Redaktion Der Bund
27. Februar 2020
48 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Sabine Gauch

@Redaktion
Viele Leser und Kommentatoren verstehen nicht, dass Uber diese Leute in Bern nun anstellen muss. Auch andere Dienstleister sind dazu verpflichtet.
@Pia Tschanen: Auch bat maid ist so ein Fall – obwohl ich diese nicht persönlich kenne.

Können Sie hier bitte Klarheit schaffen und korrekte und unrechte Verhaltensweisen klar differenzieren?




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J. Meier

Was ich von Uber halte? Wenig bis gar nix. Auch Abseits der gegenwärtigen Corona- und der damit verbundenen Wirtschaftskrise, sind funktionierende Sozialsysteme ein absolut essentieller Pfeiler unserer Gesellschaft und Teil des Erfolgmodells Schweiz.

Ein solches Unternehmen, dessen ganzes Businesmodell auf der Unterwanderung von solchen Systemen und dem Abwälzen jeder Verantwortung beruht, ist weder benötigt noch erwünscht.

Selbst falls Uber kurzfristig für ein paar Leute Taxifahren billiger machen könnte, ist es das denn langfristigen Preis nicht wert: Bestehende Strukturen und Unternehmen werden in einen Preiswettbewerb mit einem GIganten gedrängt, der nur mit absolut absurden Einschüssen von Hedge Fonds überlebensfähig bleibt und noch nie auch nur einen Franken Profit gemacht hat. Selbst die „profitabelste“ Sparte von Uber, Uber Eats, hat beim besten Jahr bisher 461 mio. Dollar verloren. https://www.restaurantdive.com/news/breaking-uber-eats-lead-steps-down-amid-profitability-struggles/572976/

Das ist Heuschreckenkapitalismus der absurdesten und destruktivsten Art: Überschüssige Gelder von Investmentfonds werden in ruinöse Unternehmen gepumpt, um Märkte in der Hoffnung auf eine spätere Monopolisierung zu destabilisieren. „An examination of Uber’s economics suggests that it has no hope of ever earning sustainable urban car service profits in competitive markets. Its costs are simply much higher than the market is willing to pay, as its nine years of massive losses indicate. Uber not only lacks powerful competitive advantages, but it is actually less efficient than the competitors it has been driving out of business.“ -> https://americanaffairsjournal.org/2019/05/ubers-path-of-destruction/

Gegenwert für Arbeitnehmende, Kundschaft und Gesellschaft langfristig: Null.




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Andreas Speiser

Ich finde es bedenklich, dass die Stadt Bern nicht wie der Kanton Genf Uber verbietet. Gerade die Coronakrise zeigt doch wie wichtig es ist, dass wir funktionierende Sozialsysteme haben und dazu gehört eben auch ihre Finanzierung, welche bei modernen Vermittlungsplattformen leider nicht gegeben ist.
Ich hoffe das die Stadt un der Kanton sich bald diesem Problem annehmen. Dazu gehört nicht nur Uber, sondern auch Just Eat und AirBnB (Sichtwort Uebernachtungsabgabe). Taxifahrer, Velokuriere und Hoteliers sollten meiner Meinung nach gleich lange Spiesse im Wettbewerb erhalten und die Arbeitnehmerschaft muss umbedingt sozial abgesichert werden!
Ansonsten übernimmt die Allgemeinheit auf lange Sicht diese Kosten (Sozialhilfe, Ergänzungsleistugen etc), wenn Arbeitnehmer pensioniert, krank oder invalid werden.




