Redaktion Der Bund
2. Oktober 2018
63 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar
Pablo Hess
    Sandra Ringold

    Grundsätzlich sehr spannender Beitag. Bei vielem stimme ich überein. Trotzdem kann man nicht einfach alle Autos wegrationalisieren. Und ich denke die Tempolimiten würden als allerstes von den meisten Velofahrern nicht eingehalten. Das sagt mir meine tägliche Erfahrung als Verkehrsteilnehmerin (Fuss, Velo, Auto, sehr selten ÖV) in der Stadt Bern.




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      Pablo Hess

      Velo haben auch längst nicht alle einen Tacho. Und die Limiten als einzigen Grund nicht einführen, weil die Velo sich nicht daran halten würden, wäre absurd. Ich bin betreffend der Einhaltung der Verkehrsregeln ja auf Ihrer Seite.

      Meine Ideen gingen in erster Linie dahingehend, dass weniger Autos in die Stadt fahren. Und hier müsste man Win-Win Anreize setzen. Es kann auch nicht im Sinne der Autofahrer sein, dass der Verkehr und Stau in der Stadt ständig zunimmt.

      Beispiel GIBB am Viktoriaplatz:
      Eine doch recht Hohe Anzahl GIBB-Schüler fahren mit dem Auto in die Schule, obschon die Schule eine Weisung erlassen hat, dass man mit dem ÖV anreisen muss. Da einige Schüler mit dem ÖV kaum zumutbar in die Schule fahren können, nehmen diese halt weiterhin das Auto. Für mich völlig nachvollziehbar. Die Schüler verbringen dann ihre Pausen damit, die Parkuhren nachzustellen um dann hoffentlich nicht erwischt zu werden. Die Anwohner finden während diesen Stunden nur erschwert einen Parkplatz.

      Ein möglicher Lösungansatz:
      Gäbe es z.B. ein Park’n Ride bei der Autobahnausfahrt Wankdorf, könnten die Schüler dort parkieren und dann für den Rest der Strecke das 9er Tram benutzen. Der GIBB müsste dann eine Anzahl Parkplätze zur Verfügung gestellt werden, welche sie an Härtefälle vergeben kann. Im Gegenzug müsste man die freie Parkdauer in der Dauer unter eine Lektion bringen, damit nicht bis vor die Schule gefahren wird. Die Schüler hätten dann wieder ihre Pausen, die Anwohner wieder ihre Parkplätze.

      Man sollte Ideen ohne ideologische Grabenkämpfe diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen suchen.




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        Alex Müller

        Herr Hess, Sie schreiben ja über sture ideologische Zustände, die Sie haben wollen, erwähnen aber, man sollte die Ideologie beiseite lassen. In Bern führt man langsam aber sicher eine Linke Diktatur ein. Man bekämpft vehement den MIV, aber die Reithalle Chaoten und der Schwarze Block machen was Sie wollen in Bern und müssen keine Konsequenzen befürchten. Regelmässige Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte und unbewilligte Demos sind für die tiefrote Regierung in Bern allem Anschein nach kein Problem. Man unterstützt Chaoten und Rechtsbrecher, aber bekämpft massiv den MIV! Das ist ein schizophrenes Verhalten, wenn man Anarchisten schütz!




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Gepinnter Kommentar
Philipo Thomann
Gepinnter Kommentar
Daniel Lehmann
    Erwin Iseli

    Hallo Daniel, ich hätte zwei Vorschläge: Dein Auto parkierst du ständig beim Büro, den es ist ja ein Firmenwagen. Wenn du ihn am Wochenende für die Familie brauchst, radelst du schnell vom Kirchenfeld in den Breitenrain, dauert keine Viertelstunde, holst Dein Auto, fährst damit ins Kirchenfeld und lädst deine Familie ein. Oder: wenn ihr am Wochenende einen Ausflug macht, plant ihn so, dass ihr per ÖV reisen könnt. Das ist viel entspannender als im Wochenend-Stau stecken zu bleiben.




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Peter Stöckli

Ich habe absolut kein Problem mit dem Bestreben, Bern attraktiv(er) zu machen für Velofahrer. Allerdings habe ich sehr wohl ein Problem mit den «Umerziehungsmethoden» und dem Diktat Linker – und damit meine ich ganz speziell Leute wie Frau Wyss – die mit ihren nicht enden wollenden Forderungen nach noch mehr «Begegnungszonen» und «-zöhnchen», und mit ihrem Streben nach 0 Kmh- Geschwindigkeitszonen Fronten schaffen.

Die Schizophrenie ihrer Politik ist augenfällig: Einerseits argumentiert man mit steigender Lebensqualität durch die Reduktion von Lärmemissionen um 2 Dezibel durch flächendeckende Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 20-30 Kmh. Andererseits blendet man, wie seit Jahren übrigens, berechtigte Lärm- und anderen Klagen von Bewohnern von Teilen des Länggassquartiers, insbesondere jenen des Bierhübeli, betreffend die Reitschule aus. Man will ja die Zustimmung der linken Szene dieses Schandflecks der Stadt Bern nicht verscherzen.

