Redaktion Der Bund
16. Oktober 2019
120 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Hanspeter Schöni
    Christine Schmid

    Ich bin gehbehindert. Brauche Hilfe beim Tragen. Ein Nerv eines Beins (Ischias) ist beschädigt. Ohne Autos bin ich völlig isoliert (Fahre nicht selber). Ich konnte natürlich alles online bestellen, aber trotzdem müssen Autos reinfahren. Ich frage mich allerdings, wie Sie einen Kleiderschrank zu Fuss, im Tram transportieren, wenn keine Autos mehr reindürfen. Und wie zügeln Sie?

    Fur mich sind Quartierszonen / 20er-Zonen extrem mühsam, da ich langsam laufe, meistens angerempelt (Fussgänger, Velo) werde. Gerade weil alles kreuz und quer verläuft, müsste ich ausweichen, bin aber zu langsam und bereits mehrfach auf dem Boden gelandet. Ich frage inzwischen jeden Arzt, ob die Praxis mit dem Auto erreichbar ist. Sonst wechsle ich. Dies hat bereits dazu geführt, dass ich in einer anderen Stadt zum Arzt (Spezialist) ging, da exzellent erreichbar. Ich frage mich allerdings, ob das Sinn und Zweck sein soll. Vielleicht sollen alle Gehbehinderten aus der Stadt geekelt werden?




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    Hans Klarer

    Was sollen Ihre fast biblischen Gleichnisse? Bald wird Cannabis legalisiert, lanciert von genau den Kreisen die Abgase als schädlich beklagen.
    Das Fahrrad ist ein gesundes Fahrzeug. Aber halt beschränkt für Wellnessausflüge.
    In unserer Firma kalkulieren wir für unsere Handwerklichen Arbeiten in Bern jeden Tag 100.- für „Parkplatzärger“ ein. Mir solls egal sein




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Hans Tann
Regula Gutjahr

Weshalb sollen Kinder auf der Straße spielen? Weshalb sollen „ Begegnungen“ auf asphaltierten Strassen stattfinden, deren Bau und Unterhalt notabene von den Automobilistinnen finanziert sind? Eine verschobene und verschrobene Sicht.




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Niklaus Huber

Der Quartierverein hat für mich nichts zu entscheiden, denn ich bin nicht Mitglied, war noch nie an einer Versammlung, wurde dazu auch nicht eingeladen und man hat mich auch nie um meine Meinung gefragt. Diese Form von altkommunistischer Pseudodemokratie, die nur ein paar Apparatschiks einbindet und den Rest aussen vor lässt, ist nicht zeitgemäss und war es nie. Wer hockt in diesen Quartiervereinen? Genau, immer die gleichen Filzläuse, drittklassigen Möchtegernpolitiker und Kirchenvereinmütter. Wenn es verwaltungsrechtlich korrekt laufen soll, haben alle volljährigen Quartierbewohner etwas zum Verfahren zu sagen. Aber das interessiert ja die „Diktatorin“ Wyss nicht, die sich gerne gegen den Rat ihrer internen Juristen stellt.




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    Nick Tamaire

    In Quartiervereinen organisiert sich ein Teil der Wohnbevölkerung eines Quartiers, die das Quartier aktive mitgestalten und beleben will.
    Niemand zwingt Sie zur Teilnahme.
    Aber es ist logisch, dass in Gestaltungsfragen für ein Wohnquartier die Politik auf Quartiervereine zugeht. Diese vereinen mehrere Quartierstimmen. Sie als Einzelperson tun das nicht. Und, wenn Sie sich ander einbringen wollen, dann machen Sie sich schlau, wie das möglich ist. Und dann TUN Sie es.
    Oder täubelen Sie im Internet weiter.




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Peter Mühle

Ich denke die meisten Gewerbebetriebe freuen sich gerade im Marzili auf Tempo 20, z.B. wird es sehr viel angenehmer im Garten von Marcel’s Marcili oder in der Warteschlange für eine Glace der Gelateria di Berna.
Ich denke, die Jammerden sind eine kleine Minderheit von Sturköpfen.




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Pascal Luginbühl

Solange die Handwerker und andere Transportgewerbe, die Blaulichtorganisationen und die IV-resp. Alters-Transporte nicht behindert werden, kann von mir aus die ganze Stadt autofrei werden. 90% der Fahrten sind reine Bequemlichkeitsfahren und in ca. 90% der Autos sitzt nur eine Person.