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Alexander Kulla

Ein recht gespaltenes Verhältnis… In den USA nehme ich Uber fast nur- saubere Wagen, freundlicher Service und insgesamt eine gute Erfahrung gegenüber vielen Taxifahrten… Allerdings Wenn man sich mit den Fahrern unterhält, sieht man den Unterschied. Taxifahrer sind oft schon viele Jahre dabei, haben Ortskenntnisse, werden nicht reich aber leben vom Fahren. Uber Fahrer müssen nach ihrem Uber Kontingent zu Lyft wechseln um nach 14 Stunden genug für den Tag verdient zu haben und sehen sich bewusst oder aus Not als Teil der Gig-Economy. Uber fahren, wie zB auch das Shoppen auf Amazon ist auf der Seite des Verbrauchers verlockend- das ist ja extra so gemacht. Der Kunde zahlt und ist somit König und der freie Markt regelt den Rest- es wird ja keiner gezwungen. Jedoch: wie nachhaltig ist das wirklich? Welche Strukturen und Rücklagen schaffen wir in einer Gesellschaft, wenn es immer nur um den besten Service zum günstigsten Preis geht? Gerade in der jetzigen Situation wo Gedanken aufgekommen sind, wie sehr wir auf Menschen angewiesen sind, die in traditionell schlechter bezahlten Berufen arbeiten (und ich sage das mit allem Bewusstsein, das dieses Gefälle in der Schweiz noch nicht so extrem ist wie in anderen Ländern), sollte man solche Perspektiven auch bei der Wahl der Beförderung anstreben. Klar, wenn Uber alle nötigen Regeln befolgt um ein legales Geschäft zu betreiben, sollen sie doch. Man muss sie aber ja nicht nehmen. Zuletzt noch eingeworfen ist die eigentliche Perversität des Uber Geschäftsmodells. Es geht ja eigentlich nicht um den Transport. Der wird seit Jahren trotz niedriger Löhne der Fahrer weiterhin von Investoren subventioniert um graduell ein Monopol zu erreichen. Auf lange Sicht hin auf autonome Fahrzeuge zu spekulieren, die dann noch günstiger fahren, wäre viel zu riskant als Primärstrategie. Es sind wie auch bei Amazon unsere Daten, die über die Zeit den eigentlichen Wert kreieren. Zu wissen, wer wir sind, wohin wir uns bewegen und was wir konsumieren und die Vernetzung dieser Informationen mit anderen Diensten und Dienstleistern scheint hier das Hauptmotiv zu sein. Ich will das auch garnicht verteufeln doch es liegt in unser aller Hand, wo das hingeht.




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Pia Tschannen

Das Geschäftsmodell von UBER (und diverser ähnlicher Firmen wie Uber Eats, Bat Maid, etc.) verletzt unsere Gesetze, weil die Angestellten nicht versichert werden. Erstaunlich, dass das kein Thema zu sein scheint. Jedes KMU muss seine Angestellten versichern und Lohnfortzahlungen leisten, aber dieser Gigant nicht? Das ist sehr stossend!
Konsumentinnen und Konsumenten sollten bewusster entscheiden, wen sie unterstützen. Der Preis kann nicht allein das Argument sein. Oder möchten Sie selber für 10 Franken eine halbe Stunde hin und eine halbe Stunde her fahren?




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nahc hsbdbs

Jaaaa!! Bitte bitte endlich. Ich bin 26 und gehe seit 18 in bern nie in den Ausgang auch nicht ne bar weil man aus dem kaff einfach nicht mehr nach hause kommt! wohne mittlerweilen in zhund es isg so entspannt wenn das nacch ahuse kommen nicht jedes einzelne mal zu einem abenteuer mutiert. oh hab ich wohl 150.- (den macimalbetrag um nach hause zu kommen) oh hab ich wohl dies und das schaffe ich es nicht nach hause wo am bhf bleibe ich die ganze nacht wach um dann auf den ersten zug zu kommen… berner wie stellt ihr euch das vor? Eine studienfreundin von mir sagte: bern ist gut zum geboren werden und zum sterben alles andere musst du woanders machen. hättet ihr eenigstens uber wägre die stadt ein bisschen näher am lebenswerten publibike währ auch noch son stichwort und dann noch kleinshopbewilligubgen wie in zh damit auch kleine abrs ne chance haben.




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Christoph Lauster

Ich benutzte UBER in USA zum 1. Mal und war total zufrieden. Sauberes Fahrzeug, Fahrer sehr aufgeschlossen, tiptop. In Bern nehme ich äusserst selten ein Taxi, viel zu teuer! Auch machte ich letzthin eine schlechte Erfahrung, Fahrzeug Innenraum war schmutzig und stank fürchterlich, sowie Fahrer war ziemlich unsympatisch. Bei UBER hat so jemand rasch keine Kundschaft mehr. Dass UBER jedoch das Risiko Lohnausfall bei Krankheit, Unfallkosten, Autoreparaturen etc dem Fahrer überlässt geht gar nicht. Es braucht eine faire Zusammenarbeit. Auch müssen die Taxiunternehmen sich etwas einfallen lassen bezüglich Preise, Anpassung an Kundenwünsche und Transparenz der Fahrer (Bewertungssystem).




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Jakob Affolter

Guten Tag
Es ist interessant, dass gerade jetzt Uber in Bern Fuss fasst. Er kann billiger transportieren, weil er keine Sozialleistungen dazu schlägt. Kurzfristig ist der Fahrer sicher motiviert, aber …
Drum ist es wichtig, dass die Fahrerabgaben dazuschlagen können. Dann ist es interessant als Selbständiger Einzelunternehmer zu arbeiten.
Frdl. Grüsse
Jak Affolter




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Eduardo Sanchez

Schade, ist das richtige UBER weiterhin nicht in Bern. Diese Pflästerlilösung ist typisch.
Es wäre angebracht das Reglement den heutigen Zeiten und Möglichkeiten anzupassen.

In der ganzen Diskussion geht oft unter, dass es um ride sharing und hailing im Allgemeinen geht, und nicht eigentlich um UBER.




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Heinz Greub

UBER ist inzwischen als Fahrtenvermitter welweit tätig, so auch in der Kleinstadt Bern. Ich habe nichts dagegen, solange die örtlichen Gesetze eingehalten werden. Die Billigpreise können nur Dank einer digitalen Struktur eingehalten werden. Taxifahrer*innen und Taxiführer*innen welche voll- oder teilzeitlich für diesen Fahrtenvermittler tätig sein wollen, werden ein Grossteil der Unkosten belastet, während die Gewinne vollständig an UBER abgeführt werden. So einfach ist das.

Das kann dazu führen, dass kaum Eigenmittel aufgebaut werden können. Darunter leidet die Qualität und die Sicherheit für den Fahrgast, Jeder der einen fahrbaren Untersatz besitzt, kann bei UBER andocken. Eine Ehefrau die mithilft die Betriebskosten zu tragen ist nicht selten. Man legt selber Hand an für die nötigsten Unterhaltsarbeiten, oder beauftragt Hinterhofgaragen-Handwerker, womöglich noch im Tauschgeschäft.
Ungenügende Ausbildung, mangelnde Sprachkenntnisse und leider oft auch arrogantes Gehabe, sowie Stadtkenntnisse nur durch das GPS-System, sind weitere Merkmale einer besonderen Gilde, ich nenne sie „Fuhrknechte“. Aber auch Übergriffe, insbesondere auf Frauen haben schon stattgefunden. Ich möchte nicht verallgemeinern, aber deutliche Kritik an existierend Missständen ist angebracht.

UBER zu benutzen um Leerfahrten zu vermeiden, ist eine kapitale Fehleinschätzung.

Das Taxigewerbe ist zu einem grossen Teil selber schuld. Mangelnde Solidarität, Eigenutz und Starrsinn haben zur heutigen Situation beigetragen. Es reicht heutzutage nicht mehr, Taxfiahrer
gewesen zu sein, um ein erfolgreiches Taxiunternehmen für Personen-, Waren-, Kurier und Spezialtransporte zu führen.
Es braucht dazu eine kaufmännische Ausbildung, Fachwissen und Finanzen. Das sind unentbehrliche Fundamente, sowie eine minimale Grundausbildung über Unternehmensführung, Marketing und Betriebsführung und natürlich ein solides Geschäftsmodell, wenn möglich für eine weltweite Tätigkeit. Ein grober Klotz benötigt ein grobes Beil. Die technischen und finanziellen Mittel dazu, sind in der Schweiz vorhanden.




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Erst Schmid

Finde Uber super. Endlich auch in Bern. Viel angenehmer als Taxifahren. Und diese hätten längst selber sowas einführen können. Aber kinderfreundlich waren Berner Taxi noch nie.




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Markus Kunz

Als Geschäftsführer und Inhaber der grössten und ältesten Taxifirma Berns verfolge ich die Diskussion mit viel Interesse und bin erstaunt, wie wenig Leute unseren Dienst kennen…

App-Bestellungen bieten wir bereits seit 2011 an. Kurzstrecken sind kein Thema und werden ohne Diskussion gerne durchgeführt, alle unsere Taxifahrten sind CO2-neutral, die Fahrerinnen und Fahrer sprechen alle ein anständiges Deutsch. Reklamieren kann man direkt bei mir und sogar in Mundart. Frauen, welche nachts alleine unterwegs sind, erhalten 15% Rabatt etc.

