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Roger Kopp

Gegen Lohnungleichheit, Diskriminierung und sexuelle Belästigung muss gekämpft werden. Seit ca. 40 Jahren haben wir das Frauenstimmrecht. Und bis zur Wahl der ersten Bundesrätin, Elisabeth Kopp, sollte es nochmals 13 Jahre dauern. vgl. https://www.nzz.ch/frauenstimmrecht-1.9350588
Darum st es wichtig für die Rechte der Gleichstellung zu kämpfen, wenn es sein mauss auch mit neutralen Anwälten. https://www.anwalt-Schweiz.attorney




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Günther Zwahlen

Oft genug wird nicht wahrgenommen, dass Frauenthemen solche der Menschenrechte sind. Es geht um die Diskriminierung von Frauen UND Männern, wobei das gegenseitige Abwägen und Zuschieben nichts bringt auf dem Weg zu wichtigen Zielen in der Berechtigung zum gemeinsamen Leben.




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Andreas Herbst

Ich war etwas enttäuscht. Kein echter Streick und die Forderungen kannte ich eigentlich schon alle. Nächstes Mal hoffe ich ( und meine Frau) auf mehr Kreativität in der Umsetzung.




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Daniel Osterwalder

1991 engagierte ich mich mit meiner Sek in Altdorf am Frauensteik: Die Schüler der Klasse haben mit
mir zusammen für alle Streikenden gekocht, während die Schülerinnen streikten. Natürlich war das für meine weitere Beschäftigung nicht wirklich förderlich. Als dann 1993 der erste Sohn Zuhause zur Welt kam und wir ab da fifty-fifty in Sachen Kinderbetreuung machten, lernten wir die Rigidität unseres Systems kennen. Wir machten im gemeinsamen Lohneinkommen um ca. 35% rückwärts, tangierten immer wieder auch die Armutsgrenze – und das in der Schweiz als zwei Menschen, die beide über viele gute Fähigkeiten verfügten.
Aber auch heute ist das nicht anders: Die wenigsten Männer engagieren sich halbe-halbe in der Betreuung von Angehörigen. Da sind wir tatsächlich noch Entwicklungsland. Viel wäre zu tun.




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Doris Keller

Ich finde, dass Solidarität unter Frauen das Wichtigste ist, um die Welt besser zu machen…. was das bedeutet, in voller Konsequenz, das wird im Streik nicht vermittelt. zu wenig kommt heraus: Frauen, die Kinder haben wollen, sind pro Kind ca. 5 Jahre nun mal weniger konkurrenzfähig als Männer oder sie reduzieren die Schlafmenge auf 4-5 Stunden! Es geht auch nicht darum, dass mehr Frauen Chef werden, aber die Gesellschaft muss aufhören, von uns für das gleiche Geld mehr Einsatz zu erwarten. Frauen werden angestellt, weil sie bei gleichem Gehalt mehr arbeiten als Männer, nach dem Motto: ich bin ja froh, wenn ich Überhaupt erwerbstätig sein darf. Das ist noch tief drin, sie ganze Wirtschaft verlässt sich darauf. Ich arbeite nun 35 Jahre in einem akademischen Beruf und es hat sich nichts!!! verändert. Würde man als Frau im Beruf das Engagement auf das eines Mannes herunterschrauben, würde man ausgetauscht! Gnadenlos!!!!




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    Beat Wälti

    Eigentlich bin ich mit ihnen im gkeichen Boot. Aber sobald es zu stark nach Klassenkampf klingt, machen Sie mich zum Gegner. Solidarität unter bewusst denkenden Menschen ist angesagt nicht einfach nur unter Frauen
    Ich bin auch akademiker und biete – auch aus der Sicht der Kolleginnen – mehr als sie. Zu gleichem Lohn. Da sind sie mir in Ihrem Text zu reduktionistisch




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Nick Tamaire

Ich nehme persönlich nicht am Streik teil, stelle aber meine Zeit und Unterstützung da ehrenamtlich zur Verfügung, wo der „Ausfall“ von streikenden Frauen kompensiert werden muss.

