Redaktion Der Bund
28. Dezember 2018
116 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Johann Anonymous

Ich bin sowohl als Fussgänger wie als Velofahrer unterwegs. Beide Fortbewegungsarten sind gesund und umweltschonend.
Auch ich ärgere mich zunehmend über die Velorowdies, die auf Wegen verkehren, die klar den Fussgängern vorbehalten sind. Ein Beispiel: der Aareweg zwischen dem Dählhölzli und Muri.
Rücksichtslosigkeit erlebt man auchauf dem Weg zwischen dem Dählhölzliwald und den Tennisplätzen, der den Thunplatz mit dem Kalcheggweg verbindet. Dies führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, denn dort sind verkehren besonders viele Kinder und ältere Menchen zu Fuss.

Warum zeigt sich die Polizei selten bis nie an solch „kritischen“ Orten, um Verkehrsvorschriften durchzusetzen?




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Maria Anonymous

Immer wieder höre ich gerade von Seniorinnen und Senioren, wie sie auf dem Trottoir von Velofahrenden fast über den Haufen gefahren werden. Ich erlebe die Velofahrenden immer mehr als rücksichtslos und unvorsichtig. Mit Kopfhörer und Kapuze ist zudem die Wahrnehmung teilweise gefährlich eingeschränkt.




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beat a. klein

Velos (sorry: Bikes) vor dem Loebegge, unter dem Baldachin, auf den Tramgleisen, unter den Lauben, im Bahnhof – überall. Die Fussgänger wehren sich viel zu wenig und haben zu schweigen. Auf der Lorrainebrücke sprach ich einen Velofahrer (sorry: Biker) an, auf der Strasse zu fahren, auf dem schönen roten Teppich. Er wollte gleich zuschlagen. Zum Glück trat eine Passantin dazwischen. Ich bin fürs Velo/Bike/Fahrrad etc., aber auf besonderen Wegen mit eigener Signalisation. In Südspanien ist in Murcia ein cleveres Velowegnetz errichtet worden und es wird auch genutzt. Im Ausland: In Spanien, Deutschland, Holland, Dänemark etc. kann man gute Beispiele für eine Lösung finden, wenn man will.




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Gregor Ritz

Rücksichtsnahme von allen Seiten inkl. Velofahrer. Das wäre erwünscht.




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Humanitäre Institutionen

Wenn jemand schreibt, das Miteinander von Velofahrern und Fussgängern in Bern sei «eine absolute Katastrophe» und mit diesem Kommentar über hundert «Likes» generiert und das dann auch noch in der redaktionellen Zusammenfassung erscheint – dann wünschen wir von ganzem Herzen, dass uns nie Schlimmeres zustösst.




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Hannah Anonymous

Ich wohne in einem Aussenquartier und bin per ÖV oder pedes unterwegs. Ich staune, wie zuvorkommend die Autofahrer anhalten vor dem Fussgängerstreifen! Die Velofarer könnten sich bessern! Sie drängeln oder erschrecken Leute, wenn sie so leise und schnell vorbei flitzen! Sie sind eben Velokönige!




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Theres Sutter

Bin zu Fuss unterwegs-aus Umweltgründen. Velo und Fussgänger geht gut, sofern beide aufeinander Rücksicht nehmen. Als Fussgängerin bin ich in der schwächeren Position und höre manchmal die Velos nicht.




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Martin Aeschlimann

Als Fussgänger und Stadtbewohner würde ich mehr eine vermehrte Begrünung des öffentlichen Raums wünschen. Zum Teil haben wir bereits weniger Autoverkehr, aber das Gelände ist immer noch nach den Bedürfnissen von Autos ausbetoniert.
Zudem würden mehr Bäume gerade bei Hitzesommern die Temperatur etwas mehr stabilisieren. Hier sehe ich noch ein grosses, unentdecktes Potenzial.
Z.B. die Kreuzung Blumenberg- und Spitalackerstrasse, die Christoffelgasse, der Bahnhofplatz, bei der Schanzenpost oder diverse Kreisel wie beim Restaurant Marzilibrücke oder bei der Dampfzentrale.




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    Martin Hugentobler

    Glänzende Idee, voll zu unterstützen. Beifügen müsste man noch den Helvetiaplatz, dort gibt es grosse Asphaltflächen, die weder dem Autoverkehr noch dem Veloverkehr oder den Fussgängern dienen. Sie sollten schnellstes begrünt werden mit Rasen und Bäumen, was ohne grossen planerischen Aufwand geschehen kann. Und man sollte ja nicht auf die Neugestaltung des Platzes warten. Bei diesem Wettbewerb kommt ohnehin (wegen der unbrauchbaren Vorgaben der Tiefbaudirektion) nichts Rechtes heraus, und die Sanierung kommt nicht vor 10 Jahren (vergleiche Eigerplatz und Breitenrain)




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Kurt Aufdereggen

Im Stadtverkehr gibt es für mich nur EINE Regel: Der schwächere Verkehrsteilnehmer hat IMMER Vorfahrt.




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Harald Frienisbacher

Mit Sinnverdrehungen versucht die rotgrüne Velolobby permanent, den Verein «Vortritt Fussgänger» als «Auto-Mafia» zu diskreditieren. Dazu folgende Fakten:
1. Der Verein «Vortritt Fussgänger» setzt sich ein für mehr Behinderten-Parkplätze, wie sein Programm festhält: «Namentlich sollen genügend Parkplätze zur Verfügung stehen, damit gerade auch weniger mobile Menschen bis nach Bern fahren und sich innerhalb der Innenstadt zu Fuss bewegen können.» Konsequenterweise befürwortet der Verein «Vortritt Fussgänger» die Umwandlung vieler «normaler» Parkplätze in solche, die für Behinderte reserviert sind.
2. Der Verein «Vortritt Fussgänger» sagt klipp und klar: «Eine Brücke für eine einzige Art Verkehrsteilnehmer ist kurzsichtig und unfair.» Er will somit den Felsenau-Viadukt, der bisher für Autos reserviert ist, auch für den Langsamverkehr öffnen. Aber Rotgrün ist halt trotzig dagegen, weil der Vorschlag aus der «falschen Ecke» kommt!
(Frei nach Shakespeare: «Daumen rauf oder Daumen runter – that’s the question.»)




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Ernst Diggelmann

Stadtgespräch Verkehr. Der Bund 5. Januar 2019-01-07
Die Meinungen der zitierten Einwohner und Einwohnerinnen decken sich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen. Zum Beispiel wird bei rot gefahren oder unvermittelt vom Trottoir auf einen Zebrastreifen abgebogen, natürlich ohne Handzeichen.
Es brauche vor allem gegenseitige Rücksichtnahme – das stimmt. Nur dazu braucht es auch Kenntnisse der gültigen Regeln. Deshalb frage ich mich, ob die Fahrer all der verschiedenen Velos und E-Trottis nicht einen Zulassungstest absolvieren müssten.
Eine erweiterte Fussgängerzone im Zentrum würde ich begrüssen. Hingegen scheint mir eine total verkehrsfreie Innenstadt unrealistisch, weil die Geschäfte Anlieferung brauchen. Ist diese nicht mehr gegeben, so wird die Innenstadt als Einkaufszentrum aussterben.




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Jürg Wohlfahrt

Zuerst besten Dank an die Redaktion für den bericht vom letzten Samstag zum Thema. Alle wichtigen Fakten sind genannt, die Streitpunkte zwischen Fussgängerinnen und Velofahrern identifiziert, der Kommentar ausgewogen. Einzig wäre noch wünschbar gewesen einen vertreter oder eine Vertreterin der Fussgängerorgabnisationen direkt zu Wort kommen zu lassen und nicht nur den Präsidenten der Veloorganisation.
Die heissen Punkte in der Stadt sind Hirschengraben, Theaterplatz-Casinoplatz und Helvetiaplatz. Es wäre dringend nötig, dass die Stadt hier tätig würde, um die Gefahrenquellen zu beseitigen. Leider gibt es da noch keine Bewqegung bei der Verwaltung.




