Redaktion Der Bund
30. August 2018
84 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Daniel Bogler

Hoffe, dass es bald eine Fluggesellschft gibt, die Bern wieder bedient. Meine Favoriten London, Amsterdam, Berlin müssten schon dabei sein!




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Beat Muller

Alle diejenigen, die meinen Belp sei überflüssig, sollen das den Anwohnern von Kloten oder Genf erklären. Belp sollte ausgebaut werden, damit die Emissionen verteilt werden.




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Stefan Affolter

Destinationen innerhalb Europas ab Bern-Belp anzufliegen macht für eine regionale Kundschaft aus mehreren Gründen Sinn. Ein Vergleich verdeutlicht dies eindeutig; Flug ab Bern im Vergleich zu Zürich (für regionale Kundschaft Bern)

Anreise:
Bern-Zürich: mit ÖV mind. 1:20 h (es ist jedoch noch die Anreise zum Bahnhof zu berücksichtigen ca. 20 bis 40 Min.) Mit dem Auto sind Stauminuten einzurechnen (20 Min. bis 1 h)

Region Bern – Bern-Belp: innerhalt 30-60 Min. erreichbar.
Fazit: Anreisedauer nach Bern-Belp ist massiv kürzer

Check-In Zeit:
Zürich: 2 h vor Abflug muss man dort sein
Bern-Belp: 30 Min. vor Abflug muss man dort sein
Fazit: Bern hilft Zeit sparen

Bei der Rückkehr entstehen die selben Reiseaufwände

Ein Beispiel: Flug nach Wien (Flugdauer 1:10 – 1:20 h)Abflug 10.00 Uhr
ab Bern:
Anreise ca. 40 Min. + 30 Min. vor Abflug eintreffen + Flugdauer
= Reisedauer total 2:30 h
ab Zürich:
Anreise ca. 1:50 h + 2 h vor Abflug eintreffen + Flugdauer
= Reisedauer 5:10 h

Differenz = 2:40 h x 2 (Rückkehr) =
5:20 h längere Reiserdauer ab Zürich

Hinzu kommt noch der ca. doppelt so hohe Energieverbrauch (Strom oder Kraftstoff)für einen Flug ab Zürich. Die Energiekosten eines Fliegers für die Bewältigung der Differenzstrecke Bern-Zürich bereits abgezogen.

Hinzu kommen noch die höheren Anreisekosten für Bahn- / Bustickets oder Auto mit Parkinggebühren bei einem Flug ab Zürich.

Dieser Vergleich zeigt, dass Bern-Belp durchaus eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Zürich ist. Wer durchrechnet, erkennt auch, dass ‚teurere‘ Flüge ab Bern in Wirklichkeit ‚günstiger‘ sind.
Die Einsparung an Zeit (und auch an Nerven) ist unbezahlbar.
Ich hoffe, dass Bern-Belp schon bald wieder ein Tor zu Europa für die regionale Kundschaft sein wird !




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Heino Petersen

Ich bin guter SkyWork-Kunde seit der Gründung durch den Berner Flugpionier Alex Gribi. Ich habe also einiges zum Erhalt beigetragen. Eigentlich wäre ich jetzt am Baden auf Mallorca. Stattdessen ging SkyWork baden. Und besonders fatal ist: Am Mittwoch habe ich am SkyWork-Schalter auf dem Flughafen Belp eine Zahlung per Postcard getätigt. Es gab grosse Computer-Probleme, ich wurde mein Geld nur mit Mühe los. Am Abend war ich es dann ganz los.




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BernBelp loveit

Also ich wohne selber in der Anflugschneise und muss sagen, ich war es gewohnt und der Lärm war immer moderat (nur ein paar mal pro Tag). Jetzt ist es gespenstisch still, bin dies aber auch schon gewohnt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
Ferien ab Belp waren immer sehr erholsam dank wirklich kurzer Tür-zu-Tür Reisezeit! Wir sind wann immer es ging ab Belp weggeflogen, das vermissen wir sehr und unsere aktuellen Flugtickets werden in die Konkursmasse eintauchen, das ist bitter! Im Internet bzw. über eine App gebucht war es pro Person etwa 100.- Franken teurer als ab Zürich, was bei 4 Personen ohne GA schnell sogar zum Vorteil wurde. Grosses Plus: viel weniger Menschen, Stress, Gesuche, Gelaufe, Generve… Nie mehr als 20 Minuten gewartet (Bsp. Verspätung). Ich würde mir wünschen, dass es weitergeht mit dem Flughafen Bern Belp, we loved it!




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Martin Martin Messerli

Ich fände es schon toll, wenn Bern weiterhin internationale Flüge im Angebot hätte. Nur, so kann es nicht funktionieren. Ich bin selber auch zu wenig von Bern Airport (so heisst er richtigerweise) geflogen. Einfach weil Anschlüsse und Destinationen nicht gepasst haben. Vielleicht müsste man eine Gesellschaft wie EasyJet gewinnen, um Flüge von Bern aus anzubieten. Dazu müssten wir allerdings alle JA sagen zu Bern Airport. Ausbauen, anpassen und vorallem dann das Angebot nutzen. Ob das neben BSL, GVA, ZRH möglich und sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln. Dann ginge es halt zurück zum alten Sportflugplatz.




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Markus Anonymous

Als Familie konnten wir uns einen Abflug ab Belp gar nie leisten. Ich sehe nicht ein, warum ich für einen Flug ab Belp 1000.- (bei einem Gesamtpreis von 6000.-) mehr für die Ferien in Kreta bezahlen soll, zumal wir drei GAs in der Familie haben.

In 75 Minuten ist man mit dem Zug im Flughafen Zürich, direkt beim Check-In. Genau hier liegt und wird auch zukünftig das Problem für jede Fluggesellschaft die ab Belp fliegen will liegen: Der Kundenkreis der dies bezahlen kann und will ist im potenziellen Einzugsgebiet viel zu klein. Auch die Argumentation «Hauptstadt = Landesflughafen» ist mehr als müssig.

