85 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar

Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser, besten Dank für die engagierte Diskussion. Wir haben uns an dieser Stelle nochmals dem Thema gewidmet: Auch Frauenabteilen droht das Aus.

Zudem fragten wir Genderforscherin Fabienne Amlinger, warum aus ihrer Sicht geschlechtergetrennte Badebereiche kein alter Zopf sind. Und sie sagt, ob es auch Abteile für Menschen braucht, die sich weder als Frau noch als Mann definieren: «Frauen fühlen sich sicherer».

Die drängendsten Fragen Ihrerseits haben wir zudem der Stadtverwaltung gestellt und an dieser Stelle zu beantworten versucht, hier die Zusammenfassung:

Warum wurde im Kanal seitlich kein Geländer gebaut?
Ein Geländer könnte zur Gefahr werden, weil Schwimmer daran hängen bleiben könnten. Die aktuelle Situation wird vom Sportamt beobachtet. Eventuell wird ein Geländer auf den nächsten Sommer hin montiert.

Warum ist ein Duschhäuschen ausser Betrieb?
Das Abwasser ist bis jetzt in die Aare geflossen. Gemäss dem Gewässerschutzgesetz muss eine Dusche nach einem Umbau an die Kanalisation angeschlossen werden, was nicht gelungen ist. Denn die Leitung hätte unter dem Kanal durchgezogen werden müssen, dadurch wäre das Gefälle zu gering geworden und das Wasser hätte nicht abfliessen können.

Warum ist die Brücke so tief und nicht bogenförmig?
Gemäss Hochwasserschutzgesetz muss die Brücke ein Tor haben, das geschlossen werden kann, um damit das Marzili vor Hochwasser zu schützen. Bei höherer Brücke wäre der Druck auf das Tor zu gross gewesen. Eine Bogenbrücke ist zudem nicht barrierefrei zugänglich.

Warum sind an den Seiten des Kanals keine Rettungsstangen angebracht?
Für Rettungsstangen ist der Kanal zu tief. Auf dem Brüggli und am Kanal hat es Rettungsringe, seitlich sind Rettungsbojen vorhanden.




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Hugo Studer
Thomas Schneeberger
    Eugen Engel
Eugen Engel
Henri Sommer

Man hätte sich den Kanal sparen können. Und einfach das Seeli schön sanieren als Naturschwimmbecken. Warum man den Herren ihr Abteil weggenommen hat, während die Frauen zwei haben, erschliesst sich mir nicht und ist Männerbenachteiligung.

Man stelle sich vor, man hätte das mit den Frauen gemacht, das gäbe ein Aufschrei!




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Matthias Günter

Ich empfinde den Kanal als architektonische Fehlleistung. Er funktioniert nicht bei hohem Wasserstand, er wirkt beengt. Warum konnten die Seitenwände nicht mit Stufen gemacht werden? Warum konnte nicht ein Bogen auch am Ufer gemacht werden? Etwas, das offen und sicher wirkt und es auch ist?




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Johannes Frei

Stellen sie sich vor, man hätte das Paradisli entfernt. Alle würden zeter und mordio schreien. Beim Bueber ist es aber egal. Gleichberechtigung geht anders.




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Andi Tromp

Der neue Kanal kommt mir vor wie ein betonierter Ententeich, wo die Tiere gefangen sind, weil die Seitenmauern zu hoch sind! Was passiert, wenn jemand im Kanal in Schwierigkeiten gerät? Man kann im Kanal nicht stehen. Haltegriffe und Treppenstufe fehlen, genauso Rettungsringe oder Stangen in unmittelbarer Nähe. Oder: Versuchen Sie da mal, eine Person heraus zu ziehen – unmöglich! Will die Stadt warten, bis etwas Gravierendes passiert?

Vorschlag: Der ganzen Länge nach beidseitig Geländerstangen anbringen, so dass man jederzeit die Möglichkeit hat, sich daran zu halten oder seitlich auszusteigen – und zwar subito! Eine weitere Variante: Beidseitig je eine Stufen anbringen, wo man notfalls drauf stehen kann.

Wo waren denn im Vorfeld die Sicherheitsexperten oder ganz einfach in der Planungskommission die Praktiker, Schwimmer und nicht nur «Architekten-Schreibtischtäter»? Warum hat offenbar niemand diese Gefahr gesehen und entsprechend interveniert? Sonst hätte mal gleich von Beginn weg die Seitenmauern anders geplant, gebaut und ausgestattet. Und es wäre bestimmt auch billiger geworden.




