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Andrea Mordasini

Für mich als zweifache Mutter ist es weder nachvollziehbar noch verständlich, seine Kinder nicht gegen schwere Krankheiten wie Masern und deren möglichen schwerwiegenden Nachfolgeerkrankungen zu impfen und sie davor zu schützen. Im Gegenteil, ich finde das nicht-Impfen als grobfahrlässig! Ich kann einfach nicht einsehen, wie Eltern ihre Kinder bewusst solchen unnötigen Krankheiten (Masern und Keuchhusten) und den damit verbundenen Schmerzen, Leiden und Ängsten aussetzen können. Sorry, aber ein solches Verhalten grenzt für mich an Kindesmisshandlung!

Wir haben unsere beiden Kinder nach Impfplan impfen lassen und dies nie bereut. Mit dem Impfen schützen wir nämlich nicht nur unsere Kinder, sondern solidarisch auch andere, noch ungeimpfte und solche, die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können. Wir würden es uns nie verzeihen, kämen unsere, bzw. andere Kinder z.B. durch Masern verursachte Nachfolgekrankheitenn zu schaden. Lieber die paar wenigen Piekser als schwerkranke oder gar tote Kinder :(!




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Johanna Pichler

Ich habe Statistik studiert und seit ich in der medizinischen Forschung mit Ärzten gearbeitet habe, traue ich keiner medizinischen Studie mehr, die ich nicht von A bis Z gelesen habe und nachvollziehen kann. Ärzte sind sicher gute Ärzte aber ziemlich schlechte Wissenschaftler. So landet so manche falsche Aussage über Medikamenten- oder eben Impfwirksamkeit an der Öffentlichkeit…




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Hans Peter Aellig

Wir haben es leider verpasst eine Winter- und Nebelsichere Landungsmöglichkeit in Bern-Belp zu schaffen, was das Auskommen für Skywork erleichtert hätte. Bern- Belp hat mit seiner guten Erreichbarkeit und kurzen Eincheckzeiten absolut seine Daseinsberechtigung.
Zuverlässige und regelmässige Anbindung an wichtige Hubs sind aber nötig, wenn möglich mit umweltverträglichen kleineren Jets. Es könnten somit viel Zeit und lange Distanzen zu den grossen Flughäfen gespart werden. Wir sollten etwas mehr solidarischer sein und einen kleinen Preisaufschlag in Kauf nehmen. Nebst REGA , Bundes- Kantons- und das Diplomatenwesen und den ganzen Tourismus sollte man sich an die erfolgreiche Tätigkeit von Helvetic Air erinnern. Die Entwicklung wird weitergehen….




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Stefan Fink

Ich habe meine Kinder impfen lassen und aus folgenden Gründen:
a) Komplikationen bei Masern können höchst dramatisch enden.
b) Maserntodesfälle gab es pro Jahr in der CH: 1920 > 460, 1941 > 90, heute zirka 9.
c) Heute ist die Einwohnerdichte viel höher und wir sind mobil.
d) Geimpfte Kinder können keine Erwachsene anstecken, bei denen der Masernverlauf viel schwerer ist und die Komplikationsgefahr viel höher ist.
Diesen Monat hat es bereits zwei Maserntote gegeben. Sie wurden durch ungeimpfte Kinder angesteckt, deren Eltern sich standhaft weigern. Die Toten gehen somit auf das Konto dieser lernresistenten Eltern. Meiner Ansicht nach sollte man solche Eltern der fahrlässigen Tötung anklagen.




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Michael Schulz

Komisch, Eltern sind frei in deren Entscheidung, ihr Kind zu impfen oder eben nicht. Falls Sie sich dafür entscheiden, so müssten ihre Kinder ja gegen Masern/Mumps/Röteln immun sein. Wo liegt denn nun ihre Gefahr. Ungeschützt wären ja nur die Impfgegner. Komische Logik…..Nochwas: das Immunwissen gegen diese Krankheiten hat sich über viele Generationen entwickelt. Früher haben diese KH alle durchgemacht und sind auf natürliche Weise immun dagegen geworden – inkl. mir. Die Gedächtniszellen der spezifischen Abwehr überleben nicht ein Leben lang. Nur wenn zwischenzeitlicher Kontakt mit den Viren stattfindet, können sich diese Zellen wieder erneuern. Kann also gut sein, dass wir natürlich Immunen plötzlich wieder Masern kriegen können. Das Immunwissen wurde dann durch die Durchimpfung ausgelöscht. Schon mal überlegt?




