Redaktion Der Bund
3. Oktober 2018
108 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

eva wüthrich

1. Nein, es braucht kein Formel-E-Rennen in Bern.
2. Die gewählte Strecke ist definitiv für mich nicht akzeptabel.
3. Keine Vorteile, nur Nachteile: Lärm, Verkehr, beim Auf- und Abbau; und die völlig irrsinnige Meinung, nach dem Event würden vermehrt Autofahrer auf Elektro-Autos umsteigen – sowas von naiv!
4. Elektromobilität ja, E-Boliden-Rennen im Quartier nein!




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Sandro Rudin

Seit Jahren unternimmt die Berner Regierung alles, um den Privatverkehr zu schikanieren. Diesen Schikanen sind auch Elektroautos ausgesetzt. Egal welcher Art Fahrzeug: Ein Autorennen in Bern fühlt sich für mich an, wie wenn das Blaue Kreuz ein Oktoberfest organisieren würde.




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thomas schneeberger
Pee Siegrist

Die Antwort kann auch sein: «Warum auch nicht?» Bei solchen Anlässen immer auf die Spassbremse zu treten, die Ökonummer abzuziehen, die Lastwagenfahrten zu zählen und was auch immer: Wieviele Lastwagenfahrten braucht der Zibelemärit? Die BEA? Ein YB Match? Der SCB? Ein Polizeieinsatz bei der Reithalle? Wieviele Autos fahren zum Buskers, zu den diversen politischen Demos? Sind diese Anlässe immer notwendig und der Aufwand deswegen gerechtfertigt?

Eine Stadt muss leben. Und dazu gehören Interessante Anlässe. Dass nicht immer alle von allem begeistert sind, ist ja nur selbstverständlich. Aber dass das E-Auto auch mal ein wenig dramatisch daherkommt, statt immer nur mit einem erzieherischen Touch, ist doch gut!




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Jan Holler

Wochenlange lärmige Arbeiten vor und nach dem Rennen mit Verschiebung von tonnenweise Material durch Diesel- oder Benzinfahrzeuge. Einschränkungen des privaten und öffentlichen Verkehrs. Behinderung der Anwohner. Es gibt wohl bessere Orte, ein solches Rennen durchzuführen, als mitten in einer Stadt. Wenn das Vor- und Nachher nicht wäre, warum nicht? Aber so?




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Ueli Spring

Pünktlich zum Berner Umwelt-Tag 2019 wird die Stadtbevölkerung mit einem weiteren Top-Event „beschenkt“. E-Boliden werden um den Obstberg herumrasen. Dass dieser Anlass mit seinem ganzen Drum und Dran die Umwelt belastet, wird natürlich ausgeblendet. Dass er für einen grossen Teil der Bevölkerung eine Zumutung ist: egal! Wichtig ist für Nause und Co. nur, dass sich die Stadt „zukunftsorientiert“ profilieren kann. Das verlogene E-Mäntelchen passt da perfekt!

Und dass die rot-grüne Mehrheit des Gemeinderates dazu Hand bietet, zeugt von Ignoranz: einerseits gegenüber der (Quartier-) Bevölkerung, anderseits gegenüber den eigenen Werten.




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Irène Frei

«Geit’s no?» Man ist zwar Widersprüche in Bern gewohnt, aber ausgerechnet in Berns Innenstadt, durch die engen Gassen, Boliden rasen zu lassen, scheint doch ziemlich abstrus! Da werden Pendler schikaniert mit von Strasse zu Strasse wechselnden Geschwindigkeits-Vorschriften und Parkplatzmangel, die Stadt als «Wohnstadt» und «Velostadt» zelebriert mit Fauteuils auf Plätzen und Velos überall auch da wo man sie nicht erwarten würde…und jetzt noch das?

Praktisch an jedem Wochenende gibt es eine Demo oder ein «Event», das den öffentlichen Verkehr stört und einen fast zwingt die Stadt rechtzeitig zu verlassen. Bern ist schon eine Weile keine gemütliche Stadt mehr. Aber sie noch mehr den «Fun»- Veranstalter zu verkaufen, sollte doch von unserer rot-grünen Regierung endlich mal nüchtern überdacht werden!




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Berner Bürger

Dieser Entscheid löst bei mir ein tiefes Gefühl von Ohnmacht aus. Das passt so gar nicht zur politischen und gesellschaftlichen partizipativen Berner Entscheidungfindungskultur – Bern hat bessere Trümpfe als solche idiotischen, unökologischen und sicherheitsgefährdenden Grossanlässe!
Gibt es bereits eine Web-Petition ?




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Heike Anonymous

Ich lebe in der Stadt Bern und es ist mir klar, das Zeiten sich ändern. Es wird spürbar immer enger, hektischer und ungemütlicher.

Bern ist von den räumlichen Gegebenheiten besonders obere und untere Altstadt in aus meiner Sicht nicht für Rennen mit den genannten baulichen Massnahmen geeignet. Seit Jahren steigern sich die Anlässe und Veranstaltungen und damit verbundenen «Ausnahmezustände», nur um medial zu punkten und noch mehr Touristen anzulocken. Bern verkommt allmählich zu einem Zirkus.

Ich bewundere da Bernmobil ganz besonders, wie sie sich auf Situationen von Baustelle zu Baustelle über Zwiebelmarkt, Fastnacht, Frauenlauf, Grand Prix, etc. einstellen und diese sehr gut meistern und die Polizisten, die an bewilligten oder unbewilligten Demonstrationen anwesend sind. Den «normalen» Zustand gibt es gefühlt ja gar nicht mehr.

Neben den wirtschaftlichen Interessen und dem Bedürfnis mit Hongkong, Paris, etc. in einem Atemzug genannt zu werden, gibt es da nämlich noch Bewohner, die das alles neben den einreisenden Pendlern und stetig steigenden Touristenzahlen «aushalten» sollen. Da besteht die Hoffnung, dass es mal Reaktionen wie in Mallorca, Barcelona und Venedig gibt, wo die Bewohner es nicht mehr akzeptieren.




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Rahel Berger

Mir will einfach kein einziger Grund in den Sinn kommen, warum Veranstaltungen wie Formel-E, Tour de Suisse und dergleichen in einer Stadt durchgeführt werden müssen. Die ganze Infrastruktur wird durch solche „Gspässli“ manchmal bis zu einer Woche lahmgelegt. Die Anwohner mit abgeschleppten PKWs schikaniert: Mehr als ein temporäres Metalltäfeli mit Verbotszeichen wird da als Vorwarnung nicht geboten. Nein danke! Die sollen ihr Rennen doch auf der Matte in Interlaken abhalten, wo es die Touristen freut. Oder wieder in Zürich, denn die dort haben uns diesen Humbug ja erst eingebrockt.




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Maya Anonymous

Es ist absolut daneben, dass man als Anwohner erst zwei Tage vor dem Infoanlass (als ob man so kurzfristig daran teilnehmen könnte) darüber informiert wird.




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Catherine Zeerleder

Elektromobilität JA, aber zu deren Förderung trägt das E-Rennen wohl kaum bei. Ein solches würde (wird?) nur die Mobilität der Einwohner einschränken, wie schon die Tour de France, und mir ist nicht bekannt, dass so ein Event dem Tourismus viel bringt. Ausserdem glaube ich nicht, dass für die Stadt keine Kosten entstehen werden. Also E-Rennen bitte NEIN.




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Ruedi GYGAX

Nein es braucht kein Formel-E Rennen weil: vom sportlichen Wert es mehr oder weniger ein «SLOTRACING/SCALECTRIX» Rennen ist! Die Rennwagen sind viel zu schwer wegen den riesigen Batterien, dann ein unmögliches «Sausen» statt eines satten Motorensounds! Die Chassis haben zuviele aerodynamische Verkleidungen wie Flügel und Motorenabdeckung ein ständiges «Gewackel». In der Innenstadt gibt es überhaupt keine geeignete Streckenführung alles zu schmal, keine Auslaufzonen, auch wenn es in den anderen Städten so gefahren wird.

Das Konzept zu den Leuten ins Zentrum kommen ist Blödsinn! Fast keine Ueberholmöglichkeiten! Wenn die Stadt etwas lässiges, neues, grüngefärbtes den Einwohnern bieten möchte dann JA. Wiedereinmal ein Event in Bern ! Aber es ist zuviel Aufwand und unangenehmes damit verbunden, ist ein Volksfest von 100’000 Zuschauern zu verantworten? Der ganze Hype der Formel-E Rennen ist ja ein Witz, in welcher Rennserie muss der Rennwagen bei Halbzeit gewechselt werden, der Batterie wegen – die hält keine ganze Renndistanz. Mit Wehmut denke ich an die fünfziger Jahre im Bremer, was haben wir alles verpasst seit damals (siehe Austellung im Hist. Museum).