Dass die Lebensqualität anderer Quartiere, und zwar nicht wegen des Verkehrs, massiv eingeschränkt wird, das spielt dann keine Rolle. Hauptsache der Lärm bleibt weit weg vom Egghölzli und anderen privilegierten Quartieren (Kirchenfeld, Breitenrain, hintere Länggasse, etc.). Die Klientel- und Selbstbeweihräucherungspolitik der links dominierten Stadtregierung ist in ihrer Selbstgefälligkeit und Arroganz kaum mehr zu überbieten. Und wenn ich schon dabei bin: Was macht denn eine Stadt sonst noch lebenswert, ausser «verkehrsberuhigten» Quartieren?

Ist es nicht auch deren Sauberkeit, nämlich die Abwesenheit von Schmierereien an jeder Wand und jedem Kandelaber, gepflegte öffentliche Plätze und Parks (wie das Eichholz) frei von Müll…? Auf dem Auge scheint die ganze Regierung blind und unwillens zu handeln.




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Andreas Balz

Es handelt sich bei der städtischen Verkehrspolitik um die Durchsetzung und der links-grünen Ideologie. Es geht längst nicht mehr wirklich um die Beruhigung von längstens beruhigten Quartieren. Hier wird Machtpolitik in Reinkultur angestrebt. Gerade im Nordquartier, wo diverse Stadtpolitiker wohnen und verbissen gegen jeglichen motorisierten Verkehr ankämpfen, jeden Parkplatz aufheben wollen, Einbahnstrassen einrichten möchten, ja alles abschotten möchten.

Geht es um die eigene Befindlichkeit? Es gibt nach wie vor Gewerbe, Handel und Industrie, die zahlen auch in der Stadt massiv Steuern und beschäftigen Mitarbeiter. Wenn diese noch weiter abgeschnitten und in der Stadt Bern sowieso in vielen Formen drangsaliert werden, dann werden halt weitere verschwinden. Es gibt in den meisten Quartieren nur noch wenig Verkehr, die grossen Achsen ausgenommen. Warum widmen sich all die Auto- und Motorenhasser nicht mal einem anderen Betätigungsfeld, der Sicherheit zum Beispiel?




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Alexander Feuz

Die Vorlage des Gemeinderates ist diktatorisch und greift unzulässigerweise in die von Verfassung garantierte Eigentums- und Wirtschaftsfreiheit ein. Das störrische Gewerbe wird massiv beobachtet.

Zudem ist die vorgesehene zwangsweise Verpflichtung der Benutzung von Einstellhallen höchst unsozial. Sollen wirtschaftlich schlechter gestellten Personen in der Stadt Bern der Besitz und Gebrauch eines privaten Mitfahzeuges verunmöglicht werden?

Zum Vorschlag der SP Nord betreffend den SUV: Müssen der Hündeler oder der beruflich oder privat auf einen SUV angewiesene Bewohner von Bern wegziehen? Werden als nächstes rote Fahrzeuge (zu aggressive Farbgebung) oder Cabriolets (betont die Lebensfreude zu stark) in Bern verboten? Muss bei der SP Nord ein Gesuch eingereicht werden, wenn ich Auto mit über 50 PS fahren will?
…Ironie aus! Zum Glück verhindert das übergeordnete eidgenössische und kantonale Recht solche Bevormundungsmassnahmen!

(PS.: Fahre keinen SUV.)




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    Erwin Anonymous

    Herr Feuz, ich weiss, ihr Kommentar war ironisch und nicht ernst gemeint. Daher ist ja auch klar dass der Hündeler für seinen Hund keinen SUV braucht, und niemand auf einen SUV «angewiesen» ist, denn vor den SUVs (die richtig erst im neuen Jahrtausend zahlenmässig zugelegt haben), sind diese Leute auch sehr gut ohne SUV ausgekommen.

    Dass Sie sich für soziale Aspekte interessieren, ist mir neu. Ich finde auch, wirtschaftlich schlechter gestellte Personen in der Stadt Bern haben das Recht auf Besitz und Gebrauch eines Privatjets und einer Jacht. Ironie aus 😉




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    Peter Mühle

    Ihre Argumentation ist nicht schlüssig.

    – Der Gemeinderat hat das Parkierungskonzept in die Vernehmlassung geschickt und wird es nun anpassen und dann in Kraft setzen, genau wie das unser politisches System vorsieht. Der Gemeinderat ist demokratisch legitimiert. Es ist sehr schade, wenn ein Politiker wie Sie an den Säulen, die unserere Institutionen und unser Staat tragen, einzig und allein zur eigenen Profilierung herumsägt. «Diktatorisch» passt zu Venezuela, Nordkorea, aber doch nicht zur Stadtberner Regierung!