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Leon Bracher

In den Antworten auf die Fragen vom der Bund, kann man herauslesen, dass die ganze Sanierung ein riesen Flop ist.

1. Der Druck wäre auf das Tor zu gross geworden, wenn man eine Bogenbrücke installiert hätte. Ja wie widersprüchlich ist das denn? Wieso gibt es Schleusen, die massiv grösser sind als ein Tor im Marzili? Unwahrheit Nr. 1!

2. Geländer gibts keine, da Schwimmer daran hängen bleiben können. Ja liebes Sportamt, man hätte den Kanal aus so bauen können, dass der so wie die Uferverbauung in der Aare mit grossen Steinblöcken! Bei einem Geländer im Kanal ist es sehr schwierig hängen zu bleiben liebes Sportamt! Beweise fehlen, ist somit eine Fehlplanung aus dem Tiefbauamt! Unwahrheit Nr. 2!

3. Der Kanalisationsanschluss hätte sicher auch anders gestaltet werden können. Notfalls hätte man ja auch eine Pumpe installieren können. Die Ausreden sind einmal mehr nicht nachvollziehbar. Da hat das Tiefbauamt nicht ehrlich geanwortet. Unwahrheit Nr. 3!

Die Sanierung ist eine Katastrophe. Der Ausstieg im Kanal wird von Kindern und deren Eltern blockiert.

Auch diskriminiert man die Männer, die kein eigenes Abteil haben. Die Frauen haben noch eines, aber sicher nicht mehr lange. Da frage ich mich was das soll. Wieso muss man diese Séparées aufheben? In Zeiten der sexuellen Belästigung ist es nicht nachvollziehbar, dass eine Linke Regierung solches durchzwängt. Einmal mehr ist die Aktion der RGM-Regierung nicht nachvollziehbar und ist voller Widersprüche.




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Andreas Hofmann

Der neue Bueber ist zwar bequem, aber potthässlich. Auch in einer rotgrünen Stadt fällt die Wahl leider auf – Beton.




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Elena Konstantinidis

Wirklich nicht verständlich warum die Brücke so niedrig gebaut wurde! Ich war in den letzten 10 Tagen nonstop in der Aare aber konnte den Kanal noch nie benutzen. Das ist doch eine Fehlplanung sondergleichen.




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Pascal Kappeler

Ich begrüsse den neuen Buber grundsätzlich als gelungene, offene Neugestaltung, die sicher mehr Leuten dient als dies vorher der Fall war. Den neuen Kanal allerdings empfinde ich als abweisend und zusammen mit der Brücke ästhetisch misslungen. Auch kann ich nicht nachvollziehen, warum es für Frauen immer noch zwei Séparée gibt: Man könnte ja wenigstens die wenig genutzte, halbwegs abgetrennte Liegewiese aufheben oder den «vertriebenen» Männern zuteilen.




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Gabriela Zouggari

Wie ich heute lese, droht auch dem Paradiesli das aus. Ruhezonen, Sowohl für Männer wie auch für Frauen, dienen aber all jenen als Erholung, die sich nicht im Gewusel und Lärm der offenen Zonen erholen können.

Die Besucherzahlen im Marzili sind hoch und werden höher. Soll das Ruhe finden an einem Badeort kein legitimes Bedürfnis mehr sein?

Die Regeln werden zunehmend missachtet. In der Mutter-Kindzone beim Babybassin fliegen zb oft Fussbälle an den Babyköpfen vorbei, immer wieder beschallen Radios auch jene, für die dies kein Wunschkonzert ist. Wo bleibt die Aufsicht durch die Zuständigen?

Das Paradiesli als Rückzugsort habe ich vor Jahren gefunden, als es mir das Multikulti auf den Pritschen an der Aare zuviel wurde. Zum Beispiel neben Männern aus anderen Kulturen zu liegen, für welche Frau im Bikini Peepshow ist.

Es ist mir auch unangenehm, mich als Bikinifrau auf dem Rasen in Nachbarschaft von Frauen zu finden, die mit vielen Tüchern verhüllt sind. Wenn dann auch noch ein Aarelauf durchs Marzili fliessen soll, wird es noch enger. Ob wegen dieses Läufus die Ruhezonen verschwinden sollen? Entspricht ein Löifu wirklich dem Wunsch der schon beengten Marziligäste oder schwelgen da unrealistische Nostalgigker auf Kosten der Anderen und der Steuergelder der Anderen?




