Redaktion Der Bund
14. November 2019
47 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar

Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser.
Vielen Dank für Ihre zahlreichen Beiträge. Wir haben die aus unserer Sicht relevantesten Beiträge zu einem Artikel zusammengefasst. Sie fordern kürzere Wege im öffentlichen Verkehr, einen grösseren Bahnhof für Ostermundigen und ein «vollständiges Verkehrsmoratorium». https://www.derbund.ch/news/standard/gewuenscht-sind-separate-fahrbahnen-fuer-bus-und-tram/story/15735946




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Benjamin Teiler

Die Gleise des Europaplatz-Bahnhofs sind zu weit voneinander entfernt.
Hier sollte man zwischen den Gleisen Rolltreppen oder normale Treppen und Lift bauen.
Mehr Licht und Geschäfte, die länger offen haben (bis 10 Uhr), sowie Warteraum für die Pendler.
Vielleicht noch eine S-Bahn-Haltestelle zwischen HB und Europaplatz auf der Höhe der Insel.

Wankdorf Bahnhof ist auf einem guten Weg. Hier braucht es auch Geschäfte und Cafés für die Pendler, vielleicht könnte man dort die Migros und das Migros-Restaurant näher an die Gleise zügeln. Eine S-Bahn-Station auf der Höhe der Lorraine wäre schön.

Brücke für ÖV/Velos/Autos/Fussgänger von Bern Nord direkt in die Länggasse, ohne Reitschule zu umfahren.
Eine ebensolche Brücke von Wabern Richtung Muri/Elfenau.

Ausserdem ist das Tram-Nadelöhr Spitalgasse/Marktgasse sehr unglücklich geplant. Und die so genannte „rote Wand“, die sich aus all den Trams ergibt, ist eines Unesco-Weltkulturerbes nicht würdig. Hier wirklich zukunftsorientiert planen. Falls immer möglich unterirdisch fahren.




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Marcel Durst

Ich habe MA, welche von ländlichen Orten mit dem Auto nach Bern kommen müssen (4 bis 5 Mal schneller als mit ÖV). Das Schlechtreden der Pendler durch dem Gemeinderat ist inakzeptabel. Sie sind für die Berner Wirtschaft sehr wichtig.




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Peter Barth

Als“Quartierbewohner“ frequentiere ich mehrmals täglich den Bubenbergplatz, die Fussgängerströme sind chaotisch. Rotlicht dient lediglich der Farbgebung, die Zeit zwischen 7 und 9 Uhr ist – wie auch der Feierabend – für alle Beteiligten (Fussgänger, Autos, Radfahrende, Mütter und Väter mit Kinderwagen, Gewerbler, Chauffeure, Pendler) einfach nur unbefriedigend. Die Aggressionen hängen spürbar in der Luft. Schade, so den Tag zu starten und zu beenden. Da wäre „Entschleunigung“ allein nicht nur wünschenswert, sondern bitter nötig. Es ist ein städtebaulich komplett vernachlässigter Ort, obschon dort das Tor zur City wäre. Sehr schade, was da gepfuscht wurde. Eine Aufwertung der schönen Fassaden rund um den Platz bleibt vorerst nur eine Hoffnung.




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Iwar Werlen

Mein Zügli fährt jeden Tag hier in Oberwangen b. Bern um x.57 und x.27 ab nach Bern ab. Wenn es keine Verspätung hat, ist das Zügli um x.09 und x.39 in Bern. Die Schnellzüge fahren um x.00 bis x.09 ab, resp. um x.34 oder so: nix mit Anschlüssen (und seitdem der Bieler Zug auf Gleis 49 abfährt, habe ich keine Chance, ihn zu erreichen). Auf gut Deutsch: ich muss mindestens 20, wenn nicht sogar 29 Minuten in Bern warten, bis der nächste Zug fährt. Und was in Oberwangen besonders nervt: es gibt keine ÖV-Verbindung nach Freiburg. Die schnellste Verbindung führt von Oberwangen b. Bern nach Bern und dann nach Freiburg (Ankunft x.39, Abfahrt x+01.04). Es nützt mir aber auch nichts, beim Europaplatz umzusteigen – dann warte ich noch länger auf einen Zug nach Fribourg/Freiburg. Nur um Ihnen zu zeigen, was das für ein Unsinn ist: von Bern nach Visp brauche ich weniger als eine Stunde, von Oberwangen nach Bern etwa zwölf bis dreizehn Minuten. Und wie lange warte ich in Bern? Fast eine halbe Stunde. Idiotisch, nicht? Aber unsere Bahnen können das halt. Wenn ich etwas ändern könnte, dann würde ich endlich den Vierstelstundentakt in Oberwangen b. Bern einführen. Dann wäre die Wartezeit in Bern auf ca. 15 Minuten begrenzt. Das ist zwar auch noch nicht schnell, aber besser.
Iwar Werlen




