87 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar

Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser, besten Dank für Ihre rege Teilnahme an der Diskussion. Wir haben Ihre Beiträge in einem redaktionellen Artikel zusammengefasst. Diesen finden Sie an dieser Stelle: Bern soll «vom toten Pferd absteigen»




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Kurt Haenger

Ja, aber erst, wenn die Reitschule geschlossen ist!




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Max P. Maurer

Der Flughafen Bern-Belp ist für Kurzstreckenflüge konzipiert. Ein rückläufiges Geschäftsmodell, das der Staat auch aus klimapolitischen Gründen nicht unterstützen sollte.




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Simon Aebischer

Weg mit unrentablen Unternehmen. Es kann doch nicht sein, dass der Flughafen mit Steuergeldern unterstützt wird, nur um eine Handvoll Aviatikfreaks zu befriedigen. Das Volk soll zahlen und als Gegenleistung die Emmissionen ertragen? Dieser Flughafen ist ja sowieso nur für die Elite und die Gutbetuchten? Das einfache Volk kann vom Flughafen Belpmoos alles andere als profitieren.




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Makrus Liechti

Es ist bezeichnend dafür, dass der Belper Gemeindepräsident „bedingungslose Unterstützung“ des Flughafens fordert – nur was bedeutet das dann? Immer wieder tauchen Studien auf, die den Wirtschaftlichen Wert des Flughafens als Motor der Region dokumentieren wollen. Nur ist es eben ein ineffizienter, alter und stinkender Schiffsdiesel und kein Elektroantrieb. Einer der vielen Denkfehler, die laufend gemacht werden, bezieht die externen Kosten (Luftverschmutzung, Lärm) und die Opportunitätskosten (was könnte man sonst mit einer Fläche dieser Art vor den Toren Berns machen) nicht ein. Denn es ist klar mit Zürich und Basel ist die Anbindung Berns sichergestellt. Für die Bundes- und Rettungsflüge ist Payerne der bessere Standort. Wäre es nicht besser die Fläche der Zukunft zu widmen? Etwa als Standort für Forschung in Medizin, Gesundheit, Bildung. Bern hätte hier die Chance mit integrierten Strukturen für Forschung und Innovation einen echten, neuen und klimaschonenden Motor aufzustellen. Das bedeutet aber, dass man sich von der Vergangenheit löst und in die Zukunft schaut.




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Oliver Kiener

Ich bin der Meinung, dass Lärm und Dreck wenn schon gleichmässig verteilt werden soll und darf. Geflogen wird nicht weniger. Der Lärm darf nicht nur in Zürich oder Genf liegen, alles andere wäre asozial. Immerhin sind rund 12% Abflugpassagiere aus dem Kanton Bern. . Zudem gibt es für einen Teil der Öffentlichkeit zum Teil andere, massiv höhere Ausgaben, die auch nicht allen passt und gebraucht wird. Deshalb bin ich dafür, dass der kleine Betrag dem Flughafen Bern zugute kommt.




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roland reusser

kein beitrag den flughafen braucht es nicht mehr in dieser form !!




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Konrad Aellig

nahende Klimakatastrophe + öffentliche Gelder für einen Flughafen = Hirnriss




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U. Nufer

Fuer ein unfaehiges Management braucht es keine Finanzspritzen…




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Rolf Eberhardt

Ich bin beruflich viel unterwegs und greife durchwegs auf die Bahn oder die drei Flughäfen ZRH, GVA oder BSL zu. Wenn wir 6Mio investieren wollen, dann bitte in bessere Verbindungen frühmorgens oder am Abend, z. B. für Genf.
Drohnen Zentrum o.ä. funktioniert nur getrieben aus Forschung und Wirtschaft und die braucht das Geld dringender.




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Simon Aebischer

Dieser Flugplatz muss geschlossen werden – wie jede Institution die nicht rentabel ist.




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Marlies Kornfeld

Eine Landeshauptstadt ohne Flughafen ist ein Kuriosum…. wollen wir das ?
Unser Bern, dass sich mit Recht seiner Einzigartigkeit lobt und Tausende von Touristen anzieht und seine Weltoffenheit betont . Die Antwort ist eindeutig




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Es ist doch sehr befremdlich. Da schlägt der Regierungsrat in einem Gesetz für Sozialhilfe vor, auf Kosten der Ärmsten zu sparen. Unmittelbar nach der verlorenen Abstimmung dann der Hammer: Millionen für das Flugfeld Belpmoos, und dies jährlich! Es scheint, dass die Regierung nur dort sparen will, wo es den kleinen Bürger trifft. Im Fall Flugplatz soll dagegen mit der grossen Kelle angerichtet werden, was ja wieder den Reichen zu gut kommt.




