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Christoph Dysli

Es muss in der Saison 1980/1981 gewesen sein, als ich mit meinem Grossvater, meiner Mutter und meinem Bruder zum ersten mal im Wankdorf an einem Match war. Der Grossvater schenkte mir den Eintritt zum 10. Geburtstag. Gegen den FZC gewann YB. Das Resultat weiss ich nicht mehr, entweder ein 2:0 oder 4:2. Wir standen auf der langen Nordtribüne, mein Bruder konnte auf einem kleinen Klappstuhl stehen, da er als 6-jähriger noch zu «kurz» war. Mir gefiel die Atmosphäre und ich war beeindruckt von den Zuschauermassen und vor allem von jenen Leuten, die in den beiden Türmen das Resultat mit den weissen Tafeln und den darauf enthaltenen schwarzen Ziffern anzeigten.

In der Meistersaison 85/86 durften dann mein Bruder und ich alleine an die Heimspiele gehen. Ich vergesse nie mehr den Match Ende April 1986 gegen GC, der 3:0 Sieg mit Toren von Weber, Bregy und vor allem jenes von Prytz, als er alleine loszog und zum 3:0 einschoss. Wir befanden uns auf der West-Tribüne direkt hinter dem Tor und schrien schon los, als Prytz von Bammert lanciert wurde. Wir waren begeistert von der ganzen Atmosphäre, da 32’700 ! Zuschauer anwesend waren. Trotz des Gewitters, das am Nachmittag niederging. Damals durfte man auch noch Schirme ins Stadion nehmen!

In guter Erinnerung sind mir auch noch die Trainingsspiele in Thun, im Lachen-Stadion. Als Familie hielten wir uns im Sommer öfter auf dem Camping in Gwatt bei Thun auf und fuhren mit den 3-Gang Velos rüber ins Stadion, um YB bei den Vorbereitungsspielen zuzuschauen. Gratis, direkt an der Linie. Die Spieler der Teams gaben danach wie selbstverständlich Autogramme, zum Beispiel nach dem 2:0 Sieg gegen den FC Dürrenast.

Den Cup-Sieg gegen Servette 1987 durfte ich wiederum auf der Nord-Tribüne miterleben, welch ein Spiel, welch eine Spannung. Und notabene das Meistercup-Spiel mit dem 1:0 gegen Real Madrid, eine unglaubliche Stimmung.

Nun darf ich am kommenden Samstag mit meinem 7-jährigen Sohn im Wankdorf sein. Welch ein Erlebnis.




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Elyane Mayer
Heidi Ramirez-Pulfer

Meine Liebe zu YB begann im Oktober 1971. Als ich in die Klavierstunde ging und im Liebefeld auf den Bus wartete, lernte ich den 19-jährigen YB-Stürmer mit der Nr. 7 kennen, Peter Marti. Beim nächsten Aufeinandertreffen gab er mir 2 grüne Gratistickets für mich und meinen jüngeren Bruder. Damals, denke ich heute, wurde mein Herz direkt gelb-schwarz. Bei Bert Theunissen (durch die Vermittlung von Peter Marti) haben meine Eltern den ersten Fernseher (schwarz-weiss) gekauft. Endlich konnten wir «Schutte» schauen!

Wir haben die Cupsiege 1977 und 1987 und den Meistertitel vom 24.5.1986 in der alten «Maladière») live miterlebt. Im alten Wankdorf hatten wir immer eine Pinzette dabei, da die Holzbänke immer «Spriisse» abgaben. Mein Bruder und ich sind immer noch an jedem Heimspiel (ich früher auch an vielen Auswärtsspielen, heute noch etwa in Thun oder jetzt dann wieder, in Neuenburg) am YB-Match anzutreffen. Es heisst nicht vergebens YB for ever 🙂

Vom Dezember 2012 – März 2013 durfte ich am Empfang bei YB arbeiten. Das war (natürlich) mein Traumjob. Seit März 2013 arbeite ich für den Fanshop an jedem Heimspiel in «meinem» Sektor C im gelben Holzhäuschen. Zur Zeit verkaufe ich enorm viele Fanartikel. Jedermann(frau) will sich mit YB-Artikeln eindecken, damit sie dann in der entscheidenden Phase der Meisterschaft gelb-schwarz ausgestattet sind.