Natürlich gibt es Städte, in welchen nur Uber einen vertrauenswürdigen Service anbietet, in Bern ist das nicht nötig. Zudem kann mit diesen Preisen, egal wie hoch die Auslastung ist, keiner überleben.

Wir sind froh, wenn wir trotz der hohen Preise am Ende eine schwarze Null schreiben. 2.5 Milliarden Verlust wie Uber es macht, geht bei uns leider nicht. So kann jeder billig fahren. Die fehlende Verantwortung steht zudem ausser Diskussion. Wir bezahlen Sozialleistungen und Steuern etc. Aber klar, was der vorne links verdient, interessiert den Fahrgast nur am Rande.




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rené widmer

Vielleicht kann Dank Uber oder ähnlichen Apps die Wartezeit und Leerfahrten reduziert werden und so das Einkommen der Fahrer sogar optimiert werden. Ich finde das System jedenfalls komfortabler als heute Abends ein Taxi zu suchen oder lange darauf zu warten.




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Kurt Althaus

Mir sind die Fahrpreise der Taxis in der Schweiz schon lange zu hoch. Im Ausland, mit tieferen Fahrkosten, lasse ich mich viel mehr mit Taxis führen. Ich begrüsse die Konkurrenz in Bern und hoffe, dass die Preise sinken werden.




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Thomas Burgunder

Die Taxis in Bern sind eine ganz schlimme Visitenkarte, welche wohl dien Wildwuchs repräsentieren sollen. In allen Städten auf der Welt haben die Taxis pro Stadt eine Farbe, denn es hat für die Stadt einen Sicherheitsaspekt, wenn das Auto als Taxi und nicht als Gelegenheitsauto mit Tachometer erkennbar ist! Schande, dass das nicht mehr geregelt ist!




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Sabine Gauch

Bern hat ein Taxi-Problem. Als ich kürzlich spät nachts am Bahnhof mit Koffer ein Taxi in die Matte nehmen wollte, wurde ich vom Taxifahrer blöd angemacht. Auf meine Nachfrage stellte sich heraus, dass er für diese 8-minütige Fahrt eine Stunde in der Schlange gewartet hat.

Der Kunde zahlt damit immer auch die Wartezeit und das ist hier das Problem. Die Taxis sind viel zu teuer und werden deshalb zu wenig gebraucht. Dies schlägt sich wieder auf die Preise. Ein ausgelastetes Uber kann somit rentabler sein.

Wer die schlechten Bedingungen beklagt, soll doch mal einen Vergleich aufstellen. Gegen schlechte Arbeitsbedingungen gibt es Gesetze.

Zu guter Letzt: Obwohl ich es begrüsse, wenn mein Taxifahrer meine Strasse kennt, scheint mir die Taxibewilligung im Zeitalter der Navigationsgeräten und App-Bestellungen antiquiert. Uber kann gerade für Migranten integrierend wirken. Zudem ist es wegen dem Tracking und den Bewertungen sicherer.




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ERNST SEILER

Zu UBER habe ich eine positive Einstellung. Es ist ein erster Schritt in eine noch grössere Entwicklung. Das werden die Fahrerlosen Taxis sein. Die Tests zu diesem Geschäfts-Model sind in diversen Laboratorien bereits im Gange.

Bis diese Entwicklung Einzug hält, werde ich UBER nutzen. Eine gute Idee/Dienstleistung mittels Auflagen und neuen Gesetzen zu Behindern oder Verhindern, ist keine Lösung. Gute Ideen werden sich immer durchsetzen, manchmal etwas später, aufhalten kann man sie nie. Sonst würden wir unsere Wohnungen noch mit Holz und Kohle beheizen.




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Andrea Wührt

Ich nutze Uber oft in den Ferien. Das eine Mal habe ich versehentlich etwas im Uber vergessen. Es war super einfach, den Fahrer wieder zu finden (ich habe ihm natürlich die Lieferung bezahlt).

Auch sonst habe ich bis jetzt nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Bereits wenn man eine Fahrt anmeldet, bekommt man eine Abholzeit und die Fahrstrecke. In der Fremde ist das beruhigend zu wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist.




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Christian Lauterburg

Warum nicht? Konkurrenz belebt das Geschäft. Wenn es funktioniert, dann gewinnen die Kunden auch, sonst ist Uber schnell wieder weg.




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Martin Senft

Ist absolut unnötig. Uber hat hier nichts zu suchen. Schlechte Bedingungen. Braucht es hier nicht.




