Redaktion Der Bund
17. März 2020
65 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Gepinnter Kommentar

Beitrag der Redaktion:

Liebe Leserinnen und Leser, besten Dank für Ihre Gedanken, Anregungen und Fragen.

Wir haben Ihre Fragen zum Corona-Virus unter anderem dem Immunologen Beda Stadler vorgelegt.

Sie finden die Antworten an dieser Stelle: «Töten UV-Strahlen Viren? Antworten auf Fragen, die Leser im «Stadtgespräch» gestellt haben.» (Abo+)




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Payal Parekh
marie keller
Ulrich Wermuth

Liebe Bundredaktion
Ich als reger Bundleser lese den Bund meist zu Tee oder Kaffee in einem mir lieben Restaurant. Nun ist das nicht mehr möglich und online kann ich nicht alle Beiträge lesen weil ich kein Abo habe. Wie unsere Bundesrätin gestern an der Pressekonferenz gesagt hat: es braucht einen Ruck und wer weiss, vielleicht geht auch einer durch eure Büros und ihr kreiert ein Corona-Abo bis zum 19. April oder ihr öffnet die ABO+ Beiträge für alle Lesenden. Ich würde die zweite Variante sehr begrüssen.
In dem Sinn …hauruck




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Thomas Schneeberger

Man muss die meisten loben und in Schutz nehmen: Vorwürfe an die Bundesräte, die hinstehen müssen, und die Krisenstäbe im Hintergrund sind deplaziert. Keiner der Kritiker könnte es besser machen. Daniel Koch ist von bewundernswerter Offenheit und Klarheit.

Tipps sind schwierig. Man soll beobachten, wachsam sein, man darf auch trauern, aber soll denken, sich besinnen, helfen wo möglich, die Wut bündeln für den späteren Wiederaufbau. Nur die Solidarischen können auch auf Verständnis hoffen, die Egoisten werden geächtet werden. Man sollte auch neue Formen für sozialen Austausch finden, sonst haben wir Millionen von seelischen Wracks.

Sorgen macht mir die gigantische Besserwisserei in Kommentarspalten, die unbegründbaren Wutbürger-Vorwürfe. Und die bereits aufkommende teils schamlose Anspruchshaltung aus der Wirtschaft, sei es von seiten Gewerkschaften, Gewerbe oder Grossunternehmen.

Es wird noch viel mehr zu Boden gefahren als nur die Wirtschaft. Nämlich die Politik (Unterschriftensammlungen, Abstimmungen), ein Teil des Rechtsstaats (Verträge, Versicherungen, Fristen), vielleicht auch das Gesundheitswesen und damit die ethischen Grundfesten (wer entscheide, wer überleben darf?).

Ich sehe eine ernste Gefahr für die sogenannte Zivilisation, die ja in vielen Bereichen zur „Zuvielisation“ verkommen ist. Und wenn so dumpfbackige Brandstifter wie Trump am Werk sind, drohen auch Bürgerkriege und Nationenkriege.

Andererseits könnte Hoffnung aufkommen für ein Gesundschrumpfen vieler total überdrehter Aktivitäten, für Solidarität und für ein neues, gemeinschaftliches, echt nachhaltiges Wirtschaftsmodell.

Jedenfalls beginnt hier das grösste soziologische Experiment aller Zeiten – geografisch und zeitlich gesehen, und auch bezüglich der vielen (unfreiwilligen) Probanden; Stoff für ganze Generationen von Studenten. Sie können dann die alte und die neue Welt studieren…




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Julian Pfahl

In all dem Übel was das Corona Virus der Menschheit bringt, hoffe ich doch dass das Volk die reine Zeit wieder schätzen lernt und merkt, dass Zeit viel wertvoller ist als Karriere, Erfolg, Geld und Muckies…




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Kurt Scheidegger

Sorgen machen mir die dummen Jugendlichen, die auch heute zu dutzenden zusammen abhängen und meinen, es sei cool, wenn die Schule ausfällt. Die Eltern dieser Jugendlichen sollte man zu hohen Bussen verurteilen, weil diese ihre Fürsorgepflicht nicht wahrnehmen. Und genau wegen diesen Menschen – es sind leider auch Erwachsene, schätzungsweise meistens U40 – kapieren es nicht. Dank dieser Ignoranten werden wir in ein paar Tagen eine schweizweite Ausgangssperre haben. Wie dumm und egoistisch die Menschheit doch ist!




