Redaktion Der Bund
18. Januar 2019
96 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar
Loris Urwyler
Lorenz Büchler

Respekt, Respekt! Dass die Jugendlichen nun aufstehen und ihre Besorgnis zum Klimawandel öffentlich ausdrücken finde ich grossartig. Es zeigt, dass sie gewillt sind, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich einer Diskussion zu stellen. Die Aktionen sind ernst gemeint und haben bereits ein grosses Echo ausgelöst- Gespräche zuhause und in der Schule, Artikel, positive und negative Kommentare. All dies gehört zur lebendigen Demokratie der Schweiz und ich bin hocherfreut, dass unsere Jugendlichen bereit sind auf so engagierte und positive Weise daran teilzunehmen.




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Salome Heiniger

Ich war heute selber am Klimastreik und setzte die Forderungen in meinem Leben so gut es geht auch um. Seit 6 Jahren nicht mehr geflogen (will möglichst gar nie mehr fliegen), esse vegetarisch und regional, kaufe keine neuen Geräte, trage fast nur Brockikleider und benutze den ÖV oder das Velo etc. Doch all das allein reicht nicht, das bin ich mir bewusst. Aber es ist ein Anfang. Was mich stört: Viele Gegner der Klimabewegung verzichten selbst auf nichts, aber ziehen über diejenigen her, die sich (immerhin!) fürs Klima einsetzten. Das macht mich wütend. #fridayforfuture




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Unsere Jugendlichen haben begriffen, was es beim Klimawandel geschlagen hat. Wir müssen jetzt handeln – auch in der Schweiz oder im Kanton Bern, zum Beispiel mit dem neuen Energiegesetz, über das wir bald abstimmen. Wer meint, das betreffe uns nicht, soll sonst mal in die Berge gehen und nachschauen, was von unseren Gletschern übriggeblieben ist. Und wer findet, die streikenden SchülerInnen sollten besser in die Schule lernen gehen, dem sei gesagt, dass diese SchülerInnen genau darum heute auf die Strasse gehen, weil sie in der Schule etwas gelernt haben.




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Philipp Thomann

Es ist super, das unsere Schüler sich so engagieren. Meine Generation (1984) und die früheren Generationen haben es nicht geschafft die bekannten Probleme „sanft“ zu lösen. Nun müssen eben Lösungen umgesetzt werden die man spürt.

Unsere Schüler und Studenten sollte man für ihren Mut danken.

Leider genügt die Aufmerksamkeit alleine nicht, es braucht weitere Aktionen wie die Analyse des Energiegesetzes in den Schulen mit Exkursionen zu innovativen Planern und Handwerkern in der Region. Auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Eltern über die eigene Arbeit (Wie nachhaltig ist dein Arbeitgeber Mama?) oder Investitionen (Du investierst Geld in eine Firma die raubbau an der Natur betreibt Papa?) oder der eigene Konsum (Warum is da Palmöl aus Indonesien in meinem Fast Food?) können viel bewirken. Auchfür das lokale Gewerbe.




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Holger Angst

Liebe Youngsters, weiter machen, nicht locker lassen! Es geht um Eure Zukunft! Bleibt ungehorsam, sonst nimmt man Euch leider nicht ernst in unserer zynischen Welt. Rüttelt an den Dogmen des Neoliberalismus, wie wir einst gegen das Dogma einer bigotten Gehorsamkeitsmoral gekämpft haben und für die Menschenrechte. Nun geht es um das grundlegende Lebensrecht aller Menschen.




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Beat Blaser

Gratuliere den mutigen Jungen Menschen!
Bleibt dran und lasst Euch nicht einschüchtern. Es ist Eure Zukunft!
Wie ernst man es tatsächlich mit Familie, Kinderliebe und Verantwortung in unserer Gesellschaft meint, lässt sich wohl nicht mehr besser reflektieren. Einfach beschämend.




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Ursula Giger

Ich war am Freitagnachmittag 18.1.19 auf dem Waisenhausplatz, hörte den Schülern und Lehrlingen zu, las ihre Plakate. Mein junges Herz im alten Körper jubelte: ich war mit allem einverstanden, den Parolen und Forderungen. – endlich – bewegt sich wieder etwas im Kampf um unsere Erde, den wir schon in den 70er Jahren führten. Und mit ungläubigem Kopfschütteln wahrnehmen müssen wie stur die Dringlichkeit dieser Anliegen verleugnet wurde und wird. Wie kleinmütig, die Diskussion über Absenzen im Unterricht: streikt weiter, macht Schule auf dem öffentlichen Platz. Die Erde, Pflanzen, Tiere, Gewässer, Berge und Menschen haben eure Stimmen und eure Kraft bitter nötig.
Ursula Giger, Bern




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Marian Hächler

Haben diese Jungen alle ein Smartphone, ein Tablet oder ähnlich? Wie hoch ist ihr Stromverbrauch? Wie ernähren sie sich, bzw. wie hoch ist ihr Fleischkonsum? Welche Stoffe tragen sie? Auf wie viel Bodenfläche wohnen sie? Ist ihnen bewusst, dass sie selbst auch kürzer treten müssen, wenn das Klima geschützt werden muss? Ich bezweifle das und meine: Demonstieren ist gut, nachzudenken und den eigenen Fussabdruck zu verbessern, wäre besser!




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    Jonas D

    Es ist wohl kaum jemand stark genug und erliegt bei unserem Wohlstand nicht der Versuchung auch einmal Avocado zu kaufen und nach Armerika in die Ferien zu fliegen. Genau deshalb werden wir es nicht schaffen den Klimawandel aufzuhalten ohne, dass mit Gesetzen und Bestimmungen Umweltbelastungen stark bestraft werden. Aber nicht so, dass die Reichen fröhlich weiterfliegen können und die Armen nur noch Kartoffeln und Hafer essen. Wir müssen gezwungen werden einen Teil unseres Luxus abzulegen, denn sonst werden wir auf ewig eine Konsumgemeinschaft bleiben.




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Dorian Dell

Bedenklich wie einfach Schüler für solchen Unsinn instrumentalisiert werden können! Wie willenlose Lemminge skandieren sie gutmeinende, vereinfachte Ideologien. So als wären sie noch in den Zeiten der Sowjetischen Diktatur. Schade, dass die Jugend heutzutage nicht mehr zu kritischem Denken fähig ist.

Etwas mehr Mut, sich gegen solche Manipulationen aufzulehnen, würde ihnen gut tun! Bislang blamieren sie sich gerade als willenlose Echokammer einer Politik, deren beste Zeiten längst vorbei sind. Anstatt den Willen und das Selbstvertrauen zu haben, komplexe Probleme zuerst ganzheitlich anzuschauen, und dann mittels unvoreingenommen Denken fortschrittliche Lösungen zu finden.

Fähig dazu wären sie ja, wenn man ihnen nicht stets Sand in die Augen streuen würde.




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    Peter Baumgartner

    Da muss ich Ihnen voll recht geben Herr Dell. Indoktrination hat schon vor 30 Jahren
    angefangen. Die dies zu verantworten haben, wissen genau, das Schüler/innen und Jugendliche für solche Indoktrinationen sehr empfänglich sind. Den die Verantwortlichen wissen es ganz genau, was sie ihnen eintrichtern was der Klimawandel angeht nicht stimmt. Schliesslich geht es um viel Geld, wo sich die Verantwortlichen selber einstecken werden und ihr Jungen das nachsehen habt. Darum ihr Jungen wacht auf bevor es zu spät ist. Denn ihr sägt gerade den Ast, wo ihr darauf sitzt ab. Es bringt den nächsten Generationen überhaupt nichts. Bitte denken sie darüber nach. Klima kann man nicht schützen aber unsere Freiheit.