    – Nach geltendem Recht muss ein Fahrzeug innerhalb eines Parkfeldes parkiert sein. Alle SUVs, welche mit mindestens einem Rad ausserhalb der Markierung stehen, sind nicht legal parkiert. Es ist nur reine Kulanz, dass da keine Bussen ausgestellt werden. Also wäre eine strengere Kontrolle auch keine «Bevormundungsmassnahme», sondern nur das Durchsetzen unserer Justiz, genau wie das bei Ladendiebstahl auch selbstverständlich ist. Kein festgenommener Dieb kann nicht festgehalten werden, weil es «bevormundend» für ihn wäre.




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    urs berger

    Nun, oberirdisch zu parkieren ist nun echt mal ein Sozialbedürfnis, ganz im Gegensatz zum Wohnen, wo Sie alle nicht finanzkräftigen Einwohner am liebesten unter die Brücke oder in nassen Fetzen aus der Stadt jagen würden. Aber die können ja immer noch zurückkommen in ihrem SUV und den aus sozialen Gründen oberirdisch parkieren. Ich weiss nicht, wie es die FDP schafft, regelmässig Leute in der Stadt Bern hervorzubringen, welche sich lächerlicher machen als Erich Hess.




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Monique Saulnier

An meinem Wohnort besteht das grösste ÖV-Loch in der Agglomeration Bern. Abends nur jede Stunde ein Postauto. Gehe oft ins Theater und in die Vidmarhallen. Abends eine nicht endende Reise. Dies ist der Grund, weshalb ich ein Auto habe. Eine Verlängerung des Längassbusses wäre DIE Alternative. Dann wären wir (drei Siedlungen und zig Wohnungen) nicht mehr auf das «Poschi» angewiesen.

Völlig absurd die Begründung der Gemeinde: Wir hätten ja alle Autos, da rentiere ein Ausbau der Linie nicht. Wir haben fast alle Autos, WEIL wir schlecht erschlossen sind.




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Elsbeth Hobmeier

Eine leidige Diskussion, die schon seit Jahren andauert. Immer weniger Parkplätze, möglichst viele Schikanen für Automobilisten, das ist nichts Neues.

Es war vor zehn Jahren der Grund für mich, von der Kramgasse wegzuziehen. Entweder irgendwo am Stalden gegen den Rosengarten hinauf einen Parkplatz suchen und die Einkäufe eine Viertelstunde heimtragen, des Nachts von dort durchs Dunkle heimgehen – oder aber einen sauteuren Platz im Parkhaus zu suchen war die Alternative für mich, da ich beruflich auf ein Auto angewiesen bin.

Ich zog die Konsequenzen und zahle jetzt meine Steuern – und parkiere gratis – im Berner Jura.




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Thomas Bühlmann

Zu einer bunten, lebenswerten Stadt gehört auch ein Parkangebot. Die Parkhäuser decken nur einen kleinen Bedarf ab. Man darf den Gewerbetreibenden nicht die Grundlage entziehen. Im Kaufangebot sind auch schwergewichtige Objekte, die sich nur per Auto transportieren lassen.

Bern sollte gewerbefreundlicher sein. Velos sind keine echte Alternative, besonders für die ältere Generation mit noch intakter Kaufkraft nicht. Und auch nicht für Familien mit Kleinkindern.




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    Peter Mühle

    Die Parkplätze in der Altstadt werden von Bewohnern und Handwerkern genutzt und nicht von Kunden des Gewerbes. Die Läden der Altstadt stehen im Wettbewerb mit Einkaufscentern und dem Online-Handel. Bei beiden Angeboten wird das Einkaufserlebnis nicht durch stehende Autos getrübt. Das Gewerbe hat also einen Wettbewerbsnachteil – welcher eigentlich im Interesse einer attraktiven Innenstadt sofort behoben werden müsste.

    Das Problem ist nicht das Gewerbe, sondern die einflussreichen Bewohner der Altstadt, welche meinen, ein Parkplatz vor der Haustüre sei ein Menschenrecht.




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Rita Anonymous

Ich bin ab und zu beruflich auf das Auto angewiesen und privat will ich nicht darauf verzichten! Die Parkplatzsituation im Breitenrain ist eine Katastrophe. Alleine an der Beundenfeldstrasse sind in den letzten zwei Jahren über 40 Plätze «verschwunden». Kommt man nach 18.00 Uhr nach Hause gibts keinen freien Parkplatz in der blauen Zone mehr (ich habe eine Parkkarte). Also bleibt mir nur ein weisser 15 Min. Platz mit dem Risiko einer Busse. Diese werde ich in Zukunft der SP zur Zahlung senden 😜.

Dass die Parkkarten für Anwohner teurer werden sollen finde ich eine absolute Frechheit, weil mittlerweile sowieso mehr Karten verkauft werden als Parkplätze vorhanden sind (3013). Das Gegenteil sollte eintreten – günstiger! Was die Offroader betrifft, habe ich gedacht, ich lese nicht richtig – den Leuten noch vorschreiben was für ein Auto sie fahren dürfen, hallo wo sind wir denn!

