Redaktion Der Bund
19. März 2019
61 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Kathrin Müller

Ich kaufe schon lange nur Bio, kein Fleisch, aber Eier und Käse. Die Eier direkt vom Bauer. Ich zahle gerne mehr um Bio zu erhalten, ärgere mich aber ungemein, dass vor allem in der Migros Bio-Produkte in Plastik eingepackt ist, der Rest im Offenverkauf. Das ist paradox!




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Margrit Moser

Ich kaufe IMMER Bio – auch wenn ich weiss, dass nicht immer alles ganz transparent läuft. Auf dem Markt kenne ich die Bauernfamilien.
Bio – aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen!




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Robert Schacher

Zum Thema Preis und Bio eine kleine Anmerkung:
Ich kaufe alle 3 Tage 5 Liter beste Biomilch von der Käserei Noflen für CHF 1.15. Rahm muss ich nie mehr kaufen, der wird gleich mitgeliefert.
Bio ist nicht nur besser und gesünder, sondern auch nicht immer teurer.




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Dagmar Banse-Peters

Ich kaufe seit vielen Jahren nur Bioprodukte. Aber nur saisonal und regional und nur direkt vom Erzeuger. Auf Bio-Fleisch, Fisch und Eier verzichte ich schon lange. Besonders der Massenmord an Küken vor Ostern ist unerträglich, dies gilt ebenso für Bio-Eier. Wir entziehen durch unser Konsumverhalten Menschen in vielen Ländern ihre Lebensgrundlage und sind so uninformiert, dass wir nicht einmal unsere eigenen Böden vorPestiziden etc. bewahren. Diesbezüglich gibt die Schweiz in Europa ein sehr schlechtes Beispiel ab.




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“ … ein Bio-Ei im Laden durchschnittlich für 81 Rappen verkauft wird. Ein konventionelles Ei aus Bodenhaltung kostet 42 Rappen. Das Bio-Ei ist für den Konsumenten also doppelt so teuer. Der Bauer erhält für sein Bio-Ei 44 Rappen. Beim konventionellen Ei ist es die Hälfte, also 22 Rappen.“
.
Was nicht geschrieben steht, aber wichtig wäre: Das Resultat dieser Rechnung. Der Handel verdient am Bio-Ei offenbar 37 Rappen, am normalen Ei 20. Die Marge des Handels ist damit fast doppelt so hoch, und DAS nenne ich Abzocke. Ein Bio-Ei zu transportieren, verpacken und verkaufen macht nicht mehr Aufwand als ein normales. So wird einerseits der Konsument ausgenommen, andererseits wird durch den hohen Preis die bessere Verbreitung von Bio verhindert.
Bei 100% Aufpreis ist bei mir einfach das Limit erreicht und es wird kein Bio gekauft. Beim Ei sind wir noch knapp darunter, zum Glück, denn ich möchte wirklich nur Bio-Eier kaufen.




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A. Ernst

BIO-Produkte werden bei den Grossverteiler immer speziell mit Bio gekennzeichnet. Manchmal muss man suchen, um neben all den andern eben die Bio-Produkte zu finden. Sollte es nicht langsam so sein, dass NICHT-BIO Produkte speziell gekennzeichnet werden – weil der Hauptanteil der Produkte BIO sein sollten/müssten ?
Und da wäre dann noch ein weiterer Punkt – Bio und Saisonal und natürlich einheimisch ( aus der Region (dort wo möglich).




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Brigitte Stalder

Ich kaufe nur Bio,aber nicht Birnen aus Argentinien.Dann warte ich auf Schweizer Birnen.Ich bin überzeugt von Bio,nicht zuletzt weil es die Bodenfruchtbarkeit erhält/wiederherstellt.
Mich stört jedoch die Plastikverpackung bei Migros und Coop bei Früchten und Gemüse.




