42 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Maya Bichsel
Eugen Engel
Robert Suter
Carl Blumer
Simone Steph

Bitte unbedingt das Paradiesli erhalten und für die Männer auch wieder einen separaten Bereich schaffen. Das Gelände ist so gross, da mag es das problemlos leiden.




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Esther Gisel

Mir wäre es sehr wichtig, dass ein abgeschlossenes Frauenabteil bleibt und fair ist dies auch für die Männer, wenn sie das wünschen. Ansonsten ist ja genügend Platz für alle Menschen.




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Andreas Speiser

Meiner Meinung könnte man das Restaurant abreissen und neu bauen. Eventuell auch mit Balkonplätzen, um etwas zusätzlichen Platz zu schaffen.

Des Weiteren würde ich mir wünschen, dass Bern Welcome die Aare nicht mehr zusätzlich bewirbt. Die Kapazitätsgrenzen der Anlage sind an manchen Sommertagen bereits sehr fest ausgelastet und somit kommt es zeitweise zu gefährlichen Sitationen beim Ausstieg aus der Aare… Man muss dies nicht noch mit Werbung zusätzlich anheizen.

Ausserdem würde ich mir einen hübsch gestalteten Solidaritätskässelibär beim Eingang, so dass sich auch Auswärtige an den Kosten des Marzilis beteiligen könnten, falls sie dies wünschen.

Persönlich vermisse ich seit dem Umbau die Duschen im kleinen Häuschen beim letzten Aareausstieg. Hoffentlich werden diese wieder installiert. Auch die Ausstiegstreppe beim Bueber benötigt einen Wasserablauf, da er zur Zeit leicht verschlammt.

Ansonsten würde ich möglichst viel von der heutigen Anlage erhalten.




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thomas schneeberger

Sanieren ist ja toll. Aber bitte mit Bedacht und nach den Wünschen der Nutzenden statt von Technokraten.
Die aktuelle Bueberstory beweist, dass es zu viele unkontrollierte Selbstläufer gab, die man korrigieren muss:
– Aareduschen abgeschafft
– Uhr abgeschafft
– klar sichtbare Temperaturanzeige abgeschafft.

Offenbar hat man auch im Wylerbad die absolut zentral wichtige Uhr durch einen überflüssigen und schlechten Werbebildschirm ersetzt. Wer kommt auf diese Ideen? Hat den eine Werbefirma gesponsert und dafür die Bedingungen diktiert? Diesen Bildschirm am Boden kann man nur lesen, wenn man direkt davor steht; nicht von weitem und nicht von der Seite. Was soll diese Schildbürgerei?

Und kann uns jemand sagen, was an den aktuellen Garderoben im Marzili nicht gut sein soll? Wir lieben sie, wie sie sind. Sterile Perfektion braucht hier niemand.




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Hugo Studer

Ich hoffe, dass das Marzili hauptsächlich instandgesetzt wird und nicht zu viel geändert wird. Trotz Klimaerwärmung gibt es viele wechselhafte oder kühlere Tage während der Badesaison. Deshalb sind genügend Holzpritschen nötig, wenn der Boden noch feucht und kühl ist. Beim Ersatzbau des Restaurants würde ich einen Bau mit viel Holz passend finden. Auch hier sollte ein Bereich geplant werden, der bei zweifelhafter Witterung nutzbar ist (windgeschützt, teilweise überdacht). Im Holzhaus beim Eingang zum Bueberseeli könnte ein zweites, einfaches Gastronomieangebot eingerichtet werden (was es früher bereits einmal war).
Den Löifu bitte in Ruhen lassen. Der kostet bloss viel Geld im Bau und Unterhalt und es geht Platz verloren.




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Rudolf Adrian Jordi

Mit der Optik der neuen Anlage des Marzili kann ich mich abfinden.

Seit dem Umbau vermisse ich einzig einen ruhigeren Bereich d.h. ein Abteil für die Männer. Dass man ausgerechnet in einer Zeit wo Gleichberechtigung ein Thema ist, den Männerabteil aufgehoben hat, kann ich nicht verstehen und ich empfinde das als schlimm. Es ist das absolut einzige, was ich im Marzili vermisse. Ein Ruhebereich nach Geschlechtern getrennt war nicht nur früher wichtig, es ist es auch heute noch!

Seit mehr als 50 Jahren ist es für mich in Bern etwas vom Wichtigsten in der Aare ganzjährig schwimmen zu können. Seit dem Umbau bleibt es leider bloss noch bei einem einzigen langen Schwumm pro Tag, dann nichts wie weg.