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    Ella Morini-Félix

    Es ist wirklich wichtig den Sand aus den Augen zu waschen. Das ist ja auch im Lehrplan. Zum Thema der Umzüge gibt es Beiträge aus den Wissenschafften. Von verschiedenen Geldgebern ermöglicht. Ein interessanter Aspekt, der Vergleich von Quelle und deren Interpretation/Auswertung der Daten. Genug Diversifizierung, um sich eine Meinung zu bilden.
    Wie man diese gewonnenen Einsichten zu vertreten hat, ist eine Wissenschaft für sich. Das alles wollt ich, würd gelehrt. Werden können.
    Ausserhalb der Schule, wär solches Wissen, glaub, dringlicher. Da es sich, anscheinend und erstaunlicher Weise, bei der Meteorologie, bzw. der Klimaforschung, um etwas fast Propheten-Artiges zu handeln scheint. Dem man glaubt, oder eben nicht. An der Börse, oder der Medizin sind Prognosen, auch nur Prognosen.
    Es wäre essentiell -Sand aus den Augen- ein öffentliches Wissensfundament zu kreieren, um eine Öffentliche Debatte zu ermöglichen. Experten destillieren die Fazits. Wieviele Laien, wie ich hätten soviel Zeit? Regierung& Medien sind für Verteilung verantwortlich. Damit sich die Mannschaft, mit allen Infos, über Kurs, zur Realkosten-Übernahmen unseres Lebensstils, entschieden kann.
    Aber. Wir, (1960ger) hatten Naturschutz- Verschmutzung& Ausbeutung in der Schule…..
    Heute brennt immer, auch in den Schulen, überall Licht. Früher, ging’s beim Lichterlöschen nur um die Stromrechnung. Simples sparen. Eltern halt. Folgen wir dem Bsp. unserer Eltern? Und, geben wir es weiter? Obwohl Sparen, in der Menschheitsgeschichte, niemals ein Fehl-Investment war.
    „Meine Generation hat versagt. Es tut mir leid.“-Harald Lesch. Er formuliert damit das Fazit, zu meinem langjährigen, unguten Bachgefühl.
    Ja, es ist vereinfacht skandiert: „Rettet d‘Erde. Sie isch de einzig Planet mit Bier.“
    Aber „Rettet die organisierte Menschheit&Habitat, …wenn man Bier aus dem Kühlschrank will. Der Planet hat schon manchen Klimawandel überlebt.“ ist zu lang.




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    Auf Ihren Lösungsweg bin ich extrem gespannt, Herr Dell. Würden Sie ihn uns verrraten, bevor es zu spät ist?




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Jürg Oberli

Es gibt so einen alten Spruch: Wer mit 20 kein Kommunist ist, der hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch einer ist, der hat kein Hirn.

Also, ja: Schön dass die Gymnasiasten Radau machen, aber das wird leider nichts nützen. Der durchschnittliche Stimmbürger ist 55 und teilt auf Social Media sechsmal mehr Fake und Hassposts als die 20jährigen Konterparts. Wenn man sieht wie die Gerontokratie der Babyboomer in Form von Gelbwesten, AFD, Trump und auch SVP regieren, dann habe ich wenig Hoffnung dass in den nächsten 20 Jahren irgendwas in Sachen Klima vorwärts geht.




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    Nick Struchi

    Was hat der Klimastreik bitte mit Kommunismus zu tun? Da werden wieder einmal hanebüchern Zusammenhänge herbeifabuliert. So viel zum Thema ‚Fake‘.

    Ausserdem ist dieser Spruch so viel zitiert er auch ist, Schmarrn. Er deutet höchstens auf eine Politikverdrossenheit hin (im Sinne von: nützt eh nichts, da die Mächtigen ihre Macht auch in der Demokratie immer weiter konsolisieren). Daber hätten gerade Kommunist*innen mögliche Gegenentwürfe, in denen Klimasorgen und Geldwesten keine Widersprüche sind.

    Letzteren geht es ja u.a. darum, dass sie sich teureres Benzin nicht leisten (!) können. Und wenn wir uns die grössten Klimaverschmutzer anschauen (Militär und 10 grössten Firmen machen einen riesigen Teil davon aus), wär ich auch wütend, würde man zuerst mir die Lebensgrundlage entziehen, bevor man sich um die eigentlichen Problemverursacher*innen kümmert.




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Fiechter Gerhart

Klimafreundlich: Ich finds gut, dass sich die Jugend für dringliche politische Themen starkmacht.
Reaktionär: Die sollen erst einmal selber arbeiten und sehen wie viel Ende Monat übrigbleibt. Alles Wohlstandsverwahrloste die sich Mithilfe von Schulfrei den internationalen Kraften fügen.

Ich habe diese Diskussionen über die Interpretationshoheit satt. Ich habe keine Ahnung welche (falsche) Motivation hier unterstellt wird. Aus welchem anderen Grund sollte man für Bekämpfung des Klimawandels sein, als die Erhaltung des Klimas?
Wann haben sie das letzte mal einen Umweltbericht gelesen und alles war im Lot? Nebst Klimaerwärmung gibt es da Probleme wie Artensterben (insbesondere Insekten), Umweltverschmutzung (insbesondere Plastik) und Biotopverlust.
Klar haben solche grossen Entscheidungen Einfluss auf das tägliche Leben, und jeder muss sehen wo er bleibt. Klar ging es der Wirtschaft schon besser. Trotzdem müssen wir gestern handeln.

Seit Paris wird das Thema Klimaerwärmung erstmals seriös behandelt. Der Weltklimarat, zusammengesetzt aus Vertretern aller Länder, welche das Abkommen ratifiziert haben, ist eine Institution, welche grösstes Interesse hat möglichst konservative Konsequenzen aufzuzeigen. Deren Wahrnungen sind allerdings sehr dunkel.
Ich stelle einfach fest, wie verschwörerisch die Gegenargumentation ist. Sie vermuten Befangenheit, lassen sich aber vom fossilen Energiesektor einspannen. Die Argumentation basiert auf Halbwissen und Fake News.

Deshalb hier die echten News:
Die Zukunftszenarien lassen sich in 4 Grundszenarien unterteilen (Quelle: Pariser Abkommen – 195 Staaten haben das so akzeptiert), davon möchte ich ein paar herausheben:
RCP8.5 – Dies ist das Szenario, wenn alles weitergeht wie bisher. Die Erde erwärmt sich bis Ende des Jahrhunderts um 3.2-5.4°C.
RCP6 – Dies ist ein realistisches Szenario durch Förderung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. (2-3.7° C). Solar/Wind/BE sind hier entscheidend.
RCP4.5 (1.7-3.2° C) und RPC2.6 (0.9-2.3° C) – Die Menschheit beginnt aktiv eine CO2 Wirtschaft zu betreiben, pumpt etwa Athmospharisches CO2 in den Boden (e.g. BECCS/solar fuel economy). Dies ist eine Herkulesaufgabe.
Der Weltklimarat hat vor wenigen Monaten die Konsequenzen einer 1.5° C Erwärmung aufgezeigt (Artikel auf derBund erhältlich)
Bei 3° C kann sich der runaway-Effekt einstellen (weniger Eis/weniger Reflektion) (wärmerer Ozean/Methanhydridschmelze/Treibhauseffekt). Hier kann es sogar zum Massenaussterben (auch Faunenschnitt genannt) kommen.
Bitte vergleichen Sie das mit den Zukunftszenarien, befragen Sie ihr Gewissen und sagen Sie mir ob die Gesellschaft handeln soll!

Die Antwort ist ja.
Die Schüler helfen schon mit, bitte tun Sie’s auch!




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Thomas Bulk

Schuhe, Kleider, Konsumgüter – alles, was nicht in der Schweiz mit schweizerischen Rohstoffen hergestellt wurde, ist Klima- und Umweltschädlich.

Jeder, der dort demonstriert, muss sich unglaublich stark einschränken und nur einheimische Produkte unterstützen. Ansonsten bleiben sie absolut unglaubwürdig. Weniger, gekauft vor der Haustüre, produziert im gleichen Dorf, das ist die einzige Lösung. Alles muss wieder dezentralisiert werden und jede Siedlung, jedes Dorf, jede Stadt muss sich wieder selbst versorgen können mit allen Güter für die Abdeckung der Grundbedürfnisse.

Aber eben da müssen die Studenten ja wieder Handwerk erlernen, wie zum Beispiel Schuhmacher, Korbflechteter, Näher, Walsholzer usw. Es bringt nichts, darüber zu studieren, es braucht Junge, die anpacken.




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    Stefan Dolder

    Genau, kann mir gut vorstellen, dass ein Student seine eigenen Schuhe, mit Naturkautschuk aus der Schweiz, Leder von Schweizer Rindern, Schuhbändeln und Futterstoffe aus Leinen- oder Hanfrohstoffen aus der Schweiz, mit Metallösen aus der hiesigen Stahlindustrie, mit nachwachsenden Rohstoffen für die Imprägnierung, selber herstellt auf einem Werkbank aus hiesiger Waldforstung für 180 CHF Stundenlohn zu 60 Stunden pro Woche.

    Wer den CO2-Ausstoss vermindern will, muss die Nachfrage nach internationalen, durch die ganze Welt chauffierte Produkten abstellen, bei sich zuerst anfangen, verzichten, nicht kaufen, selber herstellen, altes reparieren.

    Nur nachhaltig und lokal denken ist CO2 neutral und stoppt den globalen Handel von Wegwerfmüll.




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    Maxim Anonymous

    Natürlich wirkt es nicht gut, dass vermutlich viele der Demonstranten in den nächsten Ferien wieder Fliegen werden, sich bald neue Kleidung, welche sie gar nicht brauchen würden, aus dem Ausland bestellen und vermutlich auch weiterhin Fleisch essen werden. Doch diese Leute setzen sich wenigstens gegen den Klimawandel ein und wollen Gesetze die sie einschränken. Denn es gibt zu wenig Leute, die freiwillig auf den Luxus unserer Gesellschaft verzichten. Dazu kommt, dass grosse Unternehmen sicherlich nichts gegen den Klimawandel unternehmen, wenn es keine finanziellen Anreize oder Verbote gibt.