Im Alltag erlebe ich vor allem sexistische Sprüche gegenüber Frauen. Bei Eingangskontrollen für Sportanlässe. Übermässig sexualisierte Werbung mit weiblichen Körper(-teile-)n. Bezüglich Löhnen kann ich es aufgrund der allgemeinen Intransparenz nicht beurteilen. Klar ist daneben aber auch, dass wir Männer länger arbeiten, im Scheidungsrecht (oder in dessen gängiger Auslegung) benachteiligt sind, keinen Vaterschaftsurlaub erhalten und wehrpflichtig sind.

Wir Männer können Zivilcourage zeigen, wenn Frauen belästigt und diskriminiert werden. Daneben können wir uns weiterhin in allen Lebenssituationen solidarisch zeigen und die gewünschte Solidarität den nächsten Generationen vorleben. Nur so ist ein Wandel zu erreichen.




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Felix Burger

“Nein, ich werde als Mann nicht am Frauenstreik teilnehmen. Was mich zuallererst stört ist das heuchlerische Label, unter welchem dieser „Streik“ abgehalten wird; nämlich unter dem Label der „Gleichstellung von Frau und Mann“. In Tat und Wahrheit foutieren sich die Demonstrantinnen aber um die Gleichstellung der Geschlechter. Ihnen geht es nur um die Gleichberechtigung der Frau – unter gänzlicher Ausblendung der Gleichverpflichtung der Frau und unter völliger Ausblendung der Gleichstellung des Mannes. Zweitens stört mich die grundsätzliche Aussage, dass Frauen in der Schweiz per se diskriminiert wären. Das pure Gegenteil ist der Fall. Frauen sind in der Schweiz gesetzlich bevorzugt – und zwar massivst! Ich kenne keine gesetzliche Bestimmung in der Schweiz, die Frau diskriminieren würde (bitte um Beispiele!). Es gibt aber hundertfach Beispiele, wo der Mann in der Schweiz gesetzlich (sic!) diskriminiert wird. So ist es daher völlig normal, dass es keinen Vaterschaftsurlaub gibt, keine Witwerrente. Völlig normal, das nur der Mann Militärdienst machen muss, nur er Zivildienst leisten muss, nur er allenfalls Ersatzabgaben zu berappen hat. Es ist ebenso normal, dass der Mann im Familienrecht oder Namensrecht diskriminiert wird. Und obwohl der Mann ein halbes Jahr im Militär verliert und 3 Jahre früher stirbt als die Frau hat er 1 Jahr länger zu arbeiten. Alles vom Gesetz gewollt. Alles von Frauen, Feministinnen, Medien gänzlich negiert. Thema ist maximal eine scheinbare Lohndiskriminierung. Der Unterschied zwischen z.B. einer Lohndiskriminierung und z.B. der Militärpflicht des Mannes liegt aber darin, dass ersteres eine gesellschaftliche (sic!) Diskriminierung ist, letztere eine gesetzliche (sic!) Diskriminierung darstellt. Gegen gesellschaftliche Diskriminierungen kann man juristisch vorgehen und kann vor Gericht sein Recht durchsetzen. Gesetzliche Diskriminierungen sind juristisch aber nicht bekämpfbar, da gesetzlich gewollt. Insofern