Fliegt irgendwer nach Canberra? Washington? Den Haag? Oder früher nach Bonn? Bern hat es verpasst einen Landesflughafen zu erhalten (Utzensdorf) und kann eigentlich froh darum sein (Lärmproblematik).




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Frédéric Kohler

Leider wird immer wieder übersehen, dass der Preis (solange er innerhalb einer gewissen Bandbreite liegt) nicht das entscheidende Kriterium ist für die Flughafenwahl, sondern der Flugplan.

Wenn eine Destination nur zweimal oder dreimal wöchentlich angeflogen wird, passt der Flugplan meist nicht mit den Kundenbedürfnissen. Nehmen wir an, Amsterdam wird 3 mal pro Woche vormittags angefolgen, Montag, Mittwoch, Freitag. Es ist bei einer Geschäftsreise Zufall, wenn diese Tage und die Tageszeit grad passt. Für einen Wochenendausflug ebenso. Vielleicht möchte man am Donnerstag Abend fliegen und am Sonntag zurück nach Bern gelangen. Diese Problematik lässt viele Berner von anderen Flughäfen abfliegen. Es ist nicht, wie der Bund schrieb, dass Berner von Zürich fliegen wollen.

Als Flughafenstratgegie wäre es daher sinnvoll, man würde sich einmal auf eine Destination mit verschiedenen Kundenpotentialen (Business, Tourismus und Interlining für Umsteigeverbindungen) festlegen, was dann auch einen regelmässigen Takt (inkl. Wochenenden) erlauben würde. Viele Destinationen kommen dafür nicht in Frage. Wohl primär Londen, Amsterdam, München oder Wien. Das Angebot müsste so sein, dass alle wissen, z.B. London wird ab Bern jeden Tag zweimal angeflogen. Erst wenn eine solche Strecke gut läuft, kann man an eine weitere denken.




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Erwin Anonymous

Ich bin schon mal geschäftlich mit Skywork geflogen. Aber nachtrauern werde ich dieser Fluggesellschaft nicht. Auch finde ich, man könnte den Flughafen restlos schliessen. Wo wir doch das Pariser Klima-Abkommen unterschrieben haben, kann die Hauptstadt mal Nägel mit Köpfen machen und mit dem guten Beispiel voran gehen. Gleichzeitig wieder viele Nachtzugsverbindungen einführen, denn der Zug sollte das Verkehrsmittel Nr. 1 sein, um andere europäische Städte von Bern aus zu erreichen.




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housi Eschen
“Bin zwar grad kürzlich ab Bern geflogen und fand es ganz praktisch. Wenn ich mir nun aber bewusst werde, wieviel ruhiger es geworden ist, wünsche ich mir dieses (Nischen)Angebot nicht mehr zurück: Für etwas Bequemlichkeit einiger Duzend werden Zigtausende beschallt – und das vom Morgen bis spätabends? Nein, das ist es dann doch nicht wert!”



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Herbert Hofer

In den 50-er und 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es im Berner Mittelland eine regelrechte Aufbruchtimmung, erkennbar an zahlreichen grossen und damals auch ausserhalb des Kantons stark beachteten Bauprojekten in Biel (Zukunftsstadt) und Bern-Betlehem.

Doch dann kam es anders als geplant. Der Zeitgeist und die wirtschaftliche Situation hatte gedreht, und vorbei war es mit Zukunftsstadt und auch mit dem ehemaligen Projekt eines nationalen Grossflughafen in der Region Bern-Biel. Die Konkurrenz in Zürich und am Genfersee wuchs trotz Wirtschaftskrisen munter weiter, während man sich in Bern auf die bewährten traditionellen Werte Landwitschaft und Bundesverwaltung besann.

Das Versäumte liess sich bald nicht mehr nachholen, und wer glaubte, mit einer Umbenennung des Regionalflugplatzes Belpmoos in Aiport Bern-Belp, mache Berns private Wirtschaft einen Wachstumssprung, hat sich viel eher dem lokalen patriotischen Denken als der Rationalität hingegeben. Den gleichen Fehler sollte man nicht zweimal machen, Bern soll sich weiter als Sitz der Bundesregierung und -Verwaltung profilieren (keine Bundesämter in andere Orte und Kantone mehr auslagern!) und sich für weitere verbesserte Bahnverbindungen zu den Schweizer Flughäfen einsetzen. Mit provinziellen Träumereien ist jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen, weder in Bern noch in Biel .




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Henri Anonymous

Ich bin nur ein Mal nach Wien geflogen. Dass ich mit dem Velo zum Flugplatz fahren konnte, war schon speziell. Wenn ich andere Male wo hinfliegen wollte, gab es leider ab Belp die Destinationen nicht. Von mir aus könnte man das Gelände wieder renaturieren und die Aare frei fliessen lassen. Man könnte Seen und Teiche anlegen für viel Natur und Tiere und mit einer FKK Stelle für die Menschen.




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Jean-Pierre auchlin

Ich denke , dass die Hautstadt einen funktionsfähigen Flughafen haben sollte. Ich würde vorschlagen, dass wir die Wirtschaft um Bern fördern und dafür die nicht rentable Landwirtschaft (weil zu klein) einschränken. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft im Bernbiet keine Zukunft hat, nur um die Landwirtschaft zu schützen. Siehe die Entwicklung von Genève/Lausanne, Basel und Zürich. Es wäre an der Zeit einen Umdenken vorzunehmen und die noch mögliche Entwicklung an zu analysieren, Eine lokale Fluggesellschaft hat so sicher eine Zukunft.




