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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

julia senn

altstadt lebendig machen? meiner meinung nach mit fussgängerzone, begrünung, bänkli, ladenöffnungszeiten verlängern (bzw für sonntag einführen) und unterlassung der tausend füdlibürgerreglemente. es entsteht sehr viel lebendigkeit, wenn man den nötigen raum dazu gibt. siehe neustadt-lab




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Danielle Anonymous

Hmm…also Airbnb ist wohl kaum daran Schuld, dass man in Bern für eine 2-Zimmer-Wohnung oft ab 1500.– (p/M) bezahlen muss und es generell viele Interessenten für eine Wohnung gibt.

Ausserdem hat es zu wenige schöne und zahlbare Hotelbetten in Bern. Die Altstadt ist winzig, winzig und ein so winziges Touristenquartier stört eher nicht. Touristen beleben die Altstadt, die ich als schattig und unattraktiv in Bezug auf Freiraum, Sonne, Lichteinfall, Zufahrtsmöglichkeiten etc. empfinde.

Ich finde, die Stadt sollte sich dem Thema «Wohnen in Bern» durchaus widmen. Die Lösung liegt wohl aber eher weniger in der Regulierung von Airbnb.

Jeder Finanzheini kann sich auch eine Wohnung kaufen und die vermieten. Ob der Mieter dann am Quartierleben teilnimmt (mehr als ein Tourist) und das Quartier belebt, steht doch in den Sternen. Ich lebe im Breitenrain, ganz legal ohne Airbnb. Und ich kann ihnen sagen, ich belebe das Quartier ganz sicher nicht ;-).




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Andreas Bührer

Lieber AirBnb Wohnungen als leere Wohnungen nicht? Ich finde die Stadt sollte sich mehr für Projekte wie die Markthalle einsetzen. Ich bin überzeugt das genau solche Projekte Bern sehr beleben. Ebenfalls sollte die Stadt sich vermehrt für Lokale und Anbieter einsetzen. Es kann nicht sein, das einzelne zugezogene Einwohner einer Bar oder einem Lokal das Leben schwer machen können.




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    butch gaudy

    genau so sehe ich das auch: ich wohnte vor 15 jahren an der gerechtigkeitsgasse 40. das nachtleben in der unteren altstadt war damals gerade am entstehen. ich habe es genossen die täglichen foodversorger in spazierdistanz zu haben und mit der zeit kannte man sich unter den wohnhaften. das nachtleben war ein teil des lebens.

    knapp 10 jahre später zog ich ins kirchenfeld. den nachtlärm ersetzte der kinderlärm. an die zeit an der gerechtigkeitsgasse denke ich mit wehmut, an den kinderlärm auch. heute lebe ich in berlin, an einer ruhigen strasse im moabit, ein ruhiges quartier. wenn ich stadtlärm suche nehme ich das velo.




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Die Absicht der Stadtregierung ist löblich, aber sie schiesst damit etwas über das Ziel hinaus. Wenn Mieter bloss einzelne Zimmer ihrer selbst genutzten Wohnung weitervermieten, sollte das nicht verhindert werden. Es erleichtert ihnen die Finanzierung der meist hohen Mietzinse und schafft zudem wertvolle Kontakte.




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Die Stadt Bern hat Recht, wenn sie eingreift. Sie will Zustände wie z. B. in Barcelona vermeiden, wo ganze Strassenzüge nur noch an Feriengäste vermietet werden und kein Quartierleben mehr stattfindet. Wer meint, Airbnb werde in der Stadt Bern deshalb verboten, liegt falsch.

Zukünftig soll es einfach nicht mehr möglich sein, Zweitwohnungen ausschliesslich(!) für Airbnb zu nutzen. Somit richtet sich die Einschränkung in der Stadt Bern auch nicht gegen eine neue Technologie, wie nun fälschlicherweise behauptet wird, sondern nur gegen deren negativen Auswirkungen. Eigenbedarf bei Gelegenheit weiterzuvermieten wäre immer noch möglich. Das war übrigens ja auch mal der Grundgedanke von Airbnb…




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Werner Pauli

Airbnb- Verbot in der Altstadt findeich richtig.
Endlich hat die Politik begriffen, dass es gegen die unerwünschten Apps Regeln erlassen muss.
Danke an die Stadtregierung.




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