erstaunt es mich schon, dass das permanent Thema ist, was man zumindest juristisch bekämpfen kann (Lohnungerechtigkeiten). Aber das, was man juristisch nicht bekämpfen kann (Pensionsalter, Militärpflicht etc.) scheint im politischen und gesellschaftlichen Diskurs völlig ausgeblendet. Was sollte eher in der Agenda sein von Politik, Gesellschaft, Medien? Eine Ungerechtigkeit, die man juristisch bekämpfen kann oder eine Ungerechtigkeit, die gesetzlich gewollt und daher juristisch nicht abänderbar ist? Ich schlage also vor, den Frauenstreiktag unter dem Hashtag #mimimi zu bewerben. Frau mag Benachteiligungen ausgesetzt sein. Aber immerhin hat sie die Möglichkeit, diese juristisch zu bekämpfen (Lohnungleichheit – wenn es diese den effektiv gibt). Mann hat diese Möglichkeit nicht. Letzlich fehlt es m.E. vielen Frauen an Einsatz und Engagement! Man beklagt sich wie SRF-Moderatorin Laeri darüber, dass nur wenige Wikipedia-Einträge durch Frauen verfasst werden – als läge das nicht ausschliesslich in der Hand der Frauen, mehr Einträge zu verfassen. Man beklagt, dass nur wenige Frauen in Führungspositionen sind negiert aber, dass auch nur wenige Frauen diesen Weg an die Spitze überhaupt auf sich nehmen (über 50% der Wirtschaftsstudierenden sind Frauen, nur noch 40% machen den Doktortitel, nur noch 6% der Firmengründungen passieren durch Frauen, 60% der Frauen ohne Kinder arbeiten Teilzeit…. und dann wundert man sich, dass in Führungspositionen, ja in der Wirtschaft weibliche Aushängeschilder selten sind?). Wie gesagt: Gleichstellung heisst für mich Chancengleichheit und gesetzliche Gleichstellung – aber nicht Gleichheit im Ergebnis sprich 50% weibliche und männliche Verwaltungsräte etc. Dann müssten nämlich auch 50% weibliche Bauarbeiter das Ziel sein oder 50% Frauen, die gefährliche Jobs machen (werden zu 95% durch Männer gemacht). Zusammenfassend: es gibt keine gesetzliche Diskriminierung der Frau in der CH. Frauen kriegen 2/3 der AHV-Gelder, müssen nicht ins Militär, erhalten anders als der Mann eine Witwenrente, Mutterschaftsurlaub etc. Obwohl sie 3 Jahre älter werden müssen sie 1 Jahr weniger lang arbeiten. Wenn das Boot sinkt werden zuerst Frauen und Kinder gerettet, der Mann darf ruhig absaufen. Frau hat viel mehr Möglichkeiten, sich zu entfalten (beginnt beim Lebensentwurf bis zur Kleiderwahl). Ich sehe keinen Grund, warum Frau sich übermässig diskriminiert fühlen sollte. Eigentlich trifft das Gegenteil zu. Und abschliessend: Selbstverständlich bin ich für die Gleichstellung der Geschlechter – das beinhaltet aber auch die Rechte des Mannes und die Pflichten der Frau. Der Frauenstreiktag ist ein egoistischer, selbstgerechter Tag von Frauen, die sich nur benachteiligt sehen und vergessen, was Männer alles leisten.”