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Hannes Müller

Rolf Helbling: Sie wiederholen sich. Sie brauchen nicht persönlich zu werden nur weil Sie eingesehen haben dass Ihre Argumentation nicht hält in dieser Debatte.




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Patrick Scheidegger

Wir haben unsere Kinder geimpft, als sie die das Teenager-Alter erreicht haben, weil bis zu diesem Zeitpunkt eine natürliche „Infektion“ nicht stattgefunden hat. MMM sind für Erwachsene sehr heikel, für Kinder aber nur bedingt. Dies rührt daher, dass ihr Immunsystem sich entwickelt und mit ca. die absolute Leistungsfähigkeit erreicht hat. Danach geht es leider nur bergab. Kinder mit Viren vorab der Schliessung der Bluthirn-Barriere zu impfen, ist meines Erachtens heikel. Es gibt auch Forschungsergebnisse, welche dies aufzeigen.
Zwang erachte ich als kritisch solange vom Staat keine Produktehaftung übernommen wird. Es gibt Nachweise, dass nach MMM Impfungen Neurodermitis beobachtet wurde, welche vom Arzt als Prädisposition abgetan wurde.




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    Martin Schmid

    Es gibt eine Produktehaftung durch den Hersteller, ansonsten springt auch im Zweifel der Staat ein, bei empfohlenen Impfungen (siehe BAG). Die Blut-Hirn Schranke ist auch schon bei Säuglingen geschlossen. Falls Ihre Forschungsergebnisse nicht aus den 20ern stammen und einigermassen seriös sind, würden die mich mal interessieren. Angenommen ihre Aussage stimmt, erschliesst sich mir nicht, wieso man lieber den Wildtyp eines Virus im Hirn hat, anstelle eines inaktivierten oder abgeschwächten. Überdies beobachtet man wohl so einiges zeitnah einer Impfung, was auch damit zu tun hat, dass dies schon früh im Leben durchgeführt werden und sich manche Erkrankungen eben erst zu einem späteren Zeitpunkt zeigen. In der Regel kann die Impfung als Ursache aber ausgeschlossen werden. Gerade Impfungen für Kinder sind was ihre Sicherheit angeht sehr gut erforscht.




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Jürg Schmidli

Hannes Müller: Nur schade, dass es die Impfung gegen Borreliose noch nicht gibt!




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    Martin Schmid

    Er meinte wohl FSME. Jetzt verstehe ich aber nicht ganz, wieso man nicht gegen die Masern, aber gegen FSME impft, agesehen davon, dass FSME keine sogenannte Kinderkrankheit ist (der Verlauf ist allerdings bei Kindern weniger schlimm). Wenn man bedenkt, wieviele Menschen jedes Jahr durch den Wald spazieren, sich aber nur im Schnitt hundert infizieren, von denen wiederum „nur“ 1/3 stirbt, sollten die Zahlen doch ähnlich wie bei den Kinderkrankheiten sein, die ja anscheinend lächerlich niedrig sind.




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Michael Schweingruber

Ich wurde als Kind nicht geimpft und hatte eine schwere Hirnhautentzündung mit vielen Folgekomplikationen. Ein volles halbes Jahr war ich als Kleinkind fixiert im Bett mit Sonden bespickt im Spital. Mit viel Glück habe ich ohne nennenswerten physischem Schaden die Sache überstanden. Mit einer Impfung wäre mir und meinem Umfeld das Ganze erspart geblieben. Äusserungen wie „Masern sind ja nur harmlose Kinderkrankheiten“ sind einfach nur Hohn und pure Menschenverachtung. Wer solche Konsequenzen für Kinder gutheisst ist schlicht ein perverser Sadist. Jeder Mensch mit nur einem bisschen Verstand und Liebe zu seinen Mitmenschen lässt sich und seine Kinder impfen.