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Markus Balsiger

Wenn die Regierungsräte dies wollen, sollen sie es mit ihrem eigenen Geld machen und nicht mit Steuergeldern. Das Belpmoos braucht es nicht. Beim Ausbau der Zugstrecke nach Zürich wird begründet, dass Bern den Anschluss an den Airport hat und das wurde erfüllt. Ist praktisch gleich schnell zu erreichen, wie wenn man mit dem Öv aufs Belpmoos geht. Die Regierung muss aufhören, „Möchte-gern-Grossstadt“ zu spielen.




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Walter E. Strahm

Der Flughafen Möösli ist eine Zwängerei der gnädigen Herren von und zu Bern. Wenn die Multimillionäre ihre Jets dort landen wollen, dann sollen sie auch für die Kosten dieses die Umwelt schwer belastenden Hobbys aufkommen.




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Andreas Flury

Am 23. Mai hat die Stadt Lugano das Gleiche vorgeschlagen für Lugano-Agno, dessen Betrieb ebenfalls in Schwierigkeiten steckt. Dieser Flugplatz ist sogar weniger als eine Stunde von Milano-Malpensa entfernt. Es macht einfach keinen Sinn, in der Nähe von Grossflughäfen weitere kleine Flughäfen zu subventionieren und künstlich in Betrieb zu halten gegen jede Marktlogik: Falls der Betrieb rentiert, braucht es keine Subvention; falls der Betrieb nicht rentiert, hilft keine Subvention.




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Martin Pfyffer

Der Flugplatz Belp ist total überflüssig unf fördert die Umweltzerstörung durch unnötigen Flugverkehr.




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Michael Hofmann

Als ehemaliger Belper und Stadtberner interessiert mich der Artikel. Ich fände den Beitrag durch den Kanton angebracht. Es ist eine Unterstützung der Infrastruktur eines modernen Staates. Schon Bahnbillette sind ohne Abo teuer. Eine Flugpreiserhöhung wäre wie die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer eine unfaire Lebensverteuerung die sich nicht alle leisten können. Man kann harte Klimaziele erreichen, wenn man die persönlichen Freiheiten einschränken würde. Zum Beispiel nur einen Ferienflug pro Jahr erlauben. Auch übertrieben viele Geschäftsflüge einschränken. Flugpass auf die elektronische ID. Jedes Einchecken wird registriert.




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Stephan Lack

Ich glaube nicht, dass schweizweit mehr geflogen wird, wenn Bern einen Flugplatz hat; wer fliegen will, der fliegt, Möglichkeiten gibt es in der Schweiz genug. Also sprechen wir hier nicht von einer Klimafrage, sondern von einer Frage von Mittelallokation und Nutzen.




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Chris Smith

Linien- und Charterflüge sind für die Berner Wirtschaft und den Tourismus unglaublich wichtig!
Es braucht eine Hubverbindung und 2-3 Liniendestionationen. Das Motto Klein aber Fein. Dass der Kanton sich nun am Regionalflughafen mehr beteiligen will ist wichtig. Dies geschieht auch an anderen Regionalflughäfen in den Europäischen Staaten! Nicht zuletzt sind direkt und indirekt hunderte Arbeitsplätze betroffen.




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Gerhard RYTZ

Ausbaupläne von Bern-Belp sind unter allen Umständen zu stoppen, zur Not durch Ungehorsam (Streiks, Demonstrationen etc), falls Technokraten und Banker nicht auf herkömmliche Art zur Vernunft gebracht werden können.




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Peter Bochsler

Reiner Zufall?
Mich wuerde interessieren, ob es reiner Zufall ist, dass die Mitteilung die Regierung erwaege eine massive Subvention des Flugplatzes Belpmoos ein paar Tage n a c h der Abstimmung ueber die Kuerzung Sozialhilfe und nicht v o r der Abstimmung bekannt wird. In Anbetracht dessen, dass der Kanton offenbar doch nicht so klamm ist, wie bis anhin gedacht, freue ich mich umso mehr ueber das Abstimmungsresultat, auch wenn der Gegenvorschlag abgelehnt worden ist. Jetzt bin ich gespannt zu erfahren, wieviel fuer die Verbesserung der TGV Anschluesse nach Bern herausschauen wird, schliesslich auch ein wichtiger Aspekt zur Foerderung des Tourismus und zur Foerderung des Wirtschaftsstandortes Bern.