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Markus Bättiger

Nein, ich werde als Mann nicht am Frauenstreik teilnehmen.
Was mich zuallererst stört ist das heuchlerische Label, unter welchem dieser „Streik“ abgehalten wird; nämlich unter dem Label der „Gleichstellung von Frau und Mann“. In Tat und Wahrheit foutieren sich die Demonstrantinnen aber um die Gleichstellung der Geschlechter. Ihnen geht es nur um die Gleichberechtigung der Frau – unter gänzlicher Ausblendung der Gleichverpflichtung der Frau und unter völliger Ausblendung der Gleichstellung des Mannes.

Zweitens stört mich die grundsätzliche Aussage, dass Frauen in der Schweiz per se diskriminiert wären. Das pure Gegenteil ist der Fall. Frauen sind in der Schweiz gesetzlich bevorzugt – und zwar massivst! Ich kenne keine gesetzliche Bestimmung in der Schweiz, die Frau diskriminieren würde (bitte um Beispiele!). Es gibt aber hundertfach Beispiele, wo der Mann in der Schweiz gesetzlich (sic!) diskriminiert wird. So ist es daher völlig normal, dass es keinen Vaterschaftsurlaub gibt, keine Witwerrente.

Völlig normal, das nur der Mann Militärdienst machen muss, nur er Zivildienst leisten muss, nur er allenfalls Ersatzabgaben zu berappen hat. Es ist ebenso normal, dass der Mann im Familienrecht oder Namensrecht diskriminiert wird. Und obwohl der Mann ein halbes Jahr im Militär verliert und 3 Jahre früher stirbt als die Frau hat er 1 Jahr länger zu arbeiten. Alles vom Gesetz gewollt. Alles von Frauen, Feministinnen, Medien gänzlich negiert. Thema ist maximal eine scheinbare Lohndiskriminierung. Der Unterschied zwischen z.B. einer Lohndiskriminierung und z.B. der Militärpflicht des Mannes liegt aber darin, dass ersteres eine gesellschaftliche (sic!) Diskriminierung ist, letztere eine gesetzliche (sic!) Diskriminierung darstellt.

Gegen gesellschaftliche Diskriminierungen kann man juristisch vorgehen und kann vor Gericht sein Recht durchsetzen. Gesetzliche Diskriminierungen sind juristisch aber nicht bekämpfbar, da gesetzlich gewollt. Insofern erstaunt es mich schon, dass das permanent Thema ist, was man zumindest juristisch bekämpfen kann (Lohnungerechtigkeiten). Aber das, was man juristisch nicht bekämpfen kann (Pensionsalter, Militärpflicht etc.) scheint im politischen und gesellschaftlichen Diskurs völlig ausgeblendet. Was sollte eher in der Agenda sein von Politik, Gesellschaft, Medien? Eine Ungerechtigkeit, die man juristisch bekämpfen kann oder eine Ungerechtigkeit, die gesetzlich gewollt und daher juristisch nicht abänderbar ist?
Ich schlage also vor, den Frauenstreiktag unter dem Hashtag #mimimi zu bewerben.
Frau mag Benachteiligungen ausgesetzt sein. Aber immerhin hat sie die Möglichkeit, diese juristisch zu bekämpfen (Lohnungleichheit – wenn es diese den effektiv gibt). Mann hat diese Möglichkeit nicht.

Letzlich fehlt es m.E. vielen Frauen an Einsatz und Engagement! Man beklagt sich wie SRF-Moderatorin Laeri darüber, dass nur wenige Wikipedia-Einträge durch Frauen verfasst werden – als läge das nicht ausschliesslich in der Hand der Frauen, mehr Einträge zu verfassen. Man beklagt, dass nur wenige Frauen in Führungspositionen sind negiert aber, dass auch nur wenige Frauen diesen Weg an die Spitze überhaupt auf sich nehmen (über 50% der Wirtschaftsstudierenden sind Frauen, nur noch 40% machen den Doktortitel, nur noch 6% der Firmengründungen passieren durch Frauen, 60% der Frauen ohne Kinder arbeiten Teilzeit…. und dann wundert man sich, dass in Führungspositionen, ja in der Wirtschaft weibliche Aushängeschilder selten sind?).
Wie gesagt: Gleichstellung heisst für mich Chancengleichheit und gesetzliche Gleichstellung – aber nicht Gleichheit im Ergebnis sprich 50% weibliche und männliche Verwaltungsräte etc. Dann müssten nämlich auch 50% weibliche Bauarbeiter das Ziel sein oder 50% Frauen, die gefährliche Jobs machen (werden zu 95% durch Männer gemacht).

Zusammenfassend: es gibt keine gesetzliche Diskriminierung der Frau in der CH. Frauen kriegen 2/3 der AHV-Gelder, müssen nicht ins Militär, erhalten anders als der Mann eine Witwenrente, Mutterschaftsurlaub etc. Obwohl sie 3 Jahre älter werden müssen sie 1 Jahr weniger lang arbeiten. Wenn das Boot sinkt werden zuerst Frauen und Kinder gerettet, der Mann darf ruhig absaufen. Frau hat viel mehr Möglichkeiten, sich zu entfalten (beginnt beim Lebensentwurf bis zur Kleiderwahl). Ich sehe keinen Grund, warum Frau sich übermässig diskriminiert fühlen sollte. Eigentlich trifft das Gegenteil zu.