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Lisbeth Lobsiger

Klar, dieser Bereich am Buebersee musste saniert werden. Aber in der Zeit wo vieles renaturiert wird, hat man hier einen ziemlich trostlos wirkenden Kanal mit blankem Betonufer gebaut, ohne Ausstiegsmöglichkeiten. Nicht auszumachen wenn jemand in Not gerät. Auch Tiere (z.B.Igel) könnten reinfallen und ertrinken darin, da sie sich nicht mehr retten können.




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Andreas Speiser

Ich vermisse die Duschen beim letzten Aareaustieg. Das Häuschen ist einfach leer. Die Bademeisterin erzählte mir, dass der Stadt das Geld ausgegangen sei. Hoffentlich ändert sich das bald. Vielleicht könnte man ein Solidaritäts-Sparschwein oder Bär beim Ausgang aufstellen und die vielen Auswärtigen bitten der Stadt finanziell etwas zu helfen, das Schwimmbad ist ja gratis.

Im Diemtigtal stehen auch überall so Kässeli rum.




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Eugen Engel

Dass etwas getan werden musste, war klar – den einen gefällt es, anderen weniger. Auf jeden Fall haben die Männer das selbe Recht wie die Frauen (und die gezügelte Biberfamilie!) auf einen Ort des ruhigen Rückzuges. Das sollte im Zeitalter der angestrebten Gleichberechtigung selbstverständlich sein und ich finde es mehr als nur bemühend, dass gewisse Zeitgenoss*Innen das nicht sehen (wollen).

Ich bedaure den Verlust des Männerbades jedenfalls sehr; dass man die Pritschen eliminieren musste, war ebenfalls nicht zwingend notwendig.




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Urs Hiller

Sehr gute und originelle Idee.

Aber es handelt sich um eine tödliche Architektur. Swimming Pools haben Haltemöglichkeiten und einfache Ausstiegsleitern. Aber bei diesem langen Kanal hat es nur eine 70 cm «hohe Wand», welche bei einem Muskelkrampf oder einer Schwäche (z.B. Herz) tödlich ist. In der Aare oder am See kann man sich jederzeit am Bord (Bäume Sträuche, Steine usw. am Flussrand) irgend wie halten oder zum Wasser aussteigen.

Braucht es zuerst Unfälle bis diese tödliche Architektur korrigiert resp. sicher gemacht wird?




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Aschi Aberländer

Kanal mit geneigten Natursteinböschungen, Kurven statt gerade Linienführung, seitlich neue Bäume, bessere Ideen gäbe es genug.




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Daniel Schüpbach

Neu gebaute Duschen müssen nicht an die Kanalisation angeschlossen werden? Umgebaute schon, oder wie jetzt?

Bei den zwei neuen Duschen am Rand des Bueber fliesst das Wasser ja direkt in den Bueber, welcher mit der Aare verbunden ist.

Abgesehen davon sollen die alten Duschen als Garderobe umgenutzt werden. Umziehmöglichkeiten gibt es ja im ganzen Bad zur Genüge, bei den Duschen herrscht hingegen bei Hochbetrieb eher mal Andrang.




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Martin Hugentobler

Man sollte über der Diskussion um den Schwimmkanal die Bööteler nicht vergessen. Übers Wochenende gab es ein ziemliches Gedränge und Boote versichten, beim Schwimmkanal zu landen. das geht aber gar nicht. Es ist aber nicht nur die Schuld der Bööteler, die Signalisation für die Schifffahrt beim Marzili fehlt!! Dabei hat die Stadt vom Schifffahrtsamt genaue Vorgaben, wie sie die Bootssignale (Hinweis auf Landeplatz in der Pontonierbucht bei der Dalmazibrücke, Landeverbot bei den Schwimmausstiegen im Marzili) aufstellen muss.

Nur, die Stadt macht nichts und lässt es drauf ankommen, ob es Unfälle gibt oder nicht. Ich finde das grobfahrlässig.




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Markus Balsiger

Die Stadt Bern hat es wieder einmal vergeben altes zu erhalten und zu pflegen und. damit hip zu werden wie die Flussbäder in Zürich wo sogar die Geschlechtertrennung bei behalten wurde. Nächste Zerstörung wird das Lorrainebad sein. Lasst doch endlich Berner ran.