Dies einige Facts eine Ex-Rennfahrers.




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Bert Meister
Martin Anonymous

Diese Art von Rennen hat aus meiner Sicht in der Stadt Bern nichts verloren. Ich empfinde es sogar als sehr verlogen, einen solchen Anlass durchführen zu wollen. Elektromobilität ist bestimmt die Zukunft, aber die Formel-E trägt zu einer entsprechenden Entwicklung nichts wesentliches bei. Die Batterie solcher highperformance Boliden hält gerade mal fünfzehn Minuten und für die Ladestationen, werden wie in Zürich highperformance Dieselgeneratoren beigezogen werden müssen. Für die heutige Zeit und für eine rot-grüne Stadt, ein komplett verfehltes Signal. Der Beweggrund, eine moderne und offene Stadt zu zeigen, mutet geradezu hinterwäldnerisch an. Für das Motiv einer solchen Veranstaltung, würde ich dringend anregen, nochmals hinter die Bücher zu gehen.




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Hans Witschi Müller

Eine solche Wut habe ich schon lange nicht mehr im Bauch gehabt.Geht es diesem Gemeinderat eigentlich noch? Lediglich Beanspruchung des öffentlichen Raumes, so Reto Nause. Wenn während Tagen – an Auf-und Abbau nur zweimal tagsüber, kann doch einfach niemand glauben! – weiss der Teufel nicht was los ist in unmittelbarer Nähe, der ÖV massiv eingeschränkt, der Zugang zum Quartier und sogar zu den Hauseingängen behindert etc. dann hat das nichts mit dem persönlichen, ja mit dem privaten Lebensraum zu tun?

Für mich handelt es sich bei diesem Anlass vor allem für den verlogenen, fiesen Versuch, den Renn-, den Speed-Wahn, mit dem man In den 50er-Jahren hier in Bern zum Glück mal Schluss gemacht hatte, wieder zu beleben und wieder hinein zu holen in den urbanen Raum – diesmal noch näher, noch enger –, auch in Wohnquartiere und sogar in den privaten Bereich der Bewohnerinnen und Bewohner! Ob E-Batterien oder „Sprit“: Boliden sind Boliden und Raserei bleibt Raserei! Mit progressiver Verkehrspolitik und der Förderung einer allgemeinen und nachhaltigen E-Mobilität hat das auf alle Fälle gar nichts zu tun.

Sorry, aber ich kann diesen Gemeinderat nicht mehr ernstnehmen! Was für ein Verhältnis hat der zu seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern? In wessen Namen und Interesse hat er diesen Entscheid getroffen?

Ich werde die Konsequenzen ziehen bei den nächsten Wahlen! – Übrigens sind mir auch am BUND grosse Zweifel gekommen. Der Kommentar von Moritz Marthaler am vergangenen Wochenende – man hat nur den Kopf schütteln können!




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Markus S

Grundsätzlich befürworte ich Elektromobilität. Die Ökobilanz eines Formel-E-Rennens hingegen ist derart negativ, dass wohl niemand ernsthaft an irgendeine nachhaltige Wirkung dieses Events glauben kann. Die Strecke ist völlig inakzeptabel, schliesst sie doch ein ganzes Quartier ein inkl. einer grossen Schule, der Obstberg ist heute wieder voll von jungen Familien. Dies ist wohl einer der dümmsten Entscheide der Stadtregierung aus jüngerer Zeit!




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Walter Rubin

Ein Rennen in der Innenstadt braucht Bern nicht. Das finde ich unsinnig. Ich sehe auch keine Vorteile, denn neben den Einschränkungen für die Anwohner ist das Ganze nicht ökologisch, auch wenn es sich um ein Formel E-Rennen handelt. Der An- und Wegtransport der Abschrankungen wird sicher nicht mit Elektroautos geschehen und auch die meisten der Zuschauer werden nicht mit dem ÖV anreisen, sondern mit ihren Autos bis mindestens an die Peripherie anreisen.




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Peter Bochsler

Erstaunlich wie eine Stadtregierung, die sich sonst lobenswert bemueht, den Autoverkehr mit guten Gruenden aus der Stadt fernzuhalten, ploetzlich ein Autorennen in dieser Stadt gutzuheissen, nota bene nachdem Zuerich schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wie Autos getrieben werden, ist meiner Meinung nach sekundaer, ausser wenn es vielleicht mit Muskelkraft geschieht und so der koerperlichen Ertuechtigung dient. Falls ein Rennen unbedingt sein muss, warum nicht ein Seifenkistenrennen?




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Ueli Henke

Passt ja zur Stadt Bern. Autoverkehr am liebsten verbieten und dafür Bern zur Rennstrecke machen. Obs da eine Mehrheit beim Volk gäbe? Eher nicht!




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Loris Urwyler

Braucht es ein Formel-E-Rennen in Bern?
Die Frage ist falsch. Die richtige Frage ist, ob man ein Formel-E-Rennen in der Schweiz benötigt. Da ist die Antwort klar und deutlich ein Ja. In unserem Land haben wir praktisch die beste technische Universität der Welt, wir haben in Bern sehr gute Klimaforscher. In Technik und Umwelt sind also akademische wie wirtschaftliche Höchstleistungen für uns Schweizer fast Alltag. Dies gilt es zu feiern. Wir brauchen einen Werbeträger, der international wahrgenommen wird! Jetzt kommt das Beste: Der Werbeträger in Form der Formel 1 ist Gratis – kein Franken Steuergeld muss ausgegeben werden. So hat Zürich dieses Jahr das Zürifest, da gehört es sich, dass die Stadt Bern die Formel E übernimmt. Ein dreijähriger Trunus wäre dann für die Zukunft das Wünschenswerte.

Welche Strecke wäre für Sie akzeptabel?
Wichtig ist, dass möglichst grosse Zuschauerflächen verfügbar sind, welche umsonst sind. Ich fände es schön, wenn die Strecke am Aargauerstalden vorbeiführt.

Welche Vorteile/Nachteile sehen Sie?
+ Werbeträger wie oben beschrieben.
+ Volksfest mit über 100’000 Besucher.
+ Ausgebuchte Hotels, Resteraunts und sonstige Mehreinnahmen für Touristen.
– Beeinträchtigungen des ÖV’s – hier muss ein sauberes Konzept her.

Wie stehen Sie zur Elektromobilität?
Könnte die Zukunft sein, mal schauen wie die Entwicklung wird. Technisch ist aber sicher möglich, dass es sich zu einer sehr interessanten und nachhaltigen Technik entwickeln kann.




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Henri Carnal

Elektrowagen sind sicher umweltfreundlicher als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Doch woher
soll der Strom kommen? Aus Kohle- oder Kernkraftwerken, aus Windrädern auf den Bergen oder Solaranlagen auf Seen? Ueberall gibt es Widerstand und deshalb müssen auch hier
Prioritäten gesetzt werden, was sicher nicht für Autorennen spricht. Uebrigens: auch vor der
Fussball-EM und vor der Ankunft der Tour de France hatte man von einem Werbeeffekt
geträumt, der jedoch bald verpuffte. Warum sollte es diesmal besser funktionieren?




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Eines lässt sich nicht wegdiskutieren: Zur Durchführung dieses Anlasses werden riesige Mengen an fossilen Brennstofen verbrannt werden, für Transporte, bauliche Massnahmen, Anreise der Besucher usw. Auf die Schnelle mag „Formel E“ ja gut tönen, aber alles in allem wird der Anlass eine himmeltraurige CO2 Bilanz haben. Etwa wie bei der „Tour de France“, bei der mehr Autos im Einsatz waren als Velos.




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Urs Streit

Die Zustimmung der Gemeinderäte und anderer Befürworter ein E-Autorennen in Bern zu organisieren, ist sehr ökologisch. Es braucht ja angeblich nur 2550 LKW Fahrten, damit alles auf- und abgebaut ist. Sicher braucht es mehr Fahrten. Das ist für die Gemeinderäte ökologisch. Der Autoverkehr der Stadtbevölkerung kann ja noch mehr verlangsamt und eingeschränkt werden (Parkplätze)!