Und abschliessend: Selbstverständlich bin ich für die Gleichstellung der Geschlechter – das beinhaltet aber auch die Rechte des Mannes und die Pflichten der Frau. Der Frauenstreiktag ist ein egoistischer, selbstgerechter Tag von Frauen, die sich nur benachteiligt sehen und vergessen, was Männer alles leisten.




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    c. von waldkirch

    Das ist es ja gerade, dass es keine gesetzliche Diskriminierung mehr gibt, wenigstens das. Aber wir werden trotzdem und auf viel subtilere Weise als minderwertig und damit lohnungleich behandelt. Einige Beispiele aus meiner Berufskarriere, nota bene immer zu 100 %: „Wollen Sie wirklich diese anspruchsvolle Stelle?“ “ Was, Sie wollen keine zusätzliche Woche Ferien in diesem Jahr für Ihren diesjährigen besonderen Einsatz?“ “ Sorry, die anfallende Arbeit muss ich trotzdem erledigen, ich möchte eine Beförderung, denn nur die ist nachhaltig.“ „Sie sind wirklich frech.“ „Warum erhalte ich dieses Jahr die sonst geltende Beförderung nicht? Wohl ein Budgetierungsfehler?“ „Was meinen Sie denn? Sie sind ohnehin die teuerste Frau im Betrieb!“ „Ach ja, ich bin ja auch die einzige im mittleren Kader.“ Aber vor allem: Da die Löhne nicht transparent sind, kann man auch nicht vergleichen. Das merkt man dann nach einem Jahr, wenn man Zugriff zum Vorjahresbudget hat und sieht, dass der nota bene wegen Ungenügens gekündigte Vorgänger, mit kleinerer Ausbildung und weniger absolut notwendigen Sprachkenntnissen, 1000 Fr. mehr Lohn hatte.




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      Markus Bättiger

      „Das ist es ja gerade, dass es keine gesetzliche Diskriminierung mehr gibt, wenigstens das.“

      Doch, gesetzliche Diskriminierung gibt es – aber nur beim Mann?

      Oder finden Sie es etwa keine gesetzliche Diskriminierung, wenn der Mann 1 Jahr länger arbeiten muss bis zur Pensionierung als die Frau? Finden Sie es etwa keine gesetzliche Diskriminierung, dass die Witwenrente viel üppiger ausfällt als die „Witwerrente“? Finden Sie es etwa keine gesetzliche Diskriminierung, wenn nur der Mann Militärdienst leisten muss? Ich kann ob ihrem lapidar dahingeschriebenen Eingangssatz nur den Kopf schütteln. Aber es zeigt einmal mehr das Selbstverständnis einiger Frauen: man fühlt sich diskriminiert (selbst bei Dingen, wo man gar nicht diskriminiert wird wie beim Lohn – vgl. sie dazu die Studie der Uni St. Gallen, die klarstellte, dass eine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechtes nicht nachweisbar ist) und negiert, wo der Mann effektiv, tatsächlich und gesetzlich gewollt diskriminiert wird. Die Diskriminierung des Mannes für Sie offenbar gänzlich egal und vernachlässigbar ja inexistent.

      Ob Ihre „Zitate“ der Wahrheit entsprechen, ist jetzt mal ihre Behauptung. Ich behaupte, das gibt es auf beiden „Geschlechts-Seiten“ und hat maximal etwas mit einem schlechten Arbeitgeber zu tun denn mit einer systematischen Geschlechterdiskriminierung.




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    Emma Emenegger

    Ich frage mich beim lesen ihres Beitrags: Waren die Menschen die diese Ungleichheit geschaffen haben Frauen oder Männer?