Langsam geht mir die linksgrüne Politik in Bern zu weit. Es gibt nicht nur Velo- und -öV-Fahrer sondern auch Autofahrer. Übrigens bedaure ich die Aufhebung der Parkplätze bei der Schützenmatte. Was jetzt dort steht ist zum Ansehen eine einzige Schande. Was zur Zeit gegen uns Autofahrer in der Stadt Bern abgeht ist richtige Hetze und Bevormundung! Schade gibt es zu wenig Gegensteuer!




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Claude Santos

Ich bin dafür, dass man ein Konzept ausarbeitet, dass eine autofreie Altstadt zum Ziel hat. Konzeptlos Parkplätze zu entfernen ist ein Schnellschuss, der nach Hinten losgehen kann.

Verkehrsplanerisch habe ich nämlich in Bern kein grosses Vertrauen. Diesbezüglich ist die Stadt nämlich seit jeher eine Katastrophe. Und wenn man etwas verbessern will, wird es schlechter als vorher (Stichwort Wankdorf-Kreisel). Bitte wechselt das Verkehrsplanungsbüro oder lasst euch von Basel beraten. Dann präsentiert ein ordentliches Konzept der Berner Bevölkerung.




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    Peter Mühle

    Genau daher hat die Stadtregierung ein «Parkierungskonzept» erstellt, welches nun in Vernehmlassung ist, daher auch die Statements der Parteien, Verbände. Ich habe bisher noch nie gehört, dass der Wankdorfkreisel misslungen sei. Schliesslich kann bei solchen Verkehrsprojekten, welche auch Hauptstrassen und Autobahnen tangieren, die Stadt nur begrenzt planen, da die eher «autoaffinen» Ämter des Kantons und des Bundes sehr genaue Anforderungen definieren.

    Übrigens ist auch in Basel nicht alles in Butter. Der dortige Verkehrsminister Wessel ist die Hassperson der BaZ-Leserschaft und des Gewerbes.




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Hans Amrein

Man muss auch mal erwähnen, dass die Stadt Berner immer weniger Autofahren, weil sie es schlicht nicht mehr können wegen den bereits vollzogenen Massnahmen. Ich wohne im Ostring und habe bis vor kurzem alles mit dem Auto im Stadtzentrum erledigt.

Nun ist dies nicht mehr möglich. Man findet schlicht keinen Parkplatz. Ich frage mich auch ernsthaft, wie man nur auf die Idee kam, auf Hauptstrassen Tempo 30 einzuführen. Für mich absolut schleierhaft. Es gibt in Bern nicht nur hartnäckige Velo Fahrer, sondern auch Andersdenkende. Schlimm finde ich auch, dass selbst das Tram (Linie 7) von den Velos ausgebremst wird.




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Martin Häfeli

Bern hat grundsätzlich ein Problem mit sich selbst, resp. mit ihrer Regierung. Der Stau durch Autos ist fabriziert und gewollt durch die Regierung und damit kann man weiter gegen das Auto opponieren. Ich musste früher stets das Auto für meine beruflichen Bedürfnisse brauchen. Heute fahre ich Velo und nerve mich über Autofahrer und gleichermassen wie über Velochaoten welche leider in der Überzahl sind! Und wo liegt übrigens der Unterschied des so verhassten SUV gegenüber den grossen Vans, also den überdimensionierten Familienappartements auf Rädern? Und warum motzt niemand wenn die Offroad Velos in der City rumfahren? Ist ja bitte auch nicht nötig, oder? Und warum muss man mit den an Grösse kaum zuüberbietenden Kindersänften zu Stosszeiten ins Tram? Es gäbe ja vieles was nicht passt. Aber ein wenig Toleranz wäre nicht schlecht. Wobei zu sagen ist, dass die zZt Regierenden ja immer Toleranz fördern aber selber zu den Intolerantesten gehören.




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Etienne Huber

Die Fronten, die Boesch nicht will, entstehen eben genau weil die Stadt Bern kein gesamtheitliches (sprich Planung ÖV, Velo, Auto gemäss den Vor- und Nachteilen jedes Verkehrsträgers) sondern ein ideologisches (sprich einseitig auf Velo und gegen Autos ausgerichtetes) Verkehrskonzept fährt.

Ich halte es für durchaus sinnvoll, wenn Bewohner und Pendler in Bern mehr ÖV und Velos nutzen und weniger Autofahren – aber bitte sehr, weil echte Alternativen zur Verfügung stehen, insbesondere ein sicheres Velonetz (d. h. Velorouten entlang Nebenstrassen, nicht in Konkurrenz mit Autos auf Hauptverkehrsachsen) sowie ein ausgebauter ÖV (also bspw. das Länggasstram?) und nicht aufgrund linker Verbotsbürokratie. Siehe auch: http://www.cvp-stadtbern.ch/medienmitteilungen/parkierungskonzept-miv-vernehmlassungsantwort/




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    Peter Mühle

    Der Velofahrer ist oft an direkten Routen interessiert. Daher ist es nicht sinnvoll, velotaugliche Umfahrungen von Hauptstrassen für Velos zu fördern. Ein gutes Beispiel war die Sanierung der Weissensteinsstrasse. Der Verkehr wurde einspurig geführt und Velos wurden über die etwas längere Fischermättelistrasse umgeleitet. Doch wie viele Velofahrer habe ich «illegal» auf der Weissensteinstrasse gesehen!