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I. Bissig

Bio wird nur gekauft, wenn es einen Mehrwert bietet oder preislich konkurrenzfähig ist. Klassisch sind Agrumen (Orangen, Zitronen, Grapefruits, Mandarinen etc.). Hier kann ich zusätzlich die Schalen verwerten (Sirup, Gewürz, Konfitüre usw.). Oder Milch: nicht-homogenisierte Milch (geschmacklich top) ist fast nur in Bio-Qualität erhältlich.
Sonst ist Bio eigentlich nur was für luxusverwöhnte und wohlstandsdegenerierte Leute mit viel zu viel Geld im Portemonnaie. Die können sich das einerseits leisten und anderseits auf den Effizienzverlust und erhöhten Flächenverbrauch, der mit Bioproduktion verbunden ist, scheissen.




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Lisa Anonymous

Würde mich freuen, wenn Coop und Migros sich endlich von diesen unsäglichen Plastikverpackungen verabschieden könnten. Hoffentlich müssen wir nicht mehr lange darauf warten!




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Irène Anonymous

Bio kaufe ich generell nicht mehr bei Migros und Coop. Nicht nur wegen der Plastikverpackung, die mir auch bei nicht-bio auf die Nerven geht! Das Lebensmittel-Angebot, vermehrt sich dermassen, dass man suchen muss, wo das Original-Produkt steckt und es nur noch im Multipack findet…Bei diesen Grosshändler geht es immer mehr nur um den Verdienst, und das Bio-Angebot ist nicht einwandfrei bio, sondern einfach viel teurer! Ich kaufe Frisch produkte auf dem Markt, in der Quantität die ich brauche und nicht in Plastik eingepackt.




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Mika Mercedes

Ich kaufe immer Bio. Samstags gehe ich immer auf den Märit und kaufe Gemüse ein für die ganze Woche. Bis auf die Zitronen kaufe ich alles saisonal ein, also alles aus der Schweiz, Kanton Bern. Mir ist es wichtig zu wissen, wo meine Lebensmittel her kommen und wer diese produziert. Bei Coop oder Migros kaufe ich nur selten Obst und Gemüse. Die Frische wie sie auf dem Märit zu finden ist, bekommen die Detailhändler nicht hin. Zu dem ist alles in Plastik verpackt. Tomaten, Spargel und Erdbeeren im Winter finde ich einfach nur krank! Wer auf dem Märit Bio einkauft, braucht auch kein grosses Portemonnaie, weil der Zwischenhändler fehlt, sind die Lebensmittel nicht teuer und die Wertschöpfung bleibt beim Produzenten. Danke liebe Bio-Bäuerinnen und Bauern!




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Jürg Meyer

Wir kaufen konsequent Bio, weil damit die Böden geschont und die Artenvielfalt gefördert sowie das Tierwohl unterstützt wird – das aber kombiniert möglichst mit Saisonalität – Bio-Erdbeeren im Februar sind tabu, und mit sehr wenig Fleisch. So wie es eigentlich normal sein sollte, wieder normal werden muss. Kritik an Migros und Coop: hört endlich auf, Bio- Gemüse und Früchte so massiv in Kunststoff einzupacken! Da hülfe wohl nur ein schlichtes Verbot




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MH Anonymous

Ich kaufe immer bio, aber nur wenn es saisonal und regional ist, also bio Erdbeeren, Tomaten oder Spargel im Winter gehören definitiv nicht dazu. Ich ärgere mich aber sehr über die Plastikverpackungen in den Geschäften. Deshalb kaufe ich fast alles auf dem Markt in mitgebrachten Behältern.
Mein Hauptargument für bio ist die aufbauende und nachhaltige Bodenbearbeitung, die kommt auch dem Wasser zugute.




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Barbara Zbinden

Ich kaufe seit Jahren Bio Produkte.
Ich will mich doch nicht selbst vergiften .
Schlimm genug ist , dass unsere Regierung den Verbrauch von so viel Antibiotika und den Gebrauch von Glyphosat e.c.t. noch immer fördert.
Bio Produkte in Plastik geht gar nicht.
Deshalb kaufe ich lieber auf dem Markt ein.

Zudem ist mir auch die Tierhaltung wichtig .