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Der Hauptbahnhof ist übervoll und braucht Entlastung? Das Problem ist (wie so oft…) wieder einmal SBB hausgemacht: über Jahrzehnte wurde und wird der Raum in den Gängen und Galerien systematisch verengt, um noch mehr Verkaufsfläche zuungunsten der (Fussgänger-)Verkehrsfläche zu schaffen. Der verbleibende Platz wird zusätzlich verstellt mit Aktionen, Imbissbuden, Ständen und Ständern. Mehr offene Fläche und Grosszügigkeit und weniger Gewinnmaximierung wäre (auch) hier angezeigt!




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Philipp Kobel

Dieser Kommentar richtet sich nicht direkt an die Idee von Tangentiallinie sondern die Situation im Kirchenfeld-Schosshalde.
Kontraproduktiv finde ich überall 20er und 30er Zonen zu schaffen. In Quartierstrasse ok, auf Hauptstrassen und Hauptövstrassen sollte jedoch 50 gelten. Schlussendlich wird dadurch die Fahrzeit nicht nur für Autos länger, sondern auch für den Öv. Ich möchte noch erwähnen, dass man beim Spurabbau bei der Baustelle Ostring gesehen hat, wieviel Stau es verursacht und diese Strasse wichtig für
Köniz und Muri ist.
Die Thunstrasse zwischen Thunplatz und Burgernziel darf desshalb nicht wie geplant auf drei Spuren abgebaut werden, da schliesslich in eine Richtung nur eine Spur für Autos besteht und diese sich mit Vier Öv Linien (espektive 6) teilt. Der Stau ist schon vorprogrammiert und der Öv wird dadurch nicht attraktiv.
Die Velos sollten in diesem Bereich wie jetzt im Ostring auf den Trottoirs fahren und die Strasse Vier Spuren behalten.




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Philipp Kobel

Ich bin damit einverstanden, dass die Bahnhöfe Ausseholligen und Wankdorf gestärkt werden. Vorallem der Wankdorf Bahnhof könnte sehr attraktiv werden, wenn Schnellzüge von Thun Richtung Olten, Biel dort halten würden und keinen Umweg am Hauptbahnhof Bern machen.
In meinen Augen würde es auch Sinn machen, einen Öv Ring von Muri nach Wabern zu bauen. Momentan besteht zwischen Dem Marzili und der Autobahnausfahrt Rubigen keine Brücke für die Autos oder den Öv welche die Innenstadt aber auch Wabern entscheidend entlasten könnten und die Fahrzeit auch verkürzen würden.




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Markus Balsiger

Wann begreift die Stadt, dass hier keine amerikanischen Platzverhältnisse herrschen. Autospur, noch breitere Velospur, Busspur und was noch. Es hat nicht genug Platz. Besser den Verkehr fliessend machen, um Rückstaus zu vermeiden, dann braucht es keine eigene Busspur.