    Eigentlich ist es logisch, wer sich mit Muskelkraft fortbewegt nimmt automatisch den kürzesten/effizientesten Weg.




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Sandra Ringold

Wir haben ein Auto (hauptsächlich aus beruflichen Gründen) und einen eigenen Parkplatz. Die Vorstellung, dass viele Berner ihre Garagenplätze vermieten und freiwillig in der blauen Zone parkieren, halte ich für übertrieben. Die meisten sind froh, wenn sie eine Parklösung in der Stadt haben. Was mir aber auffällt ist der Alltägliche Suchverkehr. Parkplätze scheinen jetzt schon Mangelware zu sein. Und die Aufofeindlichkeit in der Stadt Bern ist befremdlich. Das kommt bestimmt keinem Verkehrsteilnehmer zu gute. Es gibt tatsächlich auch in der Stadt Bern Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind. Diese dogmatische Verkehrsdiskussion finde ich als frei denkender Mensch langsam aber sicher höchst bedenklich und abstossend. Normale Diskussionen sind offenbar nicht mehr möglich. Ich ertappe mich schon selbst dabei, ausserkantonale Kennzeichen zu sehen und mich zu fragen, was der den hier mit dem Auto im Quartier will. Schlimm! Nach wie vor sollte eigentlich jeder das Recht haben, sein Verkehrsmittel frei zu wählen und die Gutmenschen aller Couleur haben das zu akzeptieren.




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rené widmer

Als langjähriger Motorenfan war ich lange gegen Reduktionen von Parkplätzen in Städten. Heute kann ich mir komplett autofreie Städte dank gutem öV sehr wohl vorstellen. Die Staus rund um und in den Städten haben mich zur Vernunft gebracht und darum gehts nun per öV in die Stadt – aber halt viel seltener und nur wenn wirklich nötig, weil doch nicht so flexibel und bequem. Natürlich gebe ich nun auch viel weniger Geld in der Stadt aus – zur Freude des Emmentals!




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Jean-Luc Anonymous

Velos, Fussgänger und ÖV sollen in der Stadt Vortritt haben und Autos sollen möglichst unter den Boden (Metro-Parking, Unterführungen) oder in die Peripherie (Park-n-Ride). Der Platz in der Stadt ist beschränkt und soll zum Leben genutzt werden und nicht, um Blechkisten herumstehen zu lassen. Für eine lebenswerte Stadt.




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Beat Tschannen

Warum baut man nicht mehr Parkhäuser (unterirdisch) und warum sind die Parkkarten so billig ? Wenn alle eine Garage/Abstellfläche richtig bezahlen müssten, würden auch weniger Autos die «öffentlichen» Strassen belasten und man hätte wieder mehr Freiflächen zur Verfügung! Wer eine Garage hat, muss heute mit mindestens 100.- Franken und mehr pro Monat dafür rechnen.

Also belastet einmal diejenigen Strassenbenützer, die ihr Auto während der Woche auf der Strasse stehen lassen und fast gratis eine Abstellfläche im Quartier finden. Das ist übermässiger Gebrauch von öffentichem Gut!




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Peter Mühle

Im Bümpliz-Höhe-Quartier sind die Blaue-Zone-Parkplätze sehr gut ausgelastet. Es hat jedoch sehr viele, riesige Tiefgaragen, welche schlecht ausgelastet sind. Leider sieht man immer öfters Pendler und Agglo-Bewohner mit getunten Boliden, die dieses Angebot wahrnehmen.

Ich bin überzeugt, das sehen sogar die Herren Fuchs und Hess ein, dass eine solche Nutzung weder der Wirtschaft in Bern noch der Lebensqualität dient. Die Parkplätze im Untergrund wurden ja auch nicht dafür konzipiert. Daher finde ich es vernünftig, dass nun die Anwohner diese Parkplätze nutzen sollen und im Gegenzug unsere Strassen mehr Platz für Fussgänger und Velofahrer haben.




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Roland Keller

Die Einführung einer flächendeckenden weissen Zone (max. 1 Stunde von Montag bis Sonntag) auf den blauen Parkfeldern würde das Problem der Parkplatzknappheit bereits entschärfen. Die vorhandenen Parkplätze können unter der Woche nicht mehr so einfach von den Pendlern belegt werden, nach 19 Uhr und an den Wochenenden sind alle Anwohner gezwungen, eine Parkkarte zu beziehen (der Preis könnte dadurch allenfalls sogar gesenkt werden) und die Wochenendfreizeitpendler (beispielsweise Tierparkbesucher) können so auf den öV gelenkt werden. Zudem sind bereits seit vielen Jahren an allen Ticketautomaten in der Stadt Bern Parkkarten für 4 bzw. 24 Stunden im Sortiment.