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    Andi Gross

    Studieren Sie Berns Geschichte und Sie werden feststellen, dass im 19.Jahrhundert alles Erdenkliche unternommen wurde, um „im Interesse der Landwirtschaft“ die industrielle Revolution an Bern vorbei zu leiten. Und weil fast jeder Berner, der nicht in einen anderen Landesteil umgezogen ist, in tiefster Seele ein Bauer ist, wird sich auch in Zukunft kein Berner Witschaftswunder ereignen, viel lieber nimmt man den milliardenschweren Finanzausgleich in Anspruch, der übrigens primär von den so ungeliebten Zürchern berappt wird.




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Andreas Hubacher

Im Juni dieses Jahres brach an einem Tag, der ganze Flugverkehr von SkyWork zusammen. Alle am Vormittag abfliegenden Flugzeuge der Airline hatten bis zu 5h Verspätung oder mehr. Die Verspätungen wurden von den Bodenangestellten des Flughafens immer nur scheibchenweise mitgeteilt. Viele Passagiere hätten in Anbetracht des grossen Verspätungszeitraumes eigentlich noch zu Hause bleiben können, statt in der überfüllten Gate Halle zu brummen. Als Grund der Verspätungen wurden immer «operationelle Gründe» geltend gemacht. Für viele Wartende gingen wichtige Termine im Ausland flöten. Oder Anschlussflüge in Amsterdam.

Langsam brauten sich Unmut und Unruhe zusammen. Was ist los bei SkyWork? Sind die am Grounden? Die armen Bodenangestellten taten mir langsam leid. Diese waren nur noch am Beschwichtigen und auf die nächste Information vertrösten. Man vermisste die ranghohe Krisen-und Kommunikationspräsenz von SkyWork vor Ort. Den Grund der Verspätung vernahm man dann abends in der TeleBärn Tagesschau. Ein Flieger fiel offenbar wegen eines technischen Problems aus. Auf der Trip-Advisor-Plattform stiess ich auf sehr viele kritische und negative Rückmeldungen von fehlender oder unangepasster, sicher nicht kundenfreundlicher Kommunikation des Unternehmens bei aussergewöhnlichen Situationen. Schade! Schlechte Visitenkarte die ziemlich diametral zur aussergewöhnlich freundlichen und zuvorkommenden Bordkultur stand.

Meiner Meinung ist das Passagieraufkommen gering in Belp weil potenzielle Nutzende zu wenig Bescheid wissen, wie sie mit dem ÖV zum Flughafen kommen. Man kommt gut von Thun mit der S-Bahn nach Belp auch von Bern HB und das Umsteigen in den Bus ist auch keine Sache. Aber es müsste besser kommuniziert werden.




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M Lehmann

Ich schätzte das Fliegen von Bern. Security und Passports in fünf Minuten «isch haut scho no gäbig». Innovative und rentable Alternativen sind nun gefragt: Ich würde eine Postauto-Direktverbindung Bern-Zürich Flughafen Terminal D/E (Non-Schengen), inklusive Security und Passports in Bern, rege nutzen.




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Vinu vo Bern

Zackig, schnell, freundlich. Keine lange Wartezeit fürs Check-in, jedoch leider in der Hochsaison teurer als ab Zürich. Finde es schade. Bern hätte die Flughafenchance früher packen müssen. Der Nachfolger von Skywork soll bitte Flüge zu Marktpreisen anbieten, ansonsten würde ich es gar nicht mal versuchen, da viele Berner eher die Ausweichflughäfen auswählen werden und das trotz längerer Anreise und Wartezeiten…




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    Florian Wissmann

    Genau da beginnt das Problem. Der Nachfolger von Skywork (sofern es denn einen gibt) wird keine Flüge zu Marktpreisen anbieten können. Flüge zu Marktpreisen gibt es ab Basel, Genf, Zürich und so. Ab Bern gäbe es höchstens Flüge zu Hochtarifen für Leute, die es mögen, von zu Hause abzufliegen. Die Geschichte hat uns aber gelehrt, dass es davon zu wenige gibt. Deshalb gingen von den Fluggesellschaften auch eine nach der anderen pleite.




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    Andi Gross

    Das Geschäft mit Bern-Belp funktioniert ausschliesslich aus Heimatliebe, d.h. man zahlt „gerne ein bisschen mehr“, um sich als wichtiger Haptstädter mit eigenem Flughafen zu fühlen. Zu Konkurrenzpreisen ab Bael und Zürich kann keiner ab Belpmoos fliegen und wenn die Nachfolgegesellschaft von Skywork eine deutsche oder eine Zürcher Airline wäre, wäre der Heimatbonus des Flugplatzes Belpmoos auf der Stelle vertan. Da in Bern nur wenige Menschen mit dem ganz dicken Portemonnaie leben, ist es wohl endgültig vorbei mit dem „kleinen und feinen Flughafen“ und sogenannten Linien-Fluggesellschaften.




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Heinz Müller

Der Flughafen Bern-Belp und Skyworks sind mir sowas von egal. Dann gibt es sie halt nicht mehr. Was solls?

Das ist eigentlich dieselbe Diskussion wie bei der geschlossenen Markthalle in Bern: Alle sind traurig, aber eigentlich ging niemand dort konsumieren.

Ich bin einmal nach Berlin geflogen. Und ja, es war Top bequem und hat Spass gemacht.
Aber bei den Preisen fliegen ich und eigentlich die meisten Berner dann doch lieber über Zürich/Genf/Basel.




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Paul Geissbühler

SkyWork Airlines muss ersetzt werden. Das zukünftige Streckennetz muss jedoch aus wirtschaftlichen Gründen gestrafft werden. Ebenso muss der Carrier mit grösseren Flugzeugen operieren!
Den FH Bern-Belp hat für den Espace Bern eine wichtige verkehrstechnische Bedeutung!