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Roland Scheidegger

Klimaschutz wird immer mehr zum Thema, Fliegen immer mehr als einer der Hauptverursacher angeprangert. Und da will tatsächlich noch jemanden einen Flughafen subventionieren? Ich wünsche mir eine Berner Flugplatzscham als Epidemie!




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Oliver Andenmatten

Im Artikel „so viel Hilfe braucht es nicht“ steht geschrieben, dass die Infrastruktur nicht relevant für das Grounding der Skywork war. Da bin ich nicht derselben Meinung! Eine Infrastruktur ist immer relevant für öffentliche Drehkreuze egal welche Mobilitätsform es ist (Autobahn, Bahnhof). Der Flughafen Bern kann ebenso attraktiv sein wenn die Infrastruktur am Boden stimmt. Die Nachfrage kann stark steigen wenn diesselben Preise angeboten werden können. Abgesehen von den Personen, die den AIrport Bern-Belp so oder so benutzen – ich habe bisher nur positives gehört. Lärm und Gestank wird auch in Zürich, Basel und Genf produziert.




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arlette lienhard

Es wurde in den letzten Jahren bereits zu viel Geld in den Flughafen Bern Belp investiert – man kann eine nicht bestehende nachfrage nicht erzwingen.
Zudem wird in den kommenden Jahren tendenziell weniger geflogen. Ich finde alternative Ideen für diesen Platz viel realistischer.




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Werner Pauli

Bei der momentanen Klimadebatte ist es nicht sinnvoll öffentliche Gelder zu investieren. Die Klimafakten sprechen eine deutliche Sprache, Ausreden gibt es keine.




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Ruth Hänni

Fliegen ab Belp ist sehr komfortabl, sollte jedoch nicht zu Dumpingpreisen möglich sein.
Ich bin der Meinung, es sollten keine öffentlichen Gelder dafür aufgewendet werden.




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Pia Zoss

Wenn die Reitschule jährlich mit Mio subventioniert wird, darf der Flugplatz der Bundesstadt sicher auch finanziell unterstützt werden…




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Chris Rohrer

Was oft vorgetragen wird, ist die „wirtschaftliche Bedeutung“ des Flugplatzes Belp. Ein Blick in die Dissertation des ehemaligen CEO, Mathias Gantenbein, ist diesbezüglich aufschlussreich. Er untersuchte die wirtschaftliche Bedeutung des Flugplatzes und kam zum Schluss:

„Der volkswirtschaftliche Leistungsausweis des Flughafens Bern-Belp muss in Bezug auf die direkten, indirekten und induzierte Effekte als relativ gering bezeichnet werden. Zwar sind die katalytischen Effekte des eingehenden Tourismus für das Berner Oberland erheblich, doch ist auch die diesbezügliche volkswirtschaftliche Bedeutung marginal.“

Vor diesem Hintergrund ist eine Subventionierung des Flugplatzes mit Steuergeldern schlicht nicht vertretbar.




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Duscha Padrutt

It’s the economie …: Dass das Marktversagen der unbezahlten externen Kosten des Flugverkehrs nicht noch durch Subventionen verstärkt werden sollte oder dass die Fliegerei die Skiorte, welche sie besuchen will, mitzerstört, wurde gesagt – zu ergänzen ist vielleicht noch, dass eine erneute Zunahme des Flugverkehrs im zu nahe an die Stadt gebauten Flughafen Belp (z.b. durch Billigairlines aus dem asiatischen Raum o.ä.), auch touristische und wirtschaftliche Standortvorteile der Region Bern gefährden kann (derzeit sehr hohe Lebensqualität, Naherholungsgebiet Elfenau/Muri etc., dadurch z.B. hohe Mitarbeiterbindung für Firmen sowie ein Städtetourismus der auf mehr Logiernächte setzen kann). Die Reisebranche muss sich neu erfinden und das ist eine Chance.




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Oliver Kiener

1. ja, der Kanton soll den Flughafen unterstützen.
2. soweit wie nötig damit der Flughafen konkurrenzfähig ist und von jedermann gebraucht werden kann.
3. ja, den Flughafen Bern-Belp braucht es.




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Es gibt wichtigeres als vor der Haustür abzufliegen, bei drei Flughäfen in kürzester Distanz.
Z. B.: Bildung, Umwelt, ÖV oder andere „nicht Prestigeobjekte“.
Es ist unverständlich, kantonale Unterstützung überhaupt in Erwägung
zu ziehen.




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Was soll diese Für- und Wiederdiskussion. Es ist doch klar, wäre das Grounding Skyworks nicht geschehen, würde hier niemand eine Zeile schreiben, weil das Thema so nicht existent wäre. Das Problem ist also die reine Frage einer, in Belp, wirtschaftlich zu betreibenden Airline. Warum gelang dies den bisherigen Airlines nur eine beschränkte Zeit. Macht Euch mal darüber Gedanken und argumentiert nicht einfach links/rechts oder rot/grün. Antworten bitte.




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Daniel Bauer

Hybridnutzung der Flughafengebäude als kostengünstige Alternative zur Subvention durch den Staat.

Im Terminal mit seinem Blechdach liesse sich eine neue Lidl Filiale einrichten. Das Ladenpersonal könnte nach dem Shop in Shop Prinzip oder wie bei Poststellen in Quartierlädeli nebst dem Verkauf von Kartoffeln, Käse und T-Shirts jeweils das Check in und die Passkontrolle durchführen. Bei den wenigen in den nächsten Jahren zu erwartenden Flugbewegungen ausserhalb der Sportfliegerei und REGA dürfte das problemlos sein und den Kostendeckungsbeitrag der Flughafengesellschaft enorm erhöhen. Exotisch und verückt? Vielleicht. Aber immer noch besser als Millionen vom Kanton abzusahnen für eine nicht mehr wirklich benötigte Flughafeninfrastruktur.




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Hugo Studer

Eine Subventionierung des Flughafens finde ich paradox. Wenn schon braucht es eine Besteuerung des Flugverkehrs und eine Abgabe auf Kerosin. Bei Heizung und Verkehr werden die Vorschriften immer strenger und ausgerechnet beim Flugverkehrs soll noch staatlich subventioniert statt gebremst werden. Das steht völlig quer in der Landschaft.




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Peter Stucki

Sehr gute Entscheidung!
Eine Hauptstadt ohne Flughafen für mich unvorstellbar!




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Ich bin klar gegen eine staatliche Unterstützung für den Flugplatz Belpmoos und zwar aus drei Gründen.

Aus klimapolitischer Sicht ist eine Subvention des Flugverkehrs inakzeptabel, auch wenn sie nur indirekt über den Flugplatz geschieht. Es kann nicht sein, dass wir einerseits versuchen, den Klimawandel aufzuhalten und andererseits den CO2-Ausstoss staatlich fördern. Als Vielflieger hätte gerade die Schweizer Bevölkerung noch grosses Potenzial für die CO2-Reduktion.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Flugplatz viel zu wenig wichtig, als dass das eine staatliche Intervention rechtfertigen würde. Wenn dieser Flugplatz nicht wirtschaftlich ist, dann müssen die Konsequenzen gezogen werden. Bern braucht nicht zwingend einen eigenen Flugplatz. Mit Zürich, Genf und Basel gibt es schon drei grosse und von Bern aus gut erreichbare Flughäfen.

Aus ordnungspolitischer Sicht ist ein staatliches Engagement bedenklich. Üblicherweise heisst das bürgerliche Credo doch: «Der Markt soll es richten.» Deshalb erstaunt es mich doch sehr, dass gerade eine bürgerlich dominierte Regierung diesen Flugplatz mit Steuergeldern unterstützen will. Eine Regierung notabene, die ständig davon spricht, dass der Kanton Bern sparen müsse und Abbaupakete beschliesst.

Zusammengefasst: Sowohl klimapolitisch, wie auch wirtschaftlich und ordnungspolitisch lässt sich ein Engagement des Kantons Bern beim Flugplatz Belpmoos nicht rechtfertigen.




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Peter Mühle
Ruedi Ramseyer

Die von Regierungsrat Ammann vorgebrachten Argumente stossen alle ins Leere. Der Tourismus braucht den Flugplatz nicht, denn ansonsten würden nicht reihenweise Fluggesellschaften mit ihren Ansinnen Touristen zu befördern scheitern.
Die Wirtschaft braucht den Flugplatz nicht, denn als Standort für Unternehmen gibt es ausreichende Industriebrachen (Gugelmannareal etc.).
Für die hohen Staatsgäste reicht eine anständige Staatskarosse aus, um diese von Zürich oder Genf genau an die gewünschte Adresse zu bringen.
Darum: Die nicht mehr benötigten Pisten aufheben, rekultivieren und der Landwirtschaft zurückgeben.
Fertig mit der Angsthasenpolitik der SP im Wahljahr, für einen mutigen Entscheid können Politiker auch belohnt werden. Aber um das zu wissen, muss es probiert werden.