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Hannes Müller

Die Debatte ist durchzogen von neoliberaler Angstpropaganda. Wenn dem Staat jemals etwas an der Sicherheit seiner Bürger gelegen hätte, würde man zB. punkto Arbeitssicherheit und Strassenverkehr viel genauer hinschauen – beide Bereiche fordern jährlich 200 Mal mehr Tote als Kinderkrankheiten. Leider lässt sich aber mit Prävention in diesen Bereichen kein Geld verdienen – mit Impfen jedoch, verdient die durch und durch korrupte Schweizer Pharmaindustrie Milliarden. Genau das ist der Grund, weshalb ich meine Kinder nur gegen Borreliose und Starrkrampf impfen lasse. Der Diskurs wird momentan derart proliberal und Faktenfremd geführt, dass es einem die Haare sträubt. Es gibt hunderte Studien die belegen, dass das durchmachen von Kinderkrankheiten das Immunsystem stärken. Aber diese Fakten finden den Weg in keine der liberalen Tageszeitungen. Dort wird lieber gegen Impfgegner gehetzt, als wären sie Terroristen. Diese Entwicklung ist bedauerlich – und erfüllt mich mit grossem Mitleid für alljene, die sich von der Angstpropaganda in die Irre führen lassen. Ausserdem hat Impfen nicht mal ansatzweise etwas mit Solidarität zu tun, dieses Argument ist der Tiefpunkt in dieser schmierigen Debatte.




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    Lukas Friedli

    Was sie schreiben ist zienlich alles falsch. Folgendes sind Fakten:
    1. Die Pharmas verdienen kaum Geld an Impfungen (beachte Produktionseinstellungen und Lieferengpässe)
    2. Borreliose kann man nicht impfen (sie lassen angeblich ihre Kinder so impfen)
    3. Es gibt keine einzige Studie, die belegt, dass das Durchmachen von Krankheiten hilft (fürs Gegenteil gäbe es einige, z.B. die Todesquote bei Masern, rund 1/1000).

    Kurz, sie schimpfen hier herum und werfen mit Falschaussagen um sich.




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    urs berger

    eine Masern/Mumpf/Röteln Impfung kostet für den Endkunden 30-40 Franken, nehmen wir an, die Hälfte geht an die korrupte Pharma (gehe eher davon aus, dass es 20% ist), dann verdient die ‚Pharma‘ bei 70000 Neugeborenen pro Jahr 1.4 Millionen (sehr optimistisch geschätzt). Ich weiss wirklich nicht, wer solchen Quatsch von Milliarden posten kann. 30-40 Franken entsprechen den durchschnittlichen Arbeitskosten für 45 Minuten für Ihren Arbeitgeber, d.h., wenn Sie, was ich hoffe, um Ihr Kind kümmern, wenn es Masern hat, kostet es bereits ein vielfaches….




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    Andrea Burri

    Ich bin sehr froh, dass Sie Ihre Kinder gegen Starrkrampf und Borreliose (? Sie meinen wohl eher FSME) impfen. Sie schützen so Ihre Kinder vor potentiell schwerwiegenden und tödlichen Krankheiten. Ich verstehe nun aber nicht, wieso Sie kein Interesse daran haben, auch andere Menschen vor potentiell schwerwiegenden und tödlichen Krankheiten zu schützen, denn genau darum geht es bei der MMR-Impfung. Ihre Kinder überstehen Masern, Mumps und Röteln mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne Komplikationen oder Folgeschäden, können dabei aber andere anstecken, also auch Alte, Schwangere, Neugeborene und immunkompromittierte, die dann womöglich schwerwiegend erkranken oder sterben.
    Mit der Starrkrampf- und FSME-Impfung schützt man einzig und allein sich selbst.
    Und noch eine andere Frage: Was machen Sie, wenn Ihre Tochter mit 16 Jahren die Röteln noch nicht gehabt hat? Oder wenn Ihr Sohn mit 16 Jahren Mumps noch nicht gehabt hat? Impfen Sie dann oder nehmen Sie eine Röteln-Embryopathie des Enkelkindes und eine Infertilität aufgrund einer Mumps-Hodenentzündung beim Sohn in Kauf?
    Die MMR-Impfung schützt ja nicht nur vor Masern.