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Daniel Moser

Die Verhältnisse unterhalb des Zytglogge sind tatsächlich unbefriedigend: Diese unechte Fussgängerzone produziert dauernd Probleme, sei es durch den öffentlichen Verkehr (der ebensogut über die Schütte abgewickelt werden könnte), sei es über den Privatverkehr. Viele Autos benützen die Hauptachse der Altstadt als Durchgangsroute und eben nicht zum parkieren, andere umfahren den Poller an der Hotelgasse via Theaterplatz – Polizeikontrollen sieht man kaum jemals. Es stellt sich auch die Frage, ob man nicht Kornhausplatz/Theaterplatz in die Fussgängerzone einbeziehen sollte. Velofahrerinnen und Velofahrer sind das kleinere Problem.Jedenfalls ist die bisherige weder Fisch noch Vogel-Lösung in der unteren Altstadt eine untaugliche Sache.




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Walter Rubin

Als Fussgänger und als Velofahrer finde ich die Situation in Bern katastrophal. Es gibt kein durchgehendes Konzept. Vor kurzem fuhr ich mit dem Velo vom Bahnhofplatz her durch die Schauplatzgasse, über Bären- und Waisenhausplatz zur Kornhausbrücke, dann über Viktoria-, Guisan- und Wankdorfplatz Richtung Ittigen, wo ich folgendes feststellte:
• Schauplatzgasse: Velofahren in Gegenrichtung erlaubt, aber keine Markierungen am Boden. Die Fussgänger treten aus Lauben und zwischen parkierten Autos unvermittelt auf die Strasse, was zu gefährlichen Situationen führt. Warum keine Markierung?
• Bären- und Waisenhausplatz: Faktisch sind diese Plätze Fussgängerzonen. Fussgänger gehen auf der ganzen Fläche alle durcheinander. Velofahren in beiden Richtungen erlaubt, aber ebenfalls keine Markierungen. Die Velofahren kurven wild, mal links, mal rechts fahrend, durch die Fussgänger. Dann kommen noch die Autos dazu. Ein Tohuwabohu!
• Ab Kreuzung Guisanplatz bei der Festhalle steht ein Schild, dass Velofahren auf dem Trottoir erlaubt ist. Trotzdem ist ein Velostreifen auf der Strasse markiert. Bei der Haltestelle Stadion endet der Radstreifen auf der Strasse, da die Strasse sich dort verengt. Beim Trottoir ist wiederum ein Schild „Velo gestattet“, aber es gibt keine Markierung von der Strasse auf das Trottoir auf dem jedoch noch alte gelbe Spuren bis nach dem Stadion am Boden markiert sind. Bei der Haltestelle Wankdorfplatz gibt’s dann keine Markierung mehr bis zur Ampel. Der Velofahrer befindet sich da im Niemandsland. Warum wird in diesem Bereich das Velo nicht konsequent auf dem Trottoir geführt und warum ist dies nicht durchgehend am Boden markiert?
Hier in Bern fehlen meist eindeutige Signalisationen (vor allem am Boden) oder falls vorhanden, sind sie nicht durchgehend markiert. Mal ist ein Streifen am Boden markiert, der dann plötzlich aufhört, dann ist’s wieder eine Tafel, die irgendwo steht, wo sie niemand beachtet. Einbahnstrassen sind manchmal für die Velos in Gegenrichtung erlaubt, manchmal nicht. Durch diese unklare Situation sind alle Verkehrsteilnehmer verunsichert und die Frechsten darunter machen was sie wollen.
In allen Orten in Deutschland, Österreich und Frankreich, die wir mit dem Velo besucht haben, sind Velowege viel besser markiert als in Bern. In Deutschland ist Radfahren innerorts auf Trottoir und Fussgängerstreifen fast durchgehend normal. Die Toleranz unter Fussgängern, Velofahrern und den motorisierten Verkehrsteilnehmer funktioniert gut. Wenn in Bern Velos auf Trottoirs, Einbahnstrassen gestattet sind, dann muss das richtig signalisiert werden.




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Marco Anonymous

An der Führung des öffentlichen Verkehrs kann sicher einiges verbessert werden um die Innenstadt Fußgänger freundlicher zu machen. Aber jeder der in der Stadt Bern einmal auf einem Velo saß ist sich bewusst wie aggressiv und teilweise grob fahrlässig die Verkehrsregeln von eben diesen missachtet werden. Stadteinwärts am Helvetiaplatz halten vielleicht 3 von 10 Velofahrenden bei rot (Verkehrskontrollen dort durchzuführen wäre ein leichtes, habe ich aber noch nie gesehen) – auf der Bundesgasse vor dem Bernerhof ist die Quote geschätzt noch höher. Vom Kirchenfeld stadteinwärts kommt es auch häufig vor dass Autos die sie an die Geschwindigkeitsvorgabe halten von dem Velo Fahrern bedrängt und teilweise rechts überholt werden. Aber klar, so lange man mit keinen Konsequenzen rechnen muss ist halt wilder Westen angesagt. Aus meiner Sicht sollten diese Velofahren nicht sanfter behandelt Erden als sich entsprechend verhaltende Autofahrer.




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Barbara Anonymous

Bern ist vieles aber keine Fussgängerstadt. Durch die schönen Gasse rollt im Minutentakt der ÖV, ausser an der EM usw. da geht es offenbar anders. Dann überall die zahlreichen Velorennfahrer und E-Bike Rekordradler. Ich hätte fast gesagt an der Aare ist es schön aber dort hat es auch immer mehr Jogger und Radfahrer. Als Fussgänger wohl fühlt man sich in anderen Städten aber nicht in Bern, jedenfalls ich nicht.




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Susi Wälti

Auf dem Trottoir entlang der Schlossstrasse zwischen Steigerhubel und Loryplatz fahren regelmässig Velofahrer mit hoher Geschwindigkeit. Die Situation ist für Fussgänger extrem gefährlich, da die Situation durch die parkierten Autos zusätzlich sehr unübersichtlich ist und ich auf dem Trottoir nicht auf rasende Velofahrer gefasst bin. Es wäre dringend notwendig, dass diese Situationtion für die Verkehrsteilnehmenden geklärt würde.




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Peter Friedli

Autos in der Regel rücksichtsvoll, Velos leider oft ohne Rücksicht auf Verluste unterwegs und oft sehr überraschend und kaum hörbar auftauchend, vor. alle die pseudo-umweltfreundlichen E-Bikes.
Grösste Katastrophe der Helvetiaplatz auf meiner Route.
Verkehrstrennung haben andere Städte schon ewig realisiert.




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Nicole Liechti

Ich habe von meinem Arbeitsplatz die Hirschengrabenkreuzung während 15 Monaten beobachten können. Was sich Velofahrer alles erlauben und getrauen zeugt von viel Unverfrorenheit und Mut: weder Fussgänger noch öffentliche Verkehrsmittel und PW’s werden als Mitnutzer des öffentlichen Raumes wahrgenommen; nein, nur ich und mein Velo! Ich war jedesmal dankbar dass es soviele Schutzengel und rücksichtsvolle Fussgänger/Buschauffeure/Autofahrer gab!!
Ich bin alles: Fussgängerin/ÖVNutzerin/Autofahrerin und Velofahrerin: ich nehme aber immer die damit geltenden Gesetze wahr; als Velofahrerin etwas old-school, da Zeichen gebend und der Situation angepasste Fahrweise.