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    Florian Wissmann

    Skywork hat ja schon nur die Strecken geflogen, die finanziell halbwegs rentieren konnten. Skywork ist ja nicht irgendwie nach Helsinki, Lissabon oder Athen geflogen. Und nicht mal die Strecken, die halbwegs rentieren konnten, warfen einen Gewinn ab. Und selbst diese Strecken wollen Sie straffen und gleichzeitig mit grösseren Flugzeugen bedienen? Das wird sicher funktionieren.

    Scheinbar hat der Flughafen Belp doch keine so sehr verkehrstechnische Bedeutung. Und den Espace Bern gibt’s auch nicht. (Bern oder Espace Mittelland)




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Markus Gfeller

In den 7 Jahren habe ich für meine Geschäftsreisen nach Deutschland die Skywork kennen und schätzen gelernt. Es ist schon traurig, dass ein Weiterbestehen nicht mehr möglich war obwohl ich aufgrund der oft recht leeren Flugzeuge so etwas schon länger befürchtet hatte.

Als Auslandschweizer lebend in Tokyo genoss ich die kurzen Wege und schnellen Check-In-Prozesse und die sehr angenehmen und vielleicht etwas nostalgisch wirkenden Flüge mit den Propellermaschinen und werden immer in guter Erinnerung bleiben.

Noch schöner war das Gefühl wieder vom Belpmoos fliegen zu können, wo ich vor mehr als 35 Jahren selbst den Flugschein machen durfte. Es ist wirklich schade, dass die Wirtschaftsregion Bern mit dem vorhanden Potential wieder ohne Linienflüge da steht und vermutlich auch bald ohne Flughafen… was gedenkt eigentlich der Kanton hier zu unternehmen?




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Paul Geissbühler

Der Flughafen Bern, BRN ist eine wichtige und unverzichtbare Verkehrsblattform im Espace Bern. Der Wegfall von SkyWork muss ersetzt werden!




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Marlies Kornfeld

Ich war begeisterte Skyworkkundin. Bin jeden zweiten Monat geflogen. Die Bundeshauptstadt braucht einen Flugplatz. Nirgend sonst kann man innerhalb von 30 Minuten nach dem Einchecken abfliegen. Der Service am Boden und beim Fliegen war ausgezeichnet




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Chris Rohrer

Wo ist eigentlich Beat Brechbühl dieser Tage? Wenn es gute News zu verkünden gibt, drängt er sich doch sonst immer vor Gantenbein…




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Chris Rohrer

Die Ruag schliesst den Standort Bern und Skyguide ist leider Geschichte. Die Zukunft muss nun in der Verkleinerung des Flugplatzes liegen. Das Projekt der Ausbauetappe gehört schubladisiert. Was Bern braucht sind gute internationale Anbindungen (was mit Zürich/Basel/Genf bereits hervorragend abgedeckt ist!). Was nicht im Sinn der Wirtschaft und der Bevölkerung ist, sind Parkplätze für Business-Jets, die ihre Kunden von/nach Zürich oder Genf fliegen und in Bern billig parkiert werden. Dass ein solches Projekt mit Steuergeldern direkt (Gelder von Bund, Kanton und Stadt) und indirekt (Zufahrten, Gewässerschutz, Fluglotsen) subventioniert wird, ist einfach nur grotesk. Eine öffentliche Debatte darüber findet erstaunlicherweise nicht statt.




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Monique Joye

Seit ich wieder in Bern wohne (vorher Genf) wurde ich begeisterter Belp-Fan. Ein schon lange nicht mehr erlebtes FLUGvergnügen; war auch erstaunt über die Mitfliegenden aus Fribourg, Seeland und Luzern/emmental. Hoffe Belp findet einen Ersatz. Viel Glück




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Beat Engel

Ich habe den Flughafen Bern Belp sehr geschätzt. Sei es für eine Woche Ferien im Mittelmeerraum oder für geschäftliche Flüge innerhalb Europas, meine erste Abklärung war immer, ob die Ziele ab Belp angeflogen werden können. Die paar Franken Mehrpreis im Vergleich zu Flügen ab Zürich, Basel und Genf wurden durch die kurzen Eincheckzeiten mehr als wettgemacht und waren für mich definitiv nie ein Entscheidungs-Kriterium.
Wir haben manchmal sogar abgecheckt. welche Ferienziele ab Belp angeflogen werden können, und so unsere Feriendestination bestimmt.

Die vielen negativen Schlagzeilen rund um Skywork und ein kurzfristig ausgefallener, gebuchter Flug, bei dem Skywork nicht mal versuchte, annehmbare Alternativen aufzuzeigen, haben mich aber sehr verunsichert. Wenn ich in den letzten paar Jahren meist nicht mehr ab Belp geflogen bin, hatte dies mit dem fehlenden Vertrauen in Skywork zu tun und absolut nicht mit dem Flughafen selbst.




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Urs Tschanz

Guten Tag
Ich würde sehr gerne ab Belp fliegen und würde dafür auch mehr bezahlen. Aber von den letzten Flügen ab Belp funktionierten deren 3 nicht reibungslos. Abflug in Basel oder Zürich. Rückflug dasselbe etc. Und die Unannehmlichkeiten wurden zu allem Überfluss noch sehr ungeschickt und frech organisiert und kommuniziert. So sage ich heute. Schade für Skywork. Aber man liegt wie man sich bettet.