Die Einschränkungen (Verkehrsbetriebe bis Ostermundigen) im Obstberg und allen angrenzenden Quartieren während 10 Tagen für das Gewerbe und Bewohner ist den Gemeinderäten und anderen Befürworter gleichgültig.

Das Wichtigste für die Gemeinderäte (Frau Ursula Wyss) und Befürworter: sie können sich ja anlässlich aller Cüpli-Treffen und Luxus-Bankette öffentlich präsentieren. Das alles ohne Kosten für die Steuerzahler?!




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René Anonymous

Mit diesem rückwärts gerichteten Entscheid zur Durchführung eines Formel-E-Rennen hat sich Bern einmal mehr als die Stadt entpuppt als das was sie ist. Zürich hat es vorgemacht und hat erfolgreich dieses unsinnige Stadtereignis an die Provinzler abgegeben.




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christopher robert

Von 1934 bis 1954 wurde mit der Formel 1 der Grosse Preis der Schweiz auf der Bremgarten-Rundstrecke ausgetragen. Dies könnte man 65 Jahre später fortsetzen mit Formel E? Aus meiner Sicht ein guter Kompromiss, verbindet Tradition mit Zukunft, entlastet die Berner Innenstadt, wäre auch für die Fahrer mal anders.




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    Ich war auch als Zuschauer dabei im Bremgartenwald und hatte meine Freude daran. Aber inzwischen sollten wir gescheiter geworden sein. Wir wissen jetzt über die Zusammenhänge unseres Tuns und der Klimaveränderung. Ein solcher Grossanlass verursacht durch Aufbau und Zuschaueraufmarsch grosse Emissionen und fördert aggressives Verkehrsverhalten. Ausser einem Spässchen für Zuschauer und Fahrer bringt es nichts.




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Jürg Schweri

– Nein, es braucht kein Formel 1 Rennen in Bern, denn Bern ist, touristisch gesprochen, eine mittelalterliche Stadt und Sehenswürdigkeit. Man tut dem Image gar keinen Gefallen, wenn man krampfhaft versucht diesem Image eine Pseudomodernität überzustülpen. Das ist nicht glaubwürdig und wird genau so wenig einen nachhaltigen Publizitätseffekt haben wie die überteure Tour de France Veranstaltung. Diese hat aber wenigstens zum angestrebten Image „Velostadt“ gepasst.

– Als Rundstrecke sehe ich einzig 300 x um die Reitschule, dort ist ja immer etwas los!

– Man müsste wohl, wie bei der TdF, Tramgleise dicht machen und Verkehrsampeln vorübergehend entfernen . Da bleibt bestimmt einiges an Umbau- und Sicherheitskosten an der Stadt hängen. Natürlich gäbe es für die Gastronomie und Hotellerie ein gutes Zusatzgeschäft. Aber man muss sich bewusst sein, dass man in den Hotels Plätze für solche Eventteilnehmer/Organisatoren und den Tourtross frei halten muss und die normalen Touristen damit vergrault, wie etwa Davos wenn das WEF stattfindet.

– Elektromobilität ist sehr wichtig. Falls der Event stattfinden sollte, schlage ich vor, dass Zuschauer, welche mit dem Elektroauto oder dem Fahrrad oder einem E-Bike kommen, nahe beim Event parkieren dürfen, alle Benziner jedoch weit draussen vor der Stadt parken müssen.




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Ritschi Anonymous

Woher beziehen diese E-Boliden ihren Strom resp. wie wird dieser produziert? In Zürich sollen dafür angeblich Diesel-Agregate vor Ort im Einsatz gewesen sein? Wäre dem wirklich so, wäre die ganze Veranstaltung ein überdimensionaler Schildbürgerstreich.




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Pit Forster

Warum muss dieser Formel-E GP ausgerechnet in einem Wohnquartier stattfinden? Dass die Anwohner ein Minimum an Unannehmlichkeiten ertragen müssen, soll glauben wer will!

Am 26. August 2018 fand im Westen von Bern der dritte «Grand Prix Suisse Berne Memorial 2018» statt. Von morgens 10 Uhr bis abens um 17 Uhr fuhren ca. 250 historische Renn- und Sportwagen über die 8 km lange attraktive Rennstrecke. Start und Ziel war das Westside-Zentrum. Dann ging’s hinunter zur Gäbelbachsenke und dann hinauf nach Frauenkappelen. Anschliessend beim Dorfkreisel links hinunter unter der Autobahn-Unterführung hindurch Richtung Riedbach und dann zurück zum Westside-Zentrum. Auf der ganzen Strecke gibt es Naturtribühnen, die das Renngeschehen hautnah erleben lassen. Grössere Wohnquartiere werden auch nicht tangiert. Die Boxen könnte man beim Westside-Zentrum einrichten. Im und um das Zentrum gibt es auch Parkplätze. Zudem kann das Zentrum oder auch Riedbach problemlos mir der S-Bahn erreicht werden.

Vielleicht könnten sich die Veranstalter mit den Organisatoren des Memorial-GP in Verbindung setzen um gewisse Details abzuklären. Die Anwohner des betroffenen Quartiers und auch viele Bernerinnen und Berner würden eine solche Lösung sicher begrüssen.

Der Vergleich mit den damaligen Rennen auf dem Bremgarten-Ring hinkt fürchterlich! Ich kriege heute noch Gänsehaut wenn ich mich an diese Rennnen erinnere. Das war noch Rennsport in Reinkultur! Schon der Geruch nach Öl und Benzin und der Sound von Bugatti, Auto Union, Mercedes, Ferrari, Maserati, Alfa Romeo, usw. kann von diesen Formel-E-Boliden nie errreicht werden!




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Christian Loosli

Die Berner Renntage am Klösterlistutz tun es auch. Umweltfreundlich, kreativ, Familienspass.




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Bruno Keller

Ein solcher Grossanlass ist unsinnig. Unsere Stadtregierung möchte sich damit nur ein grünes Mäntelchen umhängen. Leider ist die Oekobilanz eines Formel-E-Rennens alles andere als positiv. Die Boliden und der Renntross werden mit dem Flugzeug eingeflogen, tonnenweise Absperrmaterial, Tribünen, Verpflegungsstände und Zelte werden mit Lastwagen herangekarrt. Das Quartier wird über viele Tage unter Absperrungen und Verkehr leiden. Und die Elektroboliden sind keinesfalls leise. Es gibt sicher sinnvollere Anlässe mit Breitensport, Kulinarik oder Musik, die weniger Gigantismus bringen und besser zu unserer schönen Stadt passen.




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Toni Amonn

Aus den (negativen) Erfahrungen in Zürich sollten die Veranstalter 2 Lehren ziehen:
1. Streckenführung: Häuserschluchten sind ungünstig, erstens für die Fahrer und zweitens weil es dort keinen Platz für Zuschauer hat (in ZH waren viele frustriert weil sie nichts sehen konnten). Auch wegen massiven Verkehrsbehinderungen vor und nach dem Rennen muss die Strecke raus aus dem Zentrum!
2. Tribünen: diese müssen steil genug gebaut werden (in ZH sah man die Rennstrecke auf der Hauptribüne jeweils nur von der vordersten Reihe aus).
Wenn das in Bern besser gemacht wird, kann man das Rennen befürworten.




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Reto Beck

Bin kein Formel irgendwas-Fan, ganz und gar nicht. Aufwändige Auto- oder Velorennen braucht es nicht, nirgends auf der Welt, stimmt. Aber Bern braucht m.E. ab und zu mediale Berichterstattung die über das Treiben im Bundeshaus oder den unzähligen Beamtenbüros hinausgeht.

Die Tour de France lässt grüssen. Viel Gejammer und ähnliche Berechnungen im Vorfeld des Events, dann bekam Bern zwei tolle Tage mit attraktivem Radsport und weltweiter Beachtung. Zehntausende harrten während Stunden am Strassenrand und waren begeistert. Bei strahlendem Sommerwetter präsentierte sich Bern der Welt als die schöne und lebendige Stadt, die sie ist.

Auch die Fussball Euro 2008 ist so ein Beispiel.

Die halbe Stadt ist oder wird für irgendwelche Begegnungszonen oder Velodemos lahmgelegt, das Gewerbe oder der Verkehr eingeschränkt und behindert. Also lasst uns jetzt diesen E-vent ein Mal durchziehen und danach weiterschauen.




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Giuseppe Weber

Es ist toll, dass Bern wieder ein Rundstreckenrennen durchführt.

E-Rennwagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Technologie von Elektroautos, so wie dies früher bei den Benzinautos der Fall war.

