche echte Wertschöpfung generieren. Für mich klar, einen Teil für künftige Investitionen und einen Teil für künftige Steuersenkungen zurückstellen.




111



14
Beat Gubser

Die Motion «Moderate Steuersenkung nach Eigenkapitalbildung» wurde voreilig abgeschrieben. Es zeigt sich einmal mehr, dass das Geld für eine nachhaltige Steuersenkung vorhanden ist.




124



14
Kurt Hofer

Finde ich gut. Es gibt wenig sinnvollere Investitionsmöglichkeiten als Arbeitsstellen zu schaffen welche die Lebensqualität aller verbessern.




37



84
Nach oben