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Regula Gutjahr

Selbstverständlich ändert sich das Klima, aber die Ursache ist ein Tabu: um 1804 gab es erstmals über 1 Mia Menschen auf der Welt, Heute sind es jedes Jahr 80 Mio mehr. Schaut euch den Weltbevölkerungszähler im Internet an: pro Sekunde werden 2,5 Menschen mehr geboren als sterben. Mein persönlicher Beitrag als junge Frau war, keine Kinder zu haben, nachdem ich den Bericht des Club of Rome 1972 gelesen hatte. Keine PolitikerInnen, keine Umweltorganisation, keine Medien und nur sehr wenige Wissenschaftler packen das Thema an – weil dies politisch nicht korrekt ist. Denkt mal nach, bevor ihr in den Mainstream einstimmt!




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    Fiechter Gerhart

    Dies ist tatsächlich ein hochsensibles Thema. Es ist nicht so, dass Geburtenkontrollen niemals eingeführt wurden, es hat sich einfach gezeigt, wie inhuman eine solche Politik ist. Hier meine Gedanken dazu:

    Der Zusammenhang ist offensichtlich: mehr Menschen bedeuten eine stärkere Belastung für das Klima (mit heutiger Technologie zumindest). Jedoch sind demographische Entwicklungen nicht unter unserer Kontrolle und in der Regel an den Entwicklungsgrad eines Landes gekoppelt. In der Entwicklungszeit sinkt die Sterberate bei gleichbleibender Geburtenziffer (Dies ist wunderbar zusammengefasst unter dem Wikipedia-Artikel „Demografischer Übergang“). Dies ist aber ein terminierter Prozess.
    Wo stehen wir also heute? Laut der Weltbank war 2016 die weltweite Geburtrate pro Frau 2.439 Kinder (5.05 in 1965). Das ist eine drastische Reduktion mit bleibendem Abwärtstrend. Bei 2 Kindern pro Frau (+Kindersterblichkeitsrate) ist kein Wachstum mehr da.
    Es wird erwartet, dass sich die Weltbevölkerung bei 10-12 Mia. Menschen stabilisiert und daran lässt sich auch nicht mehr viel ändern. Keine Prognose zeigt endloses Wachstum.

    Für den Klimawandel spielt dies alles aber keine so grosse Rolle. Die Aufgabe ist weiterhin die Selbe: Die pro Kopf Emission eines Menschen muss auf 0 runter. Mehr Menschen heisst auch mehr Leute, die anpacken können.
    Dies galt lange als unmöglich, weil gefühlt alles Emissionen verursacht. Doch dieses Weltbild ist von der Technik überholt worden. Wir haben neu die technischen Möglichkeiten, negative Emissionen zu erzielen, dadurch dass CO2 aus der Luft (Atmosphärisch oder Abgas) absorbiert werden kann (siehe etwa CCS). Aus erneuerbarer Energie und Luft lässt sich heute Treibstoff herstellen (siehe etwa solar fuels).
    Alle diese neuen Technologien brauchen Reife und das braucht vor allem eines: Investitionen. Und siehe da: plötzlich kehren die grossen Finanzinstitute (Banken, Sozialkassen, etc.) von den konventionellen Energien ab und investieren nachhaltig. Ich weiss, die Öffentlichkeit bekommt davon wenig mit, aber diese Industrien haben richtig Fahrt aufgenommen seit Paris. Und diese Anstrengungen müssen wiederholt unternommen werden, weshalb es wichtig ist das die Bevölkerung (hier die Schüler) konstanten Druck auf Wirtschaft und Politik ausübt.

    Statt also vor unveränderbaren Gegebenheiten wie dem Bevölkerungswachstum zu kapitulieren, sollten wir sehen dass wir unseren Teil beitragen. Damit steht dann anderen die Technologie auch zur Verfügung.




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Roland Käser

Endlich übernehmen Jugendliche das Zepter! Politiker werden nun hoffentlich dazu animiert, nicht mehr nur an die nächsten Wahlen sondern an die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu denken. Und da diese Bewegung weltweit wächst, können Miesepeter auch nicht vom „Tropfen auf den heissen Stein“ sprechen, der gar nichts bringe.
Super! Meine Unterstützung habt Ihr und meine Bewunderung dazu. Macht weiter bis endlich auch dem letzten Politiker die Augen aufgehen.




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Doris Wolgensinger

Es ist richtig und wichtig, dass unsere Jugend sich wehrt und für unsere Erde auf die Strasse geht! Ich war gestern als „Oldie“ auch dabei, um diese Aktion zu stützen und zu unterstützen. Wir sind alle verantwortlich für das, was in den letzten Jahrzenten mit unserem Klima schiefgelaufen ist. Leben wir es vor und werden so glaubhaft, die Kinder und Jugendlichen werden mithelfen. Es reicht doch mit all diesen scheinheiligen, blinden und unfähigen Erwachsenen (Politiker eingeschlossen) welche nichts dafür tun, den CO2-Austoss endlich zu senken! Wer lebt auf dem Land im Grünen und fährt jeden Tag mit seinem Auto zur Arbeit? Wer chauffiert denn seine Kinder ins Training? Wer muss am Wochenende mit dem Auto in die Natur fahren? Wer muss denn in die Ferien fliegen, wenn möglich noch mehrmals im Jahr? Wir sind alle mitschuldig und müssen handeln!
Die Jungen haben recht, seid laut und wehrt euch! Ich bin dabei!
Es müssen noch mehr auf die Strasse, der Verkehr muss lahmgelegt werden




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Thomas Schneeberger

Zunächst: Klimawandel ist kein Stadtgespräch, sondern Weltgespräch. Klimastreik ist insofern begrüssenswert, als bei globalem Denken lokal gehandelt wird, und dass die als abgestumpft und mediensüchtig gestempelte Jugend doch noch mobilisierbar scheint. Was Greta Thunberg vor der Uno abgeliefert hat, war brilliant und buchstäblich bewegend.
Aber jetzt kommt’s: Wer erkennt die Zusammenhänge, und wie weit sind wir und sind die demonstrierenden Schülerinnen und Schüler bereit zu gehen?
Alle haben ein Smartphone, 80% wohl eines der neusten. Viele essen Fleisch. Viele reisen für Beruf und Freizeit viel zu viel. Unsere Nahrungsmittel- und Energieversorgung ist überwiegend vom Ausland abhängig. Viele kaufen billige Konsumgüter aus Asien. Die ganze Weltwirtschaft ist erdölsüchtig, schlimmer als ein Junkie von allen fossilen Energien abhängig. Man kann es ausrechnen:
Wenn man den heutigen globalen Energieverbrauch nicht mehr steigern könnte, aber halten möchte, und dabei die Fossilen innert 200 Jahren (!) durch linearen Minderverbrauch durch Strom ersetzen möchte, so wäre folgendes nötig:
Entweder jeden Tag 30 Quadratkilometer Solarzellen in Betrieb nehmen. Oder wer’s lieber mit Kernenergie hat: alle 3 Tage ein neues AKW von der Grösse Gösgens ans Netz nehmen – 200 Jahre lang!
Fakten sind: Diese Weltwirtschaft profitiert von billiger Energie, vom Versauen der Umwelt, vom Leben auf Pump (finanziell und ökologisch), von der Ausbeutung von Menschen und Natur. Alle Bestrebungen, dies zu verbessern, scheitern am Widerstand der Profiteure, zu denen die meisten von uns gehören, und deren wüste Lieder viele mitsingen.
Ich bin sicher: selbst wenn ganz Holland im Meer versänke, jeden Monat ein Piz Cengalo ein Tal zerstörte oder die Aare dreimal pro Jahr Bern überflutete, würde die Politik nichts ändern! Nur noch mehr Klimaanlagen, noch mehr Schneekanonen, noch mehr Autobahnspuren.
Fazit: Die Menschheit müsste sich einschränken. Wirtschaftsschrumpfung, Décroissance wären die einzige Rettung. Wir könnten dies veranlassen und verträglich steuern, wollen aber nicht. Irgendwann passiert dies ohnehin, dann aber unter Barbarei und Krieg; jeder hofft, das nicht zu erleben.




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Martina Hartmann

Ich freue mich über euch Klima motivierten Schülerinnen und Schüler! Ihr beweist Mut. Ihr
heizt mit eurer Aktion nicht dem Klima noch mehr ein, sondern allen trägen Politikerinnen und Politikern! Gebt nicht auf und setzt weitere, friedliche Zeichen. Im Sinne von Greta Thunberg, lasst euch nicht unterkriegen…! Ich bin stolz auf solche hoffnungsvolle und engagierte junge Menschen! Thumbs up!!!




