Redaktion Der Bund
26. November 2019
60 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Martin Bärtschi

Wenn der Professor meint, die Stimmung in Schwarzenburg am Infoabend sei nicht schlecht gewesen, war er wahrscheinlich nicht dort. Es gab keine einzige positive Meinung und der Moderator hat nach einigen „heissen“ Fragen die Runde abgebrochen. Ich hoffe, dass die Stadtberner genügend Petitionsstimmen gegen das Vorhaben erhalten werden.




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rené widmer

Bern sollte Bären nur als Skulpturen halten. Tiere haben in Zoo und Tierpark nichts verloren. Reine Tierquälerei und fernab naturgerechter Haltung. Dazu noch Steuergelder zu verschwenden, grenzt an ein Verbrechen.




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Roli Amstutz

Man muss nur schauen, wer in der städtischen Tierparkkommission sitzt, dann weiss man schon, wo’s durch geht. Die leiden alle unter Eventitis, Profilierungssucht, Leuchtturmkrankheit. Entweder ist es ein E-Rennen oder ein Bärenmurcks – auf Kosten der Steuerzahler.




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Peter Müller

Die Bärenmanie, unter der einige Lokalpolitiker leiden, wird immer komischer. Neuerdings wird uns der Unfug noch als „Leuchtturmprojekt“ verkauft. Diese Lokalpolitiker glauben wahrscheinlich, mit diesem Bärenstuss könne man Wahlen gewinnen.




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Pit Flückiger

Schildger ist offensichtlich beratungsresistent. Es ist ihm völlig wurst, dass es massive Opposition gibt. Auch das Steinbockgehege (wo es massive Bauprobleme gibt und Kostenüberschreitungen) hat er durchgezwängt. Aber, wir brauchen weder Bären noch Steinböcke hinter Gittern, keine dieser Tierarten ist gefährdet.




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Daniel Moser

Es ist erstaunlich, wie die Schriften des Bafu negiert werden. Alpenbraunbären, nicht russische Bären, sind international gefährdet und sowohl über die IUCN und die nationalen RL streng geschützt. In Italien, wo die Alpenbären noch wild vorkommen, ist das nur mit Wiederansiedlungen und Umsiedlungen gelungen.




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Merlin Widmer

Währenddem unsere Insekten und Vögel aussterben, versuchen wir mit überdimensionierten Projekten Grosstiere in Gefängnissen zu halten. Lieber investieren wir das Geld in eine Renaturierung als in Beton und Zäune. Die Bären werden sowieso als Touristenmagnet geplant – deswegen auch die Investitionen. Die Bevölkerung würde sich sehr klar dagegen aussprechen.




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Doris + Robert Wälti

Nein, keine neuen süssen Bärchen züchten! Diese Zeit ist vorbei. Gantrischpark ja, jedoch in Zusammenarbeit mit 4 Pfoten, um geschundene Bären zu retten.
Wir schliessen uns absolut der Meinung des Tierphilosophen Markus Wild an.
Doris und Robert Wälti




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Rudolf Eggenschwyler

Im Gantrischgebiet lassen wir uns keine Bären aufbinden!! Diese Showinformationen in Riggisberg und Schwarzenburg in der letzten Woche – inklusive Bärengebrüll des Zoodirektors – täuschen nicht über die vielerorts ablehnende Haltung der Bevölkerung hinweg. Man hat es bewusst versäumt, an den Informationsveranstaltungen eine Konsultativabstimmung pro/contra zu machen – was wollen die Verantwortlichen denn auswerten von den beiden Treffen? Und nun soll schon im Februar der definitive Standort bestimmt werden. Und die Kosten, kein Wort dazu!! Ein zusätzlicher Spielplatz im Dorfwald von Schwarzenburg oder Stege und Aussichtsplattformen über der Anlage im Gurnigelwald als Trostpflästerli für die BesucherInnen, wirklich ein Bärendienst, was da der Bevölkerung geboten wird, so nicht mit uns.




