Redaktion Der Bund
3. August 2018
20 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Jasmin Burgermeister
Christina von Waldkirch

Es hat weiss Gott genügend Freiluftbeizen. Ich möchte auch durch die Stadt gehen können, ohne ständig über Tische und Stühle und Gäste zu stolpern.




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Lilian Grindat

Die Freude am Leben ist das höchste Gut unseres Daseins. Zusammensein, geniessen und schöne Stunden verbringen ist doch das, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Wenn jegliche Lust und Freude durch einzelne Personen erstick werden können ist das eine Grausamkeit der Gemeinschaft gegenüber. Eine Stadt lebt nur durch seine Bürger die sichtbar und auch hörbar sind. Dazu gehören Kaffees, Restaurants, Sommerkonzerte und Orte wo sich Menschen begegnen können.




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    Urs Müller

    Was Lust und Freude ist, ist halt ein wenig individuell.

    Natürlich ist es dämlich, sich in der Aarbergergasse eine Wohnung zu kaufen/mieten und sich dann über die Nachbarschaft und den Lärm der Restaurants zu beschweren.
    Auf der anderen Seite gelten Gesetze und die Einhaltung kann verlangt werden. Wir sind ja trotz den gelegentlichen Versuchen immer noch ein Rechtsstaat.

    Wenn ich jetzt eine Wohnung in der Postgasse hätte und ein durchschnittlicher Arbeitnehmer wäre, wäre es mir eigentlich schon recht, wenn die Restaurants auch wirklich dann schliessen, wenn sie müssen und sich nicht einfach selber entschliessen können, bis morgens um 4 Uhr draussen zu wirten. Schlussendlich muss ich ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit.




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Irėne Frei

Ich finde, es hat genug Aussensitzplätze in der berner Altstadt. Man hat schon Mühe in der Münstergasse beim Samstagsmarkt als Fussgänger unter den Lauben durchzukommen. Wenn dann noch die Gäste mit ihren Velos kommen und diese lässig unter der Laube gegenüber parkieren (wie z.B. gegenüber Café Einstein) und man auch da behindert ist, durchzukommen, merkt man einmal mehr, dass die Fussgänger in Bern immer die Dummen sind.

Nein! Die Einsprecher haben in Bern nicht zu viel sondern zu wenig Macht!




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Mario Hoffstetter

– Es gibt nicht genügend Aussensitzplätze: Möchte man in Bern mit Freunden an einen Tisch sitzen, kann das eine lange Suche nach einem freien Platz werden.

– Öffentliches Leben findet in der Öffentlichkeit statt: Wir haben derzeit einen sensationellen Sommer, und Menschen treffen sich in den Gassen von Bern. Ich denke die meisten können nachvollziehen, dass es wenige reizt sich bei diesem Wetter ins Innere zu verziehen. Daher empfinde ich die Diskussion prätentiös: Es geht nicht darum ob Menschen draussen sein dürfen/sind, sondern ob ihnen ein Stuhl zur Verfügung gestellt werden darf.

– Innenstadt ist Begegnungszone: Im Zentrum der Stadt zu wohnen hat viele Vorteile, da von hier aus vieles schnell zu erreichen ist. Dadurch treffen sich auch die Menschen an diesem Ort, wo alles zusammenläuft. Das ist der Deal, und jeder Zuzüger in die Altstadt wird diese Entscheidung treffen müssen. Das heisst nicht, dass keine Beschwerde gemacht werden darf, wenn es zu laut ist, bedeutet aber, dass kein Anspruch auf Stille gemacht werden kann; Das ginge nur mit Ausgangssperren, bzw. im Winter.

Ich rate zur Moderation, sehe aber dass sich das Gleichgewicht zu sehr zu Gunsten von Beschwerden und Einsprachen gekippt hat.




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Es gibt absolut keinen Grund, warum der Kanton den Gemeinden in dieser Sache dreinreden sollte. Der Regierungsrat liefert auch keinerlei Begründung dafür, ausser dass es angeblich so gut laufe – was es eben NICHT tut. Es geht wahrscheinlich eher darum, dass gewisse Leute in der Verwaltung Angst haben, an Einfluss und Arbeit (Stellen) zu verlieren.

Stören tut mich Aussenbestuhlung nirgendwo, im Gegenteil, es bräuchte noch viel mehr davon. Wenn man mehr auf die Strassen stellen könnte, würden die Lauben frei bleiben für Fussgänger.

Gerade gestern Abend waren in der Münstergasse essen. Auf keinen Fall hätte ich mich in ein Restaurant rein gesetzt, selbst wenn es dort kühler gewesen wäre. Es war auch überhaupt nicht laut in der Gasse. Da dort gegessen und nicht gefeiert wird erzeugt es gerade mal soviel an Geräuschen, dass man es «lebendig» im besten Sinn nennen kann.