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Christian Merz

Grundsätzlich finde ich 20er-Zonen in wenig befahrenen Nebenstrassen in Ordnung. Ich habe dies an der Simonstrasse miterlebt. Aber 1. sind von den damals überschwänglichen Familien keine 10 Prozent mehr dort ansässig und 2. haben es die Frauen Rytz und Wyss mit dem Poller an der Neufeldstrasse fertig gebracht, dass der Verkehr nun durch die 20er-Zone fahren muss. Sinnvoll oder nicht? Entscheiden Sie das bei Ihrer Stimmabgabe!




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Hans Mossotti

Bei allem Verständnis für eine wohnoptimierte Stadt: In Quartieren müssen auch künftig Verkehrsachsen und Verkehrsflächen ohne Hindernisse und mit Tempo 50 vorhanden sein. Die Belieferung der Geschäfte, Sicherheitsdienste, ÖV, Taxi usw. muss ohne Hürdenlauf gesichert sein. Aber auch die Bewohner wollen/müssen irgendwann aus dem geschützten Quartier heraus und wieder hinein. Es dürfte sicher möglich sein, dass auch die urbane Bevölkerung diesen Weitblick bewahren kann.




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Petra Hoffmann

20er Zonen bringen der Umwelt absolut nichts. Benziner fahren bei 50 Km/h ökologisch gesehen am Schadstoffärmsten. Bald wird der gesamte Verkehr sowieso elektrisch. Die Stadt würde besser (das wohl überschüssige Geld?) in Ladestationen für Velos und Elektroautos investieren. Zudem sind 20er Zonen auch für Kinder extrem gefährlich, da keine Fussgängerstreifen vorhanden sind und so die Strasse unbeholfen überqueren müssen.




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Christoph Zürcher

Ich habe an sich nichts gegen Tempo 20-Zonen. In ruhigen Quartierstrassen können sie sehr sinnvoll sein. Aber von der Stadt ist ein einwandfreies demokratisches Mitwirkungsverfahren zu fordern. Alle Anwohner der Strasse sollen befragt werden, nicht nur einige zufällig ausgewählte. Die Quartierkommissionen sind je nach politischer Zusammensetzung oft nur Kopfnicker und nicht repräsentativ.
Zweitens hat die Stadt sicherzustellen, dass sich auch Zweiradfahrerinnen an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten. Das tun die ja meistens nicht, also sind beim Eintritt in die 20er-Zonen Schikanen einzubauen, welche auch Velorowdies zum Verlangsamen zwingen. Angemessen ist Schritttempo, weil man die Zweiräder im Gegensatz zu den Autos nicht hört.




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Sabine Gauch

Schön und gut. Aber überall 20er-Zonen ist auch nicht die Lösung. Der Verkehr nimmt bekanntlich zu. Statt den Verkehr zu beschränken, sollten Lösungen erarbeitetet werden. Warum werden zum Beispiel Ampeln ohne ersichtlichen Grund (ÖV, Velo) so geschaltet, dass der Autoverkehr behindert wird? Das macht keinen Sinn.




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Gerhart Fiechter

Ich find’s krass wie viele Autofahrer mit welcher selbstverständlichen Dekadenz auf das Privileg von 2 Kubikmeter Windstille pochen und möglichst „Fremdkorperfrei“ ihre Tonnen Alu und Stahl durch die Strasse schleppen.
Die Strasse durchquert die Stadt/Wald und nicht das Kind/Reh die Strasse, eine philosophische Tatsache die manchem Autofahrer in seiner Anspruchshaltung völlig verschlossen ist.
Wir reden hier ja nicht von einem Autoverbot, sondern von Geschwindigkeitslimitierungen. Quartierstrassen sollten kaum Auswirkungen auf Transportwege haben, da dafür schliesslich die Durchgangsstrassen genutzt werden sollten. Ich habe selber als Handwerker gearbeitet und weiss daher: die Anfahrt ins Quartier wird kaum 1% der Arbeitszeit ausmachen.
In der Realität werden aber Quartierstrassen gerne als Umfahrungstrassen, etwa bei einem Lichtsignal oder einer Bahnschranke, genutzt. Und genau diesem Verhalten soll Einhalt geboten werden. 2 min Wartezeit rechtfertigt keineswegs ein ganzes Quartier mit Lärm zu verpesten. Und besonders weil so mancher keine Hemmungen hat das Gaspedal ganz durchzudrücken, hat die Bevölkerung meines Quartiers zu Recht seine demokratischen Möglichkeiten genutzt und dies unterbunden.