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Sandro Fischli

Leider muss ich der Aussage widersprechen, dass Rot-Grün nicht bereit sei, Bäume zu opfern. Die Annahme der Tramlinie 10 hat das Gegenteil gezeigt, indem der Abholzung einer ganzen Allee vom Viktoriaplatz bis zur Waldegg zugestimmt wurde




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Rolando Petersen
Thomas Schneeberger

Ich muss schon etwas staunen über die Diskussion. Sowohl den Auslöser („die Stadt Bern willl…“ periphere Bahnhöfe aufwerten), wie auch Ideen und Strategien gegen die bisherige „Misere“. Die SBB können doch mit IC-Zügen nicht an Agglobahnhöfen halten!
Beim ÖV läuft’s also aktuell grad voll verkehrt, unverrückbar und ungefragt geplant von allen beteiligten Playern: Man vergrössert für eine runde Millarde ausgerechnet den Zentrumsbahnhof, obwohl quasi kein Plan besteht, wie und wohin man die zukünftige Pendlerschwemme dann verteilen will. Bald wird man um den Bahnhof Hochhäuser aufstellen müssen; aber egal, das Zentrum (z.B. am Hirschengraben) ist ja dann ohnehin schon verschandelt.
Wäre nicht endlich Bescheidenheit angesagt? Das System einfach mal seinen Grenzen überlassen, denn kein Gedränge wird immer schlimmer und kein Stau immer länger. Die Menschen passen sich an.
Wer aber diesen Wachstumswahn konsequent mitmachen will, müsste auch eine leistungsfähige Feinverteilung planen. Und das geht fast nur noch mit einer U-Bahn – ausser man plant mit der gleichen 60er-Jahre-Rücksichtslosigkeit wie der Bund aktuell in Biel oder Bern die Autobahnen, wo man Löcher und weitere Schneisen in Quartiere und die Landschaft schlagen „darf“.
Ein Beginn wäre aber tatsächlich eine Abkehr von der Sternstruktur der ÖV-„Spinne“ – auch hier: vieles ist falsch aufgegleist für die nächsten Jahrzehnte.




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hans rohner

Massenpendeln ist ein ökologischer Unsinn und führt früher oder später zum Verkehrskollaps. Die einzige Lösung ist jene von R. Helbling. Das ist die von SVP und FDP immer wieder propagierte Eigenverantwortung.




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Gewünscht sind eigene Fahrbahnen für Bus und Tram | SwissNachrichten.ch |

[…] Welche Erfahrungen machen Sie als Pendler? Wie pendeln Sie in die Stadt? Was stört Sie? Und was wü… […]




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Aus meiner Sicht braucht es langfristig die Umsetzung von zwei neuen Metro-Grossprojekten im Berner S-Bahn-/Schmalspurnetz.

1. Verlängerung der RBS Linie bis nach Köniz (Schwarzenburg) via Insel und/oder Eigerplatz inklusive Rückbau der Normalspur Ausserholligen – Fischermätteli.
2. Die unterirdische Umleitung des orangenen Worber Bähnlis via Ostermundigen BHF und Rüti (mit Liftanschluss anstatt raumfressenden Tramgeleisen)
3. Einen Trambau Stopp sämtlicher neuer Tram Projekte (ausser vorhandene Linien stabilisieren und Verlängerung Linie Nr 9 bis Kleinwabern),

Mehr technischen Mut für Bern wünsch ich mir.

Fragestellung: Was ist nachhaltiger? Eine Velo-/Fussgängerseilbahn Wankdorf-Felsenau oder eine im Winter – auch bei Klimawandel – vereiste Brücke nur für Velos…?Ich wünsche mir sichere Schnellfahrradwege wie die Strecke Zollikofen Bern, damit ÖV Phobiker aus der Agglo mit ihrem Velo pendeln anstatt mit dem Tesla oder E-Auto.




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Andreas Hofmann

Meine Kritik richtet sich gegen die Fragestellung. Es wird nur nach den Bedürfnissen der Leute aus den Aussengemeinden gefragt. Auch die StadtbewohnerInnen haben Bedürfnisse, sie sind vor allem von der Autopendlerei betroffen. Die StädterInnen fahren immer weniger Auto. Der Platz, den sie frei geben, wird oft von PendlerInnen besetzt. Das hindert uns daran, die Früchte unseres Autoverzichts zu ernten.