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Simone Steph

Zugegeben: Klar, gehe ich Bären gucken in Bern, solange es sie denn gibt.
Aber würde mir etwas fehlen, wenn es dort keine mehr gäbe? Nein, sicher nicht. Bern hat ganz viele wunderbare Attraktionen, die nicht darauf beruhen, dass Tiere eingesperrt werden.




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Hans Meier

Nicht Bern braucht mehr Bären, sondern die Bären mehr Bern. Der Park sollte auf die ganze Grünfläche unterhalb des Muristaldens erweitert werden, bei etwa gleicher Anzahl Bären.




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Beitrag der Redaktion:

Liebe Stadtgespräch-Community. Wir haben weiter berichtet über das geplante neue Bärengehege im Gantrischgebiet. In diesen Artikel sind auch Voten aus dem Stadtgespräch eingeflossen: https://www.derbund.ch/news/standard/lieber-ein-freibad-als-ein-baerengehege/story/26334475 (Abo+)




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Barbara Hartmann

Warum nicht wie in Arosa? ich verstehe gar nicht, warum man Bären züchten sollte. Ist es eine Idee eines fanatischen Züchters, der realitätsfremd ist? Scheut man sich davor, die Idee von Arosa zu „ kopieren“? Also, bitte, wenn schon, dann ein paar Bären aus dem Osten retten. Der Bärenpark Arosa hat bewiesen, dass es mehrheitlich beim Volk gut ankommt!




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Hans Müller

Ich finde die Idee dieses Bärengeheges richtig und wichtig im Kontext des Bärengrabens.

Wenn man sich so eine Touristenattraktion leistet, soll man es auch Durchziehen. Eine ganz andere Frage ist aber, ob wir diesen Bärengraben haben wollen. Wenn ja, dann gehört ein Bärengehege dazu.




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Lily Lautenschlager

Bären und Steinböcke sind keine gefährdeten Arten, also kein Grund, die in einem Zoo zu halten, schon gar nicht, um den Besuchern herzige Jungtiere zeigen zu können. Das ist Missbrauch von Kreaturen für den Tourismus und deshalb absolut verwerflich. Hingegen ist die Wisentzucht des Dählhölzli vorbildlich, sie dient der Erhaltung der Art. Der Tierpark sollte sich auf auf diesen Aspekt der Tierhaltung beschränken. Aber mit Schildger geht das wohl nicht.




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Laila Signer

Die Argumentation von Herrn Prof. M. Wild ist nachvollziehbar und auf diese Punkte sollte der Zoo Dällhölzli eingehen. Die „Faszination Bär“ ist eine Perversion, der Bär ist zu einem Statussymbol geworden und die Haltung eines Bären im Rahmen eines Zoos absolut nicht vertretbar.




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Theodora Bill

Es sollte jetzt wirklich Schluss sein mit der unzeitgemässen Bärenverehrung in Bern. Bären hatten mit der Gründung der Stadt Bern nichts zu tun, aber die Legende der Bärenjagd des Herzogs von Zähringen lässt sich genau so wenig ausrotten wie die Legende vom Wilhelm Tell. Übrigens: wenn der Herzog 1191 als erstes Tier statt eines Bären einen Hasen geschossen hätte, wie würde die Stadt heute heissen? Nicht auszudenken. Deshalb liebe Bärenverehrerinnen: lasst die armen Bären frei und reserviert den Bärengraben für anderes Gwetier.




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Daniel Moser

Herr Fiscalini, in der Schweiz gibt es 150 Pflanzenarten und viele Mammaliaarten, Anphibienarten, Insekten, die nur durch Artehaltungsprojekte Ex-Situ erhalten werden, hier sich zu engagieren wäre wohl sinnvoller als solche Artikel zu schreiben. Es ist unsäglich, wie unwissend viele Stadtberner sind.