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Irena Klein

Das Marzili ist einmalig und unvergleichlich und sollte nicht zu sehr verändert und gefällig „verschönert“ werden.
Das Paradiesli gehört dazu wie das Gelbe im Ei. Wieso wurde eigentlich den Männern der Bueber genommen? Wo blieb der Aufschrei? Unbedingt wieder ein Männerabteil einrichten.
Und gerne mehr Schattenmöglichkeiten.




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Agnes Oberli

Das Marzili hat viel Charme und gefällt mir sehr gut so wie es ist, vor allem wegen der Aare und dem Paradiesli.

An heissen Tagen ist es im Marzili jedoch bereits jetzt sehr eng. Falls der Löifu geöffnet würde, ginge einiges an Liegefläche verloren. Dies würde das Platzproblem noch verschärfen.

Für mich und viele Frauen die ich kenne, ist das Paradiesli ein sehr wichtiger und geschätzter Ort der Ruhe. Es muss unbedingt erhalten bleiben! Falls gewünscht, sollte es auch für Männer wieder eine abgetrennte Zone geben.




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Eva Schär

Der heutige Zustand ist fast perfekt. Aber ich fände es gerecht, wenn nicht nur die Frauen ihr Paradiesli haben, sondern auch die Männer (wie das, soweit ich mich erinnere, früher der Fall war.).

Jegliche andere Veränderung finde ich überflüssig oder sogar schädlich für das Wohlbefinden der Gäste.




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Therese Véron

Die Anlage ist im Prinzip ok – Der neue Kanal ins Buebeseeli ist lässig, der ‚Bueber‘ dadurch wie ein zusätzliches Schwimmbecken.

Eine Renovation ist notwendig: es braucht
– vor allem ein grösseres Schwimmbecken mit Abtrennung für Profi-Schwimmer
– ein anmächeligeres Restaurant
– unbedingt mehr Bäume für Schatten
– (wieder) ein kleines Ruheabteil für Männer im ‚Bueber‘. Das Frauenabteil sollte bleiben, eventuell verkleinert

Der ‚Löifu‘ muss nicht unbedingt wieder geöffnet werden. Das Ursprüngliche kann so oder so nicht wieder hergestellt werden und zudem würde noch mehr Liegefläche verloren gehen
sign. eine alte Aare-Marziligängerin, die im ‚Löifu‘ Schwimmen gelernt hat.




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Maria Forster

Ich liebe das Marzili über alles.
Besonders das Paradiesli ist mein ein und alles und muss erhalten bleiben!




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Martin Häfeli

Wenn man den Löifu öffnen würde, geht sehr wohl viel Platz im Marzili verloren. Daher wäre es sinnvoll, wenn man das Gaswerkareal in die „Marziliplanung“ aufnehmen würde und das Marzili entsprechend mit Park, Beachvolleyball und zusätzlicher Liegefläche mit Schatten vergrössern würde. Die Dampfzentrale wäre dann zusätzlich das Restaurant vom Bad. Dies anstelle von Wohnungen bei denen der Konflikt schon vorprogrammiert ist. Das wäre einen zusätzlichen Punkt an Lebensqualität in Bern!




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    Peter Mühle

    Der Wohnraum in der Stadt Bern ist sehr teuer. Dies ist ein Zeichen dafür, dass es zu wenig Wohnungen gibt. Ich verstehe daher nicht, warum immer so viele unbedingt keinen neuen Wohnraum wollen. Ich finde Ihre Idee mit dem Park toll, verstehe aber nicht, warum es auf dieser riesigen Fläche keinen Platz für Wohnungen haben soll.




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      Martin Häfeli

      Lieber Herr Mühle wenn ich im ImmoScout24 nachschaue, hat es recht viel freien und bezahlbaren Wohnraum. Dass man natürlich möglichst eine neue Wohnung, im Zentrum, ruhig, billig (günstig) mit allem drum und dran haben will, ist logisch. Geht aber nicht. Und die Strategie unseres lieben AVG, die Stadt muss wachsen und das tut sie auf Kosten der heutigen Stadtbewohner ist schlicht Unsinn. Und «günstigen Wohnraum» auf Kosten anderer anzubieten, ist auch nicht gerade fair, so nach dem Motto ich habe nicht viel (warum auch immer) wohne aber in privilegierter Lage und zahle relativ wenig für meinen Wohnraum.