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    Leon Bracher

    Dumm nur Frau Zbinden, dass BIO nicht heisst, dass keine Pestizide verwendet werden dürfen. Bitte informieren Sie sich doch, was bei den BIO Früchten und beim BIO Gemüse alles für Chemie verwendet werden darf. Des Weiteren ist es ein Witz, denn das BIO Feld kann an ein normales Feld, dass mit literweise Chemie bewirtschaftet wird. Da haben Sie dann auch im BIO Feld Chemie und dessen Auswirkungen! Wo BIO draufsteht ist nicht BIO drin. Wir werden von den Lebensmittelproduzenten weiterhin veräppelt und zahlen noch das Doppelte!




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samuel scherrer

Ich kaufe wenn möglich Bioprodukte, allerdings selten solche aus Übersee. Ich sehe keinen Grund, warum ich keine Bioprodukte kaufen sollte: es ist für mich seit Jahren relativ normal geworden. Ab und zu gibt es allerdings Produkte bei denen ich mich frage, wie der Preis genau zustandekommt. Sie scheinen mir überteuert. Mein Bild der konventionellen Landwirtschaft in der Schweiz ist tatsächlich (leider) jenes der „Giftmischer der Nation“. Mir ist bewusst, dass dies nicht auf alle konventionellen Landwirte gleichermassen zutrifft, aber so kann es nicht mehr weitergehen.




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Robert Schacher

Meine Frau und ich kaufen ausnahmslos Bio. Von den vergifteteten Früchten und Gemüsen und dem Antibiotikafleisch haben wir die Nase gestrichen voll. Krempelt endlich unsere Landwirtschaft um, da läuft so vieles falsch mit den 5 Mia. Direktzahlungen. Das Volk will eine andere Agrarpolitik.




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Gini Anonymous

Ich kaufe Bio Gemüse auf dem Markt, im Migros und Coop verzichte ich aber darauf, weil alles in Plastik verpackt ist.




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mo ro

Es ist unumgänglich für unser aller Erde, dass Bio und Fair Trade Standard werden. Viele sind bereit mehr zu zahlen, wenn es den Produzenten und der Umwelt zugute kommt. Die Grossverteiler leisten einen schönen Beitrag zur Verbreitung von Bio Fair Trade. Wichtig wäre allerdings, dass auch diese sich saisonal ausrichten und nicht die regionalen Produzentenpreise drücken. Bananen und Orangen hin und wieder zu einem speziellen Anlass, okay. Dass Produkte wie importierte Beeren im Winter immer noch überall erhältlich und sogar gepusht werden, ist ein Skandal.

1. Kostenwahrheit inklusive der grauen Energie herstellen
2. Preise und Umweltbelastung transparent machen
3. Umdenken: mehr zahlen für Produktion, Handwerk und Betreuung. Dagegen unbedingt Versicherungen, Bankgeschäfte, Pharma- und Tabakindustrie den finanziellen Nährboden entziehen: mit Vollgeld und bedingungslosem Grundeinkommen! Die Jugend lässt nicht locker – weiter so!!! Zusammenhänge aufzeigen und sofort umsetzen. allez! 👍😊




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Daniel Schneider

Wir kaufen immer Bio. Weil es besser schmeckt, weil Tiere besser behandelt werden, weil auch «unütze» Arten überleben. Der Preisunterschied beim Grossverteiler ist eine Frechheit. Der Einkauf ist nämlich nicht massiv teurer, aber die Margen sind beim Bio so hoch, dass man damit die unökologischen Billiglinien finanzieren kann.




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Theres Sutter

Ich pflanze selber Biogemüse, Beeren und Obst an, wenn es nicht ausreicht kaufe ich Bioobst möglichst aus der Region dazu. Beim Gemüse bin ich Selbstversorgerin.




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Susanne Bürki Huber

Wir kaufen seit 35 Jahren bio und saisonal das was wir brauchen und lassen uns nicht von Aktionen verführen. Fleisch kaufen wir direkt beim Demeter-Bauern.




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Theo Aegerter

Auf Fleisch haben wir aus gesundheitlichen und tierhalterischen Gründen ganz verzichtet.
Gemüse und Obst kaufen wir soweit möglich unverpackte Bio-Ware aus dem Nahbereich auf dem Markt zweimal pro Woche. Beim Käse schauen wir auf Alpkäse ohne Silofutter und bei Milch und Joghurt auf Bio-Qualität. Mit dem Verzicht auf Fleisch haben wir uns soweit die
finanzielle Reserve geschaffen, dass wir uns für Gemüse und Früchte Bio-Qualität leisten können.