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Ernst Frischknecht
    Andreas Meer

    Mann lebt im Kirchenfeld und beklagt den Lärm, das Geld, dass falsch alloziert wird, fühlt sich plötzlich so unheimlich als Steuerzahler…

    …ich denke an Joe, einen Tellerwascher, den ich in New-York kennen gelernt habe, ein Zimmer, 2 Meter von der Bahnlinie entfernt, 2-Minuten-Takt, die weissen Zähne im schwarzen Gesicht, wenn er lachte, und er lachte viel – und ich denke an Mercidieu, Haiti, keine Hütte mehr, es hat gebebt, kein Geld, folglich auch keine Steuern, die man in den Sand setzen kann – Hütten sind im Gegensatz zu den Häusern an der Hallwylstrasse nicht für die Ewigkeit gebaut, sie sind schneller wieder aufgebaut, wenn es bebt – nicht über dem Kopf sondern auf dem Boden, auf dem man steht. Belpmoos, Belpmoos, ich schwärme, ich träume, da ist noch ein Traum, auch der Traum, dass etwas einen Wert hat und keinen Preis, die Vernunft mal hinten ansteht, auch die ökonomische, weil etwas einem wert ist und ich träume von einer Mehrheit die nicht schweigt, sondern spricht, schreibt und lacht, so dass die weissen Zähne auch in weissen Gesichtern zu sehen sind.




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Hans Peter Aellig

Natürlich ist es ein Bedürfnis. Wir sind leider etwas zu geizig mit dem Geld, dabei ist das Belpmoos so Zeitsparend. Bern hätte deshalb ein genügend grosses Potenzial, denken Sie an die Wirtschaft, den Tourismus , die Behörden und nicht zu vergessen an die angrenzenden Kantone.
Mein Vorschlag, wir die so Denkenden, gründen eine AG. vielleicht mit Helvetic Air zusammen (unabgesprochen) und bemühen uns redlich selbst wenn immer möglich ab Bern zu fliegen und andere dazu zu motivieren.
Sobald die neue Gesellschaft eine schwarze Null schreibt, dürften Fluggutscheine, die anstelle von Dividende ausbezahlt würden, teilweise für Flugtickets ab Bern verwendet werden.

Den bisherigen Betreibern sei ❣ gedankt, denn sie haben ja einen grosses Know-how- aufgebaut!

Wer packt es an?

Hans Peter Aellig 3084 Wabern (Gemeine Köniz)




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    Chris Rohrer

    Die Behauptung, dass in Bern ein genügend grosses Bedürfnis besteht, ist Wunschdenken. Oder gehen Sie davon aus, dass die Manager der vielen Fluggesellschaften, die versuchten in Bern längerfristig Fuss zu fassen, „nur zuwenig gut arbeiteten“? Öffnen Sie die Augen und sehen Sie ein: Der Markt hat gesprochen, die Sache ist geregelt. Hier mit Subventionen stützen zu wollen ist komplett unvernünftig. Wobei ich bemerkenswert finde, dass gerade die so „liberalen Geister“ (Beat Brechbühl, Christian Wasserfallen) am lautesten nach Subventionen rufen…




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Werner Schmitt

Ich selbst bin nun ein Betroffener von dem Grounding und werde die Kosten für die bereits gebuchte Reise verlieren. Auch wenn ich oft keine passende Verbindung von Bern aus gefunden habe, da das Angebot dafür nicht ausreicht, bin ich doch immer wieder gerne von „unserem“ Flughafen aus gereist, weil alles viel komfortabler und weniger aufwendig war, wenn man sich in Bern eincheckte.
Schade!




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maren Haartje

Wann immer ich fliegen musste, habe ich versucht, mit Skywork von Bern zu fliegen. Ich habe den kurzen Weg und das schnelle Einschecken genauso geschätzt wie die Freundlichkeit des Skywork-Teams. Ich habe mich allerdings schon lange gefragt, warum dieses kleine Berner Unternehmen keine Unterstützung erhalten hat wie etwa ein Shuttle zum Berner Hauptbahnhof oder ein Flugleitsystem, mit dem bei Nebel Umleitungen nach Basel und dann per Bus nach Bern hätten vermieden werden können. Irgendwie war dieses Scheitern lange angelegt, das ist wirklich schade.




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Ruedi Beutler

Habe den Flugplatz für Ferienflüge genutzt. Eine gute Sache die auch etwas höhere Preise vertragen hätte. Der grosse Vorteil von Belp ist es aber, dass der Verkehr zu den Grossflughäfen (Bahn, Auto) und eventuell nötige Übernachtungen wegfallen. Auch wird der Fluglärm dort etwas reduziert.




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Andreas Meer

Billig, billig, Billigflug. Ich möchte das nicht mehr hören – Fliegen ist aus ökologischer Sicht sowieso zu billig. Ich wünsche mir eine wertorientierte Diskussion. Das Strechkennetz der Skywork war viel wert, für mich als Geschäftskunden und meine Familie und mich als Ferienreisende. Belpmoos, Belpmoos singt Büne Huber, das kann Zürich-Kloten nicht ersetzen. Belpmoos, weil die Nähe zu meinem Wohnort und das schnelle, entspannende Check-in es wert sind – vor allem für Menschen, die viel fliegen müssen. Ich bin nicht reich, würde aber für Flüge der Skywork weiterhin „easy“ wesentlich mehr bezahlen als mit „Easy“. Skywork rip and thanks for the value.




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Andreas Flury

Vom Bundeshaus bis Zürich-Kloten dauert die Reise im IC etwa gleich lang wie vom Elysée zum Charles de Gaulle Airport, von Westminster nach London Heathrow, vom Regierungsviertel nach Berlin Schönefeld, oder vom Quirinalspalast bis Roma Fiumicino.
Soviel zum Thema „Hauptstadt Bern ohne Flughafen“.




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Lukas Matter

Bin zwar grad kürzlich ab Bern geflogen und fand es ganz praktisch.
Wenn ich mir nun aber bewusst werde, wieviel ruhiger es geworden ist, wünsche ich mir dieses (Nischen)Angebot nicht mehr zurück: Für etwas Bequemlichkeit einiger Duzend werden Zigtausende beschallt – und das vom Morgen bis spätabends? Nein, das ist es dann doch nicht wert!




