17 Beiträge

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Vera Kehrli

Der öffentliche Autoverkehr sollte in Bern verboten werden. Autofahrer vergiften unsere Kinder, terrorisieren uns mit Lärm, töten und verletzen tausende Fussgänger und Velofahrer, vestinken unsere Luft und erzeugen Mikroplasik die unser Wasser verschmutzt. Wir brauchen nicht Inseln der Ruhe, sondern ruhige und sichere Strassen.




3



12

Ich begrüsse die Belebung der öffentlichen Plätze sehr. Was meiner Meinung nach noch fehlt, sind öffentliche Toiletten.




8



3
Cobi Anonymous

Die allgegenwärtige Tendenz sich öffentlichen Platz anzueignen und gleichzeitig zu privatisieren treibt seltsame Blüten. Einerseits gibt es sowas wie Parkonia, eine Party die sich während Wochen auf öffentlichem Raum hinzieht mit entsprechendem Lärm und anderen Emissionen. Von der Stadt subventioniert als wäre es eine Priorität oder Bürgerrecht sich wochenlang auf öffentlichem Grund zu amüsieren mit wenig Rücksicht auf die Anwohner. Andererseits werden Strassen in der Matte und in der Länggasse mit Poller nur für einige Privilegierte verfügbar. Es entzieht sich meinem Rechts- und Demokratieverständnis weshalb eine Strasse deren Unterhalt ich mit meinem steuerlichen Beitrag mitfinanziere, ich und meinesgleichen nicht benützen dürfen. Hinzu kommt, dass solche Massnahmen den Verkehr nicht verringern sondern umleiten. Andere, die weniger wirksam lobbyieren haben das Nachsehen. Dem Zusammenleben tut dies nicht gut. Die Matte ist zu einem skurrilen Freilichtmuseum verkommen. Die Qualität der Stadt lebt von der Durchmischung von Wohnen, Gewerbe und Freizeitangebot. Dies setzt sowohl Toleranz wie auch Rücksicht und Grosszügigkeit voraus.




54



13
Marcel Durst

Der neue Trend: überall muss was los sein. Das geht nicht. Die Menschen brauchen vor allem auch Ruhe. Man kann durchaus Ausgehzonen schaffen. Aber nicht jedes Quartier braucht „ramba-zamba“. Da werden Steuergelder unnötig ausgegeben anstatt Schulden abzubauen und Steuern zu senken. Die neuen Stellen lassen grüssen. Der Gemeinderat will den Bernerinnen und Berner einen Lebensstil verordnen. Wollen wir das wirklich?




53



12
    Peter Hablützel

    Nun, die Stadt macht genau das, was die Wähler ihrer Exekutive will. Ihr Kommentar wäre vor 30 Jahren voll zutreffend gewesen, die politische Realität sieht aber im Jahr 2018 anders aus. Die Stimmbürger wählen halt heute jene Parteien und Personen, welche sich für eine weltoffene, fröhliche und toleranten Stadt einsetzten wollen. Die Mehrheit der Wähler will heute in einer Stadt Bern wohnen, ohne den Mief der 60er Jahre atmen zu müssen und ohne die Verkehrspolitik der 70er und 80er Jahre zu ertragen. So gesehen verordnet die Stadt ihren Einwohner keinen Lebensstil, sie tut genau das, wofür sie gewählt wurde. Weitere Massnahmen für eine Lebenswerte Stadt folgen. Das Parkplatztangebot für PWs wird endlich reduziert, Strassen für den Verkehr gesperrt und weitere Begrünung der Stadt durch Private ermöglicht. Und plötzlich wird man feststellen, dass es in der Stadt mit weniger PW-Verkehr ruhiger und wohnlicher wird, und das Kinderlachen und das Geplauder der Erwachsenen von einem der neu geschaffenen Plätze nicht stören. Die Stadt Bern wird mit Sicherheit mit all diesen Massnahmen ruhiger und lebenswerter.




    23



    44
Rebecca Anonymous

Ja, ich nutze die öffentlichen Bücherschränke der Kornhausbibliothek. Es ist doch toll, das die Stadt das gemeinsame Nutzen und Teilen des öffentlichen Raumes fördert. Noch toller wäre es, wenn die Stadt das nicht so stark steuern würde, also wenn es auf dem ganzen Stadtgebiet grundsätzlich erlaubt wäre, z.B. Grünstreifen an Strassenrändern oder die verkehrslenkenden Blumenkästen selber zu bepflanzen, mehr Bücherschränke irgendwo aufzustellen, mehr Sitzbänke an der Aare zu bauen oder Hängematten den ganzen Sommer lang zu installieren! Aber das ginge dann wohl doch zu weit, wo bliebe da nur die Ordnung, wenn jede/r einfach würde wie es ihm/ihr gefällt? 😉




18



11
Hannah Anonymous

Ich würde es sehr begrüssen, wenn überall in der Stadt Zone 30 eingeführt würde.
Velofahrer sollen auch kontrollierten werden, wie oft habe ich gefährliche Szenen gesehen!
Ich bin generell damit einverstanden, dass Parkanlagen wie zum Beispiel der Kocherpark für Events gebraucht werden, muss es aber einen Monat dauern? Reicht ein Wochenenede oder eine Woche nicht? Der Rasen im Park ist danach völlig zerstört und für Familien mit Kinder nicht mehr zu gebrauchen.
Der Platz am Hirschengraben, der wie ein Velofriedhof aussieht, könnte auch schöner und zu einem Begegnungsort werden.