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Franz Weber

Besonders bei tierischen Produkten achten wir auf das Bio-Label. Aber auch beim Gemüse und bei Früchten versuchen wir Bio einzukaufen. Nur: die zusätzlichen Plastikverpackungen beim Bio-Gemüse sind eine Riesenschweinerei. Wir haben also die Wahl zwischen der Produktion von Plastikmüll oder pestizidverseuchter Ware und Böden. Die Zeit zum Umdenken ist jetzt liebe Grossverteiler.




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Lucie Santschi

Ich kaufe nur dann Bio-Produkte, wenn es bei den konventionellen Produkten nichts im Regal hat oder die Auswahl an konventionellem Obst & Gemüse (nur schrumpelige und schimmelnde Äpfel) schlecht ist. Sonst ist mir Bio schlicht zu teuer.




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Siglinde Kälin

Bei Gemüsemarkt mit großer Oberfläche, wie z.B. Salat oder Blumenkohl ist Bio unerlässlich. Ebenso bei Dauerkulturen wie Kaffe, Tee oder Nüssen. Bioobst ist häufig geschmackvoller als konventionell produziertes. Wenn der Preis der Bioware doppelt so hoch ist als die konventionelle Ware, wird entweder letztere gekauft, oder auf andere Frischware zurückgegriffen. Am liebsten auf solche aus der Region Es kommen zu 95% saisonale Produkte in Frage. Wenn Gelegenheit besteht , direkt vom Bauern.




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Gabi Feller

Ich kaufe vor allem bei Früchten und Gemüse bio. Dabei schsue ich ebefalls auf das Ursprungsland. Spanien und Italien lass ich bei exotischen Früchten zu, bei Bananen missachte ich das Ursprungsland.
Bei anderen Produkte greife ich wenn möglich zu Bio, ausser es ist ein Markenprodukt dass mir spezifisch schmeckt.
Beim Fleisch reicht mir manchmal auch Naturafarm, ein Muss beim Fleisch: Schweizer Produkt und gerechte Tierhaltung




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Barbara Imbach

Ich freue mich über den steigenden Biomarkt und hoffe, dass in naher Zukunft auch die teils aufwendige Plastikverpackung zB beim Gemüse weggelassen wird. Wir essen gerne Fleisch, aber dann muss es Bio sein, ansonsten verzichten wir lieber. Beim Gemüse oder Früchte bevorzugen wir Bio aus der Region, kaufen aber auch mal Orange/Kiwi oder Banane. 100% Biokäufe geht (noch) nicht.




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Peter Richard

Ich finde, man müsste im Laden nicht die biologischen Produkte kennzeichnen, sondern bei den konventionellen Produkten aufzeigen, wie die Tiere gehalten werden, die Pestizide unsere Artenvielfalt zerstören und wie das allgegenwärtige Palmöl zur Abholzung von Regenwäldern führt… Vielleicht ein schwarzes ego-Label?




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Reto San

Biologisch und lokal ist für die Umwelt am besten – die Frage ist wieviele Menschen kann man so ernähren? Gibt es gute Wege das wir alle Berner, Schweizer, Deutsche oder Europäer das können oder ist es ein Privileg von wenigen?




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Cornelia Frautschi

Ich kaufe wenn immer möglich bio! Leider gibt es immer noch zuwenig Auswahl auch bei Fisch und Fleisch.




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Erstaunlich: Offenbar kaufen hier alle nur Bio aus der Region. Wer kauft denn all die Bananen, Avocado, Ananas, Orangen usw.? Macht mich ein bisschen misstrauisch…
Ich persönlich kaufe so 50:50. Angeblich kostet Bio ja nur 20 oder 30% mehr, was ich absolut okay fände, aber tatsächlich zahlt man auch schnell mal das doppelte – das kann nicht mehr akzeptieren, das riecht doch stark nach Kaufkraftabschöpfung einer Klientel, die es sich leisten kann und ein schlechtes Gewissen hat. Ein Apfel für 1.40? 3.50 für 500 Gramm Zwiebeln? Nein, danke.




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    Hans Peter

    na ja, ob Sie das bezahlen möchten ist und bleibt Ihre Entscheidung. Ich möchte aber folgendes anfügen: Wenn Sie für einen Apfel 1.40 bezahlen, dann ist das halt viel näher an den tatsächlichen Kosten des Produkts bzw. der Herstellung desselben. Eigentlich immer noch viel zu billig. Diese Preise sind doch nur dank Millionen oder Milliarden Subventionen an die Landwirtschaft möglich. Was wir hier (oder allgemeiner: in der EU) für Lebensmittel bezahlen ist absolut lächerlich. Wie viel möchten Sie denn genau zahlen für Zwiebeln? Und weshalb? In der Schweiz geben wir ca. 6% des Einkommens für Lebensmittel aus (BfS). Der mit Abstand grösste Anteil davon geht für Fleisch drauf. 6% scheint mir nicht gerade viel. Ich muss dann schon schmunzeln, wenn vor Lidl und Aldi 50’000- Franken teure BMWs parken. Oder sich Menschen mit Gucci Tasche in der Hand sich über einen Zitronen Preis von 1.- oder 1.50 echauffieren. Das ist in diesen Fällen doch einfach eine Frage der Prioritäten. Klar, was einem wichtig ist, ist jedem selbst überlassen. Aber dann finde ich muss man das auch so sagen und nicht behaupten, die Lebensmittel wären zu teuer. Verstehen Sie mich nicht falsch, es gibt tatsächlich Menschen, die sich Bio-Produkte nicht oder nur bedingt leisten können und das sollte man ernst nehmen. Meine Behauptung ist jedoch, dass die Anzahl Menschen, die tatsächlich so wenig Geld haben, in der Schweiz relativ klein ist. Meistens eben doch eine Frage der Prioritäten.




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Thomas Widmer

Bio aber nur aus der Region! Ökologisch steht über biologisch. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn es bald nur noch bio gäbe!




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Rita Meier

Ich kaufe fast ausschliesslich Bio, neben den Nahrungsmitteln auch bei Putzmittel und Plegeprodukte. Ich sehe dies als Beitrag zum Umweltschutz und zur Biodiversität. Ich möchte mit meinem Einkauf nicht unterstützen, dass unsere Böden und Gewässer noch mehr verschmutzt werden. Ausserdem ist es mir auch wichtig, mich möglichst pestizidfrei zu ernähren. Was mich sehr ärgert ist, dass all die Folgekosten von konventionell und industriell gefertigten Lebensmitteln in den billigen Preisen nicht enthalten sind. So werden diese Kosten der Allgemeinheit übergewälzt und die Natur leidet darunter.




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Louis Berger

Mir ist eigentlich egal ob Bio oder nicht – Hauptsache regional oder zumindest aus der Schweiz! Der ganze Import ist wirklich zum „gränne“. Warum jetzt schon Spargeln aus Südamerika, wenn es bald Spargeln aus dem Seeland gibt? Wir sollten bei allem importiertem Fleisch und Gemüse einen grossen schwarzen Warnkleber haben anstatt bei Schweizer Produkten ein kleines Schweizerkreuz…




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Daniela Schenk

Ich kaufe zu 90 Prozent Bio Produkte und wenn immer möglich aus der Schweiz. Wenn es das Produkt in der Schweiz in Bio-Qualität nicht gibt, kaufe ich es eher importiert als konventionell. Ich will konventionelle Landwirtschaft nicht unterstützen und ausserdem möglichst wenig Glyphosat etc. schlucken. Ich finde, dass Bio vor allem beim Grosshändler viel zu billig ist. Und genau deshalb traue ich den Grossverteilern nicht, sondern kaufe es zumeist im kleinen Bioladen oder auf dem Markt. Die Grosshändler drücken die Preise bei den Bauern und Kleinunternehmen derart, dass von Fairness und Nachhaltigkeit keine Rede sein kann. Lieber zahle ich mehr und weiss, dass der Lieferant anständig bezahlt wird und auch wirklich Bio produzieren kann. Die Lebensmittel müssten uns einfach wieder mehr wert sein, statt dem Trend zu Geiz ist Geil zu folgen und immer weniger zahlen zu wollen. Denn gute Qualität hat ihren Preis!