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Christoph Müller

Wir – unsere Familie – gehört entschieden nicht zu der behaupteten Mehrheit, die lieber ab Zürich fliegen. Über nunmehr viele Jahre haben wir die ab Bern angebotenen Flugverbindungen genutzt. Den Top Service und Komfort hat für uns zur geschätzten Lebensqualität dazu gehört. Dieser war uns immer den unvermeidlichen Mehrpreis wert. All den vielen Mitarbeitern, die das vor und hinter den Kulissen möglich gemacht haben danken wir aus tiefstem Herzen und fühlen ihre Enttäuschung in der jetzigen Situation mit!




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Peter Stucki

Sehr schade und eine Landeshauptstadt ohne Flughafen ist für mich unvorstellbar!




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eva wüthrich

Für mich gute Nachrichten – freue mich auf ruhigere Zeiten – das Wohnen direkt in der Anflugschneise kann ganz schön nervig sein.

Bern-Belp ist unnötig; die Flughäfen Zürich, Basel, Genf sind problemlos mit öV zu erreichen (gilt auch für Bundesräte).

Und die REGA hat mich noch nie gestört.




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Florian Wissmann

Bern hatte einen Flughafen und den wird es auch weiter geben. Auch wenn es künftig vorerst keine Linienflüge mehr geben wird, die Feriencharter, die REGA, die Luftwaffe, die Businessflieger, die Privatfliegerei, die wird es weiter geben. Das Belpmoos wird nicht morgen schliessen, so wie viele Kommentarschreiber heute gehofft haben.

Skywork war nicht die erste Fluggesellschaft, die geglaubt hat, ab Bern gewinnbringend Flüge anbieten zu können. Vielleicht, weil die Schweizer reicher sind als andere und deshalb öfter fliegen, vielleicht, weil das Einzugsgebiet Mittelland gross genug ist.

Beide Hoffnungen erwiesen sich als falsch. Schweizer fliegen zwar öfter als andere, sie bevorzugen aber die grossen Flughäfen Zürich, Genf und Co. Nicht bloss, weil geiz ist geil, sondern weil das Preis- und Leistungsverhältnis dort besser ist. Und auch das Einzugsgebiet Mittelland ist nicht gross genug. Die im Westen vom Mittelland haben Genf näher als Bern, die im Osten vom Mittelland Zürich. Und egal was ist, diverse Flughäfen sind innerhalb von weniger als zwei Stunden zu erreichen.

Immer wieder gibt es diejenigen, die sagen, dass es aber doch so bequem sei, ab dem Belpmoos zu fliegen. Morgens um 6 das Haus verlassen, um halb 7 das Gepäck aufgeben, um viertel vor 7 einsteigen und um 7 starten. OK, das ist bequem aber die Geschichte hat gezeigt, dass es nicht genügend Leute sind, die bereit sind, für so etwas zu bezahlen.

Die Mehrheit entschied sich und wird sich weiterhin entscheiden für die grossen Flughäfen mit einem guten Angebot zu günstigen Tarifen. Die Mehrheit entschied sich schon lange gegen Skywork. Nur wegen der Heimattreue und des Lokalcharmes eine Fluggesellschaft betreiben, das kann nicht gut gehen.




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Skywork Airlines schon wieder am Boden. Was stimmt da nicht? Traurig und mysteriös (seltsam und unerklärlich, nicht genau durchschaubar) gleichzeitig. Erst Mitteilung Verdoppelung des Aktienkapitals und Erweiterung des Flugplanes. Und jetzt Grounding wegen Zahlungsunfähigkeit. Das schmeckt mir nach überrissener Expansion, fahrlässiger Geschäftsführung, unfähigem Management etc. Die Meldung hat sehr fahlen Beigeschmack und macht mir als Aviatikfän besonders weh. Dies nagt gleichzeitig auch an der Substanz des Berner Flughafens und ruft einmal mehr jene auf den Plan, die immer wieder dessen Existenzberechtigung in Frage stellen. Eine Meinung, welche ich klar nicht teile. Die Antwort gibt die Tatsache, das es kein europäischer Staat ohne Hauptstadt-Flughafen gibt. Regierungs-Jet ab Belp Airport.




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In Zeiten, wo jeder glaubt, ein Europaflug dürfe keine 100 Franken kosten, hat ein kleiner Flughafen mit kleinen Gesellschaften natürlich ein Problem. Lieber fährt man nach Zürich, Basel, Genève oder auch Milano, Hauptsache billig. Dass man so gegenüber dem Zug irgendwann kaum noch Zeit spart ist denen dann auch egal, Zeitersparnis kann man sich auch einbilden.

Eine langfristige Überlebenschance für den Flughafen sehe ich deshalb keine, ausser man verteuert das Fliegen generell (und massiv). Aber das will ja auch keiner – nach mir die Sinnflut. So gesehen brauchen wir den Flughafen nicht, ganz einfach.

Jetzt geniesse ich erstmal die Tatsache, dass 3 – 4 mal weniger Flugzeuge über Bern fliegen.




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    Florian Wissmann

    @Rolf Helbling

    Ich gebe Ihnen zur hälfte recht, Zeitersparnis auf kurzen Flügen in Europa kann man sich wirklich einbilden.

    Aber das mit dem Preis kann man nicht vernachlässigen. Egal ob man glaubt, ein Europaflug dürfe keine 100 Franken kosten oder nicht. Fakt ist, dass Europaflüge keine 100 Franken kosten. Und genau da ist Skywork gescheitert. Es waren zu wenige Leute bereit, für den zusätzlichen Service zu bezahlen. Die Mehrheit pilgert gen Zürich oder Basel oder Genf.




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      100 Franken ist einfach kein realistischer Preis für so eine Dienstleistung. Ist mir ein Rätsel, wie man so etwas anbieten kann, wie ein Flug nach London weniger kosten kann als eine Taxifahrt von Zürich nach Basel. Ausserdem setzt es Fehlanreize. Man fördert so nur unnötig ein umweltschädigendes Verhalten.