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Claudia Zulian

Ich bin hocherfreut, dass junge Menschen die problematischen Veränderungen wahrnehmen und sich zu Wort melden. Mit ihren Streiks und Demonstrationen machen sie sich sichtbar, weisen darauf hin, dass aktuell über ihre und auch die Zukunft künftiger Generationen debattiert und entschieden wird. Natürlich hoffe ich sehr, dass das Engagement der Jugendlichen über das Streiken hinaus gehen wird, sie sich politisch aktiv zeigen.




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    C Binz

    Schön, dass sie motzen. Aber ist/sind es nicht genau diese Genration/en, welche über die Mittagszeit drei Oliven und 50 gr. Trockenfleisch in einer Blister-Verpackung kaufen, dazu ein Coci in der PET-Flasche? Die Verpackung wird dann nicht etwa recycelt. Nein, in den Abfall zur Verbrennung geworfen. Aber Trinkröhrchen aus PE werden verboten. Jede/r hat ein Handy, PC, Tablett, TV, elektronisches Spielzeug, zu Hause x-Küchenmaschinen und ein Elektrovelo, der Vater ein Elektroauto und uns verbietet der Staat, normale Glühbirnen zu kaufen, weil sie zu viel Strom brauchen? Na, ja, man beginne doch einfach einmal bei sich selber. Kein Kurztrip mehr nach London um einzukaufen, Ferien mit dem Zug, auch wenn’s nach Spanien geht etc. Junge, Junge, das gibt noch zu tun.




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Eine Sache noch, die mir heute durch den Kopf gegangen ist, als ich die lautstarke und friedliche Demo gekreuzt habe: Sollte das neue Polizeigesetz angenommen werden, können die Organisatoren solcher unbewilligter Märsche in Zukunft zur Kasse gebeten werden für die Kosten, die der Stadt dabei enstehen (Poliezeieinsatz, Verkerstbehinderungen usw.).
Beim Regulieren von Demos ist die Politik wesentlich entschlossener als beim Regulieren des Klimas…




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Lorand Kiskery

Es ist gut die Schule zu schwänzen. Aber soll niemand glauben, dass diese Demonstranten, sobald sie dazu Gelegenheit haben, sich nicht ein Auto kaufen, dass sie nicht in der Welt herumfliegen werden… Vielleicht wissen sie auch nicht dass sie selber CO2 ausstossen, und nicht nur die Kühe und Motoren und Fabriken. Das Problem ist die ÜBERVÖLKERUNG der
Erde und unsere zu Dekadente Wohstandgesellschaft




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    Thomas Schneeberger

    Kleine Ergänzung:
    „Übervölkerung“ ist eine FOLGE, nicht Ursache. Ursache ist der Wachstumszwang unseres krebskranken Wirtschaftssystems.
    „Entwickelte“ Nationen vermehren sich nicht mehr aus eigenem biologischen Antrieb. Die Schweiz und Europa würden mit der aktuellen Geburtenrate von ca. 1,5 Kindern pro Frau sogar aussterben. Der Bevölkerungszuwachs geschieht primär durch gewollte, wirtschaftlich erzwungene Zuwanderung (Flüchtlinge gehören zur „unerwünschen“ Zuwanderung und machen nur einen Bruchteil aus). Folge ist die Schädigung schwächerer Volkswirtschaften in der Nachbartschaft, Brain Drain bis zum Letzten, den die Hunde beissen.




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Res Hafner

Danke für das Engagement und den Mut. Viele von euch dürfen dieses Jahr wählen. Geht an die Urnen, nicht nur auf die Strasse!




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Silvia Marti

Ich finde das Engagement der SchülerInnen wichtig und wertvoll. Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung, mit der wir konfrontiert sind.
Wie wär’s, wenn auch der Bund klimabewusst handeln würde? Eine Bund Kurzreise nach Wien – mit Flug Zürich-Wien-Zürich. Schade; das ginge prima mit dem Zug!!! Bitte, lieber Bund, konzipiere LeserInnen-Reisen mit dem Zug und gib Reisetipps für Zugreisen!




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Ruth Fritschi

Die Heldentat und die grossen Opfer der Schüler beeindrucken äusserst peripher. Wie wärs mit SELBER denken, überlegen, fragen?
Warum haben sich Eiszeiten und Gletscher mit Klimaerwärmungen und Tropenmeeren abgewechselt, als es noch keine Menschen, keine Autos, keine Fabrikschlote, keine Flugzeuge und Kühe gab?
Wir können zwar nichts gegen das Klima, aber viel gegen schlechte Luft unternehmen, wenn „wir“ sie nicht grad am Neujahr und Festtagen mit stinkendem Schrott zumüllen und ununterbrochen am Nikotinnuggi ziehen.
Warum wurden saubere und leistungsfähige Atomkraftwerke gegen verpestende giftige Kohle- und Oelkraftwerke ausgetauscht, nachdem in Fukushima durch den Tsunami
20 Tausend Menschen ertrunken sind? nicht durch Verstrahlung starben?
Aber auch diese politische Fehlentscheidung hat keinen Einfluss auf das Klima, nur auf unsere Bronchien und die Stromversorgung.
Gegen das Klima generell können Menschen nichts unternehmen, welche Anmassung, in den Lauf der Sonne einzugreifen. Auch nicht mit Demos. Die Ideologie und Angstmacherei ist weltweit eine einträgliche Sache und verleitet neuerdings zum Schulschwänzen..




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    Thomas Schneeberger

    Auch wenn es den natürlichen Klimawandel ebenfalls gibt, müssten Sie bedenken,
    – dass der menschgemachte Anteil diesen massiv beschleunigt;
    – dass die Zivilisation 100’000mal anfälliger auf solche Aenderungen ist als vor 100 und 1000 Jahren.
    Apropos Kernenergie:
    Ca. 80% der Weltenergie beruhen auf den Fossilen, erzeugen also CO2.
    Die rund 450 Atomkraftwerke weltweit produzieren nur ca. vier Prozent (!) der ver(sch)wendeten Energie.
    Wenn wir diesen Anteil schon nur auf 10 oder 20 Prozent steigern wollten, um Fossile zu ersetzen, müssten rund 1000 neue Kernkraftwerke gebaut werden… Bitte wie? Bitte wo? Bitte wann?
    Hoffentlich sehen auch Sie eines Tages ein, dass unsere krebskranke Wahnsinnswirtschaft in der Klimafalle hockt und sich ihr Grab schaufelt.




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Martina Meier

Es ist wichtig, dass die jungen Leute sich organisieren, politische Forderungen stellen auch erste Erfahrungen im Einstecken von Niederlagen machen. Nur wenn aus allen Teilen der Bevölkerung ein echtes Engagement kommt, ein Einsetzen eigener Zeit und Kraft für das Gesamtwohl kann ein demokratisches Staatswesen weiterbestehen. Sehr wichtig ist nun, dass die Protestierenden inhaltlich ernst genommen werden: Ihre Forderungen sind überhaupt nicht radikal, sondern aus der Sicht der Umweltfachleute (zu denen ich mich auch rechne), das Minimum, was erfüllt sein muss. Ich wünsche allen Jungen gutes Durchhaltevermögen und sichere ihnen meine Unterstützung zu.




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Henri Sommer

Eine Umfrage unter den streikenden Schüler in Zürich zeigte, dass sie nicht auf Flüge und aufs Autofahren verzichten wollen. Einer kam gerade aus den Ferien aus Thailand. Abfall trennen und Velo statt Töffli fahren, war das Wesentlichste, wozu sie bereit waren.




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Markus Kohler

Als ich mich für Dinge einsetzte, die nicht ganz konform waren wurde ich aus dem Gymnasium geworfen und kämpfte mich später durch die Fernmatura an die Uni. Die jetzigen Kids wachsen ohne jeglichen Widerstand auf und die Social Medias gaukeln ihnen vor global wichtig zu sein. Das Resultat ist eine Generation von extrem selbstbewussten Personen. Die Crux liegt darin, dass sie mit Kritik, mit Ablehnung oder schon bloss mit mangelndem Dauerapplaus nicht umgehen können. Die Kinder aus „tougheren“ Kulturen werden sich in der Zukunft gegen diese „Montessori-Truppe“ problemlos durchsetzen und diese Leute werden sich einen Deut um Klimaschutz kümmern. Diese Demos sind reine Social Media-Veranstaltungen. Wacht auf Kids und lernt wirklich zu kämpfen.




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Tom Lips

Der Schulstreik ist ein probates Mittel, damit die Jugendlichen ihre Anliegen gut hör- und sichtbar äussern können.

Die Forderungen der Jugendlichen sind sehr moderat angesichts des Problembergs, den die älteren Generationen vor ihnen aufgetürmt haben.

Die Basisziele dürften schwierig zu erreichen sein. Aber wenigstens können die Jungen Dampf ablassen. Das tut auch gut.
Ich habe mich ab 1967 sehr engagiert und engagiere mich bis heute.

Der Klimawandel wird die Welt für viele Lebewesen zu einem äusserst unwirtlichen Ort machen. Auch für uns Menschen.




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    Ferdinand Anonymous

    Ich teile ihre Ansicht. Leider ist es wahrscheinlich schon zu spät. Ich bin 58 Jahre alt, und schlafe wie viele Wissenschaftler übrigens auch, seit 2 Jahren nicht mehr gut. Dank Greta Thunberg (ist übrigens am 8.3.2019 in Schweden zur wichtigsten Frau des Landes gewählt worden), bin ich Aktivist geworden. Ich habe meine Hausaufgen gemacht und weiss, dass ich auch an den indirekten oder direkten Folgen des Klimawandels sterben könnte. Je jünger jemand ist, desto schlechter stehen seine Chancen. Ich jedenfalls gehe gerade wegen meines Alters auf die Strasse, denn schlimmer als zu sterben ist, in Schande zu sterben und nichts versucht zu haben. Ich fliege seit über 10 Jahren nicht mehr, benütze ÖV, ernähre mich möglichst biologisch, vegan von regionalen Produkten und lebe in einem Minergiehaus. Mein CO2 Abdruck ist trozdem noch zu hoch (benütze die schweizerische CO2 reiche infrastruktur und arbeite in einer Firma welche auch CO2 ausstösst). Darum muss die Regierung vieles per Gesetzmachen.




    5



    1
Gottfried Straub

Korrektur von 1817!
Mit Stolz schaue ich auf die jungen Menschen auf dem Waisenhausplatz. Endlich!
Mit Scham lese ich die teilweise abwertenden Kommentare über die Demonstrierenden. Wie kläglich!
Ebenfalls mit Scham denke ich an die Jahrzehnte, die ohne griffige Massnahmen ungenutzt verstrichen sind.
Vielleicht ändert sich ja gerade etwas – wenn nicht jetzt, wann dann?




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7
Daniel Wenger

Es begeistert mich, dass Jugendliche an ihrer Zukunft mitgestalten wollen. Sie tun das auf frische, aufmüpfige, bunte und zuweilen auch polarisierende Art, was ihr Privileg ist. Was ich mir für diese Jugendlichen wie für uns alle wünsche ist, dass man beginnt, sein ganz persönliches Konsumverhalten und seine Auswirkungen auf das Weltklima zu überdenken und sich bewusst macht, dass Jeder von uns dazu was beitragen muss.




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4
Stefan Berner

„Die wollen nur schwänzen“, die billige Rethorik zeigt, dass die Gegner keine ernstzunehmenden Argumente haben. Ist man selbst sprachlos, greift man die Überbringenden der Botschaft an.




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3
Grohen Loh

Grundsätzlich begrüsse ich Engagement von jungen Menschen.
Aber mit diesem Klimastreik werde ich nicht warm. Es ist schlicht zu billig, einen Tag die Schule zu schwänzen, um auf ein Anliegen aufmerksam zu machen, das von uns allen Verzicht verlangt.
Ich werde dieses Engagement ernst nehmen, wenn ich in der Öffentlichkeit Jugendliche sehe, die nicht Markenkleider und immer neue Schuhe tragen , die mit einem alten Handy telefonieren und nicht offensichtlich so grossen Wert auf das Äusserliche legen.
Solche Jugendliche sehe ich kaum.

So gesehen ist dieses Engagement sehr billig. Einen Tag frei zu nehmen und für/gegen etwas Abstraktes zu demonstrieren, ohne irgendetwas selbst dafür zu tun.
Noch ein Wort zum Begriff Streik. Ein Streik ist eine Arbeitskampfmassnahme, die unter existentiellen Risiken durchgeführt wird. Nicht einen Tag frei nehmen und dann im Mac essen gehen.




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Mareile Wälti

Vor 30 Jahren bin ich als Jugendliche gegen die AKWs auf die Strasse gegangen und von der Politik und vielen Mitbürgern belächelt worden. Alle! sollten die demonstrierenden Jugendlichen ernst nehmen, denn der Klimawandel betrifft uns alle. Wie damals und heute auch die AKWs.




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Doris Wolgensinger

Es ist richtig und wichtig, dass unsere Jugend auf die Strasse geht. Ich war als „Oldie“ gestern auch dabei, weil man das unbedingt stützen und unterstützen muss. Meine Wut und Enttäuschung über unfähige, unwissende und blinde Politiker kann so wenigstens mal raus! Ich wünsche mir noch mehr Einsatz, Herzblut und Energie für die Jugend! Und seid mal so richtig aufmüpfig und rebellisch, für unsere Erde!!!




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Andi Kronawitter

Die schnelle Veränderung der Lebensbedingungen wird für diese Generation das lebenslang beherrschende Thema sein. Die Dimension und Dauer der Ereignisse wird alles in den Schatten stellen, was die Menschheit mindestens seit der der letzten Eiszeit erlebt hat, Weltkriege und Atombomben eingeschlossen. Man kann es ihnen also kaum verdenken, dass sich die Schülerinnen und Schüler von heute Gedanken machen und aktiv werden. Es ist zu hoffen, dass sich viele von ihnen eingehend mit der Problematik auseinandersetzen – auch wenn das eine Beschäftigung mit „harten“ Disziplinen wie Physik und Chemie sowie vernetztem Denken bedeutet. Fähigkeiten, die in der Bubble und Blabla Moderne und im aktuelle politischen Diskurs der Erwachsenen kaum sichtbar werden. Verkehrte Welt: die Kinder Jungendlichen verhalten sich hier wie die Erwachsenen. Die Erwachsenen leisten sich dagegen einen Kindergartenmodus auf Kosten ihrer Nachkommen.




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Gerhard Rytz

Es ist optimal, dass Ihre Bewegung von der Jugend her kommt. Da sind die Bankiers, Technokraten und Parlamentarier trotz grosser finanzieller Mittel machtlos.
Zudem können die Jugendlichen ihre Eltern und Familien nachhaltig beeinflussen, z.B. vor Abstimmungen und Wahlen.

Die Demonstrationen müssen sehr lange andauern und bis zum Ungehorsam reichen. Damit ziehen sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich.




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Thomas Hofer

Grossartig, wenn wir uns aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Noch besser, wenn unsere Jugend dies aktiv in die Hand nimmt. Wirklich toll. Unsere Politiker haben die Pflicht unsere Umwelt zu schützen – keine Diskussion.
Andererseits fängt Umweltbewusstsein und Klimaschutz bei jedem Einzelnen an. Wenn ich immer wieder sehe, wie viel Abfall irgendwo entsorgt wird, Tausende täglich für Ferien oder Kurztrips per Flugzeug verreisen, jährlich ein neues Handy benötigen, Fastfood konsumieren, Einkäufe im Internet tätigen und damit Hundertausende von Sendungen in und um die ganze Welt verursachen, etc.

Sich öffentlich und aktiv für den Klimaschutz einsetzen ist ein Muss. Ebenso muss sich aber jeder Einzelne seinen Konsum immer wieder hinterfragen. Ich schliesse mich persönlich bei dieser Vorgabe ein.




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Herbert Jutzi

Ich finde die Reaktion der Jugend und ihr Engagement für diese Sache sehr positiv. Dass sie dafür die Schule „schwänzen“, stört mich nicht, dadurch verändert sich vielleicht auch der Unterricht, wenn ein brennendes Thema aktuell in der Schule bearbeitet wird. Wünschenswert wäre, dass dieses Eintreten auf die Thematik nachhaltig wirken würde und eine verantwortungsvolle Generation nachkommt, die nicht alles nur nach Rendite-Kriterien beurteilt!!!!!




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Peter Schibli

Bravo Salome. Du bist glaubwürdig, wenn Du in Sachen Klima Vorbild bleibst. Den ÖV benutzen, nachhaltig konsumieren, Dich in der Demokratie für Deine Ideale engagieren. Tue gutes und demonstriere dafür 👏👏👏




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Rudolf Stüssi

Eine massgebende CO2-Reduktion würde mit einer finanziell steuerbaren Reduktion des Strassenverkehrs erreicht, die ohne echten Wohlstandsverlust möglich wäre. Zur Erinnerung: Vor langen Jahren hat das Schweizer Volk über einen Öko-Bonus abgestimmt, der leider damals keine Mehrheit gefunden hat: Wer pro Jahr überdurchschnittlich Auto fährt, zahlt drauf und wer sparsam damit umgeht, wird belohnt. So einfach wäre dies und es müssten erst noch keine vierte Spuren bei den Autobahnen gebaut werden.




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Ueli Werren

Es eine gute Sache wenn sich die Jugend für ihre Zukunft einsetzt, da leider die von uns gewählten meisten Politiker nicht bereit sind den verschwenderischen Lebensstandart zu gunsten der Umwelt zu senken. Schülerstreiks sind aber auch gefährlich da es wie bei allen Kundgebugen viele Chaoten gibt die nicht aus Überzeugung mitmachen. Ich hoffe die Politik ist erwacht und es braucht zukünftig keine Schülerstreiks mehr




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Marianne Schorno

Grundsätzlich toll! Ihr setzt euch für etwas ein und bewegt etwas. Von wegen die Jungen haben mit Politik nichts am Hut. Daher macht weiter so!
2 Fragen:
– Würdet ihr es auch in eurer Freizeit tun (Kundgebung am Samstag)?
– Geht das Gedankengut auch in eure Köpfe und werden eigene Flugreisen, vom Mami abgeholt etc. hinterfragt?




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    Anna Anonymous

    Hallo Schrono

    Ja wird gemacht aber wen juckt eine Demonstration die aus Randgruppen besteht (in diesem Fall Minderjährige) welche nicht skandal Tauglich ist an ganz normalen Demozeiten?
    Z.B. Afrin Demonstrationen kamen nie in der Zeitung bis auf die Demonstration bei der die KaPoBe einen sehr grossen und überraschenden Einstatz startete.
    Aber dadurch dass plötzlich 1000 Schüler in deer Schule fehlen, und durch die Stadt ziehen passiert was aussergewöhnliches.
    Und ja auch das eigene Leben wird von den Schüler kritisch reflektiert,
    auf jeden fall mehr als es einige Erwachsene tun.
    Beispiel:
    Meine Lehrerin möchte micht Betreff Schulstreik fürs Klima unterstützen fliegt aber in einer Woche nach Südamerika.
    Komisch oder?
    Lg Anna




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    Ferdinand Anonymous

    Die jungen Leute lernen schnell wenn man es ihnen beibringt. Sie sind in diese Welt hineingeboren worden und damit aufgewachsen. Sie haben sich am stärksten an all die technischen Fortschritte gewöhnt, die sie jetzt anfangen selbst zu hinterfragen. Da muss man Verständnis haben, aber wie schon gesagt, die intelligenteren, gut informierten jungen Leute lernen schnell und setztes es auch um so gut sie können.




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Tom Rothenbühler

Ich empfinde es als wichtig, als Mensch meine Betroffenheit zu zeigen.
Dass gerade junge Menschen demonstrieren, erachte ich als beruhigendes Zeichen.
Dass es dieselben Themen sind, die mich als jungen Menschen in den 80-er Jahren zum Demonstrieren brachten, empfinde ich gleichzeitig gelinde geschrieben als bedenklich




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Pete Stöckli

Schön und gut und bestenfalls medienwirksam. Denn ist es nicht die gleiche Altersgruppe, die einen Grossteil ihrer Freizeit sozialen Medien widmet, die zu konsultieren sie sich ihrer Handys bedient. Die, wie man weiss, weder klimaschonend aufgeladen werden, noch klimaneutral hergestellt werden. Ganz zu schweigen von den Rohstoffen, für die zu deren Herstellung Mensch und Natur rücksichtslos ausgebeutet werden. Zudem sind es wohl kaum ältere Semester, die so unachtsam ihren Müll einfach wegwerfen und mit klima- und umweltschädlichen Aerosoldosen jede freie Fläche versprayen. Also was soll das Getue mit dem Klimastreik? Ich will wetten, viele der Teilnehmer fliegen mindestens ein-, wenn nicht gar mehrmals pro Jahr, in der Welt umher oder lassen sich von Ihren Eltern herumchauffieren in übermotorisierten SUVs. Geschürt von immer den gleichen Exponenten links-grüner Politik werden dann die Emotionen hochgeschaukelt, um Gesprächsstoff für ein paar Tage zu liefern.




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angelina brigante
“genial wenn sich junge menschen für das weltklima einsetzen und interesse zeigen. es ist ja nicht so, dass die schule geschwänzt wird, es geht um einen starken einsatz, für eine saubere welt für alle! es ist zu hoffen, dass andere länder mitmachen denn es gibt noch viel zu tun! macht weiter, laut und mit überzeugung, danke!”



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Willi Zimmermann

Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Schülerinnen und Schüler sich für politische Themen interessieren. Dass dabei auch eher unrealistische Gedanken mitschwingen („… dass bis 2030 netto auf der Welt kein CO2 mehr ausgestossen wird“), ist wohl der unbeschwerten Jugendlichkeit zuzuschreiben. Die ‚offizielle Schweiz‘ will im gleichen Zeitraum den CO2-Ausstoss halbieren und ab 2050 IPCC-kompatibel klimaneutral sein. Da die Schweiz das Land mit einem der höchsten Nettoimporte von CO2-Emissionen (bei vergleichsweise eher geringen Inlandemissionen) ist, müsste der Hebel vor allem auch beim Import (graue Energie) angesetzt werden. Das dürfte die schon bald in die Realität des Erwachsenenlebens eingetretenen jungen Menschen vor eine harte Probe stellen. Die Energiestrategie 2050, ein griffiges CO2-Gesetz sowie griffige kantonale Energiegesetzte sind zwar wichtig, aber gemäss BAFU liegt das Hauptproblem bei der Bilanz ‚-Nettoexport, + Nettoimport‘ [BAFU 2017: „Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz 1990–2015“]. Als junger Mensch (der ich nicht mehr bin) würde ich mir beispielsweise Gedanken über die graue Energie bei der Nutzung der Social Media machen (Smartphones, Netzwerke, Server, …): Wo fangen wir an, wenn wir „… bis 2030 netto auf der Welt kein CO2 mehr ausstossen wollen“. Das Naheliegenste umfasst eben nicht nur die Ölheizungen in älteren Häusern …




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Brendle

Wenn diese jungen Leute nicht bereit sind, für ihr anliegen ihre Freizeit zu opfern, dann halte ich sehr wenig davon.




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Eric Burgener

C’est la plus grande manipulation de masse de l’histoire.
Il n’y a pas d’urgence climatique et le co2 est bénéfique pour la planète. Le GIEC est une organisation politique qui ne laisse aucune place au débat scientifique et impose des idées ridicules sur le changement climatique qui en fait est dû à des variations d’activité solaire.




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Lars Jenni

Sollte im Gymnasium eine Ölheizung wärme spenden, sofort abschalten.
Sollte ein Schüler synthetische Kleidung anhaben, sofort ausziehen.
Sollte ein Schüler irgendwelche elektronischen Geräte im Besitz halten, abgeben sofort.
Sollte ein Schüler Bus verwenden oder in Auto mitfahren wollen, sofort stoppen und Laufen.
Sollte ein Schüler Getränke oder Essen aus Übersee konsumieren, dann sofort wechseln zu einheimisch und in Europa und natürlich Saisonale Angebauten Produkte die ohne Traktor, nur mit Pferd, geerntet wurden.
Sollte ein Schüler nicht sofort für seinen CO2 Fussabdruck (alle Produkte die er hat wo schon CO2 bei Rohstoffgewinnung, Verarbeitung, Produktion, Transport und Entsorgung generiert hat) nicht tausende von CHF an my Climate bezahlen und seinen Konsum und den vergangenen CO2 Ausstoss damit Kompensieren.

Das Leben ist halt schon etwas komplexer geworden als nur CO2 Reduktion, resp. zu höherer Besteuerung des Kohlendioxides aufzurufen.

Finde es gut tun Sie etwas, doch Sie sollten sich bewusst sein, was die Wirtschaft alles zum Wohlstand beigetragen hat.

Wenn wir die Augen Schliessen und darüber Nachdenken, was für die Konsumgesellschaft in einer Minute, Weltweit an Güter herumchauffiert werden, hat dann wirklich jemand das Gefühl oder die Gewissheit, dass sich dies ohne CO2 Ausstoss bewerkstelligen lässt.
Zuerst mal alle staatlichen und öffentlichen Gebäude und Fahrzeuge inkl. Militär umbauen, dann alle Transportfahrzeuge inkl Schiffe usw.
Erst ganz am Schluss kommt der Individualverkehr, denn diese haben ja Jahrzehnte lang dem Staat Milliarden an Steuern bezahlt und nun sollte die SNB mal 50 bis 100 Milliarden locker machen für CO2 Reduktion und beginn bei den Staatsbetrieben.

Wollen wir Ziele erreichen, muss mit der ganz grossen Kelle angerichtet werden und allen voran der Bund muss zuerst mal sehr viel Geld locker machen und nicht der Bürger.

Sollte das Klimaproblem wirklich so dramatisch sein, warum wird dann das ganze Öl weiterhin verbrennt? Ganz einfach alle wollen am Öl einfach noch mehr verdienen und vom Climatekompensationstopf zusätzlich profitieren.
CO2 Kompensation ist einfach wie immer nur Symptombekämpfung mit sehr hoher Geldumverteilung.
Ursachenbekämpfung wäre sofort, durch den Bund, alles was CO2 produziert abzustellen.




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Gottfried Straub

Mit Stolz schaue ich auf die jungen Menschen auf dem Waisenhausplatz. Endlich!
Mit Scham lese ich die teilweise abwertenden Kommentare über die Demonstrierenden. Wie kläglich!
Ebenfalls mit Scham denke ich an die Jahrzente, die ohne griffige Massnahmen ungenutzt verstrichen sind.
Vielleicht ändert sich ja gerade etwas – wenn nicht jetzt, wann dann?




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Max Huber

Bereits die Generation ihrer Eltern, die Schüler aber ganz bestimmt, werden drastische Auswirkungen des Klimawandels verkraften müssen. Wenn die grossen Flüsse Rhein, Rhone, Aare nicht mehr von Gletschern gespeist werden, schlittert das ganze Wasserversorgungssystem inkl. Flussschifffahrt in eine grosse Krise. Schnelles Handeln tut also Not. Ob die von den Schülern zeitlich gesetzten Ziele erreichbar sind ist schwer zu beurteilen. Wäre ich als Jugendlicher mit solch existenziellen Problemen konfrontiert worden, wäre ich bestimmt auch auf die Strasse gegangen.




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Roland Jakob

Bravo Schülerproteste! Wenn das Parlament mit seinem erbärmlichen Entscheid schon nicht erkennt, dass die Erde bei Matthäi am Letzten angelangt ist, dann wenigstens die Schüler. Nur eben, es bräuchte jetzt Nägel mit Köpfen, dh. Verzicht auf Vieles,das uns das Leben einfach und bequem macht.




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Walter Robert Roos

Ihre Handys, Laptops und PCs und ihr Luxus durchliefen die Ausbeutung unschuldiger Kinderhände. Man sollte das mal bedenken. Sich im Wohlstand sonnen, um später daran teilzuhaben. Wer macht die Arbeit in diesem Land für einen Bruchteil des Lohnes derer, die jetzt protestieren?
Und wenn der Körper der hart arbeitenden Bevölkerung nicht mehr mitmacht, protestiert auch niemand für sie. Im Gegenteil: ihre Intelligenz benutzen sie dann, wenn sie Richter und Richterin sind, dazu, im Alter invalid gewordene Menschen schlecht zu reden. Ihr Geldbeutel ist ihnen dann der liebste Freund und nicht die, die die Arbeit verrichten, damit sie sich im Wohlstand suhlen können. Und ich wette in ein paar Jahren bleiben nur ein paar Wenige übrig, von denen man sagen kann: an ihren Taten und nicht an ihren Worten werdet ihr sie erkennen. Wo sind eure Handys, wo sind eure Laptops und Tablets? Viele Kinderhände leiden bis zur Verkrüppelung, gesundheitlich irreparable Schäden inklusive zum Gedeihen unseres Wohlstandes. Viele Studierte werden früher oder später die Handlanger der Mächtigen sein. Menschenrechte und Menschenwürde werden hinterfragt, aber nicht entsprechend gehandelt. Weil das Motto gilt: mit vollem Wanst lässt sich gut reden.




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Stefan Bogdanov

Ich finde super dass die schüler demonstrieren, schade dass die demos nicht schon vor 3 monaten standfanden, vielleicht wäre dann der entscheid des nationalrats anders ausgefallen. Traurig, dass die mehrheit der parlamentarier nicht an ihre kinder und grosskinder denkt! Finde gut, dass der Bund das klimaproblem thematisiert und interaktiv informiert. Ich selber bin schon im pensionsalter, fühle aber mit den schülern und mache was ich kann, damit mein ökologischer abdruck möglichst klein wird. Mir ist aber klar, dass etwas entscheidendes nur dann geschehen kann, wenn politische entscheide das verhalten der leute in klimafreundliche richtung steuern. Empfehlenswert ist die begründete anleitung zum handeln – das buch von G.Maxton, ex-generalsekretär des Club of Rome Change, Warum wir eine radikale wende brauchen. Das sollte obligatorische lektüre für die parlamentarier sein!




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angelina brigante

genial wenn sich junge menschen für das weltklima einsetzen und interesse zeigen. es ist ja nicht so, dass die schule geschwänzt wird, es geht um einen starken einsatz, für eine saubere welt für alle! es ist zu hoffen, dass andere länder mitmachen denn es gibt noch viel zu tun! macht weiter, laut und mit überzeugung, danke!




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Fiechter Gerhart

Klimafreundlich: Ich finds gut, dass sich die Jugend für dringliche politische Themen starkmacht.
Reaktionär: Die sollen erst einmal selber arbeiten und sehen wie viel Ende Monat übrigbleibt. Alles Wohlstandsverwahrloste die sich Mithilfe von Schulfrei den internationalen Kraften fügen.

Ich habe diese Diskussionen über die Interpretationshoheit satt. Ich habe keine Ahnung welche (falsche) Motivation hier unterstellt wird. Aus welchem anderen Grund sollte man für Bekämpfung des Klimawandels sein, als die Erhaltung des Klimas?
Wann haben sie das letzte mal einen Umweltbericht gelesen und alles war im Lot? Nebst Klimaerwärmung gibt es da Probleme wie Artensterben (insbesondere Insekten), Umweltverschmutzung (insbesondere Plastik) und Biotopverlust.
Klar haben solche grossen Entscheidungen Einfluss auf das tägliche Leben, und jeder muss sehen wo er bleibt. Klar ging es der Wirtschaft schon besser. Trotzdem müssen wir gestern handeln.

Seit Paris wird das Thema Klimaerwärmung erstmals seriös behandelt. Der Weltklimarat, zusammengesetzt aus Vertretern aller Länder, welche das Abkommen ratifiziert haben, ist eine Institution, welche grösstes Interesse hat möglichst konservative Konsequenzen aufzuzeigen. Deren Wahrnungen sind allerdings sehr dunkel.
Ich stelle einfach fest, wie verschwörerisch die Gegenargumentation ist. Sie vermuten Befangenheit, lassen sich aber vom fossilen Energiesektor einspannen. Die Argumentation basiert auf Halbwissen und Fake News.

Deshalb hier die echten News:
Die Zukunftscenarien lassen sich in 4 Grundszenarien unterteilen (Quelle: Pariser Abkommen – 195 Staaten haben das so akzeptiert), davon möchte ich ein paar herausheben:
RCP8.5 – Dies ist das Szenario, wenn alles weitergeht wie bisher. Die Erde erwärmt sich bis Ende des Jahrhunderts um 3.2-5.4°C.
RCP6 – Dies ist ein realistisches Szenario durch Förderung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. (2-3.7° C). Solar/Wind/BE sind hier entscheidend.
RCP4.5 (1.7-3.2° C) und RPC2.6 (0.9-2.3° C) – Die Menschheit beginnt aktiv eine CO2 Wirtschaft zu betreiben, pumpt etwa Athmospharisches CO2 in den Boden (e.g. BECCS/solar fuel economy). Dies ist eine Herkulesaufgabe.
Der Weltklimarat hat vor wenigen Monaten die Konsequenzen einer 1.5° C Erwärmung aufgezeigt: https://www.derbund.ch/wissen/natur/Ein-halbes-Grad-mehr-kann-zu-viel-sein/story/11063556
Bei 3° C kann sich der runaway-Effekt einstellen (weniger Eis/weniger Reflektion) (wärmerer Ozean/Methanhydridschmelze/Treibhauseffekt). Hier kann es sogar zum Massenaussterben (auch Faunenschnitt genannt) kommen.
Bitte vergleichen Sie das mit den Zukunftszenarien, befragen Sie ihr Gewissen und sagen Sie mir ob die Gesellschaft handeln soll!

Die Antwort ist ja.
Die Schüler helfen schon mit, bitte tun Sie’s auch!




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Ferdinand Anonymous

Ein Zitat von Prof. Dr. Haradl Lesch: „Wir fahren klimatetechnisch in einem Hochgeschwindigkeitszug mit Vollgas auf einen riesigen Felsblock zu, und anstatt die Notbremse zu ziehen, unterhalten wir uns darüber, ob der Klotz vom Berg gestürzt ist oder ihn Menschen dahin gebracht haben“. So sind und denken die Politiker der Mitte und Rechtsparteien. Mit der Politik wie wir sie jetzt noch haben, wird sich zu wenig ändern. Man kann nur hoffe, dass ab Herbst im Bundeshaus eine neue Ära eingeläutet wird.