Die Kosten für das Aufstellen der Schilder der neuen Parkplatzordnung werden nicht hoch ausfallen. Die Einnahmen der Tagesparkkarten und das Weglassen der unnötigen teuren Holzbankinseln in der Innenstadt entlasten das Budget zu Gunsten allfälliger Durchsetzungskosten der neuen flächendeckenden Parkplatzordnung in der Stadt Bern.




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    Alex Müller

    Herr Keller, Sie vergessen zu erwähnen, dass die Stadt Bern absichtlich die 8h Parkkarte in der blauen Zone eliminiert hat, da zuviele Pendler diese lösten. Da hat man kurzerhand aus der 8h eine 4h Karte zum gleichen Tarif «erfunden».

    Auch verkauft man mehr Anwohner-Parkkarten als die entsprechende Zone Parkplätze hat. Das ist Abzocke der Stadt Bern und auch ein Eigentor, denn der Bewohner fährt dann im Quartier in seiner Zone herum, bis er einen Parkplatz gefunden hat. Auch wenn 30m weiter eine neue Zone beginnt, aber aufgrund des Gültigkeitsproblems nicht dort parkiert, da er sonst eine Busse erhält.




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      Roland Keller

      Guten Tag Herr Müller, vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Kommentar.

      Wie sieht ihr Vorschlag aus, die Grenzproblematik in den Quartieren zu lösen? Ich gehe aufgrund ihres Beitrages davon aus, dass auch in der angrenzenden Zone «zuviele» Parkkarten verkauft werden.

      Bezüglich Suchverkehr beobachte ich in unserem Wohnquartier vorallem am Wochenende viele Fremdparkierer, welche sich für den Besuch des Tierparkes oder der KA-WE-DE in den Begegnungszonen bewegen. Aufgrund des Suchstresses meistens mit zu hoher Geschwindigkeit. Hier gäbe es eine weitere Einnahmequelle zu erschliessen😉.




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Frank Rytz

Ich wohne in der Länggasse und zahle jedes Jahr die Gebühr, um in der blauen Zone parkieren zu dürfen. Nun ist es so, dass in der Nähe meines Wohnortes in den letzten zwei Jahren mindestens 20 Parkplätze aufgelöst wurden, z.T. auch für die Vermietvelos, die nun die halbe Zeit nicht auf den Parkplätzen stehen. Die Suche nach einem Parkplatz dauert immer länger. Wie kann man sich dagegen wehren?




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Roland Iseli

Die Anwohner werden mit solchen Massnahmen nicht in Garagen gelockt sondern gezwungen! Ausserdem gibt es schon jetzt praktisch keine freie Garagen! Und die Stadtbesucher müssen auch heute bereits Parkplätze in den Quartieren suchen. Und bei einer Aufhebung vieler Parkplätze würden diese ganz weg bleiben!
So macht unsere Rot-Grüne Politik unsere Stadt und vor allem das Gewerbe kaputt!




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Dominik Anonymous

Ich habe die Beiträge diverser Personen unten durchgelesen.
Ich finde alle Argumente nachvollziehbar und beide Parteien, Pro und Contra, haben gute Lösungen.

Wer aber denkt an die Handwerker und all diejenigen, die in der Innenstadt arbeiten und auf das Auto, aus z.B. Transportgründen, angewiesen sind? Hier meine ich nicht den Güterumschlag, der bis 11:00 gilt. Ich meine das ganze Werkzeug und Material, das man als Handwerker dabei haben muss.

In der ganzen Diskussion gehen die Handwerker unter. Es gibt zwar Handwerkerparkkarten, die zu einem fairen Preis bei der Stadt angeschafft werden können, um in Parkverboten parkieren zu können, jedoch auf Grund des Parkplatzmangels, der heute schon besteht, uns nicht mehr viel bringt. Wir sind oft gezwungen, bereits nach 07:00 ins Parking zu gehen, und das ist nicht gerade günstig.
Nebenbei zu erwähnen gilt, dass der Kunde den Aufpreis auch nicht bezahlen will.

Also was nun?




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Daniel Schneider

Wer in der Stadt wohnt ist sozial und teilt den Lebensraum mit andern. Man fürchtet sich nicht, im ÖV anderen zu begegnen. Darum haben wir und viele andere auch kein Auto. Allerdings ist ein grosser Teil unseres Lebensraums Verkehrsfläche, davon viel zu viel als Parkplatz. Da könnte man leben, spielen oder ein Bier trinken. Stattdessen stehen hier Autos auf unserem knappen Lebensraum. Mein Vorschlag: Die Stadt verlangt neu pro qm Parkplatz die ortsübliche Miete eines qm Bürofläche. Damit könnten dann genügend Busse in den Stosszeiten finanziert werden.