      Qualität einer Stadt lässt sich gut mit dem Erholungsraum messen und das Gaswerkareal liesse sich dazu besser verwenden als für den Wohnungsbau. Abgesehen davon, falls dort tatsächlich gebaut wird, gibt es mit jeder Garantie keine günstigen Wohnungen, es sei denn er wird subventioniert. Die Mieter werden dann wieder städtische Mitarbeiter sein. Eine Hand wäscht die andere, ich gebe dir und du wählst mich.




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Dominic Aerni

Den Löifu wiederzubeleben fände ich schön; wenn dies aber mit zu grossen Kosten verbunden wäre, könnte man auch darauf verzichten. Meine Meinung ist auch, sich eher auf das Aareschwimmen zu konzentrieren. Ich kenne kaum Leute, die die Schwimmbecken benutzen. Das Beizli inkl. dessen veraltetes Konzept kann man getrost abreissen und neu und schöner wieder aufbauen.




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Gabriela Zouggari

Das Marzilibad ist die grosse Liebe bedeutend vieler Berner. Wir wollen das Marzilibad, so wie wir es lieben und brauchen, nicht verlieren. Ein neuer Löifu oder ein Chräbsebächli stören nicht nur im Sommer!

Das Marzilibad ist rund ums Jahr beliebter Aufenthaltsort. Es ist, wenn die Badesaison vorbei ist, Stadtpark: promenieren, umehöckle, Spiele machen mit Familie und Freunden. Platz haben! Platz zum Rennen, Velöle, Trottinettle, Chegele sammle, Schneemannli bauen. Spielplatz brauchen unsere kinder, die im Marziliquartier und rundum leben! Platz zum Gigampfe, Rutschbähnle, Sandele. Was wird daraus werden, wenn ein Aarelauf durchs Marzilibad fliesst oder ein Chräbsebächli? Winterschwimmen im Löifu? Für das Winterschwimmen reicht eine einzige Aare. Für die kalte Jahreszeit brauchen wir keinen Löifu. Im Winter chosle im Chräbsebächli? Nasse Sprösslinge, wenn es kalt ist? Wie wird es mit velöle und trottinettle? In den Löifu stürzen oder ins Chräbsebächli, wenn Kind nicht aufpasst?

Bitte erhalten sie uns unseren Park in seiner Grösse, unserern Kindern den Spielplatz! Geben sie ihn nicht dem Aarelöifu oder dem Chräbsebächli. Wir wollen keinen Löifu und kein Chräbsebächli. Wir wollen genug Park und genug Spielplatz!

In der Badesaison wollen wir genügend Liegeplatz!




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ruben wyttenbach

Mehr Bäume, ein Männerabteil und anständiges Essen… Aber bitte kein Grossverteiler, sondern ein kleines, feines Gastrokonzept mit einer Terrasse auf dem Dach.




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Sandro Tobler

– Kulinarisches Angebot mit weniger Junk-Food? Paar Oliven?
– Der Restaurantbereich könnte hinsichtlich Architektur etwas schöner sein, atmosphärischer. Siehe Rest. Dampfzentrale oder Rest. Camping Eichholz.
– Die Eingangssituation beim Restaurant könnte auch etwas freundlicher gestaltet werden. Der Zugangsbereich ist geprägt von Asphalt, Gittern, Entsorgungsstelle und Rückseiten-Architektur. Es könnte ja z.B. ein Tor mit einem Schriftzug geben?
– Badetechnisch müsste man sich vielleicht überlegen, ob es im Kanal beim Bueber nicht irgendwo noch eine Ausstiegsmöglichkeit bräuchte, da die Kanalwände recht hoch sind.
– Beim Ausstieg aus dem Bueberseeli verwandelt sich derzeit der Rasen in einen Matschbereich. Vielleicht müsste man das irgendwie anders lösen.




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    Niklaus Huber

    Und warum soll man jetzt den Kanal wieder teuer umbauen, kaum ist er offen? Wer nicht schwimmen kann, soll nicht in den Kanal. Es muss nicht immer alles idiotensicher gemacht werden.

    Ich gehe jetzt seit 50 Jahren ins Marzili. Mir hat noch nie etwas gefehlt. Vielleicht sollte man einmal mit der Anspruchshaltung aufhören und einfach zufrieden sein damit, dass man überhaupt ein Marzili hat.