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    Patrick Guggisberg

    Auch kein Wunder. Offenbar gibts gegen Verkehrsunfälle noch keine Impfung. Gegen Kinderkrankheiten schon, deshalb sterben heute auch weniger Kinder dran.Seit wann ist Wissenschaft neoliberal? Oder die Stadt Bern?




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    Livio Gneist

    Natürlich stimmt es, dass sehr wenige Kinder an Kinderkrankheiten sterben – zum Glück. Und das hat einen einfachen Grund: Die allermeisten Kinder sind geimpft. Dadurch konnten solche Krankheiten sehr stark eingedämmt werden.
    Impfgegner profitieren von den Impfbefürworter, weil dank den ihnen solche Krankheiten kaum mehr auftreten und sie deshalb höchstwahrscheinlich nicht angesteckt werden. Wenn jedoch niemand geimpft worden wäre, sähe die Situation deutlich schlimmer aus. Übrigens gibt es Studien, die belegen, dass mehr umgeimpfte Kinder an Kinderkrankheiten sterben als solche, die geimpft sind.
    Bei einer Impfung geht mehr oder weniger der selbe Vorgang vonstatten wie beim Durchmachen einer Kinderkrankheit. Es wird eine Menge Viren eingeimpft, die so klein ist, dass der Körper genügend schnell Abwehrkörperchen bilden kann und gegen diese Krankheit gewappnet ist (Stärkung des Immunsystems).

    In zwei Punkten muss ich Ihnen aber zustimmen. Sie haben nicht ganz unrecht, wenn Sie sagen, dass die Schweizer Pharmaindustrie durch den Vertrieb von Impfstoffen Milliarden verdient. Auch nicht unrecht haben Sie mit der Forderung, dass es gut wäre, wenn der Staat die Sicherheit im Strassenverkehr (mehr) erhöhen würde (oder zumindest den Versuch unternehmen würde, dies zu tun). Hierbei kann ich ihnen jedoch einfach eines raten: Fahren Sie Zug, das ist sicherer und zugleich sogar klimafreundlicher – also ganz dem Zeitgeist entsprechend.




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      Patrick Guggisberg

      Ich bin nicht sicher, ob die Schweizer Pharmaindustrie mit Impfstoffen Milliarden verdient. Meinte, in diesem Bereich wären ausländische Konzerne dominant.




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      Hannes Müller

      “Natürlich stimmt es, dass sehr wenige Kinder an Kinderkrankheiten sterben – zum Glück. Und das hat einen einfachen Grund: Die allermeisten Kinder sind geimpft.“
      Genau da liegt das Problem. Früher war es normal Kinderkrankheiten durchzumachen. Heute müssen wir uns davor fürchten damit in Berührung zu kommen. Wie konnte sich das so entwickeln? Ganz einfach: Die Pharma hat es mittels Desinformation und Angstpropaganda geschafft dass sich zwischen 2000 und 2015 beinahe 95% der Bevölkerung geimpft haben. Wir haben also quasi ein Monopol oder fast schon ein Diktat der Pharma, sie haben es geschafft uns als Gesellschaft in die Enge zu treiben. Heute ernten wir das Resultat: Höhere Prämien, Hetze gegen Impfgegner und allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung. Das spült nochmals ordentlich Geld in die Kassen. Wer sich solche Fragen in dieser Debatte nicht stellt, sollte dazu gar nicht erst Stellung beziehen.




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        Lukas Friedli

        So, eine Frage an Herr Müller: Nennen Sie mir eine einzige Pharmagesellschaft, die mit Impfstoffen Geld verdient. Berna? Konkurs.

        Weltmarktführer GSK, rund 6.5 Mia Dollar. Lächerlich in dieser Branche. Ist weniger als Novartis Gewinn macht.