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Philipp Fahrni
Michael Schweingruber

Wieso wird nur nach den Bedürfnissen und Erfahrungen der Pendler in die Stadt gefragt? Bin ich als Pendler aus der Stadt nicht relevant? Pendler in die Stadt generieren in den seltensten Fällen Einnahmen, ich bezahle ganz viel Steuern hier und beschäftige lokales Gewerbe. Meine Bedürfnisse sollten doch mindestens genauso viel gelten? Aber eben, der Speckgürtel macht die Meinung und bestimmt die Wahrnehmung.




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Line Bussard
Andreas Speiser

Man könnte den Bahnhof Wankdorf so umbauen, dass gewisse Züge (vielleicht alle zwei Stunden oder so) auf der Achse Basel-Interlaken nur im Wankdorf in Bern halten würden und so nicht den Umweg über den HB machen würden.

Das Oberland wäre somit schneller in Basel. Auch Walliser nach Basel könnten in Thun anstatt in Bern umsteigen.

Somit würde das Nadelöhr HB Bern nicht nur von Pendlern sondern auch von Zügen entlastet.




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Annalena Moser

Ich pendle zu jeder Tages- und Nachtzeit aus der Region Thun ins Inselspital. Wegen der sehr unregelmässigen Schichtarbeit mache ich das mit dem Auto. Dafür miete ich einen Einstellplatz 10 Gehminuten vom Arbeitsplatz entfernt.

Die wenigsten meiner Arbeitskolleginnen wohnen in der Stadt, ich weiss nicht, wie die Insel betrieben werden sollte ohne PendlerInnen, und das ist in den anderen Spitälern der Stadt genau so. Es müssten Tausende von Wohnungen in der Stadt errichtet werden, denn der Wohnraum in Bern ist knapp. Hingegen wird das Aaretal zugebaut, im Thuner Umland entsteht in den entlegensten Gebieten Wohnraum, weitab von jedem ÖV und auch in Huttwil stehen massenhaft Wohnungen leer.

Wenn Pendlerströme verhindert werden wollen, müsste man Raumplanung, Arbeitgeber und Verkehrsplaner zusammen bringen und ein gemeinsames Konzept erarbeiten.

PS: Der Bahnhof Europaplatz ist eine Katastrophe, dunkel, bedrohlich, einsam. So richtig einladend, wenn man nachts von der Schicht nach Hause muss. Ich bleibe beim Auto. Ich spare damit erst noch 30min. Reisezeit.




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Ich finde, die ganze Diskussion geht total in die falsche Richtung. Das heutige Massenpendeln ist ein Problem, das man nicht nur managen, sondern lösen oder wenigstens massiv reduzieren muss, mittelfristig.

Es braucht einen Systemwechsel. Diese ach so schöne „Mobilität“ hilft uns zwar, unsere ganz persönlichen Verhältnisse nach Wunsch zu optimieren, irgendwo günstig und grosszügig wohnen und ganz woanders viel zu verdienen, aber dieses persönliche Optimieren geht auf Kosten aller anderen und auf Kosten der Umwelt. Wir müssten wieder viel lokaler Denken und handeln, möglichst kurze Wege machen beim Arbeiten wie beim Einkaufen. Stundenlang pendeln zum Arbeiten dürfte nicht mehr mit Steuerabzügen belohnt, sondern im Gegenteil mit Abgaben bestraft werden, ebenso das Einkaufen im weit entfernten Shoppingcenter, nur weil es dort Gratisparkplätze gibt.

Seit Jahrzehnten überdecken wir das Land mit Beton und Asphalt, bauen für Unsummen die Strassen und die Zugverbindungen aus, und jetzt auch noch extra Pendlerbahnhöfe? Wir drehen uns im Kreis, was die Verkehrsproblematik angeht, von den (absolut berechtigten) Forderungen der Klimabewegung gar nicht zu reden. Ich persönlich wäre für ein vollständiges Verkehrsmoratorium, nach dem Motto «Arrangez-vous».




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    Manfred Stierli

    Ich wohne seit 48 Jahren in Bern, habe 25 Jahre lang in Bern gearbeitet und hatte in dieser Zeit nie ein Auto.