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Margrit Mäder

Braucht es Finanzspritzen für den Flughafen Belp??
Nein, auf keinen Fall:
1. wenn er nicht rentiert, so braucht es ihn nicht.
2. Zu starke Lärmbelästigung über der Stadt
3. Umweltverschmutzung
4. Die Schweiz ist klein, es braucht nicht so viele kleine Flughäfen, die grossen sind sehr schnell erreichbar; wir haben gute Verbindungen; diese sollen ausgelastet sein.




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Heidi Huber

Bravo, voll daneben! Damit sabotiert der Kanton Bern mit Steuergeld die hoch gesetzten Klimaziele, die nachhaltige CO2-Reduktion durch aktiven Verzicht aufs Fliegen, aufs Allerübelste! Unsere Jugend hat längst die Signale gehört und verstanden und geht mutig und geschlossen für Klima, Menschenrecht und Sozialismus auf die Strasse. Nicht so die Politiker von Rechts, die völlig verantwortungslos nur dem schnöden Profit huldigen!




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    Katharina Jost

    Kein Fussbreit dem faschistoiden und menschenfeindlichen Sozialismus, den Sie da propagieren! Der Sozialismus hat Millionen Menschen das Leben gekostet und ganzen Völkern während vielen Jahrzehnten grausame diktatorische Regimes beschert. Bitte hören Sie mit diesem unmöglichen Links-Grün-Sprech auf! Anmerkung: Unsere Kinder und sämtliche Nachbarskinder gehen übrigens nicht für den Sozialismus auf die Strasse, wir fahren umweltfreundliche Hybrid-Fahrzeuge und wenn wir ins Ausland in die Ferien fliegen oder geschäftlich unterwegs sind, leisten wir stets angemessenen CO2-Ausgleich in der Oeko-Bilanz.




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      Bernhard Murgg

      „Wir fahren umweltfreundliche Hybrid-Fahrzeuge und wenn wir ins Ausland in die Ferien fliegen oder geschäftlich unterwegs sind, leisten wir stets angemessenen CO2-Ausgleich in der Oeko-Bilanz.“

      Was für ein Scheinargument. Wenn ich auf mein neues Sofa im Wert von 2’000 Franken 20% Rabatt bekomme, habe ich nicht 400 Franken gespart, sondern 1’600 ausgegeben. Eine Mehrausgabe wird nicht kompensiert durch „Weniger-Ausgabe“. Es gibt keinen Ausgleich in der Oeko-Bilanz. Nur wenn Sie beginnen grossflächig Bäume zu pflanzen oder andere Wege finden, CO2 aus der Atmosphäre zu holen, erreichen Sie einen „Ausgleich“.




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Stefan Baeriswyl

Nun will also auch die Regierung das tote Pferd weiter reiten. Die Weisheit der Dakota-Indianer abzusteigen, wurde leider bis heute nicht befolgt.

Und so sind wir jetzt bei Plan B:
„Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, sorge für einen bequemen Sattel – es könnte ein langer Ritt werden!“

Uns Steuerzahler kostet dieser Sattel 6 Mio CHF!

Hallo! Wacht endlich auf und macht einen mutigen Entscheid!




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M.Th. Etter

Nichts gelernt!
Der nächste Versuch durch die Hintertür den Steuerzahler für etwas, das es nicht braucht, einzubinden. 
Mit fadenscheinigen Begründungen schießt auch der Berner Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann im Interview von gestern mit SRF, ohne LowCostAirlines oder Kerosin-CO2Steuer anzusprechen total am Ziel vorbei.
Wie in den vergangenen 91 Jahren wird weiter versucht, Träumer, welche nach 2 bis 3 Jahren Konkurs anmelden, auf dem Flugplatz Belpmoos anzusiedeln.
6 Millionen sind in Anbetracht der 1,2 Milliarden aus dem Nationalen Finanzausgleich für den Kanton Bern ja nur ein Klacks – sparen ist indes offenbar definitiv nicht mehr die Devise unsere Berner Regierung.




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Chris Rohrer

Der Flugplatz Belp ist wichtig für die Rega und für die Ausbildung von Piloten (Grundschulung und Weiterbindung; Motor- und Helikopter, sowie Segelflug). An diesen Dienstleistungen besteht neben dem jeweiligen privaten auch ein öffentliches Interesse (z.B. genügend Schweizer Nachwuchs-Piloten; viele Militär- und Airline-Piloten legten als Jugendliche den Grundstein ihrer Laufbahn mit dem erschwinglichen Segelflug). Diese Bereiche können nicht vom Mösli auf einen andern Flugplatz verschoben werden. Ebenfalls wichtig sind Helikopter-Arbeitsflüge und auch diese sind einigermassen standortgebunden. Für diese Angebote muss der Flugplatz am Leben gehalten werden; doch für diese braucht es weder Security-Kontrollen am Eingang noch die Flugsicherung Skyguide; und auch keine neue Infrastruktur. Eine öffentliche Subventionierung ist damit schlicht nicht nötig.

Flüge des Bundes, Geschäftsflüge und die Privatjets sind in Payerne besser aufgehoben: Besseres Wetter, bessere Topographie; und es können Synergien zwischen Geschäftsflügen und den Bedürfnissen des Militärs genutzt werden wie z.B. die Flugsicherung und die Betriebszeiten.

Parkplätze für Privatjets sind in Genf und Zürich knapp, und Dübendorf will nicht so recht vom Fleck kommen. Möglicherweise überlegt sich der Flugplatz Belp, hier einzuspringen. Es darf aber nicht sein, dass Privatjetparkplätze mit Steuergeld unterstützt werden! Wir wollen nicht „ds Business für Züri u Gänf – der Lärm für Bärn“.




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Fabian Furrer
Renato Hofer

Sorry, aber für 6 Mio. Franken – dem „angedachten“ Kantonsbeitrag – gibt es heutzutage nicht mal mehr einen halbwegs anständigen Verkehrskreisel! Entsprechend lächerlich ist die politische Debatte darüber, ob der Kanton Bern den maroden und nachfrageschwachen Regionalflugplatz Belp mit 6 Millionen CHF finanziell unterstützen soll. Entweder wird im grossen Stil im Hinblick auf ein grosses Ziel hin investiert (zum Beispiel „Errichtung eines vierten Landesflughafens in der Region Bern-Freiburg-Solothurn“), natürlich erst nach strenger und umfassender Wirtschaftlichkeitsprüfung, oder man lässt es ganz sein. Sicher ist: Jeden Franken Steuergeld, der in das endgültig gescheiterte Projekt „Flughafen Bern-Belp“ gesteckt wird, könnte man genauso gut in die nahe Aare schmeissen.




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Henri Sommer

Dieselbe Regierung wollte am Wochenende bei den Bedürftigen 8 Mio Sozialhilfe einsparen. Aber für den nutzlos gewordenen Flughafen will sie locker mal Millionen bereitstellen. Das finde ich beschämend.




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Erich Gerber

Gute Ideen für Berns leere Staatskasse und die darbende Wirtschaft sind in der Tat gefragt. Wie wäre es mit einer Staumauer und einer grosszügigen Teilflutung des Aaretals? Man stelle sich das vor, in nächster Nähe zur Stadt Bern erstreckte sich der schöne Bernsee mit attraktiven Schifffahrtsverbindungen zum Thunersee! Das würde die Berner (Bau-)Wirtschaft, das Immobilien-Business und den Tourismus mächtig ankurbeln und nachhaltig stärken, ganz im Gegenteil zu diesem Geisterflugplätzli Bäupmoos…. 😉




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JUSO Kanton Bern

Massive klimapolitische Ignoranz des Berner Regierungsrats!

Wie gestern bekanntgegeben, möchte der Berner Regierungsrat massiv (6 Millionen + jährliche Infrastrukturkoster) in den Flughafen Bern investieren. Die JUSO Kanton Bern stellt sich dieser klimapolitischen Dummheit in Zeiten von Abbaupaketen und drohendem Klimakollaps in aller Form entgegen.

Die Bevölkerung der Schweiz sind Vielflieger*innen. Niemand auf der Welt fliegt so viel wie wir. Dabei wissen alle, dass wir uns mit der Vielfliegerei noch schneller und tiefer in eine nicht aufhaltbare Klimakrise befördern, als wir eh schon tun.

Hinzu kommt, dass der bürgerlich geprägte Regierungsrat nicht von seinem Abbaufetischismus wegkommt und unaufhörlich erwähnt, wie gespart werden müsse. Jetzt mehrere Millionen in einen darbenden Flughafen zu investieren, der einzig einer gutsituierten Bevölkerungsschicht zugutekommt, ist ignorant den Tausenden Klimastreikenden gegenüber und spricht für den fehlenden Realitätssinn des Regierungsrats.