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    Angelika Sutter

    Sehr geehrter Herr Scheidegger, als Mutter eines solch „dummen Jugendlichen“ möchte ich kurz meine Gedanken dazu äussern.

    Unbestritten gibt es anscheinend eine grosse Anzahl Jugendlicher, welche sich nicht an die Anordnungen halten. Leider ist es nicht ganz einfach, einem Teenager begreiflich zu machen, warum er sich nun plötzlich nicht mehr mit Freunden treffen darf oder das Haus verlassen darf.

    Die Schule verlangt, trotz Schliessung, eine ganztägige Präsenzzeit, zumeist am Computer, alles ist neu und der Aufwand gross. Ich spreche aus Erfahrung, es ist auch für uns Eltern nicht einfach.

    Zudem beobachte ich unverständlicherweise sehr viele ältere Leute, welche sich ebenfalls nicht an die Verordnungen halten und sich ungezwungen im öffentlichen Raum bewegen, obwohl es genau jene Personen sind, welche geschützt werden sollten. Dies den Kinden verständlich zu erklären ist dann sehr schwer.

    Ich hoffe, dass Sie trotz Ihrem grossen Ärger auf alles was Jung ist, gesund bleiben. Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen.




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    Karl Meister

    Sie sind gestresst, das ist verständlich. Sind wir alle. Aber probieren sie ohne Schuldzuweisungen klarzukommen – es bringt nichts und macht ihre Situation nur unangenehmer. Ja, das Verhalten ist dumm, aber so sind Jugendliche halt nun mal. Ich spreche aus persönlicher Erfahrung, ich war auch mal einer.

    Eine schweizweite Ausgangssperre wird wohl kommen, aber daran sind nicht ein paar Jugendliche schuld, sondern es ist einfach so.

    Und das Alters-Blame-Game bitte gar nicht starten, ja? Ich bin unter 40 und schaue zu meinen betagten Verwandten und verlasse davon abgesehen die Wohnung nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.
    Wenn wir damit anfangen Gruppe X für Umstand Y verantwortlich zu machen, dann kracht die Solidaritiät zusammen und wir verlieren alle. Also bitte nicht.

    Vorschlag: Haben Sie Jugendliche draussen in Hörweite? Wie wäre es mit der übelsten Musik, die Sie finden können bei offenem Fenster? Bisschen Spass darf sein 🙂




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      marie keller

      ich hätte biene maya (unbedingt die karel gott version) und heidi im angebot – wobei ich die ja als kult bezeichne. oder äs isch nur äs chliises tröimli gsii (das habe ich als jugendliche gehasst!). und ganz laut mitsingen!
      🙂
      noch mehr? andere vorschläge?




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      Alex Oberholzer

      Finde ich voll richtig. Die Aussagen von den Jugendlichen im Fernsehen in der Rundschau und Tagesschau sind unhaltbar.

      So Aussagen „es sind meine Familie die 15 Leute“ und wenn einem was passiert dann passiert allen was“ und an aussenstehende wird dann nicht gedacht wegem Virus weitergeben. Auch hat der so getönt: „der Bundesrat“ kann mich mal.

      Finde ich schlimm. Und auch sehr viele unverantwortliche über 65j. Mir gehts gut, wieso soll ich zuhause bleiben. Oder solche Sachen. Die haben keine Ahnung wie schnell das Virus ist und es fast überall vorkommt. Da nützt eine Desinfektionsflasche in der Tasche herzlich wenig.

      Ist das so schlimm wenn man sich im Moment jetzt einfach an den Bundesrat und BAG hält? Ist ja nicht für immer. In China gehts ja auch wieder aufwärts.




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    Reto König

    Ich musste gestern Nachmittag einen Arzt-Termin in der Berner Innenstadt wahrnehmen. Nach dem Termin erledigte ich noch einige Besorgungen. Ich reiste teils per Bus, teils zu Fuss an und mit der S-Bahn zurück. Von den „dummen Jugendlichen, die auch heute zu Dutzenden zusammen abhängen“, ist mir dabei nichts aufgefallen.

    Was mir aber aufgefallen ist, ist die grosse Zahl betagter Passanten, die ich unterwegs sah, teils auch mehrere Leute zusammen. Auch im ÖV schienen die betagten Leute mehr als die Hälfte der (wenigen) Passagiere auszumachen.