Ich habe sehr Freude an den «YB-Giele» und drücke ihnen alle Daumen, dass es dieses Jahr (vielleicht sogar mit zwei «Chüble») klappt.




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Jann Barben
Jens Montandon
Bashkim Belisha

Meinen ersten Stadionbesuch im altehrwürdigen Wankdorf unternahm ich 1985 mit meinem besten Freund Pöpsel, der mich zu einem YB-Mätsch überredete. Nachdem wir im Cäsu gut eingetrunken hatten, war ich also an meinem 1. YB-Mätsch, Gegner war der FC Wettingen und er verloren sich müde 4’300 Zuschauer im weiten Rund.

Ich merkte dann schnell, dass diese rund 4000 Nasen, der durchschnittliche Anhang sein würde, der YB damals bei seinen Heimspiele begleitete. Hätte mich Pöpsu damals nicht per Zufall einfach so an ein YB-Spiel mitgenommen: wer weiss ob ich jemals wieder ins Wanddorf getigert wäre, so wie ich es nach dem Wettingen-Spiel, bis heute, also 33 Jahre lang, getan habe.




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Hanspeter Forster
Heidy Anonymous

YB ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens. Ich bin wohl schon mit gelbschwarzem Blut geboren. Als Kind fieberte ich noch vor dem Radio mit und von meinem Fenster aus konnte ich bei Flutlicht-Spielen den Schein der Lampen über den Dächern erkennen und die Sehnsucht nach einem Stadionbesuch wuchs. Endlich nahm mich mein Onkel ins Wankdorf mit und es war definitiv um mich geschehen. Ich war 1986 in Neuenburg dabei und auch beim letzten Cupsieg.

Als aktive YB-Landhockeyanerin erlebte ich in den 80er und 90er Jahren alle Hochs und Tiefs ganz nah mit und mein YB-Herz blutete immer wieder. Ich war auch am letzten Spiel im alten Wankdorf und dann im Neufeld dabei, als YB wieder aufzublühen begann. Und seither fast ausnahmslos an jedem Heimspiel im neuen Wankdorf. Viele spektakuläre Meisterschaftsspiele und unvergessliche Europacup-Abende, aber auch die verlorenen Finalissimas und Cup-Finals und die Cup-Blamagen, das alles gehört zu meiner und zur YB-Geschichte. Und jetzt – jetzt scheint alles anders zu sein. Nur ganz langsam wage ich zu träumen, immer mit einem letzten Rest Vorsicht, es nur ja nicht zu verschreien. Sicher ist: wir haben zurzeit eine ganz tolle Truppe, die begeistert. Und ich frage mich, wie wird es sein, wenn es dann wirklich soweit ist? Dann brechen wohl alle Dämme. YB FOREVER!




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Christian "Jules" Bigler
Christof Jaussi

In den Achtzigern hat mich mein Grossvater regelmässig an YB-Matches mitgenommen und ich durfte das Meisterteam mit Prytz, Lunde, Conz, Weber, Zuffi und wie sie alle hiessen, bestaunen. Wir sassen auf der Haupttribüne und es wurde viel geflucht und viel geraucht und mein Grossvater hat dauernd gehustet, da er nur während Fussballspielen und Apéros geraucht hat. Item. Die Spiele gegen GC waren jeweils das Höchste der Gefühle, da ich als Kind GC-Fan war. Nach einem Abstecher zu Xamax wurde mir dann endlich klar, dass YB „mein“ Team ist und das ist es zum Glück geblieben. Leider habe ich es nie geschafft, während YBs Zeit im Neufeld dort ein Spiel zu besuchen. Etwas, das ich bis heute ein wenig bereue. Ich freue mich bereits auf die Meisterfeier und merke grad, wie sich, trotz Riesenzuversicht, immer noch leiser YB-Zweifel breit macht: Schaffen sie es dieses Jahr tatsächlich oder träume ich?