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Stefan Flatt

Endlich ist es da, neigt man zu sagen. Gleichzeitig müssen die rechtlichen Grundlagen für den Betrieb gelöst werden und eine Entlöhnung der Fahrer inkl. Sozialleistungen. Es gibt zwei Aspekte in diesem Fall.




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Rosemarie Staudenmann

Wie ist das möglich, bei uns Schweizer Firmen ist der Staat allgegenwärtig mit Arbeitsgesetz, Löhnen, Steuern und in Bundesbern sind alle blind, taub und gesetzlos?🤬




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Yves Daum

Müssen wir eigentlich jeden Mist aus den USA übernehmen? Die Kommentare sprechen Bände. Unhöflichkeit und Dreck in den Berner Taxis werden vorgeschoben – meine Erfahrungen mit den NOVA-Taxis gehen allerdings in die andere Richtung.

Heuchlerisch immer die Bemerkung, es gehe nicht um den Preis. Ja worum denn? Billig, billig, möglichst gratis soll alles sein.

Die sozialen Mängel der amerikanischen Segnungen werden ausgeblendet. Wann übernehmen wir die «vorbildliche» amerikanische Gesundheitsfürsorge und das zum Teil marode Schulsystem der USA?

Aber selbstverständlich sollen unsere Spitäler auf dem gleichen Niveau bleiben, ebenso das Bildungssystem. Nur billiger soll alles werden, am besten gratis….




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Andreas Schürch

Uber, ausbeuterische Unternehmung einerseits mit scheinbar Rosinen pickenden Taxifahrer*innen. Anderseits Schnäppchen jagende Kunden und Kundinnen. Beides Auswüchse der gnadenlosen Konkurrenzierung unserer «freien» Gesellschaft. Fair handeln und global denken bleiben wichtig.




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Peter Eisenbart

Ein sehr kurzfristiges Denken der Grünen und der geizigen Berner. Wer solche Taxifahrer unterstützen will und ganze Unternehmen in den Ruin treibt, die dann aufs Sozialamt müssen, ist sehr sozial.Aber so denken eben junge Möchtegern-Politikerinnen und -politiker, die keine Ahnung haben.

Noch etwas, liebe Berner, der grösste Teil der Uberfahrer holen den Zahltag beim Sozialamt.




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Werner Pauli

Das Konzept Uber unterwandert die Sozialen Errungenschaften der Demokratie. Die Politiker und Politikerinnen schauen zu. Wenn Uber nicht benutzt wird sind sie schnell weg. Es liegt an uns, wie fast alles. Haben wir den Mut zu handeln!




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Sven Stucki

UBER ist die einzige richtige Art einen Taxi-Dienst zu organisieren. Berner Taxis müssten in einheitlicher Farbe ( Berlin, NYC, Milano, Dubai…) und einheitlichem Logo daher kommen, so liesse sich etwas gegen Uber machen.




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Michael Jordi

Ein Taxifahrer verdient in der Regel zwischen 3000.- bis 4000.-. Jetzt kommt Uber und unterbietet die üblichen Tarife wovon der Taxifahrer noch 25% an Uber abtreten muss. Kann mir ein Uber-Versteher erklären wie man von 2000.-im Monat Leben kann? Nein kann niemand erklären weil es die Geiz ist Geil Gesellschaft schlicht nicht interessiert.




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Fritz Frei

Uber ist in vielen Ländern normaler Alltag. In afrikanischen Städten ist das oft das einzig mögliche Verkehrsmittel, wenn man etwas Komfort will. Sharing economy ist zudem umweltfreundlich und hat grosses Potenzial.




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Beat Binggeli

Als Exil Berner, der in Wien lebt, geniesse ich die vielen Vorteile von UBER sehr.

Es ist nicht vorwiegend der Fahrpreis, es ist die Qualität!

Sauberer Wagen, freundliche Fahrer, keine lästigen Gespräche wenn man nicht will, auf den Meter genaue Ankunft am Ziel und nicht dauernd über den Weg Auskunft geben müssen. Sicherheit auch für Angehörige in dem man die Fahrt teilen kann. Kosten- und Fahrzeitkontrolle. So geht Kundenservice! Für diesen Mehrwert gegenüber den Taxis wäre ich sogar bereit mehr zu bezahlen.




