Redaktion Der Bund
26. Februar 2019
26 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Armin Müller

Wenn schon neue Abfallgebühren geplant werden, soll auch gerade die unsinnige Grundgebührenbelastung korrigiert werden. Denn heute werden diese pro m2 Wohnfläche berechnet statt pro Bewohner. Es sind doch diese, die Abfall produzieren und nicht die m2, oder etwa nicht? Die Grundlagen dazu sind bei der Einwohnerkontrolle erhältlich und können so jedes Jahr neu berechnet werden. Oder wozu gibt es sonst Computerlösungen?




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Roland H.E. Wirthner

Tja, im Grunde genommen wäre das Ganze ja eine sinnvolle Idee, bloss denken hier die BefürworterInnen einmal mehr zu wenig weit. Es wäre sicher toll, wenn Grossverteiler und andere Dienstleister endlich mal wieder weniger Plastik und sonstigen Müll produzieren würden. Warum soll ich Fleisch, Wurstwaren, Gemüse u.a.m. unbedingt Plastik-verpackt kaufen müssen? Weniger wäre da durchaus ein bisschen mehr. Bloss greift die Abgaben-Idee der Linken und Grünen einfach zu kurz, denn hinter all dem gegenwärtigen Verpackungs-Wahnsinn steckt halt auch die dafür nötige Verpackungsindustrie mit abertausenden von (meist nicht so qualifizierten) Arbeitskräften. Da will ich doch mal sehen, wer am ersten und lautesten aufschreien wird, wenn hier – mangels Nachfrage – dereinst massenweise Kündigungen ausgesprochen werden (müssen). Haben all die Umweltschutz-Fundis darauf auch eine einfache Antwort?




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Peter Marti

Wir werden unsere Take-Away-Abfälle in dem Falle nicht mehr im Büroabfall sammeln und per blaue Säcke entsorgen, sondern auf die Strasse stellen. Kann ja nicht sein, dass wir doppelt bezahlen.
Und ich würde mal schätzen, dass 80% des Take-Away-Mülls in Büros entsorgt wird. Das sichtbare Littering ist nur ein Bruchteil des Abfalls. Und dafür sollen nun alle zahlen, die sich korrekt verhalten? Die Politik sollte einen richtigen Abfall-Bussenkatalog erstellen und die Polizei diesen durchsetzen lassen. Zigistummel: 50.-; Kaugummi: 70.-; Papier- und Kunststoffabfälle: 40.-; öffentliches Urinieren: 100.-; Hundekot: 200.-. Bei der Steuereintreibung der Autos, entschuldigung, Busseneintreibung der Autos, funktionert das ja auch Bestens.




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Peter Müller

Also ganz einfach wie bisher: Einmal pro monat stelle ich Papier gebündelt vors Haus, einmal pro Monat wandere ich mit Metall und Glas zur Sammelstelle und mit Plastik- und Petflaschen in die Migros. Die überflüssigen Plastikverpackungen lasse ich schon beim Einkauf im Laden („Biogemüse“!). Für x-farbige Säckli hats in normalen 3-Zimmer-Wohnungen – Frau Wyss, deren gibts viele in Bern! – keinen Platz …




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Martin Rüegger

Frau Wyss ist auf dem Holzweg. Endlich die Vierer-Abfallkübel -Zeitung, Alu, Abfall, PET -aufzustellen damit wir endlich trennen können. PET-Flaschen und Glas-Flaschen haben ein Pfand und eine Etikette Damit diese zurückgegeben werden können, das Pfand wird entsprechend erstattet; Dänemark hat Maschinen dafür. Weg mit den grossen Pizza Verpackungen denn die brauchen viel Platz im Kehrichtkübel. Es muss der Verursacher auch gebüsst werden können. Und wenn ich jemand darauf aufmerksam machen will ich nicht blöd gefragt werden „Sit-dr Polizischt“. Die Schule hat auch Fächer einzuführen damit dies gelernt werden kann. Und den Schülern sagen dass man etwas auch zusammenquetschen kann – es hat mehr Platz




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Martin Messerli

Mir ist schon oft aufgefallen, wie Jugendliche ihren Abfall einfach liegen lassen, egal wo sie gerade sind. Das hätte es früher nie gegeben. Das war Teil unsere Erziehung. Und genau dort müsste man ansetzen und nirgendwo sonst.

Das Gewerbe für dieses Fehlverhalten der Jugendlichen verantwortlich zu machen und die Entsorgungsgebühren auf das Gewerbe abzuwälzen, ist das falsche Vorgehen! Wenn Migros, Mac Donalds und Co. die Hamburger einpacken, ist es erst einmal kein Abfall, sondern eine Verpackung. Erst wenn der Konsument das Menu fertig gegessen hat, wird es zum Abfall. Das ist dann eben nicht mehr im Aktivitätsbereich der Migros (um bei diesem Beispiel zu bleiben). Sonst müsste man ja auch die Autoverkäufer verantwortlich machen für den Dreck auf den Strassen und den CO2-Ausstoss, etc. Das tut man aber nicht, weil der Autohändler selber keinen Dreck erzeugt, sondern erst der Autofahrer. So ist auch beim Abfall.

Die Migros könnte Hand bieten und genügend Abfalleimer zur Verfügung stellen und diese dann auch zu entsorgen, was sie ja auch (mit hohen Gebühren) tut. Mehr liegt nicht in Ihrem Verantwortungsbereich.

Was die Stadt hier plant ist gelinde ausgedrückt ein Blödsinn!




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Stell dir vor hast als Moonliner Chauffeur eine lange, anstrengende Nacht hinter dir und darfst am Sonntagmorgen um 4 Uhr im Wagen die gebrauchten Nastücher, Snus, Schnellverbände oder manchmal das Erbrochene zusammen kehren. Halbleere Saucenschalen, deren Inhalt auf dem Boden oder auf dem Sitzpolster verschmiert ist, Servietten, Hamburgerverpackungen, Frittesschalen, halbleere Bier- und andere Dosen. Tagsüber siehst du Aludosen und Zigipackungen achtlos aus den Autofenstern geworfen, in den Wiesen liegen. Da überlegst du schon, ob das Abfallproblem nicht anders gelöst werden könnte. Eine Steuer erscheint mir als der falsche Weg. Ein Depotsystem würde wohl mehr Anreiz für den Verursacher bieten und vielleicht würde der eine oder die andere den Plunder aufsammeln und sich so ein Kaffee oder Bier finanzieren.




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Margret P.

Verursachrprinzip: Mit den dünnen Plastiksäcken bei den Grossisten hat es angefangen. Das ist nichts als richtig und notwendig. Folgedessen ist es logisch, auch in dieser Hinsicht den Konsumenten zu erziehen. Das Mehrweggeschirr ist die richtige Lösung, und zwar flächendeckend. Dass der Entsorgungszuschlag von Einweggeschirr von den Take-away Betrieben bezahlt wird, finde ich auch richtig, von Gross- bis Kleinbetrieben notabene. Profitieren sie doch schon von der unverständlich tieferen Mehrwertsteuerabgabe und verursachen im Gegensatz zu den Restaurant Betrieben eben auch noch haufenweise Abfall.
Littering ist dann ein anderes Thema, findet aber schon weniger statt als noch vor ein paar Jahren, ich quere täglich den Waisenhausplatz über Mittag. Mehr Sitzgelegenheiten auf diesen Plätzen würden wohl alle herzlich begrüssen. Und ich plädiere für Zivilcourage, Leute die Ghüder liegen lassen, sollen freundlich aufgefordert werden, ihn zu entsorgen. 🙂