In Monaco wird schon lange auf einem Stadtrundkurs gefahren und ich habe noch nie gehört, dass er abgeschafft werden soll. Für mich ist der Stadtrundkurs in Bern nicht zwingend, eine neue Streckenführung zum Beispiel im Bremgartenwald wäre ebenso attraktiv.




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Dieter Fahrer

Die Verkommerzialisierung des öffentlichen Raums ist in der Gegend rund um den Bärenpark zu einer üblen Belastung geworden. Beim E-Rennen in Zürich 2018 waren die Tribünenplätze für 150.– zu haben! Unter dem Deckmäntelchen E-Technologie wird uns ein Event aufgezwungen, der definitiv nicht in dieser Gegend stattfinden sollte.




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Jörg Stähli

Als Bewohner der Altstadt, finde ich dass es genug Anlässe gibt ! Die Tour de Suisse , zum Beispiel war ein echter Flopp. Es ist wie bei den Alpen , gewisse Kreise haben nie genug “ Unterhaltung“ Gäle gäle, Klettersteige ,Downhill mit Trotinett , Kuhreiten, Thrillwalks , Hängebrücken und alle kommen mit dem Auto. Ob elektrisch oder nicht . Nicht würdig für die Velo und Fussgängerstadt Bern, Tagelanges verbauen und in 1/2 Stunden ist der Spass vorbei.




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Irène F. Anonymous

Im heutigen Samstagsbund auf Seite 2-3 einerseits der VW-Chef Herbert Diess der meint «es ist sinnlos, Elektroautos zu bauen und sie dann mit Strom aus Braunkohle zu betreiben» und daneben der Leitartikel von Moritz Marthaler, der titelt: «Das Formel-E-Rennen kann ein Antrieb für die Zukunft sein … das der rot-grünen Stadt eine Chance gibt mit dem Birkenstock-Image aufzuräumen…».

Darf ich fragen, woher diese Elektroautos ihren Strom haben? Aus AKW’s, Gemüse, Wasserkraft oder aus Kohle? Man scheut in Bern keinen Widerspruch, weder in der Regierung noch in Journalisten-Kreisen. Wo bleibt die Berücksichtigung der vielen negativen Äusserungen im Stadtgespräch? Was nützt diese Debatte, wenn man doch nur den Rennauto-«Fans»recht gibt?




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Elisabeth Dettwiler

Allen, die sich für dieses Autorennen stark machen, möchte ich den sehr aufschlussreichen Spiegelartikel: „Schädlinge ohne Auspuff“ im Spiegel Nr. 42 vom 13.10.2018 ans Herz legen.
Hier nur ein Beispiel aus dem Artikel: Bei der Produktion der Batteriezellen entsteht derzeit eine Klimagasemission, die bis 200 Kilogramm Kohlendioxid entspricht.

Das heisst: Bevor der erste Kilometer gefahren ist, hat die Herstellung das Klima so belastet, wie der fossile Spritverbrauch eines sparsamen Benzin-Kleinwagens, der über 200’000 Kilometer gefahren ist!




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    Andreas Geissbuehler

    Frau Dettweiler, ein Tesla Model S hat weniger als 150 bewegliche Teile, einschliesslich Antrieb, Fenster, Bedienelemente, Aufhängung und Türen.

    Ein typisches, gleichwertiges Verbrennungsmotor Auto mit automatischem Getriebe und Allradantrieb hat etwa 10.000 bewegliche Teile.

    Haben Sie sich Gedanken gemacht, wie stark deren Rohmaterial Beschaffung, Aufbereitung, Fabrikation und Transport die Umwelt belasten? Nein, natürlich nicht – ansonsten wären Sie Umweltschützerin und würden mithelfen unsere Strassen „rauch-frei“ zu machen… 🙂




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Georg Iselin

Eine absolute Meisterleistung des RGM Gemeinderates: Am gleichen Tag verordnet er dem einen Quartier Flanier- und Strassenfestlaune mit Verbot des privaten Autoverkehrs und Umleitung der Bernmobil-Linien, dem anderen ein Autorennen, das sich hinter hohen Absperrungen erleben lässt; auch hier natürlich mit totalen Verkehrseinschränkungen. Und es kostet nicht einmal etwas. Ausser natürlich den Einschränkungen für die zahlreichen Quartierbewohner. Wie betagte oder in ihrer Beweglichkeit behinderte Personen an diesem Tag öffentliche Verkehrsmittel erreichen sollen, ist ja wirklich nicht von Bedeutung.

Das Gute daran: Niemand wird dem Gemeinderat vorwerfen können, er sei stur oder doktrinär. Warum nicht auch einmal seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen? Dass das Autorennen nichts, aber auch gar nichts zur Verbesserung der Ökobilanz beiträgt, wissen wohl alle Verantwortlichen. Hauptsache, es gibt Brot und Spiele.




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Brauchen tut es kein Autorennen in Bern, aber ich könnte mir Schlimmeres vorstellen. Allerdings müssten die Veranstalter dafür sorgen, dass die Stadt nicht vorher und nachher 2 Wochen lang quasi eine Baustelle ist. Ein Wochenende ist verkraftbar.

Für mehr Elektromobilität wird das aber nicht so schnell sorgen, momentan fehlt es noch an fast allem. Nur schon dass das Tanken ewig dauert dürfte viele Leute abschrecken. Das Ziel müsste auch nicht einfach nur ein anderer, sondern WENIGER Individualverkehr sein. Ein Elektroauto braucht genau so viel Platz wie eines mit Benzinmotor, und die Ressourcen (Material für Batterien usw) wären auch bald ein riesiges Problem, wenn gleich viele oder noch mehr elektrische Autos unterwegs wären wie heute solche mit Verbrennungsmotor.




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Nein, es braucht keine Formel-E in Bern.

Wenn schon, ausserhalb der Stadt.

Vorteile sehe ich in der Freude, die manche Menschen daran haben, und dass Benzinrennautos schlimmer wären. Nachteile sehe ich viele, u.a. einen riesigen Ressourcenverbrauch in einer Zeit, wo wir uns das nicht mehr leisten können.

Ich bin schon in Bern als «Elektrorennfahrer» gefahren, während der «Tour de Sol», die in den 90er-Jahren in Bern Station machten. DAS war lustig, für Zuschauer und «Rennfahrer» und brauchte viel weniger Aufwand, da das «Rennen» auf nicht gesperrten Strassen (ausser Zielgebiet und Rundfahrten) unter Einhaltung der Verkehrsregeln stattfand. Diese Solarmobile waren viel effizienter als die heutigen und auch die damaligen alltagstauglichen leichten Elektromobile es waren. Aber sie setzen sich nicht durch – bis auf die Elektrovelos. Die meisten heutigen Elektroautos halte ich für ähnliche Fehlkonstruktionen wie die Benzin/Dieselautos: viel zu schwer und zu stark motorisiert.




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Heinz Mühlemann

Es ist bedauerlich, dass der Gemeinderat ohne Rücksprache mit dem betroffenen Quartier, so ein Rennen bewilligt. Der CO2 ausstoss der 2000 Lastwagen wird für unser Quartier eine immense Belastung sein. Die jetzigen Gemeinderäte werden das hoffentlich bei den nächsten Wahlen zu spüren bekommen




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Claude Nobs

Als dediziert linker Wähler aus der Stadt Bern kann ich das Formel-E-Rennen nur unterstützen – und das obwohl ich überhaupt kein Motorsport-Fan bin! Die Strecke wurde mit Bedacht gewählt und beeinträchtigt den ÖV und die Anwohner viel weniger als dies z.B. die letzte Tour de France in Bern tat. Ausserdem entstehen für den Souverän keine direkten Kosten. Klar für die Bewohner des Obstbergquartiers gibt es einige Nachteile, für alle anderen aber gibt es nur Vorteile.




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David Gattiker

Das Ganze ist ein infantiler Denkkurzschluss. Unwürdig für jedes Gemeinderatsmitglied. Die E-Mobilität ist eine moderne Form von Kolonialismus.




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Hans Müller

Kein Wunder ist Bern so verschlafen und gegenüber Zürich so rückständig. Zu allem und jedem wird erst einmal auf Vorrat herumgeheult. Immer in der Defensive anstatt einfach mal zu sagen: Das machen wir jetzt und dann schauen wir mal.