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Pascal Bernhard
    Ursula Rieder

    Was Herr Bernhard schreibt, ist voll zu unterstützen. Am Zytglogge gibt es keinerlei Markierung, weder Velostreifen noch Fussgängerstreifen, noch Busrouten. Nur beim Tram weiss man, woher es kommt.
    Der Tiefbaudirektion ist das offensichtlich völlig gleichgültig. Ich halte den Zustand für rechtswidrig. Entweder markiert sie Fussgänger- und Velobereiche, wie Herr Bernhard vorschlägt, dazu Busspuren. Oder dann erklärt sie den ganzen Bereich zur Mischverkehrszone. Das ist zwar eigentlich ein unbrauchbares Konzept, hätte aber mindestens den Vorteil, dass der Fussverkehr Vortritt hätte. Und vielleicht wäre ein Steckgeländer an der Ecke, wo die Bankomaten sind, ganz nützlich, das würde die Velofahrer hindern, übers Trottoir vor dem Lorenzini dem Tram vorzufahren. Auch eine Mittelinsel wäre denkbar. Oder eine Tramlinie weniger.




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Max Rieder
Michael Funk

Fussgänger kommen zunehmend unter die Räder – das ist mein Eindruck seit einiger Zeit. Warum? Weil meiner Meinung nach Respekt und gesunder Menschenverstand bei vielen Velofahrenden immer mehr abhanden kommt. Bei Zebrastreifen und Fussgängerüberwegen sind seit langem nicht die Autos das Problem, sondern die Velos (Bsp.: Strecke Thunplatz bis Sulgenau). Ampeln scheinen nicht mal mehr empfehlenden Charakter zu haben. Fahrverbote werden bewusst ignoriert, insbes. an der Aare. Und genau dort scheinen die Velofahrenden an schönen Sonntagen ihren Verstand abgegeben zu haben. Bei vollstem Spazierverkehr müsste jeder (auch ohne das existierende Fahrverbot) erkennen, dass Velofahren bireweich und gefährlich ist. Sagt man höflich etwas, wird man noch beleidigt…
Gut, man könnte einwenden, dass jeder frei ist, existierende Regeln zu brechen und im Schadensfall haftet er oder sie einfach. Aber das kann es ja nicht sein – oder wollen wir Nummernschilder an allen Velos und Anzeigen en masse?
Die Lösung? Hirn einschalten. Respekt haben. Plus: Fussgänger brauchen eine Lobby, brauchen ein Sprachrohr, brauchen im Gemeinderat einen Gegenpol zur Velooffensive. Denn noch ökologischer und gesünder und sauberer und nachhaltiger als das Velo ist eben das zu-Fuss-gehen.




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m. f.

Eine Fussgängerstadt ist Bern nun nicht wirklich. In den Fussgängerzonen
ist der ÖV fehl am Platz und sorgt regelmässig für gefährliche Situationen.
Es dürfte auch für Bus-und Tramfahrer äusserst unangenehm sein, ihr Vehikel täglich durch die Masse von Personen zu schleussen. Irgendwann verrohen dann die Sitten.
Die Velos sind, auch wenn sie bei manchen Leuten für grosse Emotionen sorgen meines Erachtens eher ein auf Einzelfälle beschränktes Problem.
Wobei schon auffällig ist, dass bei manchen Velofahrern gewissermassen eine „letzte Helden“-Mentalität herrscht und das Einhalten von Verkehrsregeln, auch wenn’s mal sinnvoll wäre, nicht stattfindet
Wirklich schlimm finde ich aber die Wahnsinnsmenge an Autos in Bern. Es wäre viel erreicht, wenn weniger Autos in der Stadt fahren und parkieren würden.
Wesentlich wäre ein funtionierendes Anreizsystem, um die Leute dazu zu bringen, das Auto in ein Park and Ride zu stellen und mit den Buss oder Tram in die Stadt zu fahren.
Die Lebensqualität in der Stadt würde es danken.




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Markus Spycher

Man betrachte einmal die Mienen der Senioren/innen auf ihren E-Bikes! Verbissenund mit stierem Blick hetzen sie durch die Stadt als hätten sie etwas zu verlieren. Warum fahren die Leute auch im Altag nicht mit Genuss und Musse Velo? Wir sind doch nicht in Zürich.




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Theodora Bill

Die Fussgängerstrategie der Stadt Bern ist ein Katastrophe, weil sie nicht existiert. Für die Velos gibts einen Masterplan, für die Fussgänger nur einen Richtplan. 90% aller Massnahmen für den Langsamverkehr sind für die Velos und E-Bikes, für die Fussgänger stellt man Bänkli auf (die wahrscheinlich vor Velorowdies schützen sollen). Am Helvetiaplatz und auf der untern Thunstrasse herrscht Velo-Wildwest, am Casinoplatz stolpert man nachts über die Trottoirränder, die nicht sichtbar sind, auf der Schanzenbrücke gibts einen Fussgängerübergang (mit Ampel) ohne abgeschrägten Trottoirrand (widerspricht der Behindertengesetzgebung), am Theaterplatz abgesenkte Trottoirränder, aber nur für die Velos, in den Lauben kein Durchkommen wegen Reklamen und Mobiliar für die Raucher vor den Beizen, auf den Velo-Fussgänger-Mischflächen tummeln sich E-Bikes mit gelben Nummern (gesetzwidrig), die Polizei schaut weg. Bern ist wohl die fussgängerfeindlichste Stadt in der Schweiz. Besten Dank, lieber Gemeinderat.




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Alain Baumann

Die Berner Altstadt ist für Fussgänger ein Albtraum! Das „Kamikazeverhalten“ der Tram- und Busfahrer ist für Kunden der Altstadt der reinste Spiessrutenlauf! Konklusion: Der gesamte ÖV gehört an die Peripherie (Kursaal/Helvetiaplatz/Monbijou). Die Innenstadt benötigt keine Trams/Busse im 30 Sekunden-Takt!




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Lisa Anonymous

Es fühlt sich nicht gut an, zu Fuss unterwegs zu sein. Für Velofahrer gelten keine Vorschriften, E-Bikes sind mit 30 km/h auf dem Trottoir unterwegs. Der Trottoirbelag ist löcherig, seit 40 Jahren nie erneuert und es findet keine zuverlässige Schneeräumung statt. Wann kommt die Einsicht, dass das Velo nur einer Elite etwas bringt: jung, fit, nicht schwanger, kein Kinderwagen, keine Behinderung! Auch das ist Diskriminierung!




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Eduard Haldner

Mich stören die vielen Trams u. Busse z.B. in der Spitalgasse/Marktgasse . Die Ecke Zeitglocke ist zeitweise lebensgefährlich!




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    Lucie Santschi

    Aber genau wegen Leuten wie Ihnen wird immer mehr reguliert und bevormundet. Wo bleibt die Urteilsfähigkeit? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand? Wie geht das nochmal mit dem Denken?

    Ja, es fahren zu viele Trams durch die Spitalgasse/Marktgasse, aber wo bleibt denn bitteschön die Pflicht eines jeden Fussgängers, wachsam zu sein und nach links und rechts zu blicken? Fussgänger zu sein heisst nicht, dass man einen Fortbewegungs-Freibrief hat.

    Ich bin in Bern geboren und mit meinen nun 30 Jahren noch NIE in eine brenzlige oder lebensgefährliche Situation gekommen am Zytglogge oder sonst wo, denn bevor ich eine Strasse überquere, schaue ich um mich und schätze die Situation ein bevor ich gehe. Wer blind über die Strasse läuft, der muss natürlich die Situation bemängeln…




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S. K.

Das einzige, was mich als Fussgänger wirklich sehr stört, sind die Abgase der Autos. Sobald die weg sind – ich meine die Autos, ist alles bestens. Es muss nichts weiter verändert werden.




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Ulrich Anonymous

Als Fussgänger, Velofahrer und ÖV-Benutzer plädiere ich für gegenseitige Rücksichtnahme; dann ist alles im grünen Bereich.