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Lucas Sprung
Felix Adank

Tempo-20-Zonen sind – wo auch immer – ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität. Ich verstehe nicht, weshalb sich der Berner KMU-Verband und sogar einzelne Quartierleiste dagegenstemmen. Die Idee, man müsse mit dem Auto vor der Ladentüre parkieren können, ist von vorgestern.




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Christian Lüthi

20er-Zone wäre nett, aber noch viel besser wäre es, den motorisierten Verkehr endlich ganz aus der Stadt zu verbannen. Natürlich mit Ausnahmeregelungen für Gehbehinderte und Lastentransporte.
Diesen Mut wünschte ich uns sehr.




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Tinu Beutler

Vor 25 Jahren haben wir, damals junge Eltern, die Initiative ergriffen zu dem was heute Begenungszone heisst. Die Massnahme ist einfach und günstig, die Wirkung für jung und alt gewaltig. Damals wie heute.
Die Lebensqualität aller Anwohnerinnen, von den Kleinen, die nun hier mit ihren Nachbärlis spielten bis zu den Senioren, die auch Kontaktmöglichkeiten und kleine Hilfeleistungen erhielten, steigerte sich ungemein. Es sind ein Gefüge und Jahrzehnte überdauende Beziehungen entstanden, welche auch in schwierigen Momenten mittragen helfen. Noch heute.
Wenn’s denn ein Problem gibt, ist es wohl der Mangel an bürgerlichen politischen Visionen. Dass hier nun nur noch auf Mäkeln, Jammern und Verhindern gesetzt wird, ist traurig.




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Mehmet Özdemir

Begegnungszonen sind für das Gewerbe wertvoll, schade dass der Verband dies nicht realisiert. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird nicht im Auto sitzend eingekauft. Solange es Achsen gibt welche es ermöglichen sich relativ rasch zwischen den Quartieren zu bewegen reicht Tempo 20 oder 30 in der Stadt Bern.




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Urs Zaugg

Ich bin ein Pendler, komme aus einer Gegend mit schlechtesten ÖV-Verbindungen und bin daher auf das Auto angewiesen.
Von mir aus kann gerne die ganze Stadt autofrei werden. Ich würde dies sogar unterstützen, wenn die Stadt in ihrem Perimeter kostenfreie Parkmöglichkeiten anbieten würde. Eine Schotterfläche mit Kurzbegrünung würde reichen.
Um ein Angebot lukrativ zu machen, müssen zuerst bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden – und da muss die aktuelle Politik noch hinter die Bücher.




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Martin Rüegger

Lernt mal Selbstverantwortung zu übernehmen, bringt den Kindern und euch mal bei, auf die Umgebung zu achten und dort langsam und umsichtig euch zu bewegen, dann braucht ihr keine 20er-Zone, aber wenn alles reglementiert wird, dann verliert ihr dieses Gefühl.




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Laura Binz

Begegnungszonen Tempo 20 verbessern die Lebensqualität in den Quartieren. Meine Erfahrungen im Quartier sind durchwegs positiv. In der Stadt Bern, und nicht nur hier, hat der öffentliche Raum in den letzten Jahren stark an Bedeutung für die Quartierbevölkerung gewonnen. Dies bedeutet, dass auch der öffentliche Raum inklusive Strassen vermehrt Teil des Lebensumfelds wird und eben auch als Ort des Spiels und der Begegnung genutzt werden soll. Zudem zeigt die Erfahrung, dass Begegnungszonen für das lokale Gewerbe durchaus attraktiv sind.
Die Aussage, dass die Einführung von Tempo 20-Begegnungszonen undemokratisch sei, ist doch etwas irritierend. So haben sowohl die Stadtbevölkerung als auch der Stadtrat Massnahmen zur Verkehrs- und Temporeduktion mehrmals zugestimmt. Es ist richtig und wichtig, dass die Quartiere und ihre Organisationen einbezogen werden.