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Andy Jenk

Ich gehe seit 2000 an YB Spiele, damals in der NLB Abstiegsrunde. Davor war ich als kleiner Knirps mit meinem Vater, ich kann mich aber nicht erinnern, wann genau. War auf jeden Fall in einem der beiden Xamax-Meisterjahre.

2001 nach dem letzten Heimspiel gegen Wil gab es einen Platzsturm. Bin dafür auf den Zaun hinter dem Tor geklettert und auf das Spielfeld gesprungen. Dummerweise habe ich mir dabei die Bänder im Fussgelenk gerissen, also war nix mit feiern (und natürlich öffneten die Ordner dann auch noch das Tor zum Spielfeld, so dass das Zaunklettern sogar noch überflüssig war). Immerhin durfte ich in die Katakomben ins Behandlungszimmer, was nicht jeder von sich behaupten kann.

2006 gab ich mich einer furchtbaren Naivität hin. Weil ich kein Billet für den Cupfinal kriegte, dachte ich mir „Dann gehst du halt in den Wallisersektor“ und fuhr an einem Freitagabend nach Brig, wo die Leute Schlange standen am Schalter für den Vorverkauf am nächsten Tag um 6.00. Tatsächlich ergatterte ich einige der letzten Billets. Am Cupfinal ging ich dann mit Begleitung in YB-Vollmontur in den Sion-Sektor im naiven Glauben, wir könnten dann zusammen feiern. Nix da, ich erlebte eine ziemliche Tortur, aber zumindest kam ich lebend wieder raus.

Die Niederlage war eine von vielen Demütigungen, die ich als YB-Fan ertragen musste. Zwei unnötig verlorene Cupfinals, zwei unnötig verlorene Meisterschaften, dazu einige Erniedrigungen im Cup gegen Unterklassige (ich dachte oftmals „Das schafft wirklich nur YB“), dazu viel Unruhe in den Chefetagen mit etlichen Trainerwechseln und und und.

Und jetzt, wo das Undenkbare bald Wirklichkeit sein wird, denke ich: Es war das ganze Leiden wert!




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René Quillet

Ich bin an der Wandorffeldstrasse aufgewachsen, alles drehte sich nur um YB. Zuerst nur als Zaungast beim abendlichen Training der 1. Mannschaft am Spielfeldrand des Sempachplatzes, später die Spiele im Wankdorf, wobei die leeren Bierflaschen wichtiger als das Geschehen auf dem Platz war.

Als C-Junior dann immer wieder als Balljunge nah dran, unvergessen die Cup-Finals und epischen Duelle von FCB und FCZ mit Odermatt und Kuhn. Höhepunkt als Balljunge war aber das Spiel der Schweiz gegen Portugal (1969), Unterschrift von Eusebio inklusive.

Es wurde noch besser. Vereinzelt durften wir das Vorspiel der 1. Mannschaft bestreiten. Unvergessen ist das Vorspiel beim ersten Auftritt von Günter Netzer mit GC in der Schweiz (erstes Spiel der Saison 76/77). Die Rund 20’000 Zuschauer unterstützten uns gewaltig, so dass wir den 2:0 Rückstand noch in ein Unentschieden verwandeln konnten.

Und last but not least wurden wir 1972 mit den Inter-B Junioren Schweizermeister…




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Ueli Flückiger

Mit 8, 9, 10 und 11 Jahren als Knirps dabei und Tagebuch geführt (existieren noch heute), YB damals viermal Meister, den langen Weg vom Marzili ins Wankdorf und zurück oft zu Fuss gegangen, 1986 nach einem Jahr USA-Aufenthalt in Neuenburg die Meisterschaft gefeiert, 1987 den Cupsieg, glückliche Jahre auf dem Neufeld gefroren, geschwitzt, die Sicht von der Stabhochsprunganlage getrübt, mit grosser Erwartung ein Jahresabo im neuen Stadion erstanden, verpatzte Finalspiele, Krach im YB-Gebälk, YB immer die Zwei am Rücken, Trainerwechsel … Jetzt endlich scheint es zu klappen … ich wage es kaum zu glauben, habe die Hoffnung schon fast aufgegeben … Immer noch schleicht sich das Gefühl ein, dass im letzten Moment was schief laufen könnte.