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Christian Müller

Ich schliesse mich den meist kritischen Voten meiner Vorschreiber an. Seit einigen Jahren bin ich der Meinung, dass die Zeit der Zoohaltung von Tieren abgelaufen ist. Man kann jede Art jederzeit auch im Internet anschauen.
Bestärkt wurde ich in dieser Meinung durch den Tod der russischen Jungbären im Tierpark (siehe unten Beitrag Frau Häfeli), die man unsachgemäss ihrem Vater auslieferte. Zwar sterben auch in der Natur ca 50% Prozent der Jungbären, bevor sie die Geschlechtsreife erreicht haben, aber man braucht m. E. keine teuren Zooanlagen, um dasselbe Ergebnis zu erreichen.
Im Grund wissen die Verantwortlichen das auch – immer grössere und teurere Anlagen für immer weniger Bären: ihnen ist selbst nicht wohl dabei.




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Martino Fiscalini

Der Artikel im Bund von Markus Wild überzeugt mich sehr; Herr Wild, ich könnte es nicht besser ausdrücken!
Die Verantwortlichen für den Tierpark und aus der Stadtregierung enttäuschen mich sehr!
Herr Schildger, wie verhält sich ihre Idee zum Slogan „mehr Platz für weniger Tiere“?
Ja, warscheinlich geht es um den guten Verdienst auf Kosten der Allgemeinheit, nicht?
Dann könnte man ja die überzähligen Bären für gutes Geld von reichen und arroganten Idioten im Anschluss abschiessen lassen, gell?
Sie täten gut daran, Herr Schildger, sich karitativ für geschundene Bären aus Osteuropa einzusetzen; das gilt auch für sämtliche Befürworter dieser abstrusen Idee im Stadtrat und den Sponsoren dieses Schwachsinnes!
Ihr habt den Ernst der heutigen Lage absolut nicht begriffen!
Eingesperrte Tiere aus Weiterzucht darf es nicht geben! Das dient nie der Erhaltung einer Art; In jedem Zoo werden Tiere nie artgerecht gehalten, weil es immer Menschen sind, die bestimmen was FÜR UNS artgerecht ist!




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Urs Berner

Hallo, liebe Redaktion,
es gibt hier einige gelöschte Beiträge. Schaltet die bitte wieder auf. Oder muss ich pro Stunde einmal alle Beiträge scannen, um eich nachzuweisen, dass ihr manipuliert?




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Hans Fischer

Bitte, hört doch endlich auf mit dieser Bärerei und Schildgerei. Das Wappentier der Stadt in Gefangenschaft halten, ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Bern als Bundeshauptstadt und Kulturstadt hat doch Besseres zu biten als diesen lächerlichen Bärenkult.

Bern spart, wenn der Bärenirrsinn gestoppt wird, eine Menge Geld, denn der Betrieb des Bärenparks (gemeint ist der Bärengraben) kostet pro Jahr rund 1.5 Mio Fr. Steuergelder. Einnahmen gibts keine. Die Touristenhorden, die Berns Innenstadt unsicher machen, besuchen die Restaurants auch ohne Bären und die Ramschsouvenirs kaufen sie ebenfalls.




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Hugo Studer

Die Haltung von Bären ist ein Auslaufmodell. In der Stadt wurde mit hohen Kosten eine Verbesserung der Tierhaltung erreicht. Bären gehören trotzdem nicht in die Stadt.

Zu hohe Anforderungen an die Sicherheit und wirklich tiergerecht sowieso nicht. Gämsen, Schwarznasenschafe oder ähnliche Tiere wären viel einfacher, billiger und artgerechter zu halten und würden auch Freude bereiten. Somit erübrigt sich auch die Frage nach weiteren Gehegen in der Umgebung. Das Tabu überzählige Tiere zu essen finde ich auch abstrus.




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Peter Schlup, Leiter BärenPark

Um was geht es eigentlich?

In den zahlreichen Beiträgen zur Haltung von Bären in Bern werden verschiedenste Argumente dagegen und dafür ins Feld gerückt. Zum Teil werden auch Fakten vermischt.