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Edith Siegenthaler

In einer 20er-Zone bin ich viel lieber zu Fuss unterwegs als entlang einer Strasse, an der die Autos schnell vorbeibrausen. An einer Strasse, an der man sich gerne aufhält, bleibt man auch lieber mal an einem Schaufenster stehen und kauft sich etwas im nächsten Laden. Eigentlich die ideale Voraussetzung für ein florierendes Gewerbe! Leider scheint das bei einigen noch nicht angekommen zu sein. Stattdessen wird unterstellt, die 20er-Zonen seien nicht demokratisch legitimiert. Ich bin überzeugt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung voll hinter den 20er-Zonen steht – gerade weil sie auf Initiative der Leute aus den Quartieren entstehen.




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Würde ich mir eine 20er-Zone vor dem Haus wünschen? Nicht unbedingt. Tempo 20 wird so gut wie nie eingehalten. Es bräuchte stattdessen viel mehr Sackgassen: Auf halber Strecke einer Strasse werden mitten auf der Fahrbahn ein paar Pflanzenkübel aufgestellt und gut ist es. Zugänglichkeit 100%, Duchgangsverkehr 0%, Kosten minimal.




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Michael Jordi

Ich wünsche mir eine städtische Verkehrspolitik die einerseits die schwächeren Verkehrsteilnehmer besser schützt, dass für Pendler Anreize geschaffen werden auf den ÖV umzusteigen, dass Gewerbetreibende in der Stadt mehr berücksichtigt werden und dass der Schadstoffausstoss gesenkt wird. Es ist noch viel zu tun aber wenn die wichtigsten Achsen in und aus der Stadt einspurig sind haben Wir einen enormen Schadstoffausstoss da die Fahrzeuge ständig im ersten Gang gefahren werden müssen. Beim Anfahren und im ersten Gang verschmutzen motorisierte Fahrzeuge am meisten die Umwelt. Eine Verkehrspolitik die eine grüne Welle mit 30 oder 40 kmh zum Ziel hätte wäre deutlich umweltfreundlicher. Warten Wir mal ab bis auf der Lorrainebrücke die ersten Velofahrer in die meines Erachtens gefährlichen Metallpfosten fahren. Ich habe den Eindruck die Stadtberner Verkehrspolitik ist nicht sehr fundiert.




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Dieter Beer

Tempo 20 kann den Verkehr auch flüssiger machen, nicht nur behindern.
In der Stadt muss man in der Regel nicht sein eigenes Auto vor der Türe haben. Zu Fuss, mit ÖV und Velo kommt man in der Stadt einfacher und schneller ans Ziel.
Fürs Gewerbe und für AutofahrerInnen mit Behinderung ist weniger Privatverkehr in der Stadt von Vorteil, weil es weniger Stau gibt.
Pendler sollten am Stadtrand gute Parkiermöglichkeiten mit ÖV-Anschluss haben und nicht in den Quartierstrassen.
In den letzten 50 Jahren ist sehr viel Platz für Autos verloren gegangen.




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Marius Christen

T20-Zonen in Quartierstrassen stellen eindeutig für die allermeisten Bewohner*innen einen grossen Gewinn an Lebensqualität dar. Es geht dabei nicht nur um Verkehrssicherheit, sondern auch um mehr Raum zum Leben. Verkehrsberuhigte Zonen ermöglichen es, sich einfacher im Quartier zu begegnen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Sie erleichtern Nachbarschaft und haben so eine wichtige soziale Funktion. Gerade für junge Familien ist das ungemein wertvoll. Man kennt sich, man hilft sich schneller. Klar ist das nicht in jeder T20-Zone so, aber ich beobachte es an verschiedenen Orten. Die räumlichen Bedingungen für soziale Kontakte sind nicht zu vernachlässigen.

In unserer Quartierstrasse im Weissenbühl ist es leider so, dass der Grundstückeingang von zwei Parkplätze gesäumt wird und die Strasse mit 30 (oder gar 50?) befahren werden darf. Für Kinder ist das hyper-gefährlich. Ich male mir aus, wie es wäre, wenn keine Autos in den Quartierstrassen fahren und stehen würden. So viel Platz, den Blick schweifen lassen, das Grün der Gärten zu geniessen… Wir geben eindeutig zuviel Platz her für eine überdimensionierte Form der Mobilität: die Automobilität.