Wir werden uns deshalb auch nicht aktiv in die Vernehmlassung einbringen. An einem solchen Gesetzesentwurf gehört nicht herumgeschraubt, es gehört zurückgewiesen oder abgelehnt. Besser soll sich der Regierungsrat für Nacht- und Schlafzüge, gegen unsinnige Autobahn- und Strassenausbauprojekte und für eine wirkliche Förderung des Velo- und Fussgänger*innenverkehrs einsetzen. Das schafft nämlich auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Kanton, ohne dem Planeten zu schaden.




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¨Carl Blumer

Mit dem Verzicht auf Intrakontinentalflüge – nur solche sind ab Belpmoos möglich – kann man sozialverträglich einen Beitrag an die Verminderung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und damit der CO2-Emission leisten. Intrakontinentalflüge lassen sich durch Eisenbahnfahrten substituieren. Die Eisenbahnstrecken sind vorhanden. Man muss sie nur nutzen. Dann lohnt sich auch deren Unterhalt und Ausbau. Bsp.: Bern – Neuenburg – Pontarlier – … – Paris.

Zum Arbeitsplatzargument der SP: In einem Einwanderungsland mit einer eben dieser Einwanderung gegenüber zunehmend kritisch eingestellten Bevölkerung (MEI, Kündigungsinitiative), sorry, schlicht lächerlich.




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„Mehr Freiheit, weniger Staat?“ Wenn es um ihre Steckenpferde geht, vergessen die bürgerlichen Parteien ihre Prinzipien gerne mal. Lieber spart man bei den sozial Schwächsten, kürzt die Sozialhilfe, aber gutbetuchte Berner sollen weiterhin ihr Flughäfeli direkt vor der Haustüre haben, und das um jeden Preis – jedenfalls solange die Flieger im Tiefflug grösstenteils über die Stadt donnern. So sollen alle mithelfen, den Luxus für ein paar wenige am Laufen zu erhalten – der Normalbürger fliegt längst nicht mehr ab Belp: Die Umwelt ist ihm zwar egal, aber Geiz ist geil und Ticketpreise von 100 Franken und darüber betrachtet er mittlerweile als eine Frechheit.
So gesehen hat also kaum noch jemand ein echtes Interesse an dem Kleinflughafen: Die einen fliegen nicht (mehr), die anderen nur billigst (also woanders, jedenfalls wenn sie den Flug selber bezahlen muüssen). Für Segelflieger, Hobbypiloten und für die Rega soll er da sein, aber finanzieren muss er sich selber. Den Flughafen mit einem Bahnhof zu vergleichen ist jedenfalls absurd. Den Bahnhof Bern benutzen täglich doppelt so viele Leute wie den Flughafen über das ganze Jahr – als noch Linienflüge angeboten wurden.




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Christoph Kötter

Der Umweltschutz ist in aller Munde, bleibt aber ein Lippenbekenntnis. Mit der Bahn ist Zurich-Airport innerhalb 1 Stunde erreichbar. Wir wollen und brauchen den Flughfben Belpmoos nicht.
Auf keinen Fall darf der Kanton Bern sein bisher zum Glück symbolisches Aktienkapital auf 6 Millionen erhöhen.




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Felix Brun

Es kann nur zwei Möglichkeiten geben: 1) Der von bürgerlicher Seite stets gerühmte freie Markt sorgt dafür, dass der Flugplatz eher früher als später hops geht oder 2) Bund und/oder Kanton übernehmen die ganze Anlage komplett und machen was Neues draus, zum Beispiel ein Kulturzentrum, oder ein Silicon Valley, oder den größten Stadtgarten Europas, oder die grõsste Solaranlage der Schweiz oder oder oder. Das wäre dann eine langfristig sinnvolle Investition. Ideen, jemand?




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Rudolf Käser

Da haben noch einige, die sich zur politischen Führungsspitze zählen, nicht begriffen, was Klimaschutz bedeutet und was unsere Jugendlichen mit den Freitagsdemos wollen. Die Forderung, das Belpmoos mit Steuergeldern am Leben zu erhalten, ist ein Affront gegenüber diesen Jugendlichen. Da muss man sich nicht wundern, wenn ab und zu Strassensperren brennen. Die Brandstifter sitzen nicht im Umfeld der Reitschule, sondern auf gepolsterten Politsesseln.




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Tobias Weibel

Soll der Kanton indirekt noch CO2-Emissionen subventionieren?
Von mir aus sollten alle Beiträge gestoppt werden.




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Markus Feller

Steuergelder für einen Flugplatz? Sicher nicht. Ich habe alle Airlines kommen und gehen gesehen, rentiert hat noch keine. Dafür bei den Behinderten immer wieder sparen. Sie haben halt keine Lobby. Besser wäre, das Geld in die Förderung der Jugendlichen einzusetzen. Das wäre Zukunft!