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Chrigu Wysser

Im indischen (!) Bundesstaat Sikkim ist ausschliesslich biologisch produziertes Gemüse auf dem Markt zugelassen. Das gilt auch für Importprodukte. Für viele Bauern ist das ein Segen, um aus der mörderischen Pestizidabhängigkeit und den dazugehörenden Knebelverträgen auszusteigen und um mit ihren traditionell biologischen Anbaumethoden einen guten Preis zu erzielen. Klar, in Sikkim kommt dann auch auf den Tisch, was eben gerade bei den Bauern wächst – eigentlich das einzig Richtige. Übrigens Sikkim ist ungefähr so gross wie die ganze Schweiz. Das Projekt „Organic Sikkim“ wird auch vom WEF gefördert und promotet.

Ich schliesse mich der allgemeinen Meinung an. Bio aus der Schweiz, oder Europa. Die Schröpfung des Kundensegments durch Migros, Coop und Co sehe ich ebenfalls als Problem. Wieso muss das Sinnvolle teurer sein? Unverständlich! Und sich dann noch „nachhaltig und umweltbewusst“ nennen in der Werbung. Das ist doch zynisch!




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Manuel Gloor

ich kaufe lieber obst aus der schweiz als bioprodukte aus dem ausland. ich lege besonderen wert auf bio bei tierischen produkten, wie eier oder fleisch. Bei pflanzlichen produkten ist der herkunftsort am wichtigsten.




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do Anonymous

Wenn immer möglich kaufen wir alle Produkte zum Essen aus biologischem Anbau. Es sei denn, die Produkte sind per Flugzeug importiert worden. (Bei Produkten, die via Schiff importiert wurden, da stimmt in der Regel die CO2-Bilanz.) Verkappt überteuerte Bio-Produkte ärgern uns allerdings. Wir schätzen Bioware, zählen auf faire Produktion und setzen diese voraus!




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Philipp Tiller

Konsequent wäre, IP zu verbieten und nur nach Knospe zu produzieren. Dann müssten sich jedoch auch die Preise reduzieren. Denn ich traue hier den Grossverteilern nicht, dass hier ein Kundensegment geschröpft wird. Und was sowieso aus CO2-Gründen nicht geht: Bio ausserhalb EU.




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Anna Anonymous

Ich kaufe saisonal, möglichst aus der Schweiz. Bei Kaffee z. B. achte ich auf Bio und Fairtrade.
Bio hat immer Vorrang bei meinen Einkäufen, wobei der Preis schon Grenzen setzt. Mehr als das Doppelte gegenüber Nicht-Bio bezahle ich nicht.

Vor allem bei Gemüse, Milchprodukten, Brot, Früchten (hauptsächlich Orangen und Zitronen, sonst nur Schweizer Früchte) lege ich Wert auf Bio, sofern erhältlich und der Preis stimmt.




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Julia Senn

Bio Birnen aus Argentinien oder konventionelle CH Birnen? Natürlich Bio CH-Birnen! Alles andere ist Schwachsinn. Ich kaufe alles beim Bio-Marktstand oder beziehe es aus dem eigenen Garten. Was mich vom Bio-Zeug in Migros und Coop abhält, sind die unnötigen Plastikverpackungen. Auch das spanische „Bio“-Gemüse der Grosshändler unterstütze ich konsequent nicht.




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Claudio Buser

Wir kaufen fast alles Bio-Produkte. Ich finde, eigentlich sollten konventionelle Produkte gekennzeichnet werden mit einem Label – und nicht die natürlich produzierten.
Grundsätzlich nie weiter als Europa, wenn möglich CH und oft auch direkt vom Bauern.
Wenn ein Gesetz zur Abstimmung käme, dass die Bauern nur noch Bio produzieren dürfen: Ich wäre dafür.




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