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Elisabeth Dettwiler

Ich bin viel in der Stadt Bern unterwegs, zu Fuss und mit dem ÖV.
Ich wohne an der Monbijoustrasse und wurde kürzlich, als ich aus dem Haus kam, von einer Velofahrerin fast überfahren, die mit Karacho auf dem Trottoir herunterfuhr. Auch vom Helvetiaplatz Richtung Thunplatz ist es gefährlich, besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist. Da sind die Velo-und E-Bikefahrer auch mit Geschwindigkeiten unterwegs, die völlig daneben sind.
Warum gibt es keine Velowege z.B. wie in Amsterdam und warum wird der Veloverkehr in Bern dermassen gefördert, wenn man verkehrstechnisch hinterherhinkt?
Das Hirschengrabenpärkli ist auch so eine Sache die mich jedesmal nervt wenn ich das Velochaos sehe!
Elisabeth Dettwiler




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Bea Vogelsanger

Die Stadt behauptet immer, sie fördere nicht nur Velos, sondern auch den Fussverkehr. Das sind Lippenbekenntnisse. Auf beispielsweise 50 Massnahmen für den Veloverkehr entfallen 10 für den Fussverkehr. Noch krasser zuungunsten der Fussgänger sind die eingesetzten Finanzmittel. Und dann wird erst noch das Aufstellen von Bänkli auf jeder freien Fläche als Fussgängermassnahme verkauft. Für den Veloverkehr existiert ein Masterplan mit ganz detaillierten Anforderungen an die Velorouten (Verlauf, Breite, Steigung, Abrtennung vom übrigen Verkehr usw.) Für den Fussverkehr existiert nur ein bescheidener Richtplan, ohne Normen.




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Roland Schneider

Ich bin sehr viel zu Fuss unterwegs. Als Fussgänger kommt man sich aber richtig verarscht vor. Die Mischverkehrszonen sind eine Katastrophe. Da schiessen Velos mit 30 , 40 oder mehr Stundenkilometer an einem vorbei, es ist ein Graus. Und dort wo das Velofahren eigentlich klar verboten wäre (Fahrverbote oder reine Fussgängertrottoirs), wird selbstverständlich auch gefahren. Und die Polizei schaut weg und macht nichts.
Man muss als Fussgänger heute um seine Gesundheit und um sein Leben bangen und niemand tut etwas.
Vielen Dank für Ihre verfehlte Verkehrspolitik, Frau Wyss und vielen Dank für das Wegschauen der Polizei, Herr Nause!




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    Max Rieder

    Naja schauen sie wenn sie velos verbieten wird ja einfach trozdem gefahren. Es gibt gewisse sachen die kann man nicht verbieten. Es ist viel intelligenter das ganze in geregelte Bahnen zu lenken. Bsp links und rechts neben dem Stadtbach hätte es gut Platz für Velos. Ich überigens bin mit dem Rennvelo immer über die Metallgitter des Stadtbaches gefahren. Einziges Problem: hin und wieder fehlt auch mal so ein Gitter 😉




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Françoise Weisswange

Ich bin auf das Auto angewiesen da ich als Spitex arbeite und in verschiedenen Gemeinden in und um Bern herum tätig bin. Die Situation in der Stadt Bern ist äusserst schwierig. Keine Parkplätze, eine halbe Weltreise um von der einen Altstadtseite auf die Andere Seite zu gelangen. Einmal habe ich für eine Patientin Karton und Zeitungen aus der Wohnung getragen und mein Auto 5 Min. abgestellt und schon eine Busse gefasst. Der Polizist meinte ich möge doch das Auto auf einen offiziellen Parkplatz stellen. Alles gut und recht, leider verdiene ich mein Geld nicht mit flanieren durch Berns Altstadt. Verkehrsführung auch in den anliegenden Aussenquartieren zum Teil eher ein Parcours als eine zielgerichtete Verkehrsführung.




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Susi Anonymous

Gefühlte 70 Prozent der Velofahrer verhalten sich gesetzeswidrig bis gemeingefährlich . Kürzlich war ich als Fussgängerin in einer Einbahnstrasse korrekt unterwegs, als ich von einem Velorowdy beinahe überfahren wurde, der mit der einen Hand gerade eine SMS schrieb, in der anderen hielt er eine Zigarette, und mit der dritten zeigte er mir noch den Stinkefinger, als ich es wagte, ihn höflich zurechtzuweisen! Alles wahr und selber erlebt!




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Pit Forster

Das Miteinander von Velofahrern und Fussgängern ist eine absolute Katastrophe. Für viele Velofahrer gelten überhaupt keine Verkehrsregeln mehr. Wenn Automobilisten vor Fussgängerstreifen halten, flitzt sicher noch ein Velofahrer rechts oder links am haltenden Auto vorbei. Oder bei gewissen ÖV-Haltestellen (z.B. Kocherpark) muss man sich nach dem Aussteigen immer vergewissern, ob nicht noch ein Velofahrer links am haltenden Tram vorbei prescht. Ampeln, Stoppmarkierungen, Einbahnstrassen, alles wird missachtet. Ja sogar in den Lauben oder den Passagen muss man heute mit Velofahrern rechnen. Wenn man sich dazu äussert, wir einem noch der berühmte «Finger» gezeigt oder ich habe schon hören dürfen «Halt d’Schnurre du alte Sack!» Bevor man Bern zur Velostadt machen will, muss zuerst einmal unsere «veloverliebte» Stadtregierung ganz klare Richtlinien schaffen, wo überhaupt Velo gefahren werden darf. Danach muss dafür gesorgt werden, dass diese Richtlinien auch eingehalten werden und Fehlbare allenfalls massiv zur Kasse gebeten werden.




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Line Bussard

In Bern bin ich als Fussgängerin und mit den öV unterwegs.
Brandgefährlich sind der Helvetiaplatz, die Zytgloggenkreuzung und der Hirschengraben.
Haltestelle und Velospur sollten nie zusammentreffen.
Die Lauben sollten für die Fussgänger frei sein: weg mit Werbung und Ständern aller Art!
Im Zentrum von Bern ist man zu Fuss am schnellsten unterwegs.




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christopher robert

Ich bin viel mit dem Velo unterwegs, oft aber auch zu Fuss und mit dem ÖV.
_Was viele Fahrradfahrer oft vergessen: Man kann auch das Fahrrad stossen, wenn es eng wird._
Meistens sind es nur ein paar dutzend oder hundert Meter, auf denen man sich und seinen Mitmenschen unnötigen Stress erspart, dann kann man weiter fahren.
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Sogar mir als Fahrradfahrer ist es an einigen Orten in der Stadt Bern die Förderung der Velos zu viel, weil es (zu gewissen Zeiten) schlichtweg zu eng wird und auch korrekte Fahrradfahrer in diesem Getümmel als Raser wirken.




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Monika Anonymous

Der zunehmende Veloverkehr in Ehren; das ist sehr sympatisch. Als noch lange nicht pensionierte Fussgängerin, fühle ich mich jedoch jetzt bereits zunehmend von den Velofahrerinnen und Velofahrern verdrängt und bedroht!
Bitte an Politikerinnen/Politiker und Lobbyisten: Danke für Ihren Einsatz zugunsten der Fussgänger. Gemeinsam von Velofahrern und Fussgängern zu nutzende „Wege“ sind ein No-Go! Ich möchte nicht einen Fussgängerhelm, etc. tragen müssen..




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albert stürchler

Es ist wie in der „Energiepolitik“: macht dekretiert etwas, wofür man technisch noch gar nicht bereit ist. In Bern gibt es kein Konzept von getrennten Velo— und Fusswegen , weshalb von beiden Seiten Rücksicht verlangt wird. In einer Stadt muss es für alle Verkehrenden Platz haben, sonst ist es keine Stadt mehr, sondern eine Retorte…




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Markus Balsiger

Die innenstadt klar als fussgängerzone ausweisen ohne öv und velos. Anlieferungen klar zeitlich geregelt. Abschaffung von nicht richtig geregelten plätzen wie zb casinoplatz/theaterplatz. Keine parallelen gegen den verkehrlaufenden velowegen. Haupt achsen wieder 50 mit klaren fussgängerstreifen (such richtig beleuchtet). Mehr polizeikontrollen zu fuss damit velos die im rohr fahren oder parken oder mittags über den loebegge fahren zurecht gewiesen werden. Wichtig ist im verkehr klare situationen schaffen .