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Pit Forster

Was gibt es langweiligeres als ein Formel 1-Rennen? Da gewinnt nicht Beste, sondern die Stallorder bestimmt den Gewinner. Oder es gewinnt einer, bei dem vier Räder am schnellsten gewechselt wurden. Nach drei vier Runden sind die Positionen meistens bezogen und dann kehrt Langeweile ein. Wen interessiert es schon, wenn der Letzte den Zweitletzten überholt? Und das ist auch bei der Formel E nicht anders. Und schon der Sound dieser Boliden, da tönt mein Staubsauger wesentlich besser!

Wenn ich den Stadtplan von Bern betrachte, sehe ich keine Rennstrecke in der Innenstadt. Der Strassenverlauf in Bern lässt meines Erachtens keinen vernünftigen Rundkurs zu. Das Ganze ist wieder eine Zwängerei um Bern ins Gespräch zu bringen. Wenn man den Aufwand betrachtet, der in Zürich geleistet wurde, wird das auch in Bern nicht anders sein.

Ich fahre selber kein Auto. Wenn ich aber autofahren könnte, würde ich auf alle Fälle ein Elektroauto fahren. Die Technik wird immer besser und es wird nicht mehr lange dauern, bis die E-Autos den Benzinern ebenbürtig sind.




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Jürgen Baumann

Ich war als Helfer beim Event in Zürich dabei und hatte meinen Einsatzplatz 5 Meter neben der Rennstrecke dort wo die höchste Geschwindigkeit erreicht wurde. Es war ein tolles Erlebnis ,das ich gerne wiederholen möchte . Würde auch nach Bern kommen. Anreise im eigenen Elektroauto. Es ist unglaublich, wie schnell die Entwicklung voran geht. Die Formel 1 wird bald ein müder, lauter und geruchsintensiver Abklatsch sein.




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Andreas Bruggisser

Diese bigotte Empörung von verwöhnten AnwohnerInnen und für einmal wohl vornehmlich linken, immer dann intoleranten ZeitgenossInnen, wenn ein Anliegen nicht ganz ins eigene Wohlfühl-Schema passt und für eine wahrhaft bescheidene Zeit einige Immissionen in Kauf genommen werden müssen, war leider zu erwarten. Intoleranz scheint eine umfassende, gesellschaftliche Erscheinung zu sein. Die empörten ObstbergbewohnerInnen haben inzwischen wenigstens auch Verständnis z.B. für die Skepsis von MeinisbergerInnen und andern LandbewohnerInnen gegen Transitplätze für Fahrende?

Um so mehr freut mich aufrichtig, dass der rot-grüne Gemeinderat diesen Anlass ermöglicht.

JEDES (Gross-)event ist aus ökologischer Sicht „verlogen“. Als Velopendler, Hundspaziergänger, Autofahrer, (Wie-lange-noch?-) Mitglied einer linken Partei freue ich mich ab diesem krass kommerziellen Sportanlass, technologischen Schaufenster, den irren Geschwindigkeiten, den geil gestylten, farbenfrohen, surrenden Rennboliden, den Toppiloten, dem ganzen Drum und Dran – einfach so.




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Anna Anonymous

Wie schon beim Hallo-Velo-Festival wird ausgerechnet bei einem Anlass, der ökologisch sein soll, das ganze Schosshaldenquartier während mindestens eines Tages vom öV abgeschnitten (Bus 10 und 12). Wenn das im Wankdorf passieren würde, wären der Leist und die SP Nord schon längst auf den Barrikaden.




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Nicolai Grimm

Da hat Rot-Grün wohl etwas nicht ganz verstanden. Dieser Event ist in etwa so ökologisch wie die Umfliegung der Erde mit der Solar Impulse. Es geht nicht darum, dass der Event ökologisch sein soll, sondern es geht darum ökologische Fortbewegungsmittel zu pushen. Zeigen, dass Elektromobilität funktioniert.
Ich freue mich auf den Event.




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Um es vorweg zu nehmen: Ich würde eine Petition zum Verhindern eines e-Rennens (und der Durchführung einer Tour-de-Suisse-Etappe) sofort unterzeichnen. Solche Grossanlässe braucht die Stadt nicht, da sie in grösstem Mass unökologisch sind. Zudem fördern solche Rennen aggressives Verhalten im Verkehr und Behindern die Anwohner während mehreren Tagen.
Positiv finde ich die Streckenführung und dass der Stadt keine Kosten erwachsen.

Das Rahmenprogramm zum Thema Elektromobilität könnte auch ohne das Rennen, nämlich als Hauptevent durchgeführt werden.




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Ulrich Roth

Ich freue mich auf den vorgesehenen Grossanlass, ebenso meine Enkel. Sie werden dabei ein klein bisschen von jener Rennatmosphäre mitbekommen, die wir einst als Buben am „richtigen“ Grand Prix auf der Strecke im Bremgartenwald so geschätzt haben. Das Ganze aber unter dem Motto „Ökologie“ zu verkaufen, wie es die Regierung tut, ist einfach nur peinlich.




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Elisabeth Konrad

Man könnte das Rennen doch anstelle des Gurnigel-Bergrennens durchführen, oder sind E-Autos auch so lärmig? Ich sehe E-Mobilität positiv, aber Rennboliden sind absolut überflüssige Vehikel!




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Sissi Leclanché

Egelsee wegmachen, Dählhölzliwald roden (das schafft Stattgrün Bern mit modernen Ernte-
maschinen „Ursi“ in ein paar Tagen) und die schöne neue Fläche vom GU Machzu mit einem Lärmabsorbierenden (wg. heiklen Quartierbewohnern) geldfarbenen Teerbelag veredeln lassen, den anfallenden Bauschutt in die Aare kippen und es entsteht eine tiptope Verbindung ins Eichholz, wo dann bequem an die noch etwas zu verlängernden Pisten des brachliegenden Flugplatzes Belp angedockt werden kann. Die Auguetbrücke erfährt zur optimalen Befahrung mit den E-Dingern eine nach dem „Event“ zu belassende („Rückbau nicht finanzierbar) Verbreiterung, dann wird im Tagbau eine gigantische Schneise erstellt den Hoger rauf (herrlich für die Bandenwerbung), gefolgt von einem Quer durch Muri (Alec leitet die etwas mühsamen und langwierigen Enteignungsverfahren, dabei assistieren ihm Gladiosöldner). Die elegante neue und weltgerechte Rennbahn geht über in die längste Gerade des schrägsten Projektes aller Zeiten, das dem Irrsinn geopferte Trassée des Blauen Bähnlis, und das doofe Burgernzielkreiselzurückzurkreuzungprojekt kann im Keller des Erlacherhofes bei den rauchenden zwischengelagerten Akkus der E-Boliden deponiert werden, weil der Kreisel ist als Bindeglied der erweiterten Rennstrecke, von Obstberg zu Obstberg Doppelplus Maxi Gaga unbedingt nötig. Wenn gesponnen werden soll, dann bitte richtig!




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Christian Fontanellaz-Castiglione

Finde ich super, einen solchen Grossanlass sollte man feiern!




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Josef Braun

In Zürich will man dieses Ereignis nicht mehr haben-/zuviele Events beeinträchtigen die Lebensqualität in den Städten. Die Bewohner wollen leben und ihre Stadt geniessen/zurückgewinnen.
Also suchen sich diese Event-Manager neue Jadg-Gründe. BERN- wo man den Leuten sowas noch schmackhaft machen kann— die sind da ja blöd genug…
Solche Rennen, wie auch Tesla Automobile, haben nichts mit RICHTiGER Elektromobilität zu tun. Wer schonened Elektro fahren will kauft sich einen Renault Zoe oder einen VW Golf Hybrid und ähnliches…




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Elektromobilität ist eine Notwendigkeit. In breiten Bevölkerungsschichten fehlt immer noch das Bewusstsein dafür. Es ist wichtig, dass wir die verschiedenen Möglichkeiten ausloten und austesten, auch die extremen: In der Luft, auf der Erde und auf Wasser. Das fördert eine Diskussion darüber, wo die Elektromobilität zum Nutzen aller Menschen eingesetzt werden kann – in diesem Sinne ist das Rennen in Bern eine super Sache.




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Sam B

Viele Leute schreckt verständlicherweise ein Streckenverlauf durch die Altstadt ab. Ich denke aber nicht, dass die Strecke über Kopfsteinpflaster geführt werden kann, auch braucht es Platz für die temporären Boxen. Das alles ist ja auf der Allmend vorhanden. In New York fahren sie ja auch nicht durch die Häuserschluchten der Innenstadt, sondern in einem Indfustriegebiet.