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    Aleksandar Ilić

    Können Sie vielleicht kurz erklären, wieso 20er Zonen einen einfacher dazu bringen, soziale Kontakte mit anderen jungen Familien zu knüpfen? Es ist ja nicht so, dass mit Tempo 20 plötzlich alle den ganzen Tag auf der Strasse verbringen. Vielleicht vorwerg. Stellt man nun solche Sitzgelegenheiten wie im Breitsch auf dann wird das wohl oder über zulasten von Parkplätzen geschehen und diese sind im Weissenbühl (ausser hinten gegen das Lerbermatt Gymnasium) schon sowieso immer voll. Das sehe ich also auch nicht als tolle Variante. Stand jetzt, haben immer noch viele Haushalte ein Auto.

    Wenn es für Kinder so hypergefährlich ist, auf der Strasse zu spielen, dann sollen die Kinder vom Weissenbühl halt einfach in die vielen Parkanlagen verweilen. Sportplätze hat es. Es könnten aber sicher mehr sein. Jedoch sind vor 10 Jahren auch nicht verelendet, weil da ein Auto vor dem Block stand/durchgefahren ist.




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Peter Nötzli

60% der Haushalte in der Stadt Bern besitzen heute schon kein Auto mehr. Es ist also schwer anzunehmen, dass die Ausweitung von Begegnungszonen einem sehr ‚demokratischen‘ Anliegen entspricht. Die Kernfrage für die Zukunft ist wohl nicht, ob Tempo 20 Zonen sinnvoll sind, sondern wann das Auslaufmodell Auto ganz aus den Quartieren verschwindet.




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    Felix Grendelmeier

    Die Parkplätze im Marzili werden auch von auswärtigen Besuchern benutzt, die weiterhin mit dem Auto anfahren werden. Bei einer Reduktion der Parkplätze werden sie an den Dalmaziquai ausweichen. Dort haben wir schon den Suchverkehr von den Joggern, Hündelern, Tanzbesuchern vom Brückenpfeiler UND den Besuchern des Tierparks, und zwar das ganze Jahr durch, nicht nur 3 Monate im Sommer. Klar wäre es schön, würden sie alle mit dem ÖV anreisen. Man muss eben auch bereit sein, seine privilegierte Wohnlage mit anderen zu teilen.




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Tom Rothenbühler

Ich befürworte die Einführung von Tempo 20 auf jeder Quartierstrasse.




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Szabolcs Mihalyi

Die Quartiervereine in meinem Stadtteil machen einen ausgesprochen guten Job für die Bevölkerung und auch ohne grosse Konflikte mit dem Gewerbe – selbst bei Verkehrsfragen. Ausserdem ermöglichen die Quartiervereine in Bethlehem (und die Quartierkommission) die Beteiligung aller Anwohnenden. Sie sind somit noch demokratischer als die Stadtpolitik, wo nur Schweizer*innen mitentscheiden dürfen.




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Jürg Gerster

Und wie schnell dürfen dann in 20er-Zone die Velos und und e-Bike fahren?




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Claudio Buser

Wir wohnen an der Bürenstrasse und haben soeben einen Antrag für eine 20er Zohne eingereicht. Finde ich als Familienvater top!
Der Leist war dazu nicht nötig. Zwei, drei Familien haben sich zusammengetan und los.




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Duscha Padrutt

Das Gewerbe und die Interessen der KMU sind in Bern vielfältiger, die Leist-Organisationen und der Gewerbeverband vertreten das lokale Gewerbe nicht mehr in allen Punkten. Hohe Lebensqualität dank verkehrsberuhigter Zonen ist heute ein Standortvorteil für viele Läden, Restaurants und Ateliers und für den Tourismus. Um diese Stimme des lokalen Gewerbes einzubringen, hat sich nun „Der Gewerbeverein“ gegründet (dergewerbeverein.ch).




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    Christoph Zürcher

    Man merkt die Absicht. Duscha Padrutt macht das Business mit den autofreien Sonntagen, mit denen im Wechsel sämtliche Quartiere beglückt werden. Diese autofreien Sonntage sind dann das Ziel von Agglobewohnern, welche die Stadt als Disneyland betrachten und sich einen Tag lang überflüssigerweise in den Quartieren herumtreiben. Die Berner Steuerzahler bezahlen’s, die Veranstaltungen sind kommerziell ausgerichtet, man will Velos verkaufen, ja und eben, einige verdienen gut daran. Am Montag wird das Velo dann wieder durchs Autor oder den ÖV ersetzt.