      Schade ist halt, dass offenbar niemand weiss, dass man bei rechtzeitiger Onlinebuchung bei der Deutschen Bahn auch für 25 Euro nach Hamburg oder Berlin fährt. Die Bahn hat dieses Problem nur wegen der offenbar unfähigen Manager, weil sie viel zu wenig agressive Werbung macht.




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M. Reisen

Ich freue mich darauf, wieder mit offenem Fenster schlafen zu können. Die Lärmbelastung durch den Flugverkehr ist in in vielen Quartieren der Stadt Bern einschneidend. Und was noch viel wichtiger ist: Wir sollten, wann immer möglich, auf Flugreisen verzichten, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.




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Jürg Schweri
Ruth Stalder

So ist es für uns gut. Echt kein bedürfnis auf flüge. Wir haben kinder und grosskinder! Wir denken an sie und ihre gesundheit.




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Roland Näf

Mit einer ÖV-Distanz von 1 bis 1 1/2 Stunden zu den 3 Landesflughäfen Basel, Genf und Zürich ist der Flughafen Bern überflüssig und bei Linienflügen niemals konkurrenzfähig. Es muss endlich Schluss sein mit den Subventionsbeiträgen aus Steuergeldern. Soll der Flughafen für Business-Flüge erhalten werden, mögen die Nutzer bitte selber für die Kosten aufkommen; sie können es sich offenbar leisten.




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Martin Zumbrunnen

Wie viele Millionen müssen im Belpmoos (notabene auch Steuergelder) noch verlocht werden. Schaut den Tatsachen doch ins Auge. Der Markt ist nicht da für die hochtrabenden Ideen der Flughafen Bern AG und Ihrer Lobbyisten. Die Region Bern ist im Einzugsbereich dreier Landesflughäfen die bequem und schnell erreichbar sind.

Es tut mir leid für die verlorenen Arbeitsplätze. Das ist schlimm für die Direktbetroffenen. Aber hören wir auf Strukturen zu erhalten die keinen Sinn machen. Im Zeitalter von CO2-Problematiken und Klimaerwärmung braucht neue Konzepte unser Land. Hört auf zu jammern und wacht auf liebe Politiker und Konsumenten.




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Martin Anonymous

Wie viele Millionen müssen im Belpmoos (notabene auch Steuergelder) noch verlocht werden. Schaut den Tatsachen doch ins Auge. Der Markt ist nicht da für die hochtrabenden Ideen der Flughafen Bern AG und Ihrer Lobbyisten. Die Region Bern ist im Einzugsbereich dreier Landesflughäfen die bequem und schnell erreichbar sind.

Es tut mir leid für die verlorenen Arbeitsplätze. Das ist schlimm für die Direktbetroffenen. Aber hören wir auf Strukturen zu erhalten die keinen Sinn machen. Im Zeitalter von CO2-Problematiken und Klimaerwärmung braucht neue Konzepte unser Land. Hört auf zu jammern und wacht auf liebe Politiker und Konsumenten.




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Andreas Tellenbach

•Waren Sie Skywork-Kunde? Ja, mehrmals
•Was für Erfahrungen haben Sie mit Skywork gemacht? Nur positive
•Besteht in Bern überhaupt ein Bedürfnis nach einer Dienstleistung, wie Skywork sie angeboten hat? Sicher. wir würden das gerne weiterhin nutzen.
•Warum schafft es Bern nicht, einen funktionierenden Regionalflugplatz zu unterhalten? Das kann ich nicht beurteilen.




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Martin Anonymous

Traurig und beschämend für die Schweiz, für Bern als Hauptstadt der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt! – Wo gibt es das sonst noch eine Hauptstadt ohne Flug-Linienanbindung? Wo ist der Staat der die Infrastruktur aufrecht erhält für Wirtschaft und Entwicklung? Die Koäsion – Miliarde brauchen wir hier oder im Tessin anstatt in Polen!




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Christoph Knoch

Selten bin ich von Bern aus geflogen. Aber immer mit grosser Begeisterung. Service und kurze Wege, keine Wartezeit, das spricht alles für Bern – Belp. Schade ist das zu Ende. Den Mitarbeitenden danke ich und hoffe, dass sie bald wieder eine Anstellung finden können.




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Barbara Dähler

Wozu braucht Bern einen Flugplatz? In fast der selben Zeit ist man auch in Kloten oder Genf. Wir betreiben doch nur Lokalpatriotismus auf Kosten der Umwelt. Eigentlich weiss jeder von uns, wie sehr das Fliegen die Umwelt belastet, jeder von uns leidet unter Lärm in der einen oder andern Form; aber die Fliegerei ist halt sooo praktisch. An viele Destinationen fahren auch Nachtzüge: komfortabel, sicher, umweltschonend, günstig, schnell. Und eigentlich könnte man ja dem Gruppendruck einmal Gegensteuer geben und klar kommunizieren: ich brauch die Fliegerei nicht und bin trotzdem wer. Das müssten wir aber auch schon unseren Kindern und Grosskindern verinnerlichen. Einfach bevor es zu spät ist und unsere Welt völlig aus den Fugen gerät.




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Martin Aeschlimann

Ich finde es extrem fragwürdig, dass der Kanton Bern immer wieder Steuergelder in den Flughafen investiert. Nicht einmal das Restaurant am Belper Flughafen hat rentiert.
Es gäbe viel nachhaltigere Mobilitätsangebote.




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rolf imboden

Es ist ein Nice to have, als im Raum Bern Wohnhafter in einem schnuckeligen Flughäfelchen wie Belp unkompliziert und speditiv einchecken und abfliegen zu können. Aber dieser Komfort muss ja auch bezahlt werden (ab Bern kostet immer deutlich mehr, und die Auswahl an Destinationen und Flugzeiten ist alles andere als luxuriös). Für ein so kleines Land mit besten Zugsverbindungen nach Zürich, Genf und Basel ist dieser Flughafen nicht wirklich notwendig, und trotz aller Durchstiererei wird man ihn nie zu etwas Nötigem machen können.