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Markus Liechti

Geld für Schulen und genügend gute Lehrer hat der Kanton Bern nicht – aber für einen Flugplatz, den nur Politiker brauchen. Ich glaube, dass man es nun gut sein lassen sollte.




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rené widmer

wenn die wirtschaft dermassen vom belpmoos profitieren würde, hätten die firmen längst dafür geld aufgebracht. steuern für nicht mehr zeitgemässe projekte zu verschleudern, ist unverantwortlich. als massiver profiteur vom finanzausgleich sollten wir sofort sämtliche steuergelder fürs belpmooser flugplätzli stoppen. bund und rega können auch ab payerne, zürich oder grenchen fliegen.




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Andreas Flury

Die Befürworter der Subvention werden ihrem eigenen Credo untreu, hier am Beispiel der SVP (Zitat aus einem Strategiepapier): „Der Staat wächst und wächst. Die öffentliche Hand übernimmt immer mehr Aufgaben. Da in der Politik die Bereitschaft fehlt, die Ausgabenexplosion in den Griff zu bekommen, werden Steuern, Abgaben und Gebühren erhöht. Die Zeche zahlt insbesondere der Mittelstand“.




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Martina Hartmann

Den Flughafen braucht es nicht! Deshalb auf keinen Fall unterstützen! Das Geld soll z.B. in den Umweltschutz investiert werden!




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Christoph Vogt

Den Flugplatz Bern-Belp mit Staatsgeldern zu unterstützen, ist widersinnig. Solche Überlegungen entsprechen weder den Klimaschutzzielen noch den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten. Die unsinnige Subventionierung des Flugverkehrs durch Nicht-Besteuerung – oder wie hier vorgeschlagen durch finanzielle Beiträge – hätte schon lange aufhören sollen. Jeder Franken meiner Steuergelder, die sinnlos „verflogen“ werden, reut mich angesichts der wirklichen Probleme unseres Kantons und Landes.




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Hans Müller

Hätte Büne Huber das Belpmoos nicht so besungen, gäbs den Flugplatz schon lange nicht mehr.
Warum dort noch Steuergeld zum Fenster rausschmeissen?




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Daniel Schneider

Steuergelder, verschwenden, damit ein paar Wichtigtuer für ihre Geschäfte nicht mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln anreisen – hallo?!




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G. Schelling

Völlig entgegen der Zeit. Bern sollte stattdessen bei langfristigem Betrieb die Steuern erhöhen (da es noch immer keine allgemeine Kerosin- oder CO2-Steuer gibt).




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Ein solcher Staatsbeitrag ist systemwidrig, weil er einen privaten Verkehrsträger unangemessen bevorteilt. Er ist umweltschädigend, weil er den Flugverkehr unterstützt. Er ist anwohnerfeindlich, weil Flugzeuge lärmig sind. Er ist überflüssig, weil die Bahnfahrt von Bern nach Zürich, Genf oder Basel schnell und zuverlässig funktioniert. Er ist unwirtschaftlich, weil er einem erfolglosen Unternehmen dient. Er ist unappetitlich, weil er genau in dem Moment kommt, als nur eine Volksabstimmung die geplante Senkung der Sozialbeiträge verhindern konnte. Kurz, er liegt völlig quer in der Landschaft, und das Kantonsparlament wäre sehr gut beraten, diesen Affront gleich selber ersatzlos zu beerdigen, bevor das Referendum dagegen ergriffen (und gewonnen!) wird.




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Peter Scheidegger

Bis jetzt haben verschiedene Airlines die Erfahrung gemacht, dass ab Bern Linienflüge nicht rentabel betrieben werden können. Will nun der Kanton einen Geisterflughafen finanzieren und dann vielleicht eine eigene Airline gründen um die eingesetzten Finanzen zu rechtfertigen?




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Gerhard Hodler

Das Ansinnen erinnert doch stark an die „10 ways to ride a dead horse“. Es kann ja nicht sein, dass ein offensichtlich nicht den Bedürfnissen entsprechendes Projekt in diesem Umfang mit Steuergeldern am Leben erhalten werden soll. Von Bern aus erreicht man in 1 1/2 Stunden mit dem ÖV drei internationale Flughäfen. das ist vergleichbar mit den Anreisezeiten in Städten wie London, Paris oder Moskau. Wozu braucht man denn in Bern einen Mikroflughafen?




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