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Andreas Hofmann

Zum Glück lebe ich seit Kurzem in einer Begegnungszone. Das sollte in Wohnquartieren Standard werden. Im Breitenrain/Breitfeld hat nur noch ein Drittel der Haushalte überhaupt Autos. Dabei bestimmen diese leider das Strassenbild. Eine Begegnungszone ändert daran leider noch nichts, aber es ist der erste Schritt dazu. Die einzige Gefahr von Begegnungszonen ist, dass die Mieten höher werden, obschon der Haueigentümerverband diese Zonen aus Motor-ideologischen Gründen bekämpft. Das muss durch Mietzinsregulierungen wieder ins Lot gebracht werden. Zum Glück gehören auch die vielen autolosen Mieter zu den Profiteuren. Der Kampf für tiefere Mieten muss trotzdem geführt werden.




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Jürgen Schad

Um einen Flickenteppich in den verschiedenen Quartieren zu vermeiden, gehört das Prozedere der Einführung kantonal wenn nicht auf Bundesebene geregelt. Auch gehören die Anlieger-Eigentümer als wirtschaftlich Betroffene (Vermieter, Gewerbe, etc.) ebenso wie der Quartierleist befragt. Nachdem sich die Verkehrssituationen durch E-Mobilität, Jumbo-Busse , Pendlerverkehr etc. ständig ändern, sollte alle Massnahmen, die die Gleichheit der innerörtlichen Verkehrsregullierung zuwiderlaufen, zeitlich befristet sein.




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Thomas Derungs

Ich liebe es. Früher durfte ja man nicht mit 20 durch die Stadt und Quartiere cruisen. Alle hätten gehupt. Heute darf man das ganz offiziell. Ich fahre auf dem Rückweg oder der Hinfahrt gerne mit 20 durch die Stadt und lasse brummen, herrlich und ganz offiziell, ich darf ja gar nicht schneller bzw. im 2 Gang. Bitte sein lassen bzw flächendecken einführen, ich will cruisen. Ausserorts und auf der Autobahn hört es sich nicht gleich an.




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Jacqueline Demierre

Ich halte gar nichts von solchen unsinnigen Tempo-Limiten.
Eigenverantwortung ist gefragt!
Fordern und Fördern der Eigenverantwortung für alle.




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    Eugen Engel

    Selbstverantwortung – oder wie Sie es nennen, „Eigenverantwortung“ – klingt immer gut. – Nur: Was soll man sich unter dieser „Eigenverantwortung“ genau vorstellen in einer Zeit, da sich in den letzten 20 Jahren der Autoverkehr verdoppelt hat, da man allen Ernstes plant, im Grauholz die Autobahn um weitere Spuren auszubauen für Individual-Autofahrer, die es nicht lassen können – die ja alle irgendwohin fahren wollen (und müssen) – und angesichts der Tatsache, dass z.B. allein auf der Länggassstrasse täglich Zehntausende Autofahrer durchgefahren sind? – Wie werden solche Tatsachen Ihrer Meinung nach „eigenverantwortet“?




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Peter Staudenmann

In Burgdorf ist das ganze Bahnhofquartier seit vielen Jahren eine Zone mit Fussgänger*innen-Vortritt. Das wird mit aufgemalten Füssen signalisiert und von allen eingehalten. Es handelt sich um ein ausgesprochenes Gewerbe- und Einkaufsgebiet. Klagen von Taxi-, Bus-, Lieferwagen- oder Blaulichtfahrer*innen gibt es nicht. Der Verkehr verläuft ruhig und flüssig. Trottoirkanten sind entfernt worden, Rollator- und Rollstuhlnutzende können sich frei bewegen. Ich begrüsse es, wenn mein Quartier (Breitenrein West) auch so wird.




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18
Peter Hotz

Mir ist das egal. Ich fahre einfach so wie vorgeschrieben aber ich fahre.




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Heiri Müller

In den Quartierstrassen gerne. „Meine“ Strasse ist allerdings der einzig vernünftige Weg von Bern nach Ostermundigen; wenn da Tempo 20 eingeführt wird, gibt es zwei Optionen:
Erstens: Alles weicht über Papiermühlestrasse-Schermenweg aus = noch grösseres Chaos da. Zweitens: Die Ostermndigenstrasse/Bernstrasse ist nicht mehr nur von 17 bis 18 verstopft sondern ganztags.