Wenn der Streckenverlauf sinnvoll gestaltet weden kann, würde ich ein Rennen in Bern sehr unterstützen. Nicht zuletzt halt auch als Werbesignal an die Welt. Denn machen wir uns nichts vor: Bern lebt zu einem grossen Teil von Tourismus und die weltweite Konkurzenz in diesem Bereich ist sehr gross und Bern nicht billig. Da braucht es immer wieder neue Impulse, mit allen daraus resultierenden Vor. und Nachteilen.




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Christine Schläfli-Gerber

Tipptopp , so werden vielleicht e Autos gefördert! Guter Anlass für Bern!




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Hansueli Schìld

Dieser Anlass ist absolut unnötig! Energetisch sollten wir alle kürzer treten und die Energie nur dort einsetzen wo sie nötig ist. Das ist beim Fliegen so, aber auch beim Autofahren.




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Andreas Hofmann

In Städten bringt die Elektromobilität nur wenig Vorteile. Hier haben wir vor allem Platzprobleme. Ein Fortschritt wäre, wenn die Elektroautos wenigstens kleiner wären. Wenn die Schnelligkeit hervorgehoben wird, läuft’s in die falsche Richtung: Mehr Gewicht, mehr Tempo. Die übliche „Autoseitenmentalität“, der wir in Zeitungen begegnen. Bei hohem Tempo spielt der Motorenlärm nur noch eine kleine Rolle, es dominiert der Reifenabrolllärm. Damit wird auch der Vorteil verspielt, dass Elektromotoren leiser sind.




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Tom Güggi

Nach einem schrecklichen Unfall am 24h Rennen in Le Mans 1955 wurden in der Schweiz jegliche Rundstreckenrennen mit Automobilen verboten. Dieses Verbot gilt bis heute. Weil (Rotgrüne?) Ideologen beschlossen haben, dass „Geschwindigkeit“ nur in thermisch (Benzin/Diesel) angetriebenen Fahrzeugen gefährlich ist, werden nun elektrisch angetriebene Fahrzeuge mit maximal 225 km/h durch die Gassen von Schweizer Städten in Rundstreckenrennen fahren. Zudem werden diese Formel-E Rennwagen mangels Netzstromkapazität mit thermisch- (Diesel-)betriebenen Stromerzeugungsaggregaten «aufgetankt». Ist es vermessen, solche Vorhaben mit dem Wort „dumm“ zu umschreiben – oder ist «idiotisch» angebracht? Bestimmt jedoch machen solche Veranstaltungen keinen Sinn oder tragen zur Energiewende bei.




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Peter Grütter

Elektroautos stehen für smarte Mobilität und ein Formul-E-Rennen passt zum modernen Bern wie der Zeitgloggenturm zum Kulturerbe.




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Andreas Anonymous

• Braucht es ein Formel-E-Rennen in Bern?
So wenig wie die Tour de France oder seinerzeit das – leider einmalige Langlaufrennen in der Innenstadt auf herangeführtem Schnee («pfui!». Ironiemodus aus). Aber Spass würde es trotzdem machen. Ich wäre auf jeden Fall begeistert! Bis die Ampel auf Grün ist, bleibe ich skeptisch. Ich wähle selber rot und grün, nerve mich aber oft ab einer pharisäerhaften, selbstgerechten, lustfeindlichen, antiliberalen, paternalistischen, selektiv toleranten Haltung auch in linken, urbanen, aufgeklärten Kreisen. Letztlich habe ich mit Fundis jeglicher Couleur Mühe.

• Welche Strecke wäre für Sie akzeptabel?
Es kann kaum in der Innenstadt sein. Ev. City West? Wäre zentrumsnah und streckentechnisch wohl realisierbar. Da finden Veranstalter und städtische Behörden sicher einen gangbaren Weg.

• Welche Vorteile/Nachteile sehen Sie?
Es würde einfach Spass machen. Technologisch auf höchstem Niveau, feiner Motorsport! Eine nachhaltige Wirkung so wenig wie bei Etappenankünften in TdS, TdF usw.

Natürlich gibt es Einschränkungen, z.B. temporäre Verkehrsbehinderungen, Immissionen durch Baulärm, Mehrverkehr, einer Masse an BesucherInnen usw. Dies gilt allerdings in ähnlicher Form für alle Grossveranstaltungen. Ich gehe auch davon aus, dass die Eintrittspreise gesalzen sein werden, die halbwegs erschwinglichen Tickets waren in Zürich auf jeden Fall sofort ausverkauft.

Aber schliesslich entstehen für die Stadt angeblich auch keine direkten finanziellen Kosten.

• Wie stehen Sie zur Elektromobilität?
Spielt mittelfristig wohl auch beim MIV eine immer wichtigere Rolle.




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    Tja, mir geht es ganz ähnlich wie ihnen im 2. Teil des ersten Abschnitts. Rot-Grün war bisher auch mein Gedanken-Favorit. Aber seit den letzten Wahlen ist mir eines klar geworden: Macht macht Arrogant! Deshalb gibt es nur eines: An der Urne entgegenhalten. Diese einseitige Wohlfühl Verordnungen gehen langsam auf den Nerv.

    Zum Thema: Wenn ich mir die Bilder anschaue, kann ich mir nicht vorstellen, wo diese Sivherheitszäune in Bern stehen sollten. Auch wenn der Artikel die Altstadt nennt- dort da ist auch nichts in Diskussion.

    Aber Speichergasse – Waisenhausplatz – Hodlerstrasse – Reitschule – Bollwerk. Boxen auf der Schütz im Rahmen des Belebungsprogramms; warum nicht? 😉




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Felix Jordi

In Bern braucht es kein Formel-E Rennen. Generell aber schon. Die Elektromobilität wird gezwungener Massen aufkommen jedoch kann sie durch den Wettbewerb in der Entwicklung deutlich beschleunigt werden. Daher mag die Rennserie trotz vielen guten Ansätzen momentan nicht besonders Umweltfreundlich sein. Jedoch ist es besser, wenn jetz 22 Autos und 2550 Lkws um die Welt Fahren, als wenn die Elektromobilität mehrere Jahre länger braucht um sich durchzusetzen. Daher ist es sehr wohl sinnvoll solch ein Event mit Ökologie in Verbindung zu setzen. Zudem arbeitet die Swiss E-Prix AG „co2 neutral“ indem sie je nach Emissionen geld in den Umweltschutz investieren.

Die Streckenführung ist meiner Meinung nach ebenfalls akzeptabel. Wo gibt es sonst eine Strecke, welche nur ½ bewohnt ist, die schönste Seite unsere Stadt zeigt und nur 3 ÖV Linien tangiert, wovon zumindest der Buss Nr. 10 sehr einfach über den Guisanplatz umgeleitet werden kann? Zudem wird der Verkehr ja nur 1-3 tage wirklich behindert. Und der Baulärm ist wie bereits erwähnt nur auf ca. ⅔ der Strecke im Wohngebiet und soll die einzelnen Anwohner nur ungefähr einen halben Tag stören.

Abschliessend findet im nächsten Jahr so oder so ein Formel-E Rennen in der Stadt Bern statt. Nun gibt es für die betroffenen die Möglichkeit den Anlass zu verabscheuen oder ihn zumindest zu respektieren. Die betroffenen wurden auch informiert und haben einen Kontakt um spezifische Vorschläge und Anliegen einzubringen. Sollte jetzt nicht besser über dieses Instrument zu einem ein möglichst guten Anlass beigetragen werden und nächsten Sommer, nach der Durchführung, Kritik angebracht werden?
Ich denke so wird es auch für die klaren Gegner besser erträglich, als wenn sie nur darüber meckern und dem ganzen keine Chance geben. Alle werden es überleben jedoch liegt es an jeder einzelnen Person, wie sehr sie sich stören lassen will.




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Diego Hostettler

Wenn jemand eine Petition lancieren will, gebt beschied, ich sammle Unterschriften!




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Kaul Mercurio

Bern soll das Angebot und die Chance unbedingt annehmen. Elektromobilität ist die Zukunft und die könnte doch auch wieder einmal in Bern mitgeprägt werden. Wenn jedoch mitten durch die Stadt und nicht (wieder) durch den Bremgartenwald; dann soll Sicherheit für Zuschauende und Piloten oberste Priorität haben! (Z. Bsp.; In Zürich waren keine Kopfsteinpflaster.)




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Benno Frauchiger

Der Umbau des Autoverkehrs auf Elektromobilität ist klimapolitisch und gesundheitspolitisch eine absolute Notwendigkeit, insbesondere in den Städten. Die Formel E ist eine interessante Möglichkeit, Autofans für die Elektromobilität zu begeistern. Insofern braucht es den Anlass. Die Strecke könnte aber unpassender kaum gewählt werden. Sie führt über eher schmale (zweispurige) Strassen durch ein Wohnquartier und schliesst die Bevölkerung da ein. Das ist nicht nur sicherheitstechnisch fragwürdig. Mit einer sozialverträglicheren Strecke hätte der Anlass Chance, auch in späteren Jahren wieder nach Bern zu kommen…




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Andreas Geissbuehler

Montreal (Canada) – vor einem Jahr brachte uns der Ex(!)-Bürgermeister gegen den Willen der Bevölkerung diese Veranstaltung! Es war ein Fiasko und kostete dem Stapi die Wiederwahl und der Stadt (uns!) mehr als zehn Millionen Dollars für Deckung des Defizit und Vertragsbruch. Bern hätte den Bremerwald und Montreal hegt und pflegt die «Circuit Gilles-Villeneuve» Formel-1 Rennbahn, nein, der Formel-E Veranstalter will «Stadt-Zentrum». Mit viel Aufwand wurden breite Strassen geschlossen, saniert, gesichert, den Anwohner den Zugang erschwert und die Passanten, die Kunden umgeleitet. Wie und wo in Zentrum von Bern diese Ansprüche erfüllt würden, ist der Stolperstein!

Formel-E Rennen sind enorm wichtig für die Weiterentwicklung des Automobils. Leider gibt es immer noch viele, die den Forschung und Entwicklungs Wert dieser Formel-1 / Formel-E Rennen unterschätzen. Noch bedenklicher sind die «Effizienz-Verleumder», die immer noch behaupten es mache wenig Sinn Elektro-Autos mit Strom aus dem Kraftwerk aufzuladen!




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Heinz Anonymous

Fänd ich ne tolle Sache. Warum nicht? Die tour de France war ja auch schon hier.




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Markus Spycher

Das Argument der Befürworter, solche Anlässe dienten der Forschung und Weiterentwicklung der Stromautos, ist lächerlich. Die Boliden-Industrie hat dazu werkseigene Testrennstrecken mit viel mehr Möglichkeiten. Ob mit diesem Anlass die Cüpli-Sozialisten im vornehmen Obstbergquartier bekehrt werden, ist fraglich. Lautlose Flitzer passen überhaupt nicht zu bernischer Mentalität. Ich neige sonst nicht zu Schadenfreude, aber möge dieser Anlass gründlich in die Hosen gehen. Kurz: E-Autos ja, Rasenrennen damit nein!




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Daniel Moser

daniel.v.moser@bluewin.ch

Es ist grundsätzlich die Frage zu stellen, ob das geplante e-Autorennen im Obstberg wirklich einen Werbeeffekt für den Verkauf von Elektroautos hat oder ob es nicht viel mehr um die Organisation eines Spektakels geht? Oder geht es darum, dem Hauptsponsor des Anlasses, der Zürcher Bank Julius Bär, die im Zusammenhang mit Korruptions- und Geldwäschereiaffären in die Schlagzeilen geraten ist, ein hellgrünes Mäntelchen anzuziehen?




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Andreas Hänni

Man würde besser eine permanente Rennstrecke bauen, das wäre sicherer als dieser Strassenkurs, der einer der schnellsten im Kalender ist. Situation ist nicht logisch!




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René Maeder

Ich halte gar nichts von diesem Micky Mouse Rennen. Da wollen einige PolitikerInnen wieder einen auf Weltstadt machen. Ein Anruf bei den Kollegen in Zürich hätte gereicht, um über all die negativen Begleiterscheinungen informiert zu sein.
Den Privatverkehr würde die rot-grüne Regierung am liebsten verbieten. Parkplätze werden bis in einigen Jahren keine mehr zur Verfügung stehen. Generell 20 wird dann wohl Bern dominieren.
Aber, für einen Tag wird ein solches Affentheater aufgeführt. Ohne Rücksicht darauf, dass während Tagen davor und danach unzählige Lastwagen den Stadtverkehr belasten, weil sie Material für dieses Theater anliefern. Und das alles unter dem Deckmäntelchen der Elektro Mobilität.
Weiter finde ich es nicht akzeptabel, dass immer die gleichen Quartiere von Grossveranstaltungen tangiert werden. Schon während des Grand Prix von Bern, wird der Norden während eines Tages eingeschlossen. Man kann nirgends mehr hin mit dem Auto. Dann kam die Tour de France und viele andere Veranstaltungen, welche Einschränkungen beinhalten und Lärm mit sich bringen.
Bei diesem Micky Mouse Rennen werden wir ja dann wohl eine ganze Woche darunter zu leiden haben. Die müssen ja noch trainieren.
Wenn die Stadt schon einen auf Autorennen machen will, dann hätte sich ja die alte Rennstrecke angeboten. Aber, diesen Parcours schaffen diese Tretautos wohl kaum.
Es ist auf alle Fälle ein Riesenärgernis und dass da so am Volk vorbei entschieden wird, ist sehr ätzend.




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Andreas Geissbuehler
“… Tesla Automobile, haben nichts mit RICHTiGER Elektromobilität zu tun. Wer schonened Elektro fahren will kauft sich einen Renault Zoe oder einen VW Golf Hybrid und ähnliches…”

OMG ! – Kaum zu glauben… aber die Formel-E Organisation ist Ihnen bestimmt dankbar für diese Aussagen. Sie sind kräftiger Beweis, wie bitter nötig und wertvoll diese Diskussionen hier sind – wohl verstanden, bewusst provoziert durch die „Stadt-Zentrum“-Bedingung dieses ohnehin kontroversen Anlasses.

Nikolai Tesla kämpfte für den Wechselstrom und setzte sich durch. Und Elon Musk ist kein „Henry Ford“, aber mit seinem „Tesla“ ist es ihm gelungen den „Henry Ford“ unserer Zeit die Elektro-Mobilitäts-Strasse zu öffnen. Es war höchste Zeit.

Huhn oder Ei? Nachfrage und Angebot! Mein erstes tragbares Telefon, PC und Laptop kosteten mich damals (Ende 80er-Jahre) 4’000-5’000 Franken – ungefähr soviel wie in heutiger Währung eine Elektro-Auto Batterie. „Hybrid“ ist eine Übergangslösung !!




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Peter Anonymous

Einzig akzeptable Strecke: Schützenmatt-Henkerbrünnli-Schützenmatt, dh rund um die Reitschule




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René Maeder

Ich halte gar nichts von diesem Micky Mouse Rennen. Da wird unter dem Deckmantel der Elektro Mobilität ein Riesenaufwand betrieben, nur damit sich die Vertreter der Stadtregierung wieder einmal im Scheinwerferlicht sonnen können.
Erstaunlich, dass diese Stadtregierung, die sonst am liebsten jedes Auto weit weg von der Stadt wüsste und die Parkplätze am liebsten zu Gartenbeeten umbauen möchte, einen solchen Event ermöglicht.
Kein Wort darüber, dass durch die unzähligen Lastwagenfahrten , die Stadt ausserordentlich belastet wird. Ich höre immer nur, dass diese Veranstaltung keine Kosten mit sich bringen würde, bin dann aber auf die Abrechnung gespannt. Irgendwo wird der Steuerzahler dann schon wieder zur Kasse gebeten.
Zur Routenwahl. Wenn schon Autorennen in Bern, dann doch bitte auf der alten Rennstrecke, Die gibt es ja immer noch. Oder, schaffen es die Tretautos nicht, die Höhendifferenz zu überwinden. Aber, da bleibt ja noch das Nordquartier. Da kann man ruhig einen weiteren Grossanlass platzieren. Die sind sich ja vom Grand Prix her gewohnt, dass sie mit Einschränkungen leben müssen. Dass sie z.B. einen ganzen Tag den Wohnort mit dem Auto nicht verlassen können. Bei Autorennen werden es dann wohl mehrere Tage sein, weil ja noch das Training dazu kommt. Ich fühle mich als Bewohner dieses Quartiers verarscht.
Kommt dazu, dass dieser Entscheid völlig am Volk vorbei getroffen wurde. Wohlwissend, dass eine Volksbefragung wohl ein NEIN gebracht hätte.




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Jorge Dalazar

Nein, braucht es nicht.
Wenn, dann Rennen mit richtigen Autos, nicht mit diesen fahrenden Laptops…….