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fred buti

ich wohne auseärts, würde ab immer wieder gerne in spezialgeschäften von bern einkaufen und in restaurants essen. ich verbinde diese tätigkeiten jeweils mit einer autofahrt, die mich an bern vorbeiführt. ich brauche dafür einen parkplatz , der mir 1 1/2 bis 3 std zeit gibt. möglichst zu kleinem tarif. ich bringe ja geld in die stadt. fie stadt bezieht dadurch steuergelder. ich möchte mich willkommen fühlen.. da hapert es. die stadt tut ales, um mir diese einkäufe zu erschweren. die besten parkplätze in der blauenzone, zb beim helvetiaplatz sind durch einwohnerautos mit parkkarte tage- bis wochenlang blockiert. da bieten sich die
einkaufszentren rings um bern als ersatz an.. und die bernergeschäfte darben…
mein antrag: deutlich mehr günstige kurzzeit parkplätze 1-3std in zentrumnähe, die nicht durch parkkarten autos blockiert werden.




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Urs Streit

Jetzt sind einige Personen der Berner Stadtregierung absolut verrückt, eine Veranstaltung für die scheinbar 2550 Lastwagenfahrten benötigt werden, zu organisieren. Es braucht aber sicher viel mehr Fahrten, die genaue Anzahl wird bestimmt nie publiziert. Der normale Autoverkehr wird laufend mehr schikaniert und eingeschränkt. Aber alle luxuriösen Einladungen, luxuriösen Essen und die vielen Cüpli, sind für die entsprechenden Persönlichkeiten viel wichtiger.
Die Verbindungen des öffentlichen Verkehrs, die wegen diesem Anlass eingeschränkt werden, betreffen ja nur die Bewohner des Quartiers innerhalb und die angrenzenden Quartiere rund um die vorgesehene Fahrstrecke während mindestens 10 Tagen spielen ja scheinbar keine Rolle. Dass dieser Anlass die Steuerzahler scheinbar nicht belastet, kann ich nicht glauben. Das wird sicher nachträglich auch nicht bekanntgegeben werden. Den politischen Persönlichkeiten ein großes Prost und guten Appetit bei den Einladungen.




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Lars Carmine

Liebe/r Frau/Herr Bund. Wir beobachten bei Ihren Berichterstattungen Parallelen zur Rot/Grünen Front in Bern. Sehr einseitig berichtet und nur die Hälfte beleuchtet und wenns rechts abdriftet wirds rasch ins lächerliche gezogen. Es gibt sehr gute Vorschläge aus den Reihen der Anwohnern, Ladenbesitzer und des VAL ohne Jemanden zu diskriminieren. Es fällt auf, dass diese Vorschläge nie beleuchtet werden..?! Wir vermuten halt nun, dass aus politischer Sicht wohl die Wählerschaft oder aus Ihrer Sicht eben die Leserschaft verlieren gehen könnte??? Als Anfang markieren Sie auch mal einen der Autobefürworter mit TOP-BEITRAG. Liebe Grüsse aus der Altstadt (sitze grad im Auto auf einem Parkplatz und erfreue mich gleich ein Sofa ein und auszuladen, bin froh, dass ich nicht den Bus nehmen musste – wiederum ich da dann wenigstens ein Sitzplatz auf sicher gehabt hätte…..)




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Hans Amrein

Anstatt immer nur die Autos verbannen zu wollen, sollte man die elektrischen Autos fördern. Dies z.B. mit Parkplätzen, welche nur für E-Autos sind und auch eine Möglichkeit zum Aufladen bieten. (In den Quartieren der Stadt Bern gibt es kaum Einstellhallen, darum müssen viele in der blauen Zone Parken) Dies wäre ein echter Fortschritt und würde zu der Hauptstadt der Schweiz passen. Also, nicht alle Autos behindern, sondern sogar gezielt fördern.




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René Buri

Parkieren in der Altstadt
Für eine Parkkarte in der Altstadt wird ein Betrag von CHF 978.– pro Jahr fällig.
Nun sollen die oberirdischen Parkplätze aufgehoben werden – gute Idee.
Parkieren können/dürfen wir dann im Rathausparking – seit ca. zwei Jahren steht diese Idee
im Raum. Bis jetzt hat uns Altstadtbewohnern noch nie jemand einen Preis mitgeteilt.
Je nachdem wie der ausfällt, heisst es dann halt Abschied nehmen von der Altstadt für uns – nach über 20 Jahren.
Den Verkehrslärm verursachen nicht die Bewohner mit Autos in der Altstadt – die fahren weg und wieder zurück – kurven nicht endlos rum.
Wir fahren auch nicht von der Altstadt in die Aussenquartiere zum Einkaufen – wie haben ja alles in der Nähe.
Mein Vorschlag: Rathausparking zum gleichen Preis wie die Parkkarte – dafür die Parkkarte in den Quartieren erhöhen.