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13
Thomas Gfeller

Tempo-Limite von 20km/h braucht es nicht. Personen die keinen Verkehr wollen, sollen aufs Land ziehen. Heute fährt jedes Elektrofahrrad schneller als 20km/h. Grossflächige Kontrollen in jedem Berner Quartier kostet nur viel und ist flächenmässig gar nicht zu meistern. 50 oder 30er Zonen, wo der motorisierter Verkehr Vortritt hat, wie in Köniz, ist die viel bessere Variante!




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    Anita Serrano

    Als ob es auf dem Land nicht teilweise noch schlimmer wäre. Oder gehen sie mal z.B. in Bätterkinden oder Hindelbank mit einem Hund an der Leine auf dem schmalen Trottoir der Dorfstrasse entlang und versuchen sie entgegenkommende Personen, zB. Schulkinder zu kreuzen ohne auf die Strasse zu gelangen wo die Autos mit 50 vorbeirasen! Die hier geführte Diskussion ist nicht ein Problem der Stadt, in ländlichen Gemeinden gäbe es mit Tempo 20 oder 30 auch mehr Lebensqualität. Vortritt für Autos ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert das den öffentlichen Raum zu stark in Beschlag nimmt.




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Matthias Vattet

Begegnungszonen mit Tempo 20 sind die Zukunft in Quartieren und Innenstädten. Bei uns im Burgfeldquartier hat sich das bestens bewährt, allerdings sollten noch die Trottoirs weg. Auch einige Parkplätze im Quartier weniger wäre gut machbar (Hinweis an alle Wutbürger: wir haben auch ein Auto…). Wichtig ist, dass alle Betroffenen im Dialog bleiben…da kann man nicht genug dafür tun…von allen Seiten…




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“In der 20er Strasse hat der Fussgänger Vortritt und darf auf der Strasse laufen. Ein Kind „überquert“ die 20er-Strasse nicht, sondern hält sich dort auf (Unihockey, Tretautos, etc.). Höchste Zeit für eine Nachschulung für Sie.”

Soweit die Theorie…
Leider sieht die Praxis hier bei uns ganz anders aus!
Hier wäre es lebensgefählich für unsere Kinder wenn sie sich auf das velassen würden!




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8
Ueli Furrer

Es geht dabei nicht um Quartiervereine wie es der Gewerbeverband fälschlicherweise behaupten tut, und auch nicht nur um individuelle Wünsche: 50% aller Anwohner müssen das Gesuch an die Stadt unterschrieben haben. Nur dann kommt das Verfahren in Gang.




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9
Stefan Schoen

Wenn keine Autos mehr in den
Städten zugelassen werden,
gewinnen die Einkaufszenter.
Innenstaedte verarmen und
Geschäfte geschlossen…




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Francis Lehmann

Tempo 20 gilt oft nicht einmal in Fussgängerzonen, also dürfte 30 auch reichen. Man kann eine beruhigende Verkehrsführung nämlich auch ins Lächerliche ziehen. Wäre schön, wenn ich als Anwohner auch mal gefragt würde, ob ich mit dem nächtlichen Kirchengeläute zurecht komme. Da gelten dann aber sonderbarerweise völlig andere Massstäbe. Wie auch für die Bewohner jener Blöcke, die ihre Balkone halb über die Autobahn hängen haben. Lärmschutz ist auch in der Schweiz eben nur eine Politik für Gutbetuchte.




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Daniel Moser

Tempo 20 Zonen sind völlig nutzlos, beim Erstellen werden Steuergelder sinnlos eingesetzt. Mit Sicherheit entsteht eine Wertminderung der Liegenschaft. Frühere Wertsteigerungen bei Liegenschaften ergeben sich aus der Wohnungsnot, diese natürlich sind die Konsequenz aus der Überbevölkerung, so einfach ist es. Die Mathematik kann man nicht negieren.




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Daniel Roder

Wenn das so ist – ehrlich gesagt glaube ich Ihnen das sofort – müsste es wirklich publik gemacht werden. Dies zeigt einmal mehr, dass die SP zur Elitepartei geworden ist. Alles reinlassen aber die Kinder dann auf keinen Fall in die gemischte Schule schicken…. und dann noch mit dem SUV… .




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