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        Patrick Hugentobler

        Herr Müller
        Früher war es normal, dass die Hälfte der Kinder vor dem zehnten Altersjahr starb. Und das Durchschnittsalter lag bei der Hälfte von heute. Die meisten Menschen litten an Karies und Beschwerden aus einseitiger Ernährung.
        Heute müssen wir uns eben nicht mehr fürchten, mit ihnen in Berührung zu kommen weil weil wir geimpft sind.




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        Livio Gneist

        Früher sagte man tatsächlich, dass es gut sei, die Kinderkrankheiten durchzumachen. Und das mit folgendem Grund: Damit man sie nicht als Erwachsener durchmacht, weil sie da noch gefährlicher sind. Heute ist man hingegen an dem Punkt, wo man die Möglichkeit hat, die Krankheiten mit einer Impfung umgänglich zu machen. Das ist einerseits nützlich, weil so auch die Risiken, die solche Krankheiten mit sich bringen, wegfallen, andererseits, weil so die Krankheiten ausgerottet werden können. Das hätte dann zur Folge, dass sich niemand mehr Impfen lassen müsste.
        Damit will ich sagen, dass die Pharmaindustrie auf die Impfgegner angewiesen ist, weil dank ihnen die Krankheiten nicht ausgerottet werden können und sie deshalb weiterhin Impfstoffe verkaufen können. Wenn die Krankheiten jedoch ausgerottet würden, könnte die Pharmaindustrie auch keine Impfstoffe mehr verkaufen. Darum rate ich ihnen: Lassen Sie sich (und ggf. Ihre Kinder) impfen, damit das «Diktat» der Pharmaindustrie, wie sie es so leidenschaftlich verachtend ausdrücken, beendet werden kann. Wäre das nicht auch eine gute Lösung?




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    Urs Müller

    Dieser Kommentar dünkt mich doch ziemlich einseitig. Selbstverständlich schaut der Staat oder mindestens die SUVA wie auch das ASTRA sehr wohl genau hin. Arbeitssicherheit oder Unfälle fordern nicht nur Tote, sondern sind ein (negativer) Wirtschaftsfaktor par excellence.
    Aber wenn man seine Feindbilder natürlich schon in der DNA hat, dann klar, weshalb überhaupt jemanden glauben. Vermutlich findet man bei den meisten Impfgegnern auch Waffen und ein dickes Lager an Notvorräten im Keller.
    Haben Sie ein Buch geschrieben, über die positiven Aspekte Ihrer durchlebten Kinderkankheiten. Alle diese tollen Fieberschübe, die juckenden Pickel, die Glieder- und Kopfschmerzen. Die stinkenden Salben und der viele Kamillentee. Ja, wie ich das gerne wieder haben möchte. Ich war nach jeder Krankheit mindestens einen Meter grösser, 50 Punkte intelligenter und habe alle anderen Kinder im Schulstoff überholt.




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    Selina Graber

    An einem Patienten mit einer Maserninfektion verdient die Pharmaindustrie mit Sicherheit viel mehr Geld als an der Impfung…




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      Martin Schmid

      In der Tat, nämlich im Schnitt 50000$ (in den USA) pro hospitalisierten Kind. Da muss man schon einige Kinder für Impfen und hat auch erst noch den Aufwand. Ich halte es übrigens für einen Fehler Masern- und Verkehrstote einfach so zu vergleichen, wie gerne in den Kommentaren getan. Zum einen müsste man zuerst mal von einer ungeimpften Welt ausgehen und dann berücksichtigen, dass man nur ein mal im Leben die Masern hätte, aber, in manchen Fällen, täglich ins Auto steigt bzw. am Strassenverkehr teilnimmt. Da sind, m.M nach, Todeswahrscheinlichkeiten genauer. Und da schneidet, bei den Zahlen die man so findet, der Verkehr deutlich besser ab.