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Christian Müller

Der neue Bueber ist schön und angenehm zum Schwimmen.

Aber da wäre noch die Sache mit der Gleichberechtigung. Zwei Abteile für Frauen im Marzili und kein ruhiger Rückzugsort für Männer mehr? So geht’s nicht, finde ich als einer der mittlerweile auch älteren Herren, der 40 Jahre im Bueber friedlich überwintert und dort die Ruhe im Sommer genossen hat.

Es ist zu hoffen, dass das Sportamt wie versprochen dieses Anliegen spätestens bei der Gesamtrenovation des Bads in ca. drei Jahren nicht vergessen wird.




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Markus Juker

Die Kanalwände hätte ich beidseitig abgestuft gestaltet. Wäre optisch freundlicher, der Ausstieg überall möglich und die Diskussion über ein Geländer hinfällig.




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Jürg Wohlfahrt

Herr Scheurer, Sie sind furchtbar fleissig im Schreiben von substantiellen Beiträgen. Sind Sie vom Tiefbauamt oder vom Sporttamt angestellt?




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Rico Schaub

Mich überzeugt der Kanal nicht 100%. Nur auf der rechten Seite kann man sich hinaustreiben lassen, auf der linken Seite bleibt man fast stehen. Und ein paar Ausstiegsmöglichkeiten im Kanal wären sicher auch nicht schlecht. Bin gespannt wie er sich bewährt wenn die Aare voller Schwimmer ist.




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Marcel Winter

Ich finde den Kanal grundsätzlich als eine sehr gute Lösung, was aber für mich überhaupt nicht stimmt ist, wenn der Kanal geschlossen ist(das Tor zu ist)und es immer noch möglich ist, bis zum Schiebetor zu schwimmen, es braucht ein Tor vor dem Schieber, die Strömung ist viel zu Stark, ein Kind oder eine ältere Person kann sich aus dieser Lage nicht mehr befreien.




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Stefan Batt

Das Ganze erinnert ein wenig an eine Kläranlage, lieblos und irgendwie unter dem Strich unnötig. Ich kann dem Ganzen nichts abgewinnen. Den Gipfel finde ich aber dann, dass die Stadt laut über einen Gesamtsanierung mit zusätzlichem Kanal zur Schaffung einer Insel nachdenkt (und selbstredend schon wieder Planungskosten generiert hat)….und NUN ERST die Benutzer des Marzili befragen wollen. Wo sind wir denn? Da wird Liegefläche reduziert, und die zusätzlichen Kosten von 14 Mio würden wohl nicht ausgegeben, wäre das Marzili im Besitz des links-grünen Gemeinderates. Aber mit fremdem Geld lässt es sich ja vortrefflich spielen, kostet ja nix!




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Simi Seiler

Paradiesli: Bitte auf gar keinen Fall aufheben, das wäre ein total schlechter Entscheid der Stadt und überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich sehe keinen Grund, der dafür sprechen könnte! Das Paradiesli ist eine Perle in Bern, ein Ort der Ruhe und des friedlichen Zusammenseins unter Frauen – für einmal auch ganz entspannt ohne Kleider. Und ganz wichtig: ohne Kinder, ohne Männer.

Der Nacktbereich im Lorrainebad wird (fast ausschliesslich?) von Männern genutzt, da würde ich – obwohl ich das Lorrainebad häufiger besuche als das Marzili – als Frau nie hingehen. Wenn ich aber ins Marzili gehe: dann immer und ausschliesslich ins Paradiesli. Und meistens: genau deshalb!




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Sabine Seefeld

Das neue Beton-Abteil mit Tunnel ist schlichtweg hässlich, es passt überhaupt nicht zur charmanten Nostalgie des Bades – eine architektonische Verfehlung sondergleichen. Zudem ist es zu tief und bietet keine lauschigen Nischen zum Verweilen. Wirklich bedauerlich, dass man den Männern ihr Ruheabteil weggenommen hat. Denn als Frau schätze ich das Paradiesli sehr. Es ist ein wohltuender Ruhepol im lärmenden Treiben und bietet zudem einen sozialen Treffpunkt – was heutzutage kostbar ist. Ich bin unbedingt für die Erhaltung des Paradieslis und eine zusätzliche derartige Einrichtung für Männer. Bei der geplanten Renovation sollte die ursprüngliche Nostalgie-Charakter erhalten bleiben. Unsensible Beton-Gebilde sind hier eindeutig fehl am Platz.