Der Tierpark Bern will seine Bären, wie alle seine Wildtiere, möglichst tiergerecht halten. Dazu sind wir verpflichtet und diese Aufgabe nehmen wir ernst. Wildtiere dürfte es ziemlich egal sein, ob sie in der Wildnis oder in einer grosszügigen, tiergerechten Anlage leben. Wichtig ist für sie, dass sie ihre arteigenen Verhaltensweisen so vollständig wie nur möglich, ausleben können.

Ein wesentlicher Lebensinhalt einer Bärin ist u.a. die zeitintensive (2 bis 4 Jahre) Aufzucht von Jungtieren. Eine bessere, artgemässe Beschäftigung für Bärinnen gibt es nicht. Damit wir allfällige Jungtiere sowie die Elterntiere aber während ihres ganzen Lebens (ca. 25 Jahre alt wird ein Bär) im Kanton Bern halten können, sind zusätzliche Anlagen nötig. Nur damit wird es möglich sein, den Menschen die Faszination Bär in all seinen Facetten erleben zu lassen. Es geht auch nicht darum, jedes Jahr junge Bären zu züchten. Vielmehr soll ab und zu Nachwuchs zugelassen werden – dann, wenn genügend Anlagen für alle Bären im Kanton Bern vorhanden sind.

Es sind übrigens nicht die Tagestouristen, die die Gästezahlen im BärenPark in die Höhe schnellen lassen, sobald Jungtiere zu erleben sind. Nein, es sind die Berner und Bernerinnen, die „ihre“ Bären öfter besuchen. Und Geld verdienen wir auch keines mit den Jungbären – der Besuch des BärenParks ist nach wie vor kostenlos – ein grosses Dankeschön hierfür an die Stadt Bern!




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Jeannette Häfeli

Der Jö-Effekt als Bärendienst am Bären Türproduktion als Touristenattraktion…

Hat man die schrecklichen Bilder vergessen, als im Dählhölzi die jungen Bären von ihrem Vater getötet wurden? Hat man vergessen, dass eine der Jungbärinnen im Bärenpark irgendwann auf ihre Mutter los ging und danach nach Slovenien gegeben wurde.

Ihr geht es heute gut. Aber jetzt soll diese Bären-Verschacherung erneut los gehen? Kleine Bären „produzieren“ damit noch mehr Touristen angelockt werden. Und wenn der Jö-Effekt verflogen ist, werden sie abgeschoben.

Ich finde es heuchlerisch, Profitgier hinter artgerechter Tierhaltung zu verstecken. Zoohaltung ist nie artgerecht. Und „Tierproduktion“ zur Zoohaltung ist es noch viel weniger. Es ist ein unwürdiger Umgang mit Berns Wappentier!




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    Brigitte Padrock

    Bereits am 25. Oktober wurde dieser mein Leserbrief zu dem Thema veröffentlicht. Ich drucke ihn hier gerne nochmals ab:
    Mit Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Herr Schildger in Bern Bärennachwuchs wünscht. Da sollen also Bären auf die Welt gestellt werden, damit wieder mit dem Jöö-Effekt Profit gemacht werden kann. Das ist eine sehr kurzsichtige Sichtweise. Bald sind auch diese Bären wieder gross. Und dann? Sollte der Gantrisch wirklich einen Bärenpark wollen, so soll dieser wie in Arosa Bären aufnehmen, die bisher in kleinen Käfigen unter brutalen Umständen gehalten wurden. Es gibt noch so viele schlimm misshandelte Bären zu befreien! Das wäre dann ein Besuch im Bärenpark Gantrisch wert: traumatisierte Bären zu sehen, die langsam zurück ins Leben finden und noch ein paar schöne Jahre geniessen können!




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Rosa Schenk

Herr Wilds Argumente sind sehr bedenkenswert, nicht nur in Bezug auf Bären. Danke für das interessante Interview.




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Andreas Stalder

Bären sind Einzelgänger und nicht Rudeltiere. Zudem benötigen sie ein grosses Revier. Eine Bärenanlage, wie sie im städtischen Raum zur Verfügung gestellt werden kann, ist somit NIE tiergerecht. Kein Wunder, tötet der Alte sein Junges, Stresssymptom, vielleicht aus Platzmangel ? Die Grünräume an den Aarehängen, auch neben dem sog. „Bärenpark“, und insbesondere im Dälhölzliwald sind wichtige Naherholungsgebiete und grüne Lungen für die Bevölkerung, da haben immer grössere abgezäunte Areale wie die neue Quarantänestation im Wald absolut keine Berechtigung. Und wenn der Gantrischpark genügend Platz für die Tiere zu haben glaubt, ok, aber bitte nicht auf Kosten der städtischen Steuerzahler.




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Daniel Moser

Frau Kolle, Bären sind in Mitteleuropa stark gefährdet, lesen Sie mal eine Rote Liste!




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Florian Keller

Seit über 150 Jahren wissen wir, dass wir Tiere sind. Der Mensch gehört zu den Wirbeltieren, Säugetieren, Altweltaffen und Trockennasenaffen. Es ist ebenfalls seit langem klar, dass andere – nichtmenschliche – Tiere ein Interesse an einem Leben in Freiheit und Unversehrtheit haben. Aus diesen völlig banalen Tatsachen folgt, dass es ethisch falsch ist, Tiere aus derart lächerlich trivialen Gründen wie der Kulinarik, Mode oder Unterhaltung einzusperren, auszubeuten und bei Bedarf umzubringen. Wer dies erkannt hat, lebt vegan. Wer hier den Bärenpark kritisiert, aber selbst nicht vegan lebt, tut genau das, was er anderen vorwirft: Tiere aus egoistischen Gründen in deren Freiheit zu beschneiden.




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Petra Hoffmann

Könnte man die Bären nicht auch züchten, um diese zu essen?
Eventuell zuerst im Bären präsentieren und dann die älteren Tiere im Tramdepot anbieten? Ökologisch wäre dies sicher sinnvoll.




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Jürg Wohlfahrt

Wer bezahlt das alles? Sicher nicht die Gemeinden des Gantrischgebietes. Und ob es Sponsoren gibt für eine Bärenaufzucht, für die nicht der geringste wissenschaftliche Anlass besteht, sondern erklärtermassen nur ein touristisches Interesse, das fragt man sich. Und wer fährt schon ins Gantrischgebiet, um festzustellen, dass sich die Bärlein im Dickicht des Waldes verschlauft haben?




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Barbara Kolle

Die Bärenbefreiung sollte in Bern nicht nur an der Fasnacht oder am Zibelemärit erfolgen, sondern grundsätzlich. Man kann es drehen, wie man will, Bern kann nur gefangene Zootiere zeigen. Warum man ein Bärengehege im Dählhölzli braucht und dann noch eins am Bärengraben, das hat mir noch niemand erklären können. Bären sind nicht vom Aussterben bedroht, also braucht man sie auch nicht in einem Bärenpark zu hegen. Dass Billigtouristen daran Freude haben, ist kein Argument.




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Roli Amstutz

Die Tierparkdirektion wird langsam zu einer Belastung für Bern. Zuerst wird der natürliche Aarehang zwischen Nydeggbrücke und Englischen Anlagen für 24 Mio kaputtgemacht, dann schreit man nach Erweiterung bis ins Schwellenmätteli, dann will man im Gantrischgebiet Bären züchten für die Billigtouristen und gegenwärtig macht man den Aarehang im Dählhölzli kaputt mit einer Steinbockanlage, die aus massivstem Beton und Felsankern besteht (weil dort der Hang auch rutschen würde).