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Andreas Flury

Ich bin viel zu Fuss unterwegs, grundsätzlich zufrieden und habe selten Probleme mit Velofahrenden.
Was mir sehr fehlt und was Bern als Hauptstadt und UNESCO Weltkulturgut braucht, ist eine Fussgängerzone vom Bahnhof bis zum Bärengraben, welche diesen Namen verdient. Dazu muss der öV aus den Hauptgassen in der Mitte raus, was gar nicht so schwierig wäre, wenn man die Richtungen trennt: Tram- und Busverkehr von Ost nach West via Nägeligasse – Speichergasse, von West nach Ost via Schauplatzgasse – Amthausgasse. Ein Tram könnte via Kirchenfeldbrücke – Kornhausbrücke direkt von Süd nach Nord fahren und so aus dem Gedränge raus genommen werden. Dass alle Tram durch den Käfigturm hindurch und am Loebegge vorbei fahren müssen, ist heute nicht mehr zeitgemäss. Den MIV könnte man parallel über die Bundesgasse und über Schüttestrasse – Hodlerstrasse führen.
Noch etwas zur Fussgänger- und Velobrücke Breitenrain – Länggasse: Wenn schon jemals so viel Geld ausgegeben werden sollte, dann müsste sich Bern für die nächsten 100 Jahre alle Optionen offen halten, und eine „richtige“ Brücke bauen und keine Zeitgeist-Brücke. Die Kirchenfeldbrücke war 1881 auch nicht als Pferdekutschenbrücke geplant worden, Weitsicht sei Dank!




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Coby Anonymous

Ich befürworte eine Verminderung des Autoverkehrs und den Leuten als Alternative sichere Fuss- und Velowege sowie öffentlichen Verkehr zu bieten. ÖV in Bern ist viel zu teuer. Städte wie Tallin in Estland und Hasselt in Belgien haben es gewagt den ÖV gratis anzubieten mit erstaunlichem Erfolg. Die Stadtberner Regierung frönt lieber dem Traum einer Velostadt statt sich einen solch mutigen und wirklich innovativen Schritt zu überlegen. Trams sind toll wenn man darin sitzt, ansonsten ein Ärgernis und eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer.

Und Berns Velofahrer… kaum einer hält bei rot an. Sie fahren mit übersetzter Geschwindigkeit knapp an jedem vorbei (auch ältere Leute, Kinderwagen usw.). Am liebsten mitten auf der Strasse und wehe man erinnert Velofahrer daran, dass sie sich auch an Verkehrsregeln halten sollten; nicht selten wird man mit verbalen Kraftausdrücken oder Mittelfinger konfrontiert. Ja, den einige Velofahrer sehen sich warscheinlich als Beschützer der Umwelt, als urbane Krieger gegen die Autolobby oder was weiss ich. Von den eBike-Fahrer ganz zu schweigen, die mit übersetzter Geschwindigkeit in völliger Selbstüberschätzung als fahrende Darth Vaders unterwegs sind. Noch nie habe ich erlebt oder gehört, dass ein Zweiradfahrer von der Polizei gebüsst wurde.

Bin Vater eines kleinen Kindes und ich befürchte mehr dass es in Berns Strassen von so einem Velo-Taliban angefahren wird als von einem Auto, weil Autos meistens Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen.

Ja ich fahre Velo, lebe in der Innenstadt und bin für weniger Autoverkehr. Und ich wähle rot-grün (noch).




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Martin Kurz

Bin überall als Fussgänger und Velofahrer unterwegs (neben ÖV) – bin pensioniert. In beiden Rollen keine Probleme, aber in den Fussgängerzonen ist klar: Fussgänger haben Vortritt. Schade, dass kürzlich auf der Kirchenfeldbrücke die Trottoirs nicht verbreitert worden sind.




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Anonymous

Wir sind regelmässig zu Fuss unterwegs in Bern. Immer wieder kommt es vor, dass ich mich von Velos nicht nur belästigt, sondern auch bedroht fühle. Das ist z. B. der Fall auf Fussgängerstreifer, wo die Velos in der Regel nicht anhalten, sondern um mich herum fahren ohne zu verlangsamen. Wenn ein Velo auf dem Trottoir unterwegs ist und mich mit knappem Abstand überholt, fühle ich mich zeitweise bedroht. Generell scheint mir, Fussgänger zählen nicht, dem Velo gehört die Zukunft.




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Stephan der Fussgänger

Wenn sich die Velofahrer auf die signalisierten Mischverkehrs-Zonen beschränken würden, wären solche ja noch einigermassen akzeptabel, solange es keine andere Lösung gibt. Fussgänger, die sich dort unsicher fühlen, könnten diese Zonen einfach meiden. Inzwischen glauben aber viele Velofahrer, auf allen Trottoirs einen Freipass zum beliebig Herumfahren zu haben. Bsp. Thunstrasse: Signalisierte Mischzone nur stadtauswärts, zwischen Migros Luisenstrasse und Thunplatz, aber inzwischen wird auch das gegenüberliegende Trottoir rege von Velofahrenden benutzt, meistens nach dem Motto „hier komme ICH“, die Fussgänger müssen ausweichen und ständig auf der Hut sein. Anscheinend wird das ganz offiziell toleriert, denn ich habe dort noch nie einen Verkehrspolizisten gesehen, der für Ordnung sorgen würde. So geht das natürlich nicht!




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Martin Senft
“Mir ist schon lange aufgefallen,dass sich die Velofahrer am wenigsten an die Verkehrsregeln halten.Ein sehr gutes Beispiel ist die Tramhaltestelle Kocherpark stadteinwärts. So wie ich es einmal gelernt habe, haben die Velofahrer hinter dem haltenden Tram zu warten ,damit die Leute aus, respektive einsteigen können. Aber die Velofahrer haben das noch nicht alle begriffen. Wenn schon Bern zur Velohauptstadt werden soll, dann bitte mehr Beachtung der Verkehrsregeln.Zudem wird auch viel über die Fussgängerstreifen sowie auf Trottoir gefahren, wo Velos wirklichts zu suchen haben. Also liebe Velofahrer haltet Euch mehr an die Verkehrsregeln. Danke.”



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Martin Senft

Mir ist schon lange aufgefallen,dass sich die Velofahrer am wenigsten an die Verkehrsregeln halten.Ein sehr gutes Beispiel ist die Tramhaltestelle Kocherpark stadteinwärts. So wie ich es einmal gelernt habe, haben die Velofahrer hinter dem haltenden Tram zu warten ,damit die Leute aus, respektive einsteigen können. Aber die Velofahrer haben das noch nicht alle begriffen. Wenn schon Bern zur Velohauptstadt werden soll, dann bitte mehr Beachtung
der Verkehrsregeln.Zudem wird auch viel über die Fussgängerstreifen sowie auf Trottoir gefahren, wo Velos wirklichts zu suchen haben. Also liebe Velofahrer haltet Euch mehr an die Verkehrsregeln. Danke.




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simon bieri

Die Mischzonen sind gefährlich! Ich kreuze den Helvetiaplatz sowohl als Fussgänger wie als Velofahrer. Warum da nicht vernünftig signalisiert ist, ist mir schleierhaft. Diese Mischzone hat wohl ein Autofahrer geplant. Oder ein Ortsunkundiger. Das ist einfach nur undurchdacht und fahrlässig. Warum gibt es keine deutliche Trennung? Platz für ein Trottoir und ein Velostreifen wäre ja genug. Und viel sicherer!




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Zur Meinung von Eva Wüthrich:
Auch ich vermisse als in der Stadt Aufgewachsener eine total verkehrsfreie Innenstadt, insbesondere Bern als Teil des UNO-Weltkulturerbes. Auch wenn eine Untertunnelung West-Ost nur schon aus finanziellen Gründen Utopie ist, sollte die Möglichkeit studiert werden, die Trams aus dem West nur bis zum Bahnhofplatz zu führen und die Trams aus dem Osten bis zum Zeitglocken. Eine Fussstrecke zwischen Zeitglocken und Bahnhofplatz sollte zumutbar sein wie dies in ausländischen Fussgängerzonen anderer Städte ja auch möglich ist. Die Busse könnten immer noch über die Achse Bundesgasse-Kochergasse oder Nägeligasse-Speichergasse (andere Fahrtrichtung) geführt werden. Für solche alternative Lösungen haben wir Verkehrsplaner.




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    Urs Müller

    Ich wohne nun schon seit etwas mehr als zwanzig Jahren in dieser Stadt und fahre täglich mit dem Tram in die Stadtmitte. Wer die Sanierungen der Märtgass erlebt hat, erinnert sich an diese «Fussstrecke». Während mehrerer Monate mussten alle Reisenden umsteigen auf Bus oder zu Fuss zum Bahnhof.
    Das mag vielleicht für jemanden, der jünger ist, genügend Zeit hat und bei schönem Wetter mal zwischendurch ok sein. Aber es gibt auch Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, welche nicht mehr so gut zu Fuss sind.
    Um die Spittel- und Märtgass total verkehrsfrei zu machen, müssten die Trams wenn schon unterirdisch gelegt werden. Dazu müssten auch die Anlieferungen zu den Geschäften unterirdisch möglich sein. Und weiterhin müssten trotzdem wenige Autos, zB Taxis für die Anwohner mit Behinderungen möglich sein.
    Ich denke, so etwas würde wohl *sehr viel* Geld kosten.




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    Sandra Anonymus

    Ihnen ist schon bewusst, dass Bern massivst untertunnelt ist. Da hat es für weitere Tunnel und den unterirdischen ÖV vermutich keinen Platz mehr.




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      Max Rieder

      Leute ihr übertreibts komplett es braucht doch keine Tunnels unter Bern. Hey das ist ein 40’000 Seelen Stadt. Come On versuchts doch endlich mal mit etwas gegenseitiger Rücksicht. Alle mit jedem. Aso wenn 40’000 Berner Städter es nicht ohne tunnel schaffen einigermassen anständig zusammen zu leben, dann ist echt etwas krank in dieser Stadt. Schauen sie mal nach Zürich, Amsterdam, Berlin geht überall Problemlos und da wohnen um einiges mehr leute aufm gleichen Fleck.




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Ich wohne in der Aglo von Bern, bin sowohl Fussgänger wie Velofahrer. Dass die Innenstadt und damit meine ich die Gassen zwischen Loeb-Ecke und Zeitglockenturm (Teil des UNO-Weltkulturerbes) von Trams, Bussen, Velos und Fussgängern überstrapaziert sind. Der zunehmend stattfindende Veloverkehr in allen Richtungen ist geradezu lebensgefährlich, insbesondere für ältere Leute. Die Haupt- und Nebenachsen Schauplatz-/Amthausgasse, Spital-/Marktgasse, Neuengasse-/Zeughausgasse, Aarbergergasse sollten Velofrei sein. Es bleiben immer noch Achsen wie Bundesgasse/Kochergasse bzw. Speichergasse/Nägeligasse auf denen Gegenverkehr exklusiv für Velofahrer und entsprechend gesichert gestattet werden könnten. Damit wären trotzdem Achsen West-Ost verfügbar.




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Gottfried Treviranus

1. Veloorientierte Städte – z.B. Heidelberg – haben zu Lasten der Trottoirs breitere, langstreckig problemarme und ampelmässig bevorzugte Wege. 2. Eine (unabhängige) Machbarkeitsstudie würde das Veloviadukt rasch begraben: noch nie wurde solcherlei gebaut und auch Carbonfaser „kann“ das nicht. 3. Was fehlt, ist ein Velo-Aufzug am Bollwerk- stellwerk mit Brugg zur Schanz und beidseitige Anbauten an der „denkx-geschützten“ L-Brugg. 4. Tödlich sind Autos, sehr selten eBikes (wg der Masse) – also Trottoirs zu L. fehlender Velowege. 5. Mehr Argumente, Kompetenz und Investitionen 2019!




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Ich bin in der Stadt meistens zu Fuss unterwegs und fühl mich sehr sicher, jedenfalls sicherer als auf dem Velo. Als Fussgänger bin ich flexibelsten und kann immer die schnellste oder sicherste Route aussuchen, je nachdem. Ausserdem ist es gemütlich, ich nehme so am meisten von meiner Umwelt wahr, was ich sehr geniesse. Das Velo nehme ich nur, wenn’s pressiert oder mehrere Kilometer anstehen und kein ÖV verfügbar ist (also spät nachts).
Im Grossen und Ganzen ist das Miteinander problemlos, was sich in den extrem niedrigen Unfallzahlen (Velo/Fussgänger) zeigt. Mich dünkt, es würden seltene Vorfälle oder diffuse Gefühle von Leuten, die selten Velo fahren aufgebauscht, um Stimmung gegen Velofahrer zu machen. Die Absicht, die dahintersteht, ist offenkundig: Je weniger Velos, desto mehr Platz für Autos. Ein klassisches Rückzugsgefecht also, ein Versuch, die Uhr zurückzudrehen.
Ich würde mir durchaus eine echte Fussgängerzone im Zentrum wünschen, sehe aber keine realistische Optionen. Dazu bräuchte es wohl eine unendlich teure Untertunnelung der Hauptgassen vom Bahnhof her Richtung Bärengraben. Eine andere Möglichkeit wäre, die Nebengassen etwas autofreier zu machen, aber dazu bräuchte es ein paar zusätzliche Fahrverbote und vor allem etwas mehr Engagement von seiten der Polizei, geltende Regelungen (Park- und Fahrverbote) auch wirklich durchzusetzen.
Im Übrigen finde ich es ziemlich frech, wenn Autolobbyisten einen Anti-Velo-Verein gründen und diesen dann „Verein Vortritt Fussgänger“ nennen. Niemand in diesem Verein hat sich jemals für Vortrittsrechte von Fussgängern gegenüber dem Auto stark gemacht, es geht nur gegen Velos. Sehr durchsichtig, das Ganze. Ich als 90% Fussgänger fühle mich von denen keinn bisschen vertreten.




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    urs berger
    Urs Müller

    Ich bin mit Ihrem Votum beinahe vollständig einverstanden. Insbesondere die Aussage zu diesem obskuren Verein teile ich.
    Das Thema Mischverkehr finde ich jedoch nicht vernachlässigter. Ich merke, wie ich älter werde und meine Sehkraft (vor allem an den Rändern) abnimmt. Ich fühle mich so manchmal etwas unsicher, wenn schnelle Velos (insbesondere eBikes) von hinten kommen. Ich denke, da könnten punktuell sicher noch ein paar Orte verbessert werden.




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    simon bieri

    Das muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen: Die Fussgängerlobby fordert mehr Parkplätze in der Stadt Bern, damit die Fussgänger mit dem Auto in die Innenstadtfahren können. In ihrem Positionspapier ist öfters die Rede von Autos und vom Individualverkehr, als vom Langsamverkehr. Und zu guter Letzt wird konstatiert, dass der Fussverkehr das dominierende Verkehrsmittel sei. Warum wird dann nicht der Individualverkehr beschnitten, der dem Fussverkehr am meisten in die Quere kommt?




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Michael Sutter

Gegenseitige Rücksichtnahme ist von allen Verkehrsteilnehmenden gefordert und es gibt noch viel zu tun für die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrerinnen. Mehrere tödliche Unfälle in den letzten Monaten – verursacht durch Autos und Trams – zeigen dies leider deutlich. So lange sich Fuss- und Veloverkehr aber so billig gegeneinander ausspielen lassen, profitieren am Ende nur die Autofahrenden. Die Polemik der Rechten, Veloförderung per se als fussgängerfeindlich zu verteufeln, wird allzu oft unkritisch übernommen. Dabei verbessert eine gute Infrastruktur für den Veloverkehr gerade auch die Sicherheit der FussgängerInnen erheblich.




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eva wüthrich

1. Ja, bin oft in Bern zu Fuss unterwegs – weil ich problemlos zu Fuss ab Haustür in die Stadt gehen kann.
2. Das Miteinander von Fussgänger und Velofahrer ist für mich meistens kein Problem, es sei denn, ein E-Biker mit gelbem Nr.-Schild lehre mich das Grausen.
3. Mir fehlt in Bern eine Fussgängerzone – z.B. vom Zytglogge zur Nydegg-Brücke.




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Jürg Schneider

Velofahrer haben oft den Eindruck, weil sie Öko sind, seien Sie so oder so im Besitz des Anspruchs der einzigen Seligkeit und deshalb jenseits des Gesetzes. Ältere, behinderte Mitbürger sollen sich richten! Etwas mehr Rücksichtsnahme wäre nicht dumm, auch politisch! Sonst verlieren die Velofahrerparteien.




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    Heinz Gurzel

    Haben die den Eindruck? Oder haben vielmehr nur sie den Eindruck, dass die den Eindruck hätten?
    Seien wir mal ehrlich: Mangels Telepathie haben sie keine Ahnung, was Velofahrer denken, sie unterstellen ihnen einfach gerne Arroganz, weil es in ihr politisches Weltbild passt.
    Was sie glauben zu wissen, ist nicht was Velofahrer denken, sondern nur ihr eigenes Klischee von ihnen. Ich habe kein Problem mit einer sachlichen Debatte pro und contra Velo, aber solche kindische Unterstellungen sind diskussionsunwürdig.




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Bernhard Eicher

Das Miteinander mit Velofahrern wird immer schwieriger. Leider gibt es eine rücksichtslose Minderheit von Velofahrern, z. T. auch mit E-Bikes unterwegs, welche sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Diese Minderheit wird aber mit Samthandschuhen angefasst, ob der ganzen staatlichen Veloförderei geht die Durchsetzung von Regeln unter. Doch Verkehrsregeln haben für alle zu gelten.




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    Heinz Gurzel

    Gibt’s auch unter den Autofahrern und die werden massiv subventioniert. Sind ihnen mal die grauen Dinger aufgefallen, die sich durch die ganze Schweiz ziehen? Nennt man „Strassen“, kosten Milliarden, werden von den Steuern finanziert und sind primär und oft exklusiv auf Autos ausgelegt. Wenn sie was gegen staatliche Förderei haben, dann melden sie sich doch wieder, sobald sie bereit sind, 10-20.- pro Liter Benzin abzudrücken. Etwa da würden sie nämlich kostendeckend.




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Alexander Feuz

Die Stadt verschlechtert die Situation der Fußgänger durch die Maßnahmen der Velooffensive massiv:
– auf Trottoirs zB Thunstrasse und Monbijoubrücke sollen rasche E-Bikes bis 45 km fahren dürfen; dies nur getrennt von 4cm hohen Rampe für Fussgänger; die Gefahr für Fussverkehr auf Trottoir ist so grösser als auf der Strasse im Tempo 30 Bereich (wegen überholender Velos).
– an Aareufer soll Velofahren auch beim Badebetrieb toleriert werden und es sollen 6 m breite Velobahnen erstellt werden.
– gefaehrlicher Velogegenverkehr; gerade auswärtige Besucher werden überrascht, da nicht signalisiert ( zB Schauplatzgasse)
– Einhaltung Fahrverbot Velofahren (Umbau Kirchenfeldbrücke) werden nicht durchgesetzt.




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Michael Schärer

Die meisten Verkehrsanpassungen der letzten Jahre haben es den Velofahrenden vereinfacht, ungebremst vorwärts zu kommen – leider gelegentlich zu Lasten der Fussgänger. Als Fussgänger fühle ich mich weniger wohl als früher (bspw. im Muesmatt-Quartier in der Länggasse oder im Raum Inselspital). Ein Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer braucht nicht nur bauliche Massnahmen, sondern vor allem gegenseitige Rücksicht. Bitte auch die Velofahrenden!




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Nina Burgherr

Es gibt diverse Orte in Bern, an denen man gar keine älteren oder gehbehinderte Menschen mehr antrifft. Der Grund: fehlende Sicherheit, da zum Beispiel die Grünphasen bei den Ampeln viel zu kurz sind für FussgängerInnen oder weil bei Abzweigungen Autos und FussgängerInnen gleichzeitig grün haben. Während dies zwar die meisten Autofahrenden (aber leider auch nicht alle) noch zur Kenntnis nehmen und anhalten, scheinen die Verkehrsregeln für einige Velofahrende gänzlich unbekannt zu sein. Ich fahre selbst häufig und gerne Velo und es ist wichtig, dass für die Sicherheit der Velofahrenden mehr getan wird. Der Mangel an Veloinfrastruktur zum Beispiel in der Innenstadt und im Bollwerk rechtfertigt aber nicht, dass man deswegen die FussgängerInnen anrempelt und Rotlichter missachtet. Wenn ein Velo in einen (älteren) Menschen hineinfährt, kann das durchaus schwerwiegende Folgen haben.




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Ruth Stalder

Velofahrer auf Bahnperrons und im Bahnhof selber finde ich sehr gefährlich, rücksichtslos, aber leider immer häufiger.




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Es gibt nicht DIE Fussgängerin, DEN Velofahrer oder DEN ÖV-Nutzer. Die meisten sind alles zugleich – je nach Präferenz mit einem anderen Schwerpunkt. Das hier krampfhaft versuchte gegeneinander Ausspielen der verschiedenen Fortbewegungsarten ist deshalb ziemlich realitätsfremd. Wer am Morgen mit dem Velo unterwegs ist, geht nachmittags zu Fuss und fährt am Abend mit dem Tram nach Hause. Es braucht also ein verstärktes Miteinander der umweltfreundlichen Fortbewegungsarten.

Wenn ich zu Fuss unterwegs bin, fällt mir vor allem auf, wie kurz die meisten Wege in Bern sind. Verbesserungspotenzial sehe ich bei der Schulwegsicherheit, bei Baustellenführungen und bei der Durchlässigkeit von Arealen, wie z. B. beim neuen Gebäudekomplex am Guisanplatz. Auch das Öffnen von kleinen Privatwegen wäre nützlich für ein rasches Vorankommen. Ein grosser Fortschritt punkto Platz und Sicherheit für die Fussgänger wäre zudem eine autofreie Innenstadt.




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Ich bin regelmäßig in der Stadt Bern zu Fuß unterwegs und gelange praktisch jedesmal in Konflikt mit Velorasern. Es scheint als hätten diese den alleinigen Anspruch auf freie Bahn. Als Fußgänger ist man nur mit extrem wachsamem Blick nach allen Richtungen noch einigermaßen sicher, selbst auf den Trottoirs erwartet der Velofahrer, dass man sich nach ihnen richtet…. Auch Waisenhausplatz, Bärenplatz….wird man angerempelt, wenn man nicht subito Platz macht…. Ein Fehlkonstrukt, diese Velooffensive der Stadt Bern




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Peter Anonymous

Die Stadt Bern nimmt es in Kauf, dass ältere Fussgänger ein höheres Risiko eingehen müssen in Zonen mit Mischverkehr ( Velo u. Fussgänger etc.) zu verunfallen. Ist das der politische Auftrag?