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Marianne Michel

Anstelle von Begrünung und Renaturierung wurden Betonklötze gewählt – schade…




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Bea Vogelsanger

Achtung Frauen! Die Verwaltung versucht mit perfider Methode den Frauenruheplatz aufzuheben. In der gegenwärtig laufenden Umfrage kann man zum Frauenruheplatz Stellung nehemen, und zwar so: es gibt 2 vorgegebene Antworten:
„Die Ruhezone sollte …
– in eine Frauen- und Männerzone unterteilt werden
– als gemischte Ruhezone angeboten werden“

Wer die Frauenruhezone im bisherigen Umfang und in bisheriger Nutzung beibehalten möchte, hat keinerlei Möglichkeit, das kundzutun. Sie/Er wird ganz einfach von der Umfrage ausgeschlossen, denn wer keine der obigen zwei Wahlfragen ankreuzt, kommt in der Umfrage nicht weiter. Eine superdemokratische Methode, eine Umfrage zu manipulieren! In welchem Staat sind wir eigentlich? Wehren wir uns!




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    Kurt Scheidegger

    Die Umfrage ist eh eine Farce und manipulativ gestaltet. Die vorgegebenen Antworten könnten noch von 20min übernommen worden sein. Ich habe die Umfrage mitgemacht und mit Fakten massive Kritik geübt. Die Buebersanierung ist eine einzige Katastrophe, widerspiegelt aber die Arroganz der RGM Regierung. Es wird mal gewurstelt und hat überhaupt nichts bei der Bevölkerung nachgefragt. Bei Kritik wird man hässig oder bringt billige Floskeln oder noch schlimmer, Frau Franziska Teuscher beschuldigt öffentlich ihre Chefs der Falschinformation nach drei Wochen Funkstille!! Das beweist, dass hier gemacht wird was RGM will! Das geht nicht!




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Oli Aebi

Die Kante links am Ende des Kanals ist messerscharf, sich besser nicht dort festhalten zu versuchen.




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Martin Fischer

Gleichberechtigung im Marzili

Langsam wird es an der Zeit auch im Marzili die Gleichberechtigung einzuführen:

Das jetzige Frauenabteil sollte zu Ruheabteil(ohne Kinder) werden und das Paradiesli sollte baldmöglichst wie folgt eingeteilt werden..

Mo, Mi für Frauen
Di, Do für Männer und
Fr-Sonntag gemischt

Das Männerbad wurde mit dem Umbau de facto abgeschafft und den Bueber gibt es nur noch dem Namen nach. Frauen geniessen weiterhin exklusive Räume.




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Simon Scheurer

Ich finde es wirklich super, hat man sich getraut, an der Aare ein derart unkonventionelles und interessantes Bauwerk zu erstellen – Hut ab, Stadt Bern! Wer nun immer noch nicht zufrieden ist und gerne nörgelt, kann sich ja bei der anstehenden Gesamtsanierung des restlichen Marzilibades einbringen.




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Hanno Ehrhard

Super, dieser Schwimmkanal. Heute morgen war er wieder zu. Die Aare führt ca 240 m3 Wasser pro Sekunde, was ziemlich viel ist. Sie reisst recht stark, und gerade für schwächere Schwimmer ist es vielleicht mühsam, es braucht etwas Kraft, um sich an einem Stägli festzuhalten und auszusteigen. Da wäre man vielleicht froh über diesen Schwimmkanal. Und gerade dann ist diese Fehlkonstruktion zu. Was haben sich wohl die Planer und Architekten gedacht?




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Roland Spring

Die Brücke zum Bueber ist zu tief und gefährlich. Eine Bogenbrücke wäre die Lösung und würde gut zur alten bestehenden Brücke passen. Fehler Architekt!




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Katharina Streit López

Gut, dass das Paradiesli bestehen bleibt! Es ist der einzige Ort, wo wir Frauen uns aufhalten können, ohne begafft und bewertet zu werden. Zudem können wir dem Rummel etwas entfliehen.

Der Schwimmkanal ist potthässlich. Mit dem verbauten Beton gleicht er einer Industrieanlage.

Natürlich muss wieder eine Dusche her; ein simples Seifenverbotschild würde genügen. Aber: normalerweise schwimmt niemand in der Aare mit Seife im Schwimmsack.