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    Maria Badertscher

    Das Beste, dass ich zu dem Thema bis jetzt gelesen habe, kann dem nur beipflichten. Und ich bin eine Frau.




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    Rolf von Arx

    Guten Tag Herr M. Bättiger, bin ganz Ihrer Meinung in diesem Bericht. Meine Wenigkeit hat so was auch nie Gebraucht zu Streiken, im gegenteil, ich habe meine Meinungen immer den Vorgesetzten sagen dürfen. Aber was vor ca.20 Jahren Begann, ist eben das Resultat von Heute. Wenn man Schuldige suchen will, dann sind es die Dienstleistungen, Angefangen mit den Temporärbüros Job Sucher, mit den ca.50 Millionen Gewinn pro Jahr, diese Gelder Gehören den Arbeit nehmenden, Swisscom mit den Heutiger Machenschaften Leute Abzuzocken Papier-gebühren, Banken mit den Zinsen und ebenfalls mit gebühren Automaten-karten. Ich nenne diese Leute Gangstertum, und nicht mehr Rechtschaffene Leute wie wir sie noch kannten. Das Geld wird auch bei vielen Schweizer Männer knapp nicht nur bei den Frauen.




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    Matthias Löwe

    Schöner und treffender kann man das eigentlich nicht formulieren. Danke




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    Jsabella Kiràly

    Geben sie sich einen Ruck Herr Bättiger und kommen sie vorbei. Vielleicht hilft es ihnen, über ihren Unmut, face to face, zu reden. Tolles Wetter und motivierte Frauen und Männer.




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    Stefanie Baumann

    Hallo Markus

    Dein Unmut ist verständlich, aber statt hier solche Reden zu schwingen, solltest Du Deine Energie in das Pro statt das Kontra hineinstecken. Tu Gutes und sprich darüber.

    Es geht hier nicht darum wer was darf oder soll und wer nicht. Sondern das so nichts mehr tolerierbar ist.

    Ich als Frau bin bereit, ebenso Militärdienst zu Leisten. Ich habe jahrelang Kampfsport gemacht und denke, wenn man Mädchen mit einem gesunden, selbstbewussten Selbstverständnis erziehen würde, was bei Jungs schon gegeben ist, dann klappt das auch. In Israel leisten Frauen ja schon Dienst. Aber dazu müsst ihr auch eure Kinder ermuntern.

    Das Problem liegt wie gesagt in der Erziehung. Mädchen lernt man, dass sie ruhig, freundlich zu sein haben, nicht aufbrausend sein dürfen oder sonst laut sein dürfen. „Es könnte sich ja jemand daran stören“.

    „Und welcher Ehemann will schon eine laute Frau“? Ja solche Dinge musste ich mir anhören. Ebenso dass frau nachts aufpassen muss, wo sie hingeht, nicht dass sie vergewaltigt wird. Ebenso was frau anzieht…. Jetzt mal im Ernst, welche Frau kann so lernen, für sich selber einzustehen? Wenn frau in Angst und Unsicherheiten gross werden muss? Klar legt frau gerne an, worin sie sich gut fühlt. Und seien wir mal ehrlich: welcher Mann (oder Frau, beides oder keines von beidem) möchte eine Person als Partner*in, mit dem man eine psychisch uns physisch lebensbejahende Beziehung führen kann? Welche für einen einsteht?

    Das geht nicht, wenn man nicht lernt für sich selber einzustehen. Und bei jedem Unrecht, das frau widerfährt gerichtlich gegen z.T. mündliche Aussagen oder Dinge, welche so nicht beweisfähig sind und dann Aussage gegen Aussage stehen, ist schon so ein gewaltiger Kraftakt. Wenn dann noch ein Trauma dahintersteckt, ist es für die betroffene Person schwierig bis unmöglich was bewirken zu können.

    Ich würde meinem Partner auch wünschen, dass bei Vaterschaftsurlaub, Witwenrente etc. ebenfalls nicht benachteiligt wird. Und um das geht es auch beim Frauenstreik: um Gleichberechtigung aller in unserer Gesellschaft. So wie du schreibst, zeigt das, dass Du das Thema noch nicht verstanden hast oder verstehen willst. Also geh und informiere dich, bevor Du dich beschwerst. Das hilft sonst niemandem.

    Frage dich doch bei Deinen liebsten weiblichen Angehörigen, ob sie von der Gesellschaft fair behandelt werden? Und ob du anstelle der Personen besser gehandelt hättest? Ich bin sicher, es gibt da den einen oder anderen Fall.

    Ich wünsche dir ein Bisschen mehr Toleranz, wenn Du schon so verständnislos reagierst.

    Liebe Grüsse
    Stefanie




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      Markus Bättiger

      @Frau Baumann

      Ich denke, ich habe genug Beispiele geliefert die zeigen, dass ich mich „informiert“ habe. Fragen Sie doch ihre männlichen Angehörigen, ob sie sich von der Gesellschaft fair behandelt fühlen?

      Übrigens: wer erzieht denn grösstenteils unsere Kinder in Familie und Schule? Es sind wohl v.a. Frauen

      Übrigens: es geht nicht darum, Frauen für den Militärdienst (oder einen Ersatzdienst) „zu ermuntern“ – es geht um eine unfreiwillige Dienstpflicht! Der Mann wird auch nicht „ermuntert“ Militär- oder Zivieldienst zu leisten. Er muss es einfach tun. Auch der kleine, schwache, introvertierte, ängstliche, scheue Mann muss das tun.

      Übrigens: wenn Sie schreiben es gehe beim Frauenstreik um „Gleichberechtigung aller in unserer Gesellschaft“, dann ist das gelogen. Es geht nur um die Rechte der Frau unter Weglassung der Pflichten oder der Rechte des Mannes. Am Frauenstreik werden sie dann Plakate finden wie „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und „Hände weg vom Rentenalter“. Kurzum: man will gleiche Rechte (Lohn) und mit derselben Selbstverständlichkeit lehnt man gleiche Pflichten (AHV-Alter) ab. Alles am Frauenstreiktag unter dem Motto „Gleichstellung“ verfochten.

      Übrigens: wenn sie die Orte benennen, wo frau nachts nicht hindarf: 75% der Gewaltopfer in der Schweiz sind Männer!

      Ich wünsche Ihnen weniger egoistisches Denken und ein wenig Einsicht, dass frau in der Schweiz mitnichten strukturell benachteiligt ist. Und ich wünsche mir vor allem Frauen, die für die Gleichstellung der Geschlechter einstehen und nicht bloss egoistisch für die Gleichberechtigung der Frau – unter Ablehnung aller Pflichten, die in göttlicher Selbstverständlichkeit nur der Mann zu erbringen hat.
      Ich als Mann habe nämlich von einer Frau, die ins Militär geht und gleichen Lohn einfordert mehr Achtung als vor einer Frau, die gleichen Lohn will und gleichzeitig die Militärpflicht der Frau oder dasselbe AHV-Alter ablehnt wie eine Frau Funiciello (SP), die an vorderster Front den Frauenstreiktag organisiert unter dem Motto „Gleichstellung“.

      Liebe Grüsse

      Markus Bättiger




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        Max Muster

        Herr Bättiger, Ihre Aussage «Übrigens: wer erzieht denn grösstenteils unsere Kinder in Familie und Schule? Es sind wohl v.a. Frauen» zeigt, dass Sie einiges nicht begriffen haben.