64



16
Leonard Summerfield

Ich finde, die Stadt Bern sollte zum einen den öffentlichen Raum gestalten, vor allem aber den öffentlichen Raum so gestalten, dass die Stadtmenschen mitgestalten können.
Ich finde beispielsweise den Eigerplatz nicht sehr gelungen, weil es sich grau geworden ist, auf mich nicht wirklich einladend zum verweilen wirkt und vor allem verkehrsorientiert ist. Auf diesem Platz könnte beispielsweise über Quartierarbeit der Stadt Bern etwas lebendiges, was zum Verweilen anregt, organisiert werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Umgebung.
Ich habe auch vor kurzem gelesen, dass die Stadt Bern diskutiert 30 Zone in fast der ganzen Stadt zu organisieren. Dies wäre sehr willkommen. Ich finde allgemein, dass Autos und Strassen sehr viel Platz in Städten einnehmen und Spiel- und Begegnungsraum einschränken.

Ich finde das öffentliche Bücherregal zum Beispiel toll, weil es auch etwas interaktives hat. Toll wäre es auch eine Stadtgesprächsplattform in öffentlichen Räumen zu haben, beispielsweise an der Bushaltestelle Monbijou, in Form einer regengeschützten Tafel, auf die geschrieben werden kann zu einer spezifischen Frage (mit dem Risiko, dass Leute irgendein Blödsinn drauf kritzeln).




12



33
Simone Grossenbacher

Seit die Stadt die graue Ecke Kasernenstr / Beundenfeldstr begrünt und eingerichtet hat, essen wir Bürogummis unseren Lunch gemeinsam an den Holztischen. Uns und dem Büroklima tut dieses gemeinsame Sonnentanken super gut! Vielen Dank den Menschen von Stadtgrün! Unbezahlbare Lebensqualität mit geringem Aufwand. Und dass noch Kinder am Brunnen plantschen, Mütter draußen mit den Größeren Aufgaben machen und Handwerker vom Altersheimumbau nebenan am Schatten auf den Bänken ausruhen, macht es noch besser. Auf wenig Fläche mehr Leben auf der öden Kasernenwiese!




30



12
Martin Aeschlimann

Ich fände es schön, wenn Strassen vermehrt begrünt würden. Z.B die Christoffelgasse, der Bahnhofplatz, der Platz vor der alten Bollwerkpost und der neuen Schanzenpost könnten gut ein paar Bäume vertragen.




39



11
Irėne Frei

Ich wünschte mir, dass die Parks Ruheoasen bleiben und nicht durch «Events» mit lärmigem Volk und entsprechendem Abfall zerstört werden. Die Möblierungs-, genauso wie die Velo-Offensive von Ursula Wyss bräuchte es nicht. Schon so ist man als Fussgänger von rollenden Familienverbänden überall gefährdet.

Die Leute wissen sich schon Platz zu verschaffen, oft ziemlich rücksichtslos, ohne dass man ihnen die öffentlichen Plätze oder Parks noch zu Aussenwohnstuben erweitertern muss! Wenn die Stadt einfach für Ordnung und Respekt im öffentlichen Raum sorgt, ist schon viel getan.




76



43

Zum öffentlichen Raum gehören auch sämtliche Strassen. 60% der Berner Haushalte haben bekanntlich kein Auto. Warum gehören dann immer noch 95% der Fläche auf den Berner Strassen den Autos? Man sollte innert nützlicher Frist (Jahre, nicht Jahrzehnte) einen zweistelligen Prozentsatz der Strassenfläche den Autos wegnehmen und der Mehrheit der Berner übergeben zwecks Velobahnen, Aussensitzplätze für Restaurants oder Ausstellungsflächen für Geschäfte usw. Mittels Einbahnverkehr oder Spurreduktionen bleibt alles erreichbar, niemand muss seinen neuen Kühlschrank kilometerweit nach Hause tragen.

Im ehemaligen Jugoslawien habe ich Städte gesehen, die ihre Zentren so umgestaltet haben. Entstanden sind pulsierende Flaniermeilen, und die Geschäfte brummen.




73



76
Katharina Anonymous

Ich wünsche mir – leider sehr unpopulär – Oasen der Ruhe! Auch dies ist ein legitimer Anspruch auf Lebensqualität!




100



13
Walter Haltiner

Na ja, die Büchergestelle! Gerade attraktiv sind sie nicht, diese rostigen Kästen. Aber in der Gemeinderätlichen Medienmitteilung hiess es darin sei «Weltliteratur», dann wird es wohl seine Richtigkeit haben. Man muss zwar ziemlich lange suchen, bis man einen spannenden Krimi findet. Immerhin habe ich auch schon einen Donna Leon erwischt.

Aber im Allgemeinen habe ich eher den Eindruck, dass viele Leute hier ihre nicht mehr benötigen Bücher entsorgen. Aber das ist vielleicht auch recht nützlich, der Antiquar zahlt ja längst nichts mehr dafür und Wegwerfen wäre doch auch schade. Und vielleicht werden ja so einige Lesemuffel dazu animiert, mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Damit nähme die Stadt ihre pädagogische Bildungsaufgabe wahr.




38



17
Nach oben