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Hans Nydegger

Geil! Kann es kaum erwarten! Nur schade habt ihr nicht gleich die Formel-1 nach Bern geholt. Ein Rundkurs durch die Altstadt wäre aber attraktiver, die lästigen Pflastersteine könnte man dabei auch gleich loswerden, das wäre pragmatisch.




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Matthias Blaser

Aus Sicht eines Rennfahrers ist die Strecke definitiv zu einfach. Weil auf den bestehenden Rennstrecken die Steckdosen noch zu klein sind fährt die FormelE in erschlossenen Stätden herum. Rennfahren wäre interessanter auf richtigen Strecken die herausfordern und breit genug sind. Denn bisher fahren die Piloten entlang der von Zuschauer uneinsehbaren Abschrankungen entlang, ohne viel Sicht, so quasi mit Tunnelblick.
Ich hoffe, dass der Fortschritt in der Mobilität durch immer kleiner/leichter werdende Fahrzeuge statt grössere/schwerere erreicht werden kann. Die FormelE Boliden sind zwar leicht, aber die Hersteller normaler Autos bringen es fertig immer mehr Sicherheit und Luxus eizubauen bis sie doppelt so schwer sind wie früher. Ich glaube Zweiräder sind schlauer und (ver)brauchen weniger Resourcen. In dem Sinne braucht es nur noch diesen GP und dann ist wieder Schluss mit Autorennen in Bern.




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Bert Anonymous

Die Autorenntradition in Bern wird mit der innovativsten Rennserie um ein Kapitel angereichert, ich kanns kaum glauben! In Bern machen wir das bevölkerungsverträglich, die Strecke über die Allmend verursacht minimale Immissionen, einfach ein Zirkus mehr dort, fällt nicht gross auf. Die Durchfahrt durchs Stadion ist nachhaltig, weil das schon dort steht, der Kunstrasen ist dann schon längst im Sondermüll und die Tribünen bieten eine Kulisse, wie in Mexiko.

Nur an der Begeisterung müssen wir jetzt noch arbeiten. Autorennen ist im Fall auch Kultur, wer’s nicht glaubt soll sich die Ausstellung im historischen Museum reinziehen. Sehen wir es doch als Fest für den Kanton und die Schweiz, da war auch nicht immer jeder mit unserem Kulturangebot bedient und die dürfen jetzt für einmal quasi ihre alternative Kultur zelebrieren. Nicht, dass sich dann jeder schämen muss, der im Wankdorf brav aus dem Zug steigt!




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Beat Schneider

Sind wir doch froh gibt es die Formel-E. In der heutigen Zeit der Förderung der elektronischen Mobilität ist dies doch der Sportanlass welcher dazu passt. Klar gibt es viele Zuschauer welche da mit Ihren privaten Autos anreisen, aber ich denke die wären sonst auch unterwegs, irgendwo und irgendwo hin auf einem Sonntagsausflug. Wenn man die Natur schützen will sollte man anderswo anpacken und nicht hier.




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Urs Streit

Formel-E Rennen in Bern: Bis jetzt wurde nie mitgeteilt, von wo und wohin die Sicherheitsgitter nach Bern transportiert werden, um das Obstbergquartier einzuzäunen! In Zürich waren es angeblich 2550 LKW Fahrten, sicher nicht mit Elektromotoren. Dafür werden in der Stadt sicher weitere Parkplätze aufgehoben, um die Luftverschmutzung zu verbessern. Dank diesem vom Gemeinderat und andere Befürworte in Diktatorischer Art, wie dies Putin in Russland verordnet, nach Bern geholt. Dank diesem Anlass können die entsprechenden Personen an den «Cüpli» und Luxus-Banketten in die Fotokameras Lächeln. Es gibt wieder eine Gemeinderatswahl.




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Bert Meister

Da mein erster Beitrag als Topbeitrag ausgezeichnet wurde und nun auch der Stadtrat in meinem Sinne entschieden hat, erlaube ich mir ein Fazit.
Minderheiten, wie die Autofanatiker in der Stadt Bern, dürfen auch wieder einmal berücksichtigt werden, zumal die Mehrheit auf den Mischverkehr setzt und alle Leute schon einmal auf ein Auto angewiesen oder zumindest froh darum waren. Gibt es eigentlich schon autofreie Städte? Ich kenne nur Wengen und Zermatt, aber dort surren die Elektrokarren der Hotels permanent herum. Das Auto ist eine ganz tolle Erfindung, es lohnt sich, das weiter zu entwickeln.
Die Autofreunde haben in Bern in den letzten Jahren erheblich von ihrem Lebensstil eingebüsst, da darf man ihnen auch einmal eine Freude machen. Für einmal halt: Für Wenige – statt für Alle, das gehört sich so, in einer pluralistischen Gesellschaft. Die paar Leute, die heute noch freiwillig mit dem Auto durch die Stadt kurven, brauchen schon sehr viel Gelassenheit, bei all den 30er Zonen und bei der Suche nach einem Parkplatz, der nicht das halbe Monatsgehalt wegfrisst.
Und Bern hat ja auch noch eine Funktion als Kantonshauptort und Bundesstadt; heissen wir doch die Rennsportfans, die sich sonst immer im Gurnigel verstecken müssen, mit offenen Armen willkommen. Die brauchen sich nicht zu schämen, wenn sie brav aus dem Zug steigen.
Schliesslich gilt es auch den technischen Fortschritt zu feiern, der so ein Rennen mitten in der Stadt ermöglicht! Als das Autorennen im Bremer verboten wurde, war das wegen der Sicherheit. Ökologie war damals, was es auch heute noch ist: ein Fremdwort. Zu der Zeit konnte man sich vor einem Rennen weder als Fahrer, noch als Zuschauer sicher sein, ob man das Abendessen noch mit allen Zähnen wird geniessen können.
Mich erstaunt, dass es keinen Widerstand gegen Skirennen gibt. Ist es noch zeitgemäss, dass die Gesellschaft ein paar Sportler halb nackt einen vereisten Berg runter donnern lässt, jedes zweite Mal in ein Fangnetz wickelt und jedes dritte Mal Kreuzbänder operiert? Ich meine, wenn das irgendwer in selbstmörderischer Absicht tut, soll er halt. Wer das in 100 Jahren sieht, wird sich aber wundern: nicht nur darüber, dass die Berge einmal weiss waren! Ist es irgendwie nachhaltiger, 100’000 Personen auf das Lauberhorn zu gondeln, als ins Zentrum?
Wer immer noch nörgelt und querelt, soll in sich gehen und sich daran erinnern, wie er das letzte Mal mit einer Autorennbahn spielte. Mit ein wenig kindlicher Freude fällt vieles leichter. Oder wer das nie tat, soll Parallelen ziehen zur Magie des Lichtspiels, wie da plötzlich Tausende aus dem Nichts den Bundesplatz bevölkern und danach wieder in die Nacht verschwinden. Hat sich da je ein (Anwohner) über Unannehmlichkeiten oder gesperrte Wege oder Unsinn beschwert? -Eben!




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Kreis

Formel-E in Bern! Super Sache! Gleich sinnvoll oder sinnlos wie ein Cupfinal oder das Gurtenfestival! Ich freue mich auf Spektakel, Tempo, Glamour! Und zusätzlich fährt noch etwas sinnvolle technische Innovation mit!




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Thomas Widmer

Das Rennen entspricht den Werten einer Minderheit der Stadtbevölkerung und wenn überhau Ausgetragen mit einer entschprechenden Thematisierung von individualsmus, sportwagen, verkehrssicherheit, ökologie etc. Es schaft ein falsches Bild für viele Personen welche sich auf den öffentlichen Strassen bewegen (fahren).
Danke!




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Pit Forster

Ich habe schon in einem früheren Beitrag geschrieben, wieso dieses Rennen in einem Wohnquartier stattfinden muss. Es gäbe ausserhalb von Bern genügend Möglichkeiten, eine interessante Rundstrecke zu befahren. Ich denke dabei in erster Linie an die Strecke, die vom Memorial GP im August dieses Jahres benutzt wurde. Westside-Gäbelbachsenke-Frauenkappelen-Riedbach-Westside. Fahrerlager, Boxen, Start und Ziel im Westside. Schon dort hätte es genügend Platz für Hunderte von Zuschauern. Entlang der Stecke eine Naturtribühne nach der anderen. Ohne riesigen Aufwand Platz für Tausende von Zuschauern.
Aber das ist wohl eine zu einfache Lösung. Es muss wieder einmal mehr etwas durchgezwängt werden, ohne Rücksicht auf die Direktbetroffenen.




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