Am 15.3.2019 sind weltweite Demonstrationen angesagt.Bereits in über 914 Städten und in 84 Ländern wird gestreikt und es kommen noch weitere dazu. Wer nicht versucht hat das Ruder herumzureissen, der wird in Schande sterben und zükünftige Genarationen (sollte es sie noch geben) werden verächtlich über ihre Vorfahren denken und sprechen. Ich will, dass meine Kinder und Enkelkinder sowie zukünftige Generationen überleben können.




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Ferdinand Anonymous

Wer noch nicht begriffen hat, dass uns das Messer das uns am Halse steht, bereits die Haut eingerizt hat, der ist definitiv verloren. Dies sagt ein 58 jähriger Mann, dessen Kinder und Enkelkinder wollen leben, sie wollen nicht elendiglich an den direkten oder indirekten Folgen des Klimawandels und der Zerstörung der Mitwelt (Umwelt) krepieren. Wer nicht verstehen kann, dass wir an einem tipping-point angekommen sind, dem ist nicht mehr zu helfen.




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Urs Anonymous

Ich finde es ausgesprochen super von den Jungen, dass sie sich für den Klimawandel einsetzen. Umso mehr, dass sie sich auch von einer Schulbesuchspflicht nicht davon abhalten lassen. Es erinnert mich an meine Jugendzeit, als unter Polizeigewalt, Gummigschossen und Tränengas wir für billigere Wohnungenn in Bern und auch den Frieden demonstriert haben.
Es ist ein hohes Ziel, bis 2030 die Treibhausgasemissionen auf 0 zu senken. Wie immer jedoch braucht es eine extreme Forderung, um überhaupt gehört zu werden.
Die Streiks sind nächsten Freitag weltweit. Wenn man sieht, mit welchem Engagement sich die Leute an die Organisation machen, denke ich doch, dass die Stimmen in die Parlamente dieser Welt finden werden. Gerade in der Schweiz, Wahlgezetere oder nicht haben die FDP ja jetzt doch plötzlich zu ihrer grünen Seite gefunden.
Wir sehen schon heute vielerlei Klimagefahren: Klimaflüchtlinge, die noch in Afrika zuflucht finden. Es ist eine Frage der Zeit, bis Milionen den Kontinent verlassen, wenn die Austrocknung der Böden nicht wieder Regen erfährt. In hiesigen Breitengraden zunehmende Hitze, Gefahr für die alpinen Gebiete wie für die Landwirtschaft etc.




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Susanna Weber

Ich halte gar nichts vom Klimastreik, die Kids sollen zuerst mal ihre Smartphones ablegen. Auch vom Schule Schwänzen bin ich gar nicht begeistert.




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Werner Bechtel

Ich glaube der ganze Nationalrat zieht am gleichen
Strick. CO2 abgaben finde ich in Ordnung, nur frage
ich mich, was machen wir damit? Das Ziel der ES2050 ist mehr in Erneuerbare und
Gebäudesanierung zu investieren. Wie sieht das Ergebnis aus?

Erneuerbare brauchen unheimlich viel Regelenergie. Auch so ein neues
Wort für Speicher. In Deutschland wird statt Regelenergie bereitzustellen einfach Importiert
/ Exportiert. Wenn dies die Nachbarländer auch tun, bricht das System
zusammen. Dank KKW Ausstieg blieb der CO2 Ausstoss gleich. Hätte
Deutschland die EEG Umlage in KKW investiert, wäre die
Stromproduktion fast CO2 frei.

Die Schweiz will jetzt das gleiche tun. Die KKW durch Erneuerbare
ersetzen. Diese bieten keine Grundlast, somit müssen Gaskraftwerke
gebaut werden. Im Gegensatz zu Deutschland würde bei uns der CO2
Ausstoss aber steigen.

Ist das das Ziel der CO2 Steuer und der ES2050?
Wir haben ja unsere Stauseen sagen einige. Die reichen aber jetzt schon
nicht, um den Winterbedarf zu decken, geschweige denn mit
Erneuerbaren zusammen.

Schweizer Regelenergie. Um den Speicherbedarf der Erneuerbaren zu
decken brauchen wir 40 x die bestehenden Pumpspeicher. Wo bauen?
Andere Speichertechnologien kommen nicht in Frage, zu teuer,
Rohmaterial, Entsorgung, Saisonale Speicherung nicht möglich.
Sofortmassnahme ist es sinnvoll im Ausland CO2 zu reduzieren. Nützt
am schnellsten etwas. Aber nur in Technologien die 24/7/365 Strom
produzieren.

Längerfristig ist ein Energieumdenken angesagt.
Der Strombedarf wird um die hälfte steigen. Grund sind Wärmepumpen
und Mobilität. Wie sollen wir also diesen Bedarf decken?
Frau Leuthard sagte nach Fukushima, die Kernenergie sei eine Option.
IPCC sagt für das 2 Grad Szenario wären zusätzlich 1600 KKW nötig.
Das tönt nach viel, ist aber nur ein KKW auf 4.7 Mio. Einwohner.
Am energyday18 ETH Zürich 11.12.2018 wurde Kernenergie als
saubere, sichere und als besonders Umweltfreundliche Stromversorgung
präsentiert.

Die Kernkraftwerke werden immer sicherer, ja in Zukunft ist die Technik
so ausgereift, dass ein Gau unmöglich ist. Zudem wird das Atommüll
Problem gelöst durch Recycling. Die verbrauchten Brennstäbe werden
genutzt um die Erde 70 Jahre mit fast CO2 freiem Strom zu versorgen.
Ja, das Klima ist mir sehr wichtig. Eigentlich brauchen wir eine
Temperatursenkung.

Darum: Ziehen wir doch alle am gleichen Strick, aber in die Richtung, wo
das 1,5 Grad Ziel erreicht wird, und eine Lösung, die für uns und unsere
Wirtschaft bezahlbar ist.




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Martin Messerli

Schön, dass sich Jugendliche politisch engagieren und sich Gedanken über die Zukunft machen. Bei diesen Kinderstreiks werde ich allerdings den Eindruck nicht los, dass hier Kinder von ihren Eltern missbraucht werden, um ihren eigenen Anliegen Gehör zu verschaffen.
Da wirbt doch ein Knirps für weniger CO2 auf einem Plakat das er durch die Menge trägt, während hinten in seinem Rucksack eine Flasche Henniez rot steckt, das vollgepumpt ist mit Kohlensäure, also CO2! Ein anderer Dreikäsehoch bittet mit einer eindrücklichen CO2-Zeichnung, man möge ihn doch bitte nicht vergiften. Zur Erinnerung: CO2 ist ein ungiftiges, geruchloses, farbloses Gas das auch in unserer direkten Umwelt vorkommt und auch notwendig ist. Dass die armen Kinder die Zusammenhänge nicht sehen ist verständlich. Ihre Eltern sollten das aber schon.
Das mit dem Henniez-Flasche mag ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Die ganzen Bemühungen der Schweiz ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Mit 0,2% des weltweiten CO2 Ausstosses kann die Schweiz tun, oder auch lassen was sie will, wir haben keine Einfluss auf das Klima. Nur auf unser Gewissen. Wir müssen uns internationalen Projekten anschliessen und wirksam mithelfen CO2 zu reduzieren!




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Ella Morini-Félix

Wenn Absenz, wegen Krankheit entschuldigt werden kann, dann sollte es eine Absenz, wegen eines Umzugs, gegen etwas lebensbedrohliches, auch sein.
Botschaft an Nachwuchs. Sie sehen, was wir wie, warum tun und was uns wichtig ist
Politische Ziele -> nicht eingehalten = Regelbruch. Konsequenzen? (Haben die Rektoren?)
„Unsere Generation hat versagt.“ Harald Lesch. Zur Problematik, gesellt sich Scham.
Sollen Absenzen Lorbeeren sein? Ist das weise, die „naturgegebenen“ Spaltung zwischen Schülern & Schule zu vergrössern, wegen vermeintlicher Regeln, statt die geteilte Ansicht zur Sache zu erarbeiten & vertreten.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind das Thema. Was konkret der Einzelnen und die Grosskonzerne tun und lassen sollen. Definition von Worten ist wichtig. Wie Streik. Rhetorik ebenso. Umzug mit der Schule. Klima ist Geographie und nicht politisch.
Darf die Schule flexibel auf brennende Situationen reagieren können? Macht es Sinn, ein aktuelles Thema aufzugreifen und zu erörtern, auch wenn das auf Kosten des regulär geplanten Unterrichts geht?
Klima. Vielleicht eine Freizeit Beschäftigung. Je nach Dringlichkeit. #EusiZuekunft. Überleben, ein ganz persönliches Anliegen.
Ella Morini-Félix, Mutter, 1967




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