    Indessen ist die Schliessung des Männerabteils und die Aufhebung der Duschen in den denkmalgeschützten Duschkabinen beim Bueber ein Schildbürgerstreich (auch schon rein von wegen Gleichstellung und so…). Man hätte da vorher etwas überlegen dürfen. Und die vier Duschen, die jetzt auf der anderen Seite des Buebers stehen, sind alles andere als optimal. Man war ja nicht einmal fähig, den Ablauf so zu mauern, dass kein Sumpf entsteht… Und wieso man die kleine Garderobe aareseitig beim Bueber, die so praktisch war, wenn man am Abend nur kurz in die Aare wollte, aufgehoben hat, ist auch nicht einzusehen…




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Marco Rossi

Die Neugestaltung vom Bueberseeli finde ich gelungen und schön. Ich wünsche mir jedoch wieder ein Männerabteil (Gleichberechtigung). Nach Gesprächen mit den Bademeistern (nicht Hilfspersonal) wurde mir mitgeteilt, dass die Britschen wieder vollständig hergestellt werden – was bis jetzt nicht der Fall ist. Es scheint mir, dass die Kommunikation mit dem Personal Mängel aufweist. Weiter finde ich schade, dass die Rohrleitungen nicht über das Dach gebaut wurden, damit hätten die Badegäste warmes Wasser mit Sonnenenergie.




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Peter Mühle

Ich bin sehr für die Wiedereröffnung des Löifus. Das Zuschütten war ein typischer Blödsinn des Autowahns der 1960er-Jahre. Die Liegewiese wird nur marginal kleiner, als Kompensation könnte man das Paradiesli für alle zugänglich machen. Ich denke, das Paradiesli wird nur von einer äusserst kleinen, aber sehr lauten Gruppe benutzt. In den letzten Hitzetagen war das Marzili ziemlich voll, das Paradiesli aber kaum belegt.




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Melanie Ackermann

Ich fände es super wenn es wieder einen Aare Schwimmkanal durch das ganze Marzili geben würde. Einer der flach von allen Seiten zugänglich ist, vielleicht sogar mit Steinbett. So etwas wie eine kleine “Sense “ durchs Marzili. Ganz ehrlich bin ich vom neuen Buberkanal entäuscht. Der ist nicht mal gut um aufs der Aare auszusteigen. Ich frage mich immer noch wieso ein Architekt so etwas bauen durfte. Die Idee ist eigentlich gut aber wiso sind da keine Stufen auf der ganzen Länge, keine Haltestangen. Das ganze sieht nicht wirklich sicher aus, ist viel zu kurz, hat keinen Mehrwert für die Badegäste und hat zu viel gekostet.




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Martin Schmid

Die Zeiten von geschlechtergetrennten Bereichen sind vorbei. Besser nach Bedürfnissen trennen, falls überhaupt. Z.B. Einen allgemeinen Ruhebereich ohne Kinder und Musik.




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Peter Mühle

Als Mann kann man auch weibliche Bekannte haben. Auch wenn Sie gerne einen Geschlechtergraben herbeireden möchten, in meinem Umfeld gibt es das nicht. Wir sind die wahren Kämpfer*innen der Gleichberechtigung. Alte Zöpfe wie das Paradiesli gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.




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    Eugen Engel

    Echt jetzt…? – Was Sie nicht sagen!
    Es gibt Frauen und Männer, die das Marzili ebenso lieben wie andere auch, die jedoch einen solchen ruhigen Ort des Rückzuges schätzen. Zugegebenerweise spielt dies zu Anfang und Ende der Saison im Mai oder September eine weniger grosse Rolle (in den Wintermonaten sowieso nicht). Aber an Hochsommertagen, wenn das Bad sehr voll ist, z.B. während den Mittagspausen bei turbulenten Arbeitstagen habe ich im früheren Männerbad regelmässig eine halbe Std. geschlafen. – Ebenso gibt es Badende, die nach dem Schwimmen in der Aare gerne ohne nasse Badesachen an der Sonne liegen – ob FKK-Anhänger oder nicht (ich gehöre nicht zu ihnen). Dass dies keine «Einladung zu sexueller Belästigung» oder «Verwechslung mit einer Peep-Show» bedeuten soll, ist für die Frauen nun mal nur im «Paradiesli» möglich. – Dass man diese sowie Männer notorisch auf die allereinzige Möglichkeit in der Lorraine verweist und dorthin verbannen will, gewissermassen in eine «abgelegene Scham-Ecke» der Stadt – das gehört auf den ziemlich vor-vorgestrigen «Müllhaufen der Geschichte»!