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Peter Anonymous

Ich bin zu Fuss unterwegs, weil das eine angenehme Art der Fortbewegung ist und Zeit lässt, die Stadt zu erleben. Das Miteinander zwischen Fussgängern und Velofahrern ist überhaupt kein Problem, ich verstehe nicht, warum das hier zu einem Problem aufgebauscht wird. Störend ist vielmehr das Verhalten einiger Autofahrer und die vielen parkierenden Autos in der Innenstadt.




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    Heinz Gurzel

    Das wird aufgebauscht, weil hinter dem Auto einerseits starke wirtschatliche Kräfte stehen, die Angst um ihre mittel- und langfristigen Profite haben, sollte sich das Velo (insbesondere E-Velos) zunehmend durchsetzen.
    Andererseits ist das Auto schon vor langer Zeit zum Statussymbol von rechten Kreisen verklärt worden (man erinnere sich an die „Autopartei“), während das Velo als Symbol von idealistischen Linken und Grünen belächelt wurde. „Freie Fahrt für freie Bürger“ und Unterdrückung von Veloprojekten ist daher auch einfach eine Machtdemonstration für manche. Wichtig wird ihnen das umso mehr, weil immer mehr alte Forderungen von Linken und Grünen salonfähig und sogar notwendig geworden sind; Recycling ist ganz normal, Solarzellen auf dem Dach haben sich als eine gute Investition erwiesen, die AKWs werden abgeschaltet, Umweltschutz ist breit akzeptiert… Während das den meisten einfach als überfällige Vernunftsentscheide erscheint, ist das für Rechte mit Stammesdenken ein Horrorszenario, weil sie das als Symbol für ihren Machtverlust sehen.




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Martin Fuhrer

Bin viel zu Fuss unterwegs in der Stadt. Zuweilen reg ich mich auf, wenn aggressive und sture Velofahrer rücksichtslos den Fussgängern den Weg abschneiden, selbst auf den Fussgängerstreifen.
Es gibt aber auch zuvorkommende, gut gelaunte Velofahrer (meist -innen), welche vor den Fussgängerstreifen abbremsen und ihre Mitbürger respektieren. So wie es die allermeisten Autofahrer tun.
Bern ist eine enge Stadt, da braucht es Rücksichtnahme den schwächeren Verkehrsteilnehmern gegenüber – das schwächste Glied in der Kette ist nun mal der Fussgänger.
Und etwas gute Laune braucht es auch!




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Reto Weibel

Wenn sich Fussgänger so verhalten wie auf dem Bild, muss man nicht die Velofahrer in dies Pflicht nehmen, sondern die Fussgänger. Diese zwei auf dem Bild beanspruchen fast die ganze Bahn für Velos und Fussgänger! Dass es ein Nebeneinander gibt Zweigen Städte wie Ulm, Amsterdam und Kopenhagen. Ein echtes Paradies für beide. Anstatt gegeneinander miteinander! Rücksicht von beiden Teilnehmer ist gefragt. Das Foto stellt das Gegenteil dar!




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    Christoph Zürcher

    Herr Weibel, Sie glauben wohl, die Fussgänger müssten hinten auch Augen haben, damit sie den Velofahreren bssser Platz machen können. Dabei ist die Signalisation glasklar. Die Fussgänger haben diskussionslos Vortritt. Was am Boden aufgemalt ist, hat, wie man auf dem Tiefbauamt bestätigt, nur „empfehlenden“ Charakter und ist deshalb missverständlich und gefährlich. Gelbe Nummern, die zu Dutzenden dort durchfahren, verletzen eindeutige Verkehrsregeln. Die Polizei schaut weg, und die Stadt will keine bessere Lösung.




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Annemarie Stauffer

Ich (Jahrgang 1945) bin viel zu Fuß unterwegs und habe oft ein ungutes Gefühl insbesondere wegen Flyers ( zB. Thunstrasse aufwärts links Trottoir). Wir fussgänger sind oft in Gefahr da schlecht markiert ist !




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Daniel Anonymous

In erster Linie fühle ich mich in Bern als Fussgänger behindert. Überall stehen Velos rum, ich muss Umwege machen damit ich neben den abgestellten Velos durchkomme. In den Hauptgassen dasselbe, dort sind es die Tramstaus die ein flüssiges überqueren der Gasse verhindern.




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Stefanie Becker

Die Benachteiligten in der ganzen Diskussion sind die älteren Bürgerinnen und Bürger. Denn weder Velo (schon gar nicht Elektrovelo), noch ÖV (versuchen Sie mal mit einer Geheinschränkung auf die Sitzplätze in den neuen Bussen zu kommen, oder schnell genug einzusteigen bevor Sie von den sich schliessenden Türen der Tram erwischt werden) sind für sie geeignet. Dabei sind es oft die Kleinigkeiten, die helfen würden: z.B. längere Ampelphasen, damit man auch wirklich sicher über die Strasse kommt, überhaupt mehr beampelte Fussgängerübergänge, die ja nach Bedarf betätigt werden könnten und so zur Sicherheit gerade auch Älterer, aber auch von Kindern beitrügen, oder auch eine bessere Ausleuchtung der Zebrastreifen (wenn der Lichtkegel nur die Mitte der Strasse beleuchtet ist ein Fussgänger schon weit auf dem Übergang, bevor er von Autofahrern überhaupt gesehen wird – und Ältere können nicht mehr so schnell reagieren.
Sitzplätze sind auch schön und gut, aber dann mögen die KonstrukteurInnen doch bitte verschiedene Modelle mit ECHTEN älteren BürgerInnen testen, denn nach hinten abfallende oder zu niedere Sitzflächen sind kaum für diese – auch in Bern – wachsende Bevölkerungsgruppe geeignet.
Es wäre bei solchen für die Stadtatmosphäre und Lebensqualität wichtigen Entscheiden mehr als nur wünschenswert, wenn VertreterInnen der jeweiligen Zielgruppen in den Quartieren einbezogen würden, denn sie leben und bewegen sich nicht nur dort vor Ort, sondern sie sind auch ExpertInnen ihrer Bedürfnisse und Bedarfe. So können unnötige (und dazu dann auch noch teure) Massnahmen verhindert werden, mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Politik und Exekutive in direkterem Kontakt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern wäre.




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Daria Lerch

In der Stadt Bern muss ich als Fussgänger jederzeit und fast überall – auf dem Trottoir, im Storchengässli, im Bahnhof(!), in Einbahnstrassen, auf dem Fussgängerstreifen, unter den Lauben – mit Fahrrädern rechnen. Das macht die Situation recht unberechenbar und ungemütlich. Die einzige brauchbare Lösung ist einerseits die bestehenden Verkehrsregeln durchsetzen und Fussgänger und Velofahrer nicht mischen.




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Thomas Hänni

Für uns Handwerker ist die Verkehrssituation eine Katastrophe! Leute, welche nur das Brot aus dem Körbchen verteilen können, vergessen leider immer mehr, wie das Brot in das Körbchen gelangt.




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Ruedi Schibler

Es ist Bernhard «Fussgängerlobby» Eicher unbenommen, die Veloförderung zu kritisieren. Wer aber mehr Einstellplätze bei Neubauten fordert, generell Tempo 30 ablehnt und Parkplätze erhalten will, verlangt nicht «Vortritt für Fussgänger», sondern «Rücksicht aufs Auto».




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Jan Euskirchen

Ich fühle mich als Fussgänger am Bahnhof sehr unwohl. Zu Stosszeiten eine Zumutung auf so kleinen Raum sich zu bewegen mit der Gefahr von eilenden angerempelt zu werden. Eine völlige Fehlplanung des Architekten.




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