    Dann wurde ich arbeitslos und Frau BR Leuthard meinte damals, man müsse auch einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen. So arbeite ich heute in Murten und übe dort «den besten Job der Welt» aus; Meine Frau arbeitet nach wie vor in Bern und all meine Freunde, wohnen in Bern und Umgebung.

    Jeder, der mir vorschreiben will, dass ich daran etwas zu ändern habe, so nach dem Motto «arrangez-vous», ist asozial !




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    Florian Wissmann

    In der heutigen Welt gibt es Berufspendler zwischen Bern, Basel und Zürich. Es gibt sogar solche zwischen Lausanne und Luzern. Aber über die reden wir hier gar nicht, auch wenn diese Pendler Realität sind. Ich glaube auch nicht, dass diese pendeln um sich oder irgendetwas anderes zu optimieren. Die pendeln nur aus beruflichen Gründen, die machen das sicher nicht freiwillig. Shoppingcenter hin oder her.

    Diese Umfrage betrifft Pendler in und um Bern, sagen wir mal das Einzugsgebiet der S-Bahn-Bern. Diejenigen, die den ÖV benutzen für den Arbeitsweg sind ja grad diejenigen, die eben nicht das Land mit Beton und Asphalt überdecken tun. Die verhindern das ja irgendwie und schützen die Umwelt weil sie den ÖV benutzen. Natürlich wäre es aus umweltgründen noch besser, wenn es keine Pendler gäbe.

    Aber Pendler gibt es, auch wenn sie nicht stundenlang pendeln. Und wenn sie mit dem ÖV pendeln werden sie auch nicht so grosszügig steuerlich entlastet wie wenn sie mit dem Auto fahren würden.

    Rolf Helbling, Ihre Vorstellung von Pendlern ist ganz anders als in der Realität.




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Florian Wissmann
    Thomas Schneeberger

    Gehören Sie denn zu jenen, die Alleen wegputzen und Häuser abbrechen wollen, damit ÖV, MIV und Velos jedes sein Gärtchen, sprich Fahrspürchen, hat?
    Wer so wilde Wachstumsphantasien hat wie die Agglo Bern mit ihrem Moloch „Regionalkonferenz“, muss entweder mal die Grenzen anerkennen, oder Bern neu erfinden. In zwei Dimensionen lässt sich das halt nicht mehr bewältigen.




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      Florian Wissmann

      Nein, ich will nicht Alleen wegputzen und Häuser abbrechen. Es gibt eine der vielen Alleen im Norden von Bern, bei der ich der Meinung bin, dass im Sinne eines Leistungsfähigen ÖV diese geopfert werden muss.

      Ich bin sehr wohl dafür, dass alle anderen Alleen bleiben sollen. Aber diese Allee, auf welcher der Bus 10 von BernMobil fährt, diese muss leider meiner Meinung nach den Bussen, Autos und Velos geopfert werden.

      Und welche Wachstumsphantasien meinen sie? Der Wachstum findet statt. Sie können das Moloch oder Phantasie nennen. Der Wachstum findet dennoch statt. Und um den bewältigen zu können muss man halt planen. Nur sagen, dass der Wachstum eine Phantasie ist oder er sich nicht bewältigen lässt, das reicht nicht.




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Die Idee, die Bahnhöfe Wankdorf und Europaplatz zu Mobiltätshubs auszubauen, ist sehr zu begrüssen. Die Stadt Bern leidet darunter, dass der ÖV extrem stark auf den Hauptbahnhof fokussiert ist. Es mag für viele Menschen sinnvoll und angenehm sein, dass ihr Quartier oder ihre Gemeinde direkt an den Berner Hauptbahnhof angebunden ist. Dies führt jedoch regelmässig zu Überlastungen.

Zudem ist es oftmals gar nicht nötig über den Hauptbahnhof zu verkehren. Wer zum Beispiel aus Berns Süden oder Westen kommt und im Inselspital arbeitet, könnte genauso gut beim Europaplatz aus der S-Bahn aussteigen und den Rest der Strecke mit dem städtischen ÖV bewältigen. In diesem Fall fehlt aber noch die entsprechende Erschliessung. Deshalb hat der Grosse Rat meinen Vorstoss: «Inselspital besser erschliessen via S-Bahnhof Europaplatz» überwiesen. Damit wird allerdings nur eine einzelne Lücke im ÖV-Netz geschlossen. Weitere Massnahmen müssen folgen.

Link zum Vorstoss:
https://www.gr.be.ch/gr/de/index/geschaefte/geschaefte/suche/geschaeft.gid-1126ec1286b84dcf95d32d0e66530a27.html?fbclid=IwAR1XpoKXzjnTCSxKTwgO4iMLkjqY7EGmMFqY7SXLjmP7fuT-58JhDxM5mRs




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    Kurt Scheidegger

    […von der Redaktion gekürzt, bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe…]

    RGM hat in den letzten 20 Jahren das Gegeneinander gefördert und sogar noch separate Busspuren aufgehoben, nur damit man den Kampf und den Krieg gegen den MIV mit polemischen Argumenten weiterführen kann.

    Ich erwarte endlich ein Miteinander und seriöse und keine stur ideologische Verkehrsplanung der Stadt Bern. Schliesslich ist nicht jeder Steuerzahler in Bern ein SP-Wähler. Das sollte man bei der Verkehrsplanung und bei Sanierungen von Strassen und Plätzen berücksichtigen.

    Ach ja, Ursula Wyss hat jetzt doch zugeben müssen, dass der Eigerplatz eine Betonwüste ist. Aber eigentlich hätte ich von ihr erwartet, dass dieser Platz grüner wird als vorher, aber da hat wohl die sture Ideologin bei Ursula Wyss sich doch durchgesetzt.




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Andi Kronawitter

Bei den Agglomerationshubs fehlt noch Ostermundigen. Und wichtig ist, dass diese Hubs ein vergleichbares Angebot an Geschäften, Restaurants, Dienstleistungen etc. haben wie der HB. Sonst wird der kaum entlastet werden.




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Daniel Lehmann
    Andreas Stalder

    Gute Ansätze! Weitere Vorschläge:
    – Man sollte aber den 11er nicht zum Lory-, sondern zum Europaplatz verlängern, dann wäre die Insel angebunden
    – wieso hält der neue 31er am Europaplatz fast 10 Minuten ? Damit wird diese Durchmesser-Linie sinnlos, zudem
    verstopft sie im Doppel mit dem 28er nur den Thunplatz zusätzlich
    – wenn man das neue Ostermundigentram durch die Lorraine zum Bahnhof führen würde wäre eine zweite
    Innenstadtachse nicht nötig und wenigstens ein Mini-Netz mit einer gewissen Teilredundanz vorhanden
    – wieso halten die Züge im HB-Quitschbahnhof so weit westlich, dass die beiden Treppenaufgänge aus der
    Unterführung sinnlos sind, dafür der Wellenaufgang verstopft ?
    Fazit: Bern ist ÖV-mässig völlig verknorkst, vor allem der SBB-Bahnhof, es braucht mutige Befreiungsschläge!




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    Florian Wissmann

    Ihre Ideen sind gut gemeinte Ideen. Danke, dass ich nicht der einzige bin, der BernMobil in die Lösung einbeziehen will. Ich hatte in Bern bisher immer den Eindruck, dass die Velofahrer ihre Lobby haben und die Autofahrer ihre Lobby haben, die ÖV-Benutzer aber aussen vor sind.

    Ob Ihre Ideen funktionieren würden, das weiss ich nicht. Ich bin nicht Stadtplaner. Eines kann ich Ihnen aber sagen. Ein Netzförmiges ÖV-Netz wird es in Bern nie geben, schon allein aus geografisch-topografischen Gründen. Bern ist nicht Paris oder Berlin, Stichwort Aarehalbinsel und Höhenunterschiede. Egal was man plant, aus diesen Gründen wird das ÖV-Netz in Bern immer grundsätzlich sternförmig sein.

    Die Bahnhöfe Europaplatz, Ostermundigen, Wankdorf oder Bümpliz Süd könnten den Hauptbahnhof entlasten, das sternförmige Netz von BernMobil werden sie nie ersetzen können. Das geht einfach nicht.




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