11 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Rebecca Anonymous

Ja, ich nutze die öffentlichen Bücherschränke der Kornhausbibliothek. Es ist doch toll, das die Stadt das gemeinsame Nutzen und Teilen des öffentlichen Raumes fördert. Noch toller wäre es, wenn die Stadt das nicht so stark steuern würde, also wenn es auf dem ganzen Stadtgebiet grundsätzlich erlaubt wäre, z.B. Grünstreifen an Strassenrändern oder die verkehrslenkenden Blumenkästen selber zu bepflanzen, mehr Bücherschränke irgendwo aufzustellen, mehr Sitzbänke an der Aare zu bauen oder Hängematten den ganzen Sommer lang zu installieren! Aber das ginge dann wohl doch zu weit, wo bliebe da nur die Ordnung, wenn jede/r einfach würde wie es ihm/ihr gefällt? 😉




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Hannah Anonymous

Ich würde es sehr begrüssen, wenn überall in der Stadt Zone 30 eingeführt würde.
Velofahrer sollen auch kontrollierten werden, wie oft habe ich gefährliche Szenen gesehen!
Ich bin generell damit einverstanden, dass Parkanlagen wie zum Beispiel der Kocherpark für Events gebraucht werden, muss es aber einen Monat dauern? Reicht ein Wochenenede oder eine Woche nicht? Der Rasen im Park ist danach völlig zerstört und für Familien mit Kinder nicht mehr zu gebrauchen.
Der Platz am Hirschengraben, der wie ein Velofriedhof aussieht, könnte auch schöner und zu einem Begegnungsort werden.




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Leonard Summerfield

Ich finde, die Stadt Bern sollte zum einen den öffentlichen Raum gestalten, vor allem aber den öffentlichen Raum so gestalten, dass die Stadtmenschen mitgestalten können.
Ich finde beispielsweise den Eigerplatz nicht sehr gelungen, weil es sich grau geworden ist, auf mich nicht wirklich einladend zum verweilen wirkt und vor allem verkehrsorientiert ist. Auf diesem Platz könnte beispielsweise über Quartierarbeit der Stadt Bern etwas lebendiges, was zum Verweilen anregt, organisiert werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Umgebung.
Ich habe auch vor kurzem gelesen, dass die Stadt Bern diskutiert 30 Zone in fast der ganzen Stadt zu organisieren. Dies wäre sehr willkommen. Ich finde allgemein, dass Autos und Strassen sehr viel Platz in Städten einnehmen und Spiel- und Begegnungsraum einschränken.

Ich finde das öffentliche Bücherregal zum Beispiel toll, weil es auch etwas interaktives hat. Toll wäre es auch eine Stadtgesprächsplattform in öffentlichen Räumen zu haben, beispielsweise an der Bushaltestelle Monbijou, in Form einer regengeschützten Tafel, auf die geschrieben werden kann zu einer spezifischen Frage (mit dem Risiko, dass Leute irgendein Blödsinn drauf kritzeln).




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Simone Grossenbacher

Seit die Stadt die graue Ecke Kasernenstr / Beundenfeldstr begrünt und eingerichtet hat, essen wir Bürogummis unseren Lunch gemeinsam an den Holztischen. Uns und dem Büroklima tut dieses gemeinsame Sonnentanken super gut! Vielen Dank den Menschen von Stadtgrün! Unbezahlbare Lebensqualität mit geringem Aufwand. Und dass noch Kinder am Brunnen plantschen, Mütter draußen mit den Größeren Aufgaben machen und Handwerker vom Altersheimumbau nebenan am Schatten auf den Bänken ausruhen, macht es noch besser. Auf wenig Fläche mehr Leben auf der öden Kasernenwiese!




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Martin Aeschlimann

Ich fände es schön, wenn Strassen vermehrt begrünt würden. Z.B die Christoffelgasse, der Bahnhofplatz, der Platz vor der alten Bollwerkpost und der neuen Schanzenpost könnten gut ein paar Bäume vertragen.




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Irėne Frei

Ich wünschte mir, dass die Parks Ruheoasen bleiben und nicht durch «Events» mit lärmigem Volk und entsprechendem Abfall zerstört werden. Die Möblierungs-, genauso wie die Velo-Offensive von Ursula Wyss bräuchte es nicht. Schon so ist man als Fussgänger von rollenden Familienverbänden überall gefährdet.

Die Leute wissen sich schon Platz zu verschaffen, oft ziemlich rücksichtslos, ohne dass man ihnen die öffentlichen Plätze oder Parks noch zu Aussenwohnstuben erweitertern muss! Wenn die Stadt einfach für Ordnung und Respekt im öffentlichen Raum sorgt, ist schon viel getan.




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Zum öffentlichen Raum gehören auch sämtliche Strassen. 60% der Berner Haushalte haben bekanntlich kein Auto. Warum gehören dann immer noch 95% der Fläche auf den Berner Strassen den Autos? Man sollte innert nützlicher Frist (Jahre, nicht Jahrzehnte) einen zweistelligen Prozentsatz der Strassenfläche den Autos wegnehmen und der Mehrheit der Berner übergeben zwecks Velobahnen, Aussensitzplätze für Restaurants oder Ausstellungsflächen für Geschäfte usw. Mittels Einbahnverkehr oder Spurreduktionen bleibt alles erreichbar, niemand muss seinen neuen Kühlschrank kilometerweit nach Hause tragen.

Im ehemaligen Jugoslawien habe ich Städte gesehen, die ihre Zentren so umgestaltet haben. Entstanden sind pulsierende Flaniermeilen, und die Geschäfte brummen.




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Katharina Anonymous

Ich wünsche mir – leider sehr unpopulär – Oasen der Ruhe! Auch dies ist ein legitimer Anspruch auf Lebensqualität!




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Walter Haltiner

Na ja, die Büchergestelle! Gerade attraktiv sind sie nicht, diese rostigen Kästen. Aber in der Gemeinderätlichen Medienmitteilung hiess es darin sei «Weltliteratur», dann wird es wohl seine Richtigkeit haben. Man muss zwar ziemlich lange suchen, bis man einen spannenden Krimi findet. Immerhin habe ich auch schon einen Donna Leon erwischt.

Aber im Allgemeinen habe ich eher den Eindruck, dass viele Leute hier ihre nicht mehr benötigen Bücher entsorgen. Aber das ist vielleicht auch recht nützlich, der Antiquar zahlt ja längst nichts mehr dafür und Wegwerfen wäre doch auch schade. Und vielleicht werden ja so einige Lesemuffel dazu animiert, mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Damit nähme die Stadt ihre pädagogische Bildungsaufgabe wahr.




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