Jeder, der regelmässig in der unteren Altstadt verkehrt, kann bestätigen, dass es dort nicht laut ist abends, nicht mal in der Hochsommerzeit. Wenn es tatsächlich mal laut wird, sind das meistens Gruppen, die in ausgelassener Stimmung durch die Gassen ziehen (wofür es bekanntlich keine Bewilligung brauht), und nicht die draussen essenden Gäste der Restaurants.

Wer sich am Lärm stört soll das nachweisen müssen. Die Stadt könnte hingehen und am Fenster der klagenden Partei eine Lärmmessung installieren und so Durchschnittswerte ermitteln – schliesslich kann jeder behaupten, es sei zu laut. Technisch ist das keine Hexerei, jeder Club in der Stadt macht das seit Jahren. Wenn getunte Autos oder Motorräder durchfahren ist das jedenfalls viel lauter. Wer Ruhe will soll sich besser für Fahrverbote und die Aufhebung von Parkplätzen engagieren.




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Heinz Müller

Die Frage ist nicht ganz richtig gestellt. Bern wird ganz sicher Mediteraner werden. Mit voraussichtlich bi zu 100 Sommertagen wird Bern näher zu Milano rücken. Ich finde daher können wir uns sehr gut ein Stück des italienischen Lebensstils abschneiden.




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Marcel Durst

Das Ruhebedürfnis der Anwohner zählt immer weniger. Mit Restaurants, welche seit Jahren ihren Betrieb haben, kann man Lösungen finden. Was solche „Sponti-Beize“ wie beim Altenbergsteg sollen versteht niemand: Lärm, keine Steuern bezahlen, Konkurrenz zum ordentlichen Gastgewerbe. Das kann es nicht sein…




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Manuela Züllig

Die GastwirtInnen sollen bei schönem Wetter improvisieren dürfen. Das würde von den Gästen sehr geschätzt! Entsprechend sollte natürlich auch genügend Servicepersonal zur Verfügung stehen. Wer mitten in der Stadt wohnen will muss auch mehr Lärm & Leben in Kauf nehmen. Die Stadt und nicht der Kanton soll das entscheiden dürfen. Da hat man wohl die damalige Abstimmungsvorlage zu wenig genau auf die Auswirkungen durchdacht!




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Priska George

Es ist gut, so wie es ist! Leben und leben lassen! Es gibt nicht so virke Schöne Tage, da soll man doch das Draussen Leben geniessen. Dazu Gehört eben Essen und Trinken unter Sonnenschirmen! Passt zu den Lauben, den Fahnen und Geranien in den Gassen von Bern




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Andreas Flury

Die Frage ist eher: «Wie bürokratisch darf Bern sein?»

Um ein oder zwei zusätzliche Tische hinzustellen, muss der Wirt also ein Gesuch an die Stadtbehörde einreichen, welche das prüft, einen Bericht erstellt und das Ganze dem kantonalen Regierungsstatthalter zur Bewilligung weiterleitet.

Wie wär’s mit einem richtigen Bewilligungsverfahren durch den Kanton, mit Einsprache- und Rekurs-Möglichkeiten für Anwohner, Betroffene, Parteien, Vereine (Blaues Kreuz) und Verbände (Wirteverband) und Mitberichten der kantonalen Bau-, Volkswirtschafts-, Polizei- und Gesundheitsdirektion?




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Martin Aeschlimann

Es wird in der Tat immer wärmer in Bern. Ich fände es schön, wenn sich die Stadt darauf vorbereiten würde und mehr Bäume pflanzen würde. Es gibt viele Strassen ohne Alleen, Betonkreisel usw. Hier sollte man für die Zukunft investieren und voraus denken. Was die Restaurants betrifft habe ich nicht genug Geld um regelmässig irgendwo etwas konsumieren zu gehen und deswegen ist es mir persönlich ziemlich egal. Mir gefällt aber das Buskers.




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Kevin Schmid

Wegen einer «Bürgerreklamation» darf nun auch der Foodtrack von Outlawz nicht mehr vor dem Tingel-Kringel Essen anbieten. Dies hat er viele Wochen jeweils am Montag und Dienstag getan. Wer reklamiert, hat schon viel Einfluss.




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Beitrag der Redaktion:

Es tut sich was in Sachen Aussenbestuhlung: Seit Donnerstag schmücken Holzbänke und Topfpflanzen Berns Zeughausgasse. Dafür mussten sieben Parkplätze weichen. Die Ladenbetreiber begrüssen die Aufwertungsmassnahmen der städtischen Behörden. Doch ist das fair, dort Sitzplätze zu bauen, wenn die Restaurants in der Münstergasse um jeden Aussentisch kämpfen?https://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Sitzbaenke-ersetzen-Parkplaetze/story/14905756




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