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Das Thema hat für mich zwei wichtige Aspekte.
Einerseits geht’s um Sauberkeit, also darum, wie es aussieht in der Stadt. Da gibt es durchaus einiges an Verbesserungspotential. Littering ist in erster ein Problem von fehlendem Anstand. Ist es tatsächlich Aufgabe der Stadt, fehlende Erziehung nachzuholen bei Jugendlichen und bei Erwachsenen? Drakonische Strafen sind auf den ersten Blick ein probates Mitttel, aber will man wirklich das Liegenlassen von Abfall härter bestrafen als zum Beispiel lebensgefährdendes Verhalten im Verkehr oder sonstwo? Da habe ich doch ernsthafte Zweifel. Hinterherwischen auf der anderen Seite ist auch irgendwie blöd, da gewöhnt man sich nur daran, bis irgendwann Sprüche kommen wie „Ich rette so den Job des Strassenwischers“. Vielleicht sollte man einfach regelmässig einmal pro Woche den Abfall NICHT wegräumen. Und etwas später dann mehr und grössere Abfalleimer (Abfalltrennung nicht vergessen!) montieren und ein paar Infoplakate aufstellen, zur Not auch jemanden an die Hotspots abkommandieren, der Abfallsünder „ermahnt“.
Das Andere ist unser verschwenderischer Umgang mit Verpackungsmaterial und Ähnlichem. Da helfen wohl wirklich nur Gesetze. Aber ein paar Rappen mehr werden nur auf die Konsumenten abgewälzt, so raffiniert, dass man es wahrscheinlich gar nicht mitbekommt und ganz sicher nicht weh tut. Da braucht es meiner Meinung nach glasklare Vorschriften und/oder Verbote, wenn Verhandlungen mit den Anbietern nicht fruchten. Ein Anfang wäre zum Beispiel der leidige Pappbecher für den Kaffee unterwegs: einfach verbieten. Nach ein bisschen Murren und Knurren wär er innert kürzester Frist ersetzt durch ein wiederverwendbares Modell. Plastikverpackungen könnten auch massiv reduziert werden, Mehrweggeschirr für Fast Food müsste vorgeschrieben werden. Auch das würde klappen, wenn der politische Wille da wäre. Ob die neue Abgabe der richtige Weg ist? So wie sie jetzt konzipiert ist sieht es mehr nach einer versteckten Steuererhöhung aus, die keine echte Reduzierung des Abfalls bewirkt, sondern nur das Wegräumen jemand anderem aufbürdet. Das reicht nicht, finde ich.




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Martin Haller

Eine Steuer, die es nicht braucht.
Die Berner Mentalität, jedes Problem mit einer neuen Steuer lösen zu wollen, liegt in unserer DNA. Doch in diesem Fall ist dies aus meiner Sicht völlig falsch, und zwar aus diesen Gründen:
1. Die KVA Bern produziert mit mehr Abfall mehr Strom und Wärme, was wieder als Energie verkauft wird. Deshalb ist diese zusätzliche Steuer eine Doppelsteuer, denn der Energiepreis für Ökostrom und Wärme ist nicht billig. Die Einnahmen, die durch diese Nergie generiert werden, gehen indirekt wieder via ewb an die Stadt.
2. Die Nachfrage nach schnellem Imbiss in Verpackungen ist auch eine Folge der Zeitverdichtungen in der Arbeit und in der heutigen Lebensweise. Leute, die sich ein Familien Leben in der Stadt nicht leisten können oder wollen, sind auf Zeitersparnis angewiesen, da sie in die Stadt pendeln und dort arbeiten, damit sie so die hohen Kantonssteuern stemmen können.
3. Das Problem wird nicht gelöst, stattdessen traut der Staat dem Bürger nicht zu, das Problem selber lösen zu können. Der öffentliche Raum, soll nicht unter dem Deckmantel des Umweltschutzes weiter reguliert und besteuert werden.
Fazit: Neue Steuern und Gesetze werden zunehmend ein Problem für die mittleren und unteren Einkommensschichten. Diese steigenden Abgaben, werden durch solche staatliche Bewirtschaftungen
noch weiter befeuert.
Die beste „Lösung“ wäre: Jeder bringt das eigene Geschirr mit und wäscht dieses anschliessend mit 80 Liter Wasser und Atomstrom im Geschirrspühlreiniger.
Die heutige Lebensweise lässt emissionsfreies Leben nicht mehr zu.
Auch früher nicht. Wurde der Stadtbach als Abflussrohr jemals mit Steuern bezollt? Wohl kaum.




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Jakob Fischer

Abfallsteuer

Über Jahre wurden aus hygienischen und anderen Gründen die Verpackungen von verderblichen weiteren leicht zu beschädigenden Artikeln verbessert. Zum Teil ist dies sogar durch behördliche Vorschriften verordnet und/oder vom Publikum direkt gewünscht. Auch Konsumentenorganisationen standen hinter solchen Verbesserungen, die der allgemeinen Gesundheitsförderung dienen. Wenn Firmen ihre Waren verpacken, tun sie das nicht fahrlässig oder gedankenlos und sie schützen sich auch vor Klagen. Dass da und dort dabei z.T. massiv übertrieben wurde, sei einmal dahingestellt.

Im Kehricht eingesammelte Abfälle werden nach allen Regeln der Kunst entsorgt und wir bezahlen dafür. Wenn nun Leute mit mangelnder Erziehung und fehlenden Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt Abfälle auf die Strasse werfen und die Anwesenheit von Abfalleimern ignorieren, sind diese Fehlbaren zu bestrafen und nicht die Verkäufer von Waren in Verpackungen. Die Stadtberner Regierung geht mit der neuen Steuer einen komplett falschen Weg, die Verursacher von Strassenabfällen, genannt Littering, sind Teile des Publikums.

Vor Jahren gab es schon einmal eine solch verquere Aktion der Berner Obrigkeit: Auf dem Waisenhausplatz hinterliessen Gymnasiasten und andere Schüler nach ihrem Mittagspicknick eine riesige Sauerei. Anstatt diese zu sozialem Verhalten zu bringen, sandte Herr Tschäppat eine städtische Putzbrigade auf den Platz.

Dass Teile des Publikums eine solche Steuer befürworten ist egoistisch, sie erhalten sorgfältig geschützte Waren und sind nicht bereit, ihren Anteil an den Folgekosten selber zu bezahlen, auch wenn der noch so gering ist. Die Verursacher sind nicht einfach die Verkäufer, verpackte Waren entsprechen dem allgemeinen Wunsch des Publikums und der Käufer entschliesst sich zum Kauf. Zudem gibt es bestimmte Waren, die man neuerdings wieder wie früher offen kaufen kann.




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Thomas Schneeberger

Bei uns gilt im Umweltrecht das Verursacherprinzip.
Die Frage ist also nur, wer alles (Mit-)Verursacher ist.
Der Convenience-Frass bringt sowohl Produzenten (Verkäufer) wie Konsumenten (Käufer) von Abfall hervor. Also sind auch beide Verursacher.
Ideal wäre ein Anreizsystem, besser als Steuern oder Polizeistaat à la Singapur.
Die alleinige Überwälzung auf die Allgemeinheit ist jedenfalls auch keine Lösung.

Früher gab es das Flaschenpfand, sogar mal kurz das PET-Pfand: Nie aber auch gar nie sah man irgendwo Flaschen rumliegen. An Festivals gibt es Geschirrpfand. Littering=null, Recycling=100%!
Aber dieses durch und durch marktwirtschaftliche Prinzip wird gerade von den Verfechtern der „Selbstverantwortung“ und der „freien“ Marktwirtschaft immer wieder bekämpft.
Mit Pfand auf Abfall entstünde ein sich selbst organisierender Rückschiebe-Markt.




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Magda Steiner

So wie ich mich erinnere, konnte sich Bern vor Jahrzehnten die sauberste Hauptstadt weltweit nennen und es stimmte auch. Etwas am Boden liegen lassen galt als absolutes „No go“. Für mich gilt dieser Grundsatz noch immer. Ich habe noch nie irgend etwas einfach achtlos weggeworfen, nehme immer alles fein säuberlich mit und entsorge es im nächsten Abfallkübel oder zuhause – schön müllgetrennt. Das ist überhaupt nicht schwierig und es nervt mich gewaltig, dass sich andere so schwer damit tun und offenbar wieder Gebühren oder zusätzliche Steuern zu meinen Lasten generieren. Jungen Katzen, welche ihr Geschäft im Haus oder neben dem Katzenklo erledigen, drückt man mal ordentlich die Nase hinein. Dies sollte man mit Litterern auch mal tun.




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Dominic Anonymous

Der Grundgedanke ist gut die Verursacher zur Kasse zu bitten und damit zum Handeln zu bewegen. Leider befürchte ich dass die grossen Firmen und wahren Verursacher wahrscheinlich gute Umwege finden werden und im besten Fall solche Kosten noch von den Steuern abziehen werden. Was bleibt ist dann ein kompliziertes System das kleine Firmen weiter belastet und unseren tollen Beamtenapparat noch weiter aufbläst. Wie währe es mit Steuererleichterungen oder anderen Vorzügen für Firmen die bewusst keinen unnötigen Abfall produzieren? So könnte man glaubhaft die Probleme angehen und Innovationen fördern. Fördern statt Strafen. Lustig dass diese simple devise überall funktioniert. Ausser natürlich wenns um um Geld geht…




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Daniel Rutsch

In Singapur wird man massiv gebüsst wenn man nur einen Zigarettenstummel auf den Boden schmeisst. Nicht die Betriebe sind Verursacher sondern die achtlosen Leute die alles liegen lassen. Litterer sind massiv zu büssen dann hört es sofort auf.
Daniel Rutsch




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Daniel Meier

Definitiv ein sehr guter Ansatz. Das gewonnene Geld wird entsprechend den Plänen der vom Volk gewählten Repräsentanten verwendet und nicht von den opponierenden Stellen (Bürgerliche, „Wirtschaftsnahe“). Ich bitte um mehr Vertrauen, weniger Skepsis und Sistierung des neoliberalen Narrativs. „Versteckte Steuererhöhung“ passt nicht dort hinein und verhindert einen differenzierten Diskurs über das Thema. Das Geld bleibt bei der Stadt und hilft uns allen (durch weniger Verpackungen und Sensibilisierung). Vielleicht können dann die Putzkräfte auch anderswertig eingesetzt werden in der Landschaftspflege und müssen sich nicht jeden morgen diese Sauerei herumschlagen. Schön wärs




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Beat Amstutz

Grosse Abfallkübel verdoppeln in der Stadt, in den Parks, an der Aare entlang.
Steuern für die Abfallentsorgung für alle Detailhändler, mit verpackten Lebensmitteln, verdreifachen.
Littering (Kaugummi, Zigaretten Stummel, kleine Papierli und alles andere natürlich auch mit Busse von mind. CHF 500.- büssen. Littering aus Auto mit Busse mind. CHF 1500.-.
Dummheit muss hoch bestraft werden, so das es der Pilizei auch rentiert Bussen auszustellen und auch Eintreiben zu lassen.
Bitte sofort ganze Schweiz einführen ohne Volksabstimmung ab 1.3.2019 sofort bitte bitte, bitte.




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Johannes Decker

Das Thema saubere Stadt beschäftigt mich schon viel, viele Jahre. Immer wenn ich Städte im Ausland besuchte, fiel mir als erstes die nicht immer erhabene, aber deutlich grössere Sauberkeit auf. Keine Kippen, kein Kaugummi, kein Verpackungszeug lagen herum. Ich kann mir keinen anderen Grund als Liebe zur Stadt vorstellen, bei ihren Bewohnern und Respekt bei Besuchern. Eine solche Stadt straht förmlich, macht Eindruck, gefällt, auch wenn einem nicht spontan in den Sinn kommt, warum eigentlich. Zu Hause gewinnt man schnell wieder den Eindruck, wie verächtlich und gleichgültig unsere Gesellschaft mit ihrer Umwelt umgeht. Fürˋs putzen zahlen wir ja Steuern!




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Heinz Dolder

Ich war 17 Jahre Abwart in einem grossen Gebäude in der Altstadt Bern.
Was ich da an Littering und Ausscheidungen gesehen und zusammengeräumt habe, zeigt die unglaublich abgrundtiefe Verachtung der Gesellschaft gegenüber der Natur.
Die Spassgesellschaft, die nur Ihr Bedürfnis im Vordergrund sieht, hat sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht. Die Köpfe, die ich gesehen habe, die Ihren Abfall auf den Treppen und in den Lauben liegen gelassen haben, sind von aller Couleur gewesen. Es war ja mein Job, den hirnlos verursachten Abfall zu Entsorgen und war gar nicht so schlecht bezahlt. Was ich jedoch absolut am schlimmsten finde, ist das Partypeople vom Wochenende, die Parks, Aareufer, Strandpromenaden und Waldränder mit Ihrem Abfall vermüllen.
Wir hatte früher wenigstens noch Hirn und Schneid und wenn wir dermassen besoffen waren, wir am nächsten Tag mit neuer Harasse Bier und Abfallsack an dem Platz vom Vorabend hingingen und aufräumten.
Ich sehe bei der Entwicklung des Anstandes, im öffentlichen Raum der Menschheit, sehr schwarz und das Littering nimmt seit Jahren zu. Vor allem Tankstellenshops müssen massiv zur Kasse gebeten werden, denn diese tragen aktiv mit, dass es keine einzige Strasse mehr gibt, an der nicht am Rand Müll herumliegt.
Shops könnten ja den Autofahrern gratis reissfeste und dichte Abfallsäcke verteilen die Sie dann beim nächsten Stop gleich gratis entsorgen können.
Am besten einfach mal alles Wochenlang liegen lassen, bis jedes Plätzchen einer Müllhalde gleicht und die Umweltvermüller kein Plätzchen mehr finden für Ihre Verpflegung oder Besäufnisse.




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Hannes Müller

Es wäre eigentlich ganz einfach: Wer ein TakeAway oder Restaurant betreibt und Produkte herstellt und verkauft, welche Abfall erzeugen, MUSS konsequent Steuern zahlen. Ich rede nicht von den kleineren Restaurants, die sind ja mittlerweile eh fast alle verschwunden. Es kann nicht sein, dass die Stadt, welche für die Entsorgung zuständig ist, mittels Steuergeldern von den Konsumenten die Entsorgung bezahlt, währenddem McDonalds, Burger King, Migros, Coop usw nicht einmal ansatzweise faire Steuern zahlen in diesem Land (FDP sei dank). Hinzukommt dass die Umsätze dieser Firmen jedes Jahr grösser werden. Migros und Coop raus aus Bern, noch so gern!




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Hand Zürcher

Also nun mal Tacheles.
Menschen die Abfall liegen lassen sind absolute Charakterlumpen, totale Egoisten und Gesellschaftsverachter und haben einen Inteligenzquozienten wie mein Gartenzwerg im Garten
Für mich ist klar, wer Abfall liegen lässt oder aus dem fahrenden Auto wirft, ist gleich zu stellen wie Schwerkriminelle und sollten mit monatelangem Straflager bestraft werden und bis an Ihr Lebensende, mit Hauswartsarbeit in Ihrer Freizeit, ihre sehr schweren Vergehen abbarbeiten müssen.
Die Detailhändler sollen für Ihr Verpackungswahnsinn nur schön bezahlen.
Echt jetzt wer wirklich Abfall einfach so im öffentlichen Raum entsorgt, gehört sehr sehr hart bestraft, denn das gehört zum schlimsten was Menschen tun und ist gleichzusetzen wie vorsätzliche Umweltzerstörung und Mord an Tieren.
Habe immer Freude wenn ich die Hosen der Kinder wasche und beim leeren der Hosensäcke ganz viele Papierli finde, dann weiss ich, dass die Erziehung noch funktioniert.
„Im Haus muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“




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