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Daniel Moser

Was ist schon ein Tierphilosoph?
Mit Sicherheit kein Biologe oder Zoologe, aber jemand der von sich glaubt er könne einen unsinnigen Artikel schreiben. Arten werden in Zoos gehalten und vermehrt um Wiederansiedlungsprojekte zu realisieren. Natürlich erkennt dies der Tierphilosoph nicht an. Dabei sind die Roten Listen immer länger und zwar in allen Wirbeltierklassen, Insekten und auch bei Blütenpflanzen. Wenn man seiner Logik folgt ist das ja korrekt, dass immer mehr Arten definitiv verschwinden und nicht mal deren Erhaltung im Zoo möglich sein soll. Schön wäre es, wenn solche nicht Fachpersonen mal endlich aussterben würden, hier wäre eine Erhaltung auf keinen Fall sinnvoll.
Dr. Daniel M. Moser




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Bea Vogelsanger

Tiere als Touristenattraktion zu missbrauchen, finde ich daneben. Und was haben wir davon, wenn im Boomjahr 2010 2 Mio Touristen beim Bärengraben sind (wer hat die übrigens gezählt?). Die bezahelen ja nicht einmal Eintritt!




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Walter Haltiner

Herzlichen Dank, Markus Wild, für Ihren mutigen Artikel. Er wird zwar bei den Tourismusverantwortlichen und beim Gemeinderat schlecht ankommen. Aber die Bärenmanie hier ist schon beinahe krankhaft. Zürich hat auch ein gefährliches Wappentier, aber dort tun sie nicht halb so irr.




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Gabriela Zouggari

Ich finde es gut, dass man die Bären im Bärengraben bern besichtigen kann. ob man die Bären in den grossen Bärengehegen im Gantrisch jemals zu erblicken bekäme, bezweifle ich. Die russischen Bären im Tierpark haben sich mir noch nie gezeigt. Bärentourismus im Gantrisch würde die Stille der Natur sehr stören. Wer zum Beispiel im Unterengadin lebt, hat gewünschte oder unerwünschte Möglichkeit, dass ein Bär seinen weg kreuzt oder am Haus vorbeispaziert. Auf dem langen Schulweg tragen die kinder Glöckchen am Schulsack, die den Bär, wenn in der Gegend, denn überhaupt noch stören.
ob die städtischen Bärenfans ihren Kindern soviel Bärennähe zumuten möchten?




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Maja Beutler

Zur natürlichen Haltung gehört auch die Fortpflanzung. Und da stellt sich dann die Frage, warum man Kühe und Schweine isst und Schwäne und Bären nicht.




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Andreas Bruggisser

Professor Tierphilosoph Wild scheint mir eine zu menschliche und romantisierende Sicht auf das Halten von Tieren unter menschlicher Obhut (Zoo, Gefangenschaft) zu haben (Bund vom 27.11 .2019. Dem Tier ist aller Wahrscheinlichkeit nach egal, ob es in Gefangenschaft lebt, wichtig ist einzig, dass dessen Bedürfnisse beachtet werden. Und es kommt in der Wildnis durchaus auch vor, dass Eltern ihre Jungtiere töten. In dem Sinne habe ich kein Problem damit, wenn Tiere zu – aus philosophischer Sicht anscheinend verwerflichen – touristischen Zwecken artgerecht gehalten werden.




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Ragnar Lüthi

Ich freue mich jedes Mal sehr, den Bärenpark oder den Tierpark zu besuchen. Mir reichen diese zwei Möglichkeiten. Und ich finde unserer Umwelt und der Natur im Gantrischgebiet zu liebe sollte auch der Tierpark von den geplanten Erweiterungen absehen. Denn es bleibt ja nicht bei den Gehegen, da müssen Parkplätze geschaffen werden, möglicherweise folgen Strassenerweiterungen usw. Das Gantrischgebiet ist zum Teil heute schon überlaufen, mit den Bären würde sich das nicht ändern.




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Peter Grütter

Bern ist eine Touristenattraktion und seine Bären auch. Vor allem wenn diese jung sind. Deshalb war es unverständlich, dass Bern seine letzen Jungbären behielt, als sie älter wurden, anstatt sie durch neue Jungbären zu ersetzen.




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