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Lucie Santschi

Ja, ich bin seit klein auf geimpft, meine Eltern auch und die Kids meiner Geschwister auch. Ich danke meinen Eltern für den klaren Verstand mich zu impfen. Ich hatte als Kind die Windpocken aber die Masern hatte ich nie und somit würde ich mich, wenn ich nicht geimpft wäre, einem sehr hohen Risiko aussetzen, was sogar tödlich ausgehen kann. Einem völlig unnötigen und vermeidbaren Risiko. Die Argumente der Impfgegner entpuppen sich meist als anarchistischem Schachzug gegen das System (à la F*ck the system) und medizinisch kaum bis gar nicht belegt.




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Jürg Santschi

Für mich ist es rücksichtslos gegenüber den Mitmenschen sich in dieser Situation nicht zu impfen.

Und ich habe es erlebt, dass für Lähmungen im Gesicht nach einem Hirnschlag eine Impfung als ursächlich bezeichnet wurde.




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Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser. Verschiedene Mitdiskutierende haben uns auf die leicht tendenziöse Fragestellung aufmerksam gemacht. Sie hatten Recht, wir haben die Fragen angepasst. Wir haben daher auch die entsprechenden Hinweise darauf entfernt.




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Als unsere Kinder klein waren und ich total uniformiert, waren wir auch noch eher impfskeptisch, oder zumindest impffaul. Was schaden schon ein paar Kinderkrankheiten, hatten wir auch, daran gestorben ist noch keiner usw. Was dich nicht umbringt macht dich nur stärker. Je mehr ich mich aber darüber informiere, desto positiver sehe ich das mit dem Impfen. Die „Argumente“ dagegen entpuppen sich nach und nach als esotherisch bis fast schon religiös angehauchtes Verschwörungszeugs aus den üblichen Kreisen, und von Verschwörungstheorien halte ich nun wirklich gar nichts. Offenbar gibt es heute ja sogar wieder Leute, die nicht mal glauben, dass die Erde eine Kugel ist…
Eigentlich wäre es so einfach: An den Masern sterben Leute, an der Impfung nicht. Für mich reicht das.
Mittlerweile sind unsere Kinder längst geimpft, und ich könnte auch mit einem Obligatorium leben. Es wird auch dann noch welche geben, die durch die Maschen schlüpfen, aber zumindest würde man so die 95% Quote wahrscheinlich erreichen, mit der man die Masern (wahrscheinlich) ausrotten kann.




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Jonas D

Für mich sind die Masern einfach eine Krankheit wie jede andere auch. Solange man die Masern als Kind hatte sehe ich auch keinen Grund zur Impfung. Diese macht dann Sinn wenn man ein geschwächtes Immunsystem hat. Es ist sicher tragisch dass zwei Personen an Masern sterben mussten, aber auch an anderen Krankheiten sterben Leute.
Etwa an Grippe, und trozdem wird nicht über eine Mundschutztrageplicht für Grippekranke diskutiert.




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    Patrick Hugentobler

    Und wie bei jeder anderen Krankheit auch sind Sie froh, wenn Sie sie nicht bekommen, oder?
    Deshalb gibt es die Impfung. Ich empfinde das als geistige Wohlstandsverwahrlosung.
    Überall auf der Welt, wo die Kinder noch echt sterben, wollen die Menschen unbedingt Impfungen.




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    Volker Fleming

    Ihr ‚Argument‘, dass auch an Grippe Menschen sterben, ist im wesentlichen eine sogenannter „tu quoque“-Fehlschluss. Der Umstand, dass eine Sache schlecht ist, macht die andere nicht weniger schlecht. Das sollten sie als erwachsene Person eigentlich wissen.
    Ebenso sollte ihnen klar sein, dass die (solidarischen) Gesunden gerade wegen den Immungeschwächten impfen, da diese aufgrund ihrer Immunschwäche oft nicht geimpft werden können.
    Und ja, ich lasse mich gegen Grippe impfen. Jede Saison, konsequent.
    Ich bin jung und gesund, eine Grippe ist kein Problem für mich. Aber mich stösst der Gedanke ab, dass ich jemandes immungeschwächte Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Tochter oder Sohn töte, nur weil ich zum Impfen zu faul, zu fanatisch oder zu egozentrisch bin.




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