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          Markus Bättiger

          Was habe ich nicht begriffen? Dass Frauen alle genötigt werden, sich um die Kinder zu kümmern? Dass Frauen nicht selbstgewählt Freude und Erfüllung darin finden, sich einer Mutterrolle zu widmen? Dass wer sich als Frau um Kind und Familie kümmert, dies nur widerwillig tut, gezwungenermassen, unter tränenreicher Aufgabe der eigenen Karrierewünsche? Ich denke eher, dass es für viele Frauen ein Lebenstraum ist, sich um Kind und Familie zu kümmern und dass viele Frauen darin nichts negatives, herabwürdigendes oder einschränkendes sehen.
          Abgesehen davon hab ich das mit der Erziehung nur gesagt, weil meine Vorschreiberin beklagte respektive behauptete, dass Frauen zur Anpassung erzogen würden, zur Unterwürfigkeit. Wer erzieht sie denn dazu? Wer erzieht ganz allgemein hauptsächlich – in der Familie, in der Schule? Eben!




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angelina brigante

ich freue mich auf morgen! mitmachen ist das A und O… und das wetter ist super! 😀




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Ich stehe klar hinter dem Frauenstreik und solidarisiere mich mit den streikenden Frauen. Ich finde es sehr wichtig, dass die Frauen am 14. Juni streiken. Besonders schlimm finde ich, dass wir auch 2019 noch immer keine Lohngleichheit haben. Ich mache mir dabei keine Illusionen. Die Lohngleichheit wird auch am 15. Juni nicht erreicht sein. Aber der Streik hat eine gewaltige Signalwirkung und erhöht den Druck zum Handeln. Von den Männern erwarte ich am 14. Juni, dass sie sich mit den streikenden Frauen solidarisieren und sie dabei unterstützen. Am 14. Juni werde ich deshalb am Vormittag im Büro sein, um so die streikenden Frauen zu entlasten. Nachmittags beteilige ich mich am Streik und schenke den durstigen Streikenden auf dem Bundesplatz Bier aus.




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    Leon Bracher

    Ja aber Herr Stampfli. Was haben denn Sie in den letzten zehn Jahren für die Gleichstellung von Mann und Frau gemacht? Nichts! Sie haben als Pro-Velo Präsident nur die Velolobby unterstützt und gegen den MIV gekämpft. Gleichstellung war Ihnen egal. Sie haben weder eine Motion, noch sonst was im Parlament in dieser Sache vorgenommen oder angestossen. Jetzt grosse Töne spucken, wirkt lächerlich Herr Stampfli! Aber als SP-Grossrat ist es klar, dass man nur leere Worthülsen zum eigenen Vorteil bringt.




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    c. von waldkirch

    Wären die Frauen im Arbeitsmarkt wirklich bei gleichen Qualifikationen und Umständen nicht benachteiligt, würden die Männer in Krisensituationen entlastet und müssten nicht mehr wie heute noch oft bei einer Scheidung die ganze finanzielle Last tragen. Ich kenne einen, heute Geschiedenen, der hat akzeptiert, dass seine Liebste gleich nach der Heirat aufhört, zu arbeiten. Die ist mit 40 ausgezogen, hat die Scheidung 6 Jahre dank Anwältin hinausgezögert, und , da Arbeiten jetzt nicht mehr zumutbar sei, sich auf Lebenszeit vergolden lassen. Heute rät der Unglückliche seinen Söhnen, dafür zu sorgen, dass ihre Frauen nicht mehr aufhören zu arbeiten, auch wenn und gerade sie Kinder wollen.




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Malena Garcia

Es werden viele Frauen beim Frauenstreik mitlaufen, die es nicht leicht haben Leben und die schon ungerecht behandelt wurden. Es werden auch viele Frauen mitmachen, die privilegiert sind (gut ausgebildet, guter Job und Lohn, attraktiv, unterstützt durch den Staat und einen gut verdienenden Partner…). Auch bei den männlichen Zuschauern gibt es viele, die es nicht leicht haben im Leben und schon ungerecht behandelt wurden, und ebenfalls viele Privilegierte. Die allermeisten von uns sind im Vergleich zur Mehrheit der Menschen auf dem Planeten ausserordentlich privilegiert. Unsere (wirksame, im Sinn von Privilegien und Wohlstand teilen, Fair Trade, Klimaschutz…) Solidarität mit jenen Menschen: bescheiden bis inexistent.




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