Die Idee mit dem „Löifu“ finde ich abwegig. Für mich ist das falsche Nostalgie. Natürlich könnte man das verbinden mit der Renaturalisierung des hässlichen Schwimmkanals…




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Karl Küenzi

Vor 2 Tagen konnte ich den Kanal zusammen mit meinen 3 Teens erstmals nutzen – und wir finden, er bringt einen Mehrwert! Man kann aus der immer noch recht „zügigen“ Aare leicht in den Kanal einbiegen, wenn natürlich auch mit etwas Weitsicht. Aber, liebe KritikerInnen, die benötigt man bei den bisherigen Ausstiegen ja noch wesentlich mehr. Dass es keine Haltestangen am Eingang gibt, finde ich vernünftig, das gäbe bei Grossandrang zweifellos einen gefährlichen Stau. So kann man gemütlich durch den trägen Kanal schwimmen(!) oder die inzwischen installierten zusätzlichen Stege nutzen. Über die Gestaltung als Betonkanal kann man natürlich getrost streiten, etwas naturnaher würde mir vielleicht auch besser gefallen. Dass sich einige wenige Böötler nicht an die Regeln halten ist bedauerlich aber nicht der Fehler der Ersteller. Kopfschütteln löst bei uns allerdings die (Nicht-)Lösung mit den Duschen aus: da wird dieser schöne Holzbau aufwändig saniert – und am Schluss bleibt er unbenutzbar. Von Abriss bis Verschiebung hätte es also wahrlich sinnvollere Ansätze gegeben… Alles in allem: wem der Kanal nicht passt, soll einfach wie bisher an einer der Treppen aussteigen.




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    Markus Spycher

    Von wegen Weitsicht, Herr Küenzi: Da treibt man also in der lieblichen Aare, mit Blick auf Gurten und Bundeshaus, und muss dann mit „Weitsicht“ in ein eher finsteres Loch eintrudeln. Dann folgt, wie an anderer Stelle erwähnt, ein Kanal, der an eine Kläranlage erinnert. Immerhin hat man quasi einen Arbeitsplatz geschaffen für Aufsichtspersonal. Hätte man doch die Sache den Bernburgern überlassen – die wissen wenigstens, wie man mit Baugrund und Gebäulichkeiten umsichtig und haushälterisch umgeht.




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    7
Kurt Scheidegger

Am 1. August 2019 nachmittags habe ich selber den ersten Böötler gesehen, der durch den Schwimmkanal „gefahren“ ist. Bademeister hat ihm sofort gesagt, dass er sofort auswassern soll. Nach 2 Minuten nochmals Bademeister-Rüge eingefangen und sofort aggressiv und laut geworden. Logisch, wenn der Böötler weiss ist und der Bademeister dunkle Haut hat, fühlt sich der weisse Böötler ja sofort machtiger und überlegener. Fazit: Böötler liess sein Boot einfach liegen und ging vor dem Eingang an den Tischen weiter Bier trinken.
So liebe Stadt Bern, so sieht die Realität aus, die ihr ja niemals nachvollziehen könnt. Es wird noch weitere Böötler geben, die in den Schwimmkanal gelangen. Das geht nicht und muss sofort korrigiert werden. Einmal mehr eine sinnlose Sanierung die nur der entsprechenden Direktion Mehrwert bringt, dem Bürger bringts nur Ärger und die Bademeister müssen 90% der Arbeit damit verbringen, renitente Böötler zurecht zu weisen anstatt für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen. Das war wohl nicht der Sinn dieser Sanierung! Habe ich recht? JA!




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Selä Graf

Supercool! Wer bei solchen luxusthemen immer noch etwas zum nörgelt sucht, hat nichts von privilegienverteilung verstanden.




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sisti tapia

Es ist eine gute Sache, aber ich finde nicht ungefährlich dass vor und unmittelbar nach dem Kanals keine Sicherheit Halte-Stange hat.
Ich selber hatte ich Panik beim ausgehen wo der Kanal noch geschlossen war und beschloss nicht mehr im Marzilibad zu baden bis der Kanal offen ist. Deshalb wäre es nötig die nötigen Halte-Stange zu bauen bevor ein Umfall passiert.




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Urs Willen

Super schön!!
Gute Architektur!
Ich lernte im Löifu schwimmen und hoffe fest, dass der gesamte Löifu wieder kommt!!!
Alles eine tolle Leistung… Merci!!
Urs 73 Altberner




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