    Zudem noch dies, Herr Mühle: als jahrzehntelanger Gast des ehemaligen Männerbades war und bin ich mit zahlreichen Frauen eng befreundet, vereinzelt auch mit Besucherinnen des «Paradiesli». Keine Spur also von «Geschlechtergraben» (oder Genderfeindlichkeit), den Sie hier offensichtlich ausmachen wollen.

    Im Vergleich zur übrigen Infrastruktur bereitet der Unterhalt des «Paradiesli» keinen besonderen Mehraufwand – und eine Wiederherstellung eines Männerabteils würde ebenso keine Unsummen verschlingen.




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Urs Bräm

Als Breitschbewohner meine ich: und was ist mit dem Wylerbad?

Das idyllische Familienbecken, das sogar etwas Baumschatten hatte, wurde mit Sand zugeschüttet und dient jetzt als Beachvolleyfeld. Nun drängen sich noch mehr Menschen in die beiden Nichtschwimmerbecken an der prallen Sonne (Senioren, Jugendliche, Kinder) und auf den unvermeidlichen Wasserspielsachen (Ringe, Würste) wird gehampelt und rumgebrüllt bis zur Besinnungslosigkeit. Badeaufsicht im Nichtschwimmer-Freibereich ist theoretisch. Die Gäste stechen einander mit Aschenbechern ab.

Ich stehe am Beckenrand und passe auf. Wie spät ist es? Wann können wir heim? Ein Blick zur Uhr – ehm wo ist sie? Mit viel Mühe entdecke ich eine multimediale Stele, auf der man neben Werbung die Zeit entdeckt – falls der Einblickwinkel stimmt. Wertvolle Aufsichtszeit ist verloren. Wo sind die Kinder? Schnappatmung setzt ein. Ah alles gut. Meine Füsse bluten vom Schmirgelpapier-artigen Beton. Macht nichts. Er ist schön warm. So geht Sommer.

Das Wylerbad mit seinem Retrogroove ist genial. Ein gesellschaftlicher Freiraum ohne Daueroptimierung. Aber etwas Wasser, Aufsicht, Schatten und eine anständige Badi-Uhr, die man von überall her sieht, müsste doch neben der Marzilipflege auch noch im Budget Platz haben.




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Christoph Junker

Das Marzili-Bad gehört so etwas zur Berner Identität und sollte nicht vollständig umgepflügt werden.

Aber auf jeden Fall sollte der Löifu wieder geöffnet werden. Der Platz der Liegewiesen sollte trotzdem nicht arg verkleinert werden. Also das Areal etwas mehr zur Strasse hin ausdehnen, die Parkplätze etwas verkleinern, (da es ja eh nicht für alle reicht!), das Dach des Restaurants voll nutzen, das Restaurant vielleicht so gestalten, dass es auch ausserhalb der Badesaison genutzt werden kann.

Für die Anpassung an den Klimawandel braucht es mehr Schatten, und weil mehr Bäume nicht ganz problemlos sind, könnten doch grosse, verstellbare Sonnenstoren montiert werden, ähnlich, wie man sie bei Obstplantagen sehen kann.

Sicher gehören die geschlechtergetrennten Ruhebereiche zum Marzli, wie gross die sein müssen, ist offen.




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Martin Schmid

Ich wünsche mir einen gemischten FKK-Bereich, wie es jede offene und unverklemmte Stadt anbietet. Ich möchte zusammen mit meiner Frau nackt baden können, ohne bis nach Zürich fahren zu müssen.




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Rosmarie Perrin

Was ich mir fürs Marzili wünsche: grosses SchwimmerInnenbassin mit mehreren Bahnen zum Schwimmen. Bassin zum Austoben für die grösseren Kinder mit Inseln, Aufblasringen etc. Bassin für die Kleineren mit Bach, Wasserfontänen, Brunnen etc. Schattige Liegewiesen, Spielplatz (auch für die Nichtbadesaison). Ein gemütliches Restaurant oder besser ein paar kleinere mit unterschiedlichen Angeboten, Picknicktische. Blumen und Sträucher.




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Roland Spring

Der «Löifu» sollte unbedingt realisiert werden. Die Aare ist Marzili!
Das Kinderplantschbecken ist viel zu klein, unattraktiv und hat grosse Mängel bei der Wasseraufbereitung und den hygienischen Anforderungen.




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