Es war einfach, YB-Fan zu werden, schwierig, YB-Fan zu sein und wird ein Freudenfest, YB-Fan zu bleiben – hoffentlich.




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Beat Jurt

Jahrgang 1954, als Siebenjähriger am ersten YB Match und von da an hat mein Herz nur noch «Gäubschwarz» geschlagen. Ja YB ist eine Herzensangelegenheit und 1986 bei 4:1, da war ich live auf der Maladière dabei. Gefeiert hat man in der damaligen Malavar im Wyler. Typisch YB war nicht das veryoungboysen, sondern die stetigen Wahnvorstellungen gewisser Möchtegern-Clubbosse! Aber jetzt macht doch YB wieder allen Freude, oder? Mir und allen «echten» und wohl auch den «Modefans»! Nun, heute hat Fäbu Ruch in der BZ schon die Ausverkaufshype losgetreten, ich meine aber Christoph Spycher und Adi Hütter werden uns auch 2018/2019 starkes Team präsentieren = Hopp YB!




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tom ott

es war glaub ich 1967. juventus gegen braunschweig im europacup Finalspiel. mein italienischer Freund im 4. stock in Köniz nahm mich mit ins wankdorf, obwohl ich noch nie ein Fußballspiel war. ich war 11 Jahre alt. das Stadion kochte und im Vorspiel spielte YB. und die young boys faszinierten mich mehr als danach die juve stars. seit diesem Tag war ich bis heute an jedem Heimspiel und auch oft an Auswärtsspielen.

YB gibt mir bis heute das Gefühl von Freude und kraft. auch wenn kaum grosse erfolge dabei waren, YB hat immer gekämpft. war immer eine physisch präsente Mannschaft. dieses gelbschwarze Trikot hat mich eingenommen. auch noch mit 62 Jahren.

im letzten Meisterjahr war ich auf der maladiere beim 1:4 und reiste mit dem bus nach Bern zurück. in der Stadt war leider nicht viel los. ich war wohl der einzige, der stolz und happy war. bin von Platz zu Platz gelaufen und hatte das Gefühl, dass ich als außerirdischer wahrgenommen wurde. im letzten Spiel mit pokaluebergabe gegen den fcz waren 21000 im wankdorf. YB hat 1:2 verloren.

jetzt steht YB vor dem Titel. ich werde unter den wohl 80000 Menschen in der Stadt dabei sein. sie haben verdient und YB wird in Zukunft ein Verein sein, der nicht mehr so leicht aus dem Konzept geworfen werden kann.




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Schwarz-Gelb nicht YB
So spielten wir als Junioren Bei TT-Bern gegen den grossen gelben Bruder. Dass ich als Musiker bei der Stadioneröffnung mit der JImmyFlitz-Band aufspielte war einmalig!
Hopp YB




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Manfred Stierli

Als Inter-B Junior von Bümpliz, hatten wir mal ein Vorspiel im altehrwürdigen Wankdorf. Man hat sich da ja schon Chancen ausgerechnet, vom grossen YB entdeckt zu werden aber draus wurde für mich leider nix.
Trotzdem bleibt dieser Auftritt vor ein paar hundert YB Fanzuschauer unvergessen und als Berner Aktvfussballer, hat man immer zum grossen Bruder rüber geschielt aber auch mitgefiebert.




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Christina Stäubli

Mein erster und einziger Fussballmatch in einem grossen Stadion
Es war in den 1950er Jahren. Ich war 6jährig und mein Grossvater nahm mich mit ins Wankdorfstadion: YB gegen Chiasso. Ich war mächtig stolz, dass er mich Mädchen mitnahm. Sonst hielt er eigentlich mehr von meinen 4 Brüdern… Der Match war eine einzige Kathastrophe: die Fussballspieler waren so grob zueinander. Sie foulten immerzu, das tat mir so weh…Ich glaube, dass ich auch weinen musste. Mein Grossvater war ein grosser YB-Fan. Er konnte mich ganz und gar nicht verstehen…und ich ihn auch nicht (damals 😜)!




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