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Eigentlich halte ich nicht so viel von Uber, beziehungsweise dem Geschäftsmodell, da es den scheinselbständigen Fahrern (anders etwas als Airbnb) keinen Spielraum in Sachen Preisgesaltung lässt.

Andererseits tut der Taxisituation in der Schweiz etwas frischer Wind sicher gut: Wenn ich sehe, wie die armen Kerle stundenlang nur rumstehen und ab und zu das Auto in der Warteschlange ein paar Meter nach vorne fahren kann ich nur den Kopf schütteln.

Offenbar stimmen Angebot und Nachfrage heute kein bisschen überein. Grösstenteils hat es viel mehr Taxis als es braucht, und an ein paar ausgesuchten Gelegenheiten hat es zu wenig. Würden Taxis weniger kosten, würden sie auch mehr benutzt und weniger sinnlos rumstehen, darum könnte es doch sein, dass ein massiver Preisrutsch der Branche gar nicht schadet, sondern nützt.

Trotzdem braucht es von Seiten Uber bessere Bedingungen für die Fahrer. Wenn sie ihre Preise nicht selber bestimmen können, müssen sie als Angestellte gelten und so behandelt werden, was Versicherung, AHV usw. angeht. Alles andere ist Ausbeutung.




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Pierre Wyss

Ich finde UBER sehr gut und habe es in anderen Städten auch bereits oft benutzt. Hat super funktioniert. Der Preis war klar, Sicherheit für den Fahrgast ebenfalls. Alle Fahrer kannten die Stadt genau und waren freundlich. Auf dem Platz Bern habe ich, ausser mit Bärentaxi, schon etliche negative Erfahrungen gemacht. Von dem was ich von Frauen gehört habe ganz zu schweigen. Dort gehts schnell mal unter die Gürtellinie. Vom wahnsinnig hohen Preis ganz zu schweigen…




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Simon Fricker

130‘000 Anfragen, ohne das überhaupt ein Angebot bestand, sprechen eine deutliche Sprache. Das Potenzial um Leerfahrten zu vermeiden ist riesig und wenn das Angebot als unfair taxiert wird und niemand es nutzt, wird sich Uber auch wieder zurückziehen. Der Markt entscheidet. Taxifahrer und Konsumenten können selbst entscheiden, ob Uber bleibt. Eine Intervention der Stadtberner Politik fände ich falsch. Digitalisierung ist als Chance zu sehen.




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Reto San

Die Qualität der Taxis in Bern ist bisher gut. Dies stellt Uber nicht mehr sicher. Es ist rigoros zu prüfen ob Uber die Gesetze einhält und die Fahrer überhaupt davon Leben. Innovation ist gut aber nur wenn es fair gespielt ist. Wenn Konsumenten nur auf den Preis schauen und es Ihnen egal ist ob der Fahrer davon leben kann ist es nicht nachhaltig.




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Konrad Hugentobler

Endlich. Das Berner Taxi Business ist ein Skandal, eine Zumutung sondergleichen.




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Peter Roggenmoser

Aus Kundensicht im Prinzip eine gute Sache. Ich würde Uber benutzen, wenn die Kommission fair wäre, welche ein Fahrer an das Unternehmen zu entrichten hat. 25 Prozent sind einfach zuviel, vor allem bei diesen Fahrpreisen.




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Dinu Marsson

Uber ist super. Es gibt Sicherheit für Fahrer und Fahrgast. Ausserdem ist es ein sehr benutzerfreundliches System. Minimallöhne können gesetzlich festgelegt werden. Ein besonderer Schutz für die Taxibranche ist fehl am Platz




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Patrik Walzer

Schön für den Konsumenten. Ich frag mich aber: Muss ein Uber Fahrer auch die Taxiprüfung haben, müssen Taxis immer noch die überteuerten Taxiuhren installieren lassen oder muss Uber dies machen? Wettbewerb ist okay, wenn für alle die gleichen Regeln gelten. Ansonsten finde ich es unfair.




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Vic Schmid

War höchste Zeit. Die Berner Taxis haben eine kundenfreundliche Lösung verschlafen. Uber bietet in erster Linie Convenience (Bequemlichkeit). Einfach bestellen. Wissen was kommt und bezahlen ohne das Portemonnaie zücken zu müssen




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Julian Pfahl

Noch besser als uber wären doch unkomplizierte preisgünstige tuktuks 🙂




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