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Reto Anonymous

Ich habe Skywork oft für Flüge nach London, Amsterdam, Wien, Hamburg und München benutzt. Abgesehen von nervigen Verspätungen ab und zu war ich damit sehr zufrieden. Insbesondere die Kleinräumlichkeit von Bern Belp habe ich sehr geschätzt. Wo sonst auf der Welt sitzt man 10 Minuten nach der Landung im Bus Richtung nach Hause ?




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Britta Engelhardt

Riesenverlust für Bern!! Skywork war ein toller Begleiter für viele meiner Businessflüge in den letzten Jahren. Ich werde Skywork und den unkomplizierten und familiären Abflug aus Bern sehr vermissen.




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Marc Mannon

Zu den Fragen :

– Wir waren Skywork Kunden

– Sehr zufrieden

– ein Bedürfnis besteht

– unglaublich, dass Stadt und Kanton nicht Skywork unterstütz haben. Ja, ich kenne die Antwort von Ökonomen und Wirtschaft MBA Leuten von renommierten Uni: Der Markt regiert. Was bleibt jetzt? Hunderte Arbeitslose, die Kosten für den Flugplatz bleiben. Wer bezahlt diese Kosten? Stadt und Kanton!




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Tim Anonymous

Ich persönlich als Student bin aus finanziellen Gründen leider noch nie ab Bern geflogen. Es war aber schon lange mein Wunsch bei finanzieller Gelegenheit dies zu realisieren, denn ich habe ausschliesslich Positives über den Flughafen Bern vernommen. Ein Flughafen, wenn auch nur ein kleiner, gehört zu einer Hauptstadt eines bedeutenden Finanzplatzes im Herzen Europas.

Es wäre denn auch wichtig für die wirtschaftliche Standortattraktivität Berns – der Anschluss an Zürich, Basel und Genf darf nicht weiter verloren werden. Das Angebot von Skyworks war möglicherweise zu breit und die Expansion zu überstürzt. Es waren überdies doch auch Destinationen im Angebot, die durch die geringe Distanz einfach per Zug erreichbar sind und somit Linienflüge zu ökonomischem und ökologischem Unsinn machen (z.B München).

Dennoch bin ich davon überzeugt, dass neben Charterflügen in südeuropäische Länder auch Linienflüge in weiter entfernte (~ 750 km) wichtige europäische Städte rentieren können, insbesondere wenn sich eine etablierte Airline findet, die Flüge zu günstigeren Preisen anbieten kann.

Meines Erachtens ist das vergleichsweise niedrige Passagieraufkommen am Flughafen Bern neben infrastrukturellen Gründen vor allem der höheren Ticketpreise und der relativ geringfügigen Bekanntheit im breiten Einzugsgebiet geschuldet. Es wäre gut vorstellbar, dass beispielsweise easyjet den Standort Bern rentabel nutzen könnte. Easyjet ist ein weitbekannte und etablierte Airline, die eine Vielzahl europäischer Destinationen bedient, bevorzugt auch eher kleinere Flughäfen mit günstigen Konditionen. Ich bin überzeugt, dass ein Angebot mit preiswerten Flügen und passend ausgewählten Destinationen bei einem Einzugsgebiet von rund drei Millionen Menschen lohnend sein kann. Eine Weiterführung des Flughafens Bern wäre überaus wünschenswert!




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    Florian Wissmann

    @Tim Anonymous

    1. Bern ist nicht die Hauptstadt, es ist die Bundesstadt
    2. Bern ist kein bedeutender Finanzplatz. Das mag für Zürich, Genf oder Lugano gelten, nicht aber für Bern.
    3. Skywork hat genau diejenigen Destinationen angeboten, die ab Bern noch am ehesten rentabel hätten sein könnten. Es hat trotzdem nicht rentiert (bei allen vorgängigen Fluggesellschaften auch nicht).
    4. EasyJet ist an den Flughäfen Genf und Basel vertreten. Wollen die wirklich noch einen dritten Flughafen in der kleinen Schweiz haben?

    Was auch immer ist, die Mehrheit hat gegen Bern und deren Fluggesellschaften entschieden. Zürich, Genf und Co. sind einfach zu nah und bieten mehr.




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Dominik Anonymous

Ich fliege 2-3 mal pro Jahr geschäftlich in alle möglichen Regionen in Europa. Stets habe ich geprüft, ob ich ab Bern fliegen kann.

Das Problem des Flughafens ist, dass es keine Transferverbindungen gab. Wenn ich für eine Konferenz an einen Ort ohne Skywork-Verbindung fliegen möchte, geht das schlicht nicht weil es keine Transferverbindung gibt.

Der Flughafen hätte durchaus Chancen, wenn es Zubringerverbindungen gäbe, ich also zu konkurrenzfähigen Preisen über (sagen wir) München oder Frankfurt weitere Ziele in Europa einfach erreichen kann. Dann würde ich gerne ab Bern fliegen.




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Philipp Probst

Ich bin begeisterter skywork Flieger. Leider jetzt gewesen. War bereit mehr zu zahlen als vergleichbare Angebote, doch ich konnte damit ein lokalen KMU unterstützen und genoss die Vorzüge. Insbesondere mit dem Propeller zu fliegen war immer schon von der Aviatik her wunderschön! Leider stimmen die Faktoren nicht beim Flughafen. Die Erreichbarkeit ist mit dem ÖV eine Katastrophe und ich verstehe immer noch nicht wieso RGM hier nie einen funktionierenden Shuttlebus anbieten konnte! Der Flughafen muss erhalten bleiben. Aus gutem Grund für die lokale Wirtschaft und als income für Gäste zugunsten der Hotellerie




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