Wir sind meist per Velo, zu Fuss und per ÖV unterwegs –und ja wir brauchen ein Auto für auswärtige Kundenbesuche, die halt ab und an anstehen.




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Claude Nobs

Nein ich habe kein Auto. Und trotzdem verstehe ich es nicht, dass dauernd Parkplätze gestrichen oder verteuert werden.
Dass man innerhalb der Stadt kein Auto braucht ist ja sonnenklar, jedoch sollte jeder Stadtbewohner die Möglichkeit haben bei sich sein Auto zu parken um damit aus der Stadt rauszufahren. Umgekehrt muss es möglich sein mit dem Auto in die Stadt zu fahren und dort zu parken.
Bern ist ja in einer relativ privilegierten Lage, dass die Autobahn praktisch bis zum Hauptbahnhof geht. So könnte beispielsweise das Bahnhof-Parking unter der Grossen Schanze, sowie der Zubringer über die Tiefenaustrasse/Parkterrasse massiv ausgebaut werden, ohne dass auch nur ein Anwohner negativ tangiert würde.

Klar das würde etwas Kosten, aber für irgendwas zahlen wir ja seit Jahren horrende Parkgebühren.




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Der motorisierte Individualverkehr hat sich in zwanzig Jahren verdoppelt. Die Autos werden grösser. Dieser Umstand alleine wird von vielen Menschen als reine Provokation wahrgenommen. Dadurch wird Rationalität gehemmt.

Eine Verkehrs- und Stadtplanung sollte aus meiner Sicht mutigere Visionen zur Debatte stellen. Die bisherige Planung orientierte sich zu stark an den Legislaturperioden und wurde von den bisherigen Mitspielern zu egoistisch erstellt (Konflikte der Partikularinteressen statt Win-Win-Strategien). Das ist kurzsichtig und ein Flickwerk ohne eine klare Vision.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zeit reif ist, in der Schweiz eine Stadt auszuwählen, welche nach den neusten Erkenntnissen interdisziplinär und längerfristig gestaltet werden sollte. Das Wissen ist in unserem Land vorhanden. Es ist zwingend anzustreben, dass alle städtebaulich relevanten Disziplinen, welche unsere Lebensqualität und die Wertschöpfung (florierende Wirtschaft und lebenswerter Wohnraum) beeinflussen, mutig, offen und konstruktiv mithelfen, zukunftsweisende Lösungen zu finden. Die Entwicklung muss kontinuierlich weitergehen. ETH, Universitäten und Fachhochschulen, welche daran beteiligt sind, müssten multi-disziplinärer als bisher zusammenarbeiten. Politologische Faktoren müssten besser einbezogen werden.

Die Herausforderung ist, die bestehende Infrastruktur gewinnbringend zu nutzen und mit minimalem Aufwand das Optimum herauszuholen. Ich vermisse die einfachen und entpolarisierenden Lösungen zum Nutzen von allen.




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henri sommer

Eigentlich braucht es kein Konzept, nur gute Kommunikation. Die erfahrung zeigt, dass bei Aufhebung von Parkplätzen oder Strassenschliessungen kein Chaos entsteht, wenn dies allen bekannt ist, weil die Autofahrer die Orte dann meiden. So war es, als der Bahnhofplatz geschlossen war.




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Catherine Kunze

Ein Autorennen mit E-Autos in Bern finde ich einen Skandal. Das ganze Jahr ist man gegen das Auto, nimmt Parkplätze weg, verteuert das Parkieren. Man muss wie im Mittelalter über holperige Steine fahren in der Altstadt und dann findet man es grün, weil es Tesla sind. Aber von wo kommt der Strom? Noch lange nicht aller Atomstrom ist durch erneuerbare Energie ersetzt. Bitte kein Autorennen. Danke.




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Wenn ich als Auswärtiger ab und zu nach Bern reise, ob mit dem Zug oder dem Auto, stört mich in erster Linie die vielen Motorfahrzeuge. Mit weniger Parkplätzen würden vermutlich auch weniger herumfahren. Allerdings sind die Verhälnisse paradisisch im Vergleich zu manchen deutschen Grossstaädten.




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Wir haben einige Ihrer Antworten und Lösungsansätze zusammengefasst und im Print sowie auf unserer Webseite veröffentlicht. Eine simple Lösung scheint es nicht zu geben – aber viele konstruktive Ansätze. https://www.derbund.ch/news/standard/wo-sollen-in-bern-die-autos-hin/story/14742908




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Vera Kehrli

Solange die Sicherheit der Fussgänger und Velofahrer wegen Autofahrer nicht garantiert ist, solange sollte man letztere nicht in die Stadt lassen. Ganz einfach. Das ist genau analog zur Tatsache, das man Gwaltverbrecher nicht aus den Gefängnissen lassen sollte bevor sie therapiert sind. Alle haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Auch Velofahrer und Fussgänger. Das steht in den Menschenrechten.




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