    Als angenehm empfand ich den Lebensmittel-Einkauf. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in einem grossen Supermarkt in der oberen Altstadt so wenig Leute, so volle Regale und so kurze Schlangen vor den Kassen erleben durfte.




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Karl Meister

Hinweis: Es kursieren Nachrichten, die Ratschläge geben, die die Chance von Infektionen erhöhen, z.B. die ganze Zeit den Mund feucht zu halten (Problem: Finger an Flaschenverschluss, Flasche am Mund, x-mal am Tag), und die zu Panik führen können, z.B. man solle 10 Sekunden die Luft anhalten und wenn nichts zwickt, zieht oder was auch immer, sei alles ok (Problem: diagnostisch wertlos und irgendwas zwickt immer).

Ausserdem kursiert eine krude Nachricht in Englisch, die versucht, Junge gegen Alten aufzuhetzen, weil die an allem Schuld seien und AHV beziehen würden. Offensichtlich nicht von Schweizern geschrieben, denn sonst wüssten sie, was die AHV ist.

Alles selbst erlebt.

Irgend jemand probiert, das Chaos zu verstärken, also passt bitte mit weitergeleiteten „guten Ratschlägen“ auf, verbreitet sie nicht weiter und teilt den Versendern mit, dass sie bitte damit aufhören sollen und gebt ihnen auch die Gründe, wieso. Wenn die Nachricht nur mit etwas/viel Nachdruck ankommt: Seis drum.




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Erich HAUser

Mein Geheimtipp: Brettspiele mal wieder ausprobieren! Und zwar nicht unbedingt die langweiligen, verstaubten Spiele der Kindheit sondern bestellen Sie sich tolle Spiele im Internet wie Catan, Carcassonne, Jamaica, Risiko, Uno, Die verbotene Insel, Imhotep…es gibt gute Rezensionen und Videos im Web, einfach mal reinschauen und ausprobieren! Mir zumindest hats den Ärmel ziemlich reingezogen! Gutes Durchhalten alle, machen wir den Virus fertig! Bleibt gesund und zuhause!




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OM Cajacob

Es soll viel Positives und Erfreuliches in der Presse berichtet werden.

Ich finde es zum Beispiel bei ihrem Aufruf problematisch, wenn sie dem Substantiv „Homeschooling“ das Adjektiv „verpönt“ voransetzen. Warum? Es würde auch ohne gehen.




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Pe Dampf

Eine grosse Sorge ist, dass es immer noch zu viele sorglose Leute gibt, v.a. Jugendliche, aber auch Alte. Weil sie ihr Verhalten partout nicht ändern wollen, werden wir wohl nicht um eine Ausgangssperre herumkommen.




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Olivia Oyl
Hansjörg Baldinger

„In Ruhe und Umkehr liegt euer Heil, in Stille halten und Vertrauen“, hat vor über 2500 Jahren der jüdische Prophet Jesaja (30,15) verlauten lassen. Ein Hinweis für die Quarantäne heute. Warum nicht das Johannes-Evangelium lesen, darüber nachdenken und mit Jesus über die Situation reden, ihm vertrauen? Bibellesen öffnet den Horizont auf Gott, Beten verändert die eigene Befindlichkeit und vertreibt Angst und Einsamkeit.




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Theresa Röthenmund

Ich versuche als Ü-80 jährige meinen Tagesablauf wie vor der Krise im gewohnten Gang zu halten.

Also: Aufstehen, Toilette, SRF 2, während Morgengymnastik gedämpfte Musik, Kerze,Morgenessen (Tisch gedeckt und Zeitung).
Wohnung wohnungsfreundlich, bereit zum «kleinen Ausflug» zur nahe gelegenen Aare (an Stelle des wöchentlichen Treffs mit ehem.Berufskolleginnen, usw. Das Schöne in meinem Leben «hervorholen» und zufrieden sein.




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michael vogt

mir bereitet sorgen, dass, wenn ich erkranke, mein leben unbedingt gerettet werden soll. dabei verspüre ich den wunsch zu sagen: „den platz auf der intensivstation und beatmung brauche ich nicht. konzentrieren Sie sich auf andere.“ wie könnte man das konkret machen? das leiden lindern, wenn nötig, aber nicht mit dem ziel zu überleben. wie kann man das konkret organisieren, dass, wer will, sterben kann, ohne andern raum oder ressourcen wegzunehmen? und ohne durch rettungsversuche zusätzlichen belastungen ausgesetzt zu sein? tod ist erleuchtung. warum so unbedingt abwenden?




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Duscha Padrutt

Vielleicht sollten wir es nehmen wie Hitzeferien, mich berühren die vielen Ideen wie wir etwas zur Ruhe kommen können, innehalten, dem frühling lauschen, radio hören tut mir derzeit auch sehr gut, SRF bringt immer wieder berührende und gute Tipps – je rascher wir uns alle dran halten, desto erträglicher wird das ganze bleiben – also auch an alle Jüngeren – zu Hause bleiben und beim an die frische Luft gehen oder bei zwingenden Arbeiten, Einkäufe 2 Meter Abstand halten, nichts berühren, vorher und nachher sofort händewaschen und dazwischen die Hände nicht ins Gesicht bringen etc. – ich versuche auch dies als eine Art Achtsamkeitsübung, Konzentrationsübung zu sehen. Und vielleicht nicht zu strenges Homescooling 🙂 Danke an alle für die berührende Solidarität und das grosse Engagement!




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robert lehner

Vorschlag und Tipp: Bitte erinnern Sie die Kunden periodisch aber häufig zur Distanzwahrung an den Kassen. Nicht alle Kunden haben das verinnerlicht. Zum Teil sind vor allem die kleinen Filialen sehr eng.




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Kurt Gehrig

Anstatt Hanteln nehme ich 2 mit 1 ½ Litern Wasser gefüllte Flaschen und mache Krafttraining. Die Flaschen können auch mit Sand gefüllt werden, damit sie schwerer werden.
Mit dem Hometrainer mind. eine halbe Stunde fahren.




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Susan Stone

Mein Tipp: Den Bund lesen.

Danke für die hervorragende Berichterstattung. Endlich habe ich die Zeit, um den Bund von A -bis Z zu lesen. Auch das Magazin ist hervorragend.

Mein herzliches Kompliment.




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Silvia Rosenstiel

Wir sind 63 und 53. Gestern haben wir „Up-40-Party“ zuhause gefeiert. Wir haben uns schick gemacht, mein Mann hat mich „abgeholt“, dann haben wir 2,5 Stunden zu Oldies-But-Goldies getanzt inkl. Hugo auf dem Balkon, den er mir gemixt hat. Sonst: unsere 11 Stockwerke rauf- und runterlaufen, Zumba vor dem Fernseher und gegen das Fernweh Reisesendungen im Fernsehen schauen. Viiel schmusen und kuscheln 😍




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    Eugen Engel

    Der 60. Geburtstag meines besten Freundes fiel ausgerechnet in diese Zeit – und das mit viel Aufwand vorbereitete grosse Fest mit dem ganzen Clan sowie vielen Freunden in einem extra gemieteten Clubhaus musste leider ausfallen – was mir als eingeladener (Single-)Gast echt auf die Stimmung drückte. – Stattdessen feierten sie zu viert zuhause, machten sich einen schönen Tag mit feinem Brunch, einem Lottospiel über Skype und seinem Lieblingsessen zu Abend. Das Ganze wurde verbreitet mit vielen Fotis über MMS, WhatsApp und E-Mails sowie der Versicherung: Das holen wir nach!
    Mein Beitrag war ein Selfie mit Weinglas auf dem Balkon, das ich auf WhatsApp-Profil stellte – mit dem Titel: «Party for one; herzlicher Glückwunsch für H. zum Geburtstag!» – worauf sich weitere Bekannte meldeten und Glückwünsche ausrichten liessen. – So waren doch alle irgendwie dabei und es wurde ein fröhlicher Tag für alle.
    Mir ist klar; ist schwieriger für Menschen ohne Social Media oder Handy. Aber obiges Beispiel zeigt; geht auch auf irgendeine Art. Man lasse sich nicht verdriessen!




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Sabine von der Heyden
Sandro Rudin

Obwohl zur Zeit fast nur über Corona gesprochen wird, sehe ich fast nirgends Informationen, was die „Heilung“ betrifft: Was passiert mit jemandem, der die Infektion überstanden hat? Verbleibt das Virus im Körper? Ist diese Person noch ansteckend oder kann sie es wieder werden? Und ist die Person selber dann immun? Für immer? Oder nur solange das Virus nicht mutiert? (Wie oft passiert das?)

Ich nehme zwar an, dass… – aber das spielt keine Rolle, denn ich bin kein Spezialist! Anstelle von Annahmen und Gerüchten hätte ich gerne, dass dies in den Medien fundiert thematisiert wird. Denn ohne einigermassen zuverlässige Angaben dazu scheint es mir unmöglich einzuschätzen, wie nachhaltig die aktuellen Massnahmen oder das in GB propagierte Modell „Ansteckung“ überhaupt sein können.




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Julia Kalenberg
Andreas Flury

Jetzt ist es Zeit, die Beschränkungen aufzuheben.
Risikopersonen müssen Selbstverantwortung übernehmen und zuhause bleiben oder nur mit Maske nach draussen gehen.
5-Personen-Regel muss wohl noch einige Zeit aufrecht erhalten bleiben.
Und regelmässig die Hände waschen sollten wir uns spätestens jetzt für den Rest des Lebens angewöhnt haben.




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Anita Becker

Ich habe Berge von Ideen, ob das andere Menschen auch so sehen, überlasse ich Ihrer Redaktion!
Neben den ganz offensichtlich guten Ideen, wie Bücher lesen resp. vorlesen, zeichnen; Collagen kreieren, Karten- und andere Gesellschaftsspiele (die fast vergessenen, altbewährten, wie Monopoly, Domino, etc.) oder neue, spannende Spiele; gärtnern (auch wenn nur ein Topf da ist); Kochrezepte ordnen und neue resp. vergessene Gerichte zubereiten; ein Brot backen (wer das noch nie getan hat); ein Zimmer etc. umgestalten; Menschen anrufen, von denen man lange nichts gehört hat; mit Freunden einen „Telefon-Kaffee/Tee“-Termin vereinbaren; eine Reise für „nach-dem-Virus“ planen. usw usw. Das ist mir jetzt spontan eingefallen.




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Peter Jenni

Beamtendenken, gesunder Menschenverstand und flexibilität nicht vorhanden! Jeder versteht wenn Sofortmassnahmen aufgrund einer Pandemie eingeführt werden! Aber… Einmal eingeführt versteckt man sich in jedem Amt hinter der Corona Ausrede… Natürlich gibt es einige Ausnahmen! Jeden Tag nach der Einführung der Massnahmen hätten längst individuelle Ausnahmen erlaubt werden müssen wie man wieder der Arbeit nachgehen kann, wenn einige Regeln befolgt werden. Es hat doch niemand etwas gegen die Abstandstegel oder Hyhienevorschriften und Masken… Einzig das der Bund es über Jahre völlig versäumt hat genügend Reserve zu planen! Individuelle Lösungen sind jetzt dringend gefragt! Hierbei muss den KMUs unter Einhaltung einiger Vorschriften der nötige Spielraum gegeben werden, denn diese sind viel Inovativer alls sämtliche Ämter zusammen!
Wer versteht denn, wenn z. B. in einer Landi und ähnlichen Verkaufsläden Lebensmittel verkauft werden können und Setzlinge entsorgt werden müssen! Es ist Frühling und der Bürger braucht auch positive Zeichen und alle mit Garten oder Pflanzungen wären bereits glücklich! Weiteres Beispiel… Jeder Coiffeur würde auch mit der gleichen Schutzausrüstung wie ein Arzt Corona kranke behandelt, seine Kunden weiter bedienen. Lieber so als jetzt seine Existenz zu ruinieren! Aber ja, es hat gar nicht genügend Schutzausrüstung und wer hat dies über Jahre verschlafen?
Die propagierten Regeln inkl. Maske weierführen und sofort die Massnahmen lockern, sonst fahren wir alle KMU’s an die Wand! Wie sagt man doch so schön… Die KMU’s sind die Träger der Wirtschaft und diese werden nach fast drei Wochen jetzt nur noch schikaniert und anschliessend geopfert!!! Ich bin seit 40 Jahren KMUler und erwarte das die Behörden doch noch versuchen, den gesunden Menschenverstand einzuschalten!




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Gertrud Scherer

Wie können sich die Angestellten der Post, die Pakete in alle Häuser abliefern, schützen???




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Susanna Hegyi
Theo Schmidt

Meine Tipps (ohne jede Gewähr!): Ich trage (richtige) Handschuhe in der Öffentlichkeit und wenn ich nach Hause komme, streife ich sie noch draussen ab und lege sie in die Sonne, wodurch die Keime vermutlich abgetötet werden. (Ich hätte gerne mehr Information über die Desinfektion von Flächen und Haut durch Sonnen-UV, finde aber nichts dazu, nur für Wasser.)

Banknoten erhitze ich im Ofen oder mit dem Bügeleisen. Vermutlich reichen 80° einige Minuten, wer weiss es genau? Münz bekommt ein Bad in Brennsprit. Karten/Laptop/Handy wische ich mit Alkohol ab.

Zeitungen und Post gingen zumindest durch die Hände der Briefträger, aber der Aufwand der Desinfektion ist mir zu hoch. Ich finde auch keine Information über die Lebensdauer von Keimen auf Papier.




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    marie keller

    letzte woche bei uns in der bude: bei uns hat man der sekretärin (risikogruppe) in sachen post und virus folgendes gesagt, als sie handschuhe verlangte und man sie ihr verwehrte: die viren seien spätestens nach fünf tagen tot. – antwort der sekretärin: dann würde sie die post erst in fünf tagen holen. – daraufhin hat man ihr handschuhe ausgehändigt! 🙂 … der brüller in meinem bekanntenkreis.

    ein hoch auf die sekretärin! die post übrigens macht im moment niemand mehr, weil sich alle zu fein sind. sie muss zu hause bleiben. ich übrigens auch (risikogruppe).




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michael vogt

bin fast ein bisschen in meinem element. zur eröffnung vorgestern acht stunden meditation. mache vergleichbares auch sonst als alternative zur mobilität. dass das virus sehr schweres bringen kann, zb in flüchtlingscamps, überhöre ich nicht.




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Peter Peter

Lebensmittelmarkt – mit dem Frischesten, das angeboten werden kann verbieten – so idiotisch!
Es gibt Hygienemassnahmen, die sollten schon lange selbverständlich sein, das soziale Leben verbieten und Kleingewerbler abwürgen – halleluja in unserer Diktatur.




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Sonja Hausmann

Guten Tag

Heute am 20.3.20 habe ich beobachtet wie, vor dem Denner in der Seftigenstrasse in Bern mit der Absicht, den Kundenzugang zu begrenzen, Karten am Eingang verteilt wurden. Dabei wurde der Mindestabstand nicht eingehalten. Wenn die Person das Geschäft verlassen hat, hat sie diese Karte abgegeben, welche undesinfiziert dem nächsten Kunden oder Kundin weitergegeben wurde. Eltern mit Kindern haben mehrere Karten bekommen. Diese Karten gehen in kurzer Zeit durch viele Hände und sind ein Ansteckungsrisiko.

Nachdem ich die Kantonsärztin und die Polizei informiert habe, hat sie dies unterbunden. Ich habe aber gehört, dass viele Supermärkte es ähnlich machen. Das macht mir echt Sorgen! Leider ist durch Unwissenheit ein Ansteckungsriskio entstanden.

Das Corona Virus wird übertragen indem man eine Oberfläche, auf denen sich Viren befinden berührt. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt (https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html). Auf Papier hält sich der Virus (https://www.nzz.ch/wissenschaft/desinfektion-wie-lange-ueberlebt-das-coronavirus-auf-oberflaechen-ld.1539269). Deswegen sollen wir bargeldlos bezahlen.

Dr. Sonja Hausmann




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Susanne Hosang

All die Projekte realisieren, für die man nie Zeit hatte: Mit Joggen beginnen, Fotoalben machen, ein Kleidungsstück nähen, ein Buch/Gedicht schreiben, Zeichnen oder Musikinstrument spielen lernen; Fotografieren oder Vloggen lernen; Wohnung umgestalten und den Maler bestellen; Coronafrisur kreieren und fotografieren, Der Bund veröffentlicht die lustigsten und besten Vorschläge; Landart im Wald oder gar im Quartier; Kreidekunst auf öffentlichen Plätzen…




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Ursina Fuchs

Ich denke, man sollte weiterhin Homescooling betreiben und sicher keine Grenzen öffnen. Ich habe sehr Angst vor einer zweiten Welle, die schlimmer wird, so wie die Experten sagen. Darum lieber strengere Massnahmen und nicht zu frühe Lockerungen.




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Erich Armoneit

Ich gehöre zur Risikogruppe. Über 65Jahre alt. Werde also täglich von allen möglichen Leuten, Politiker, in der Presse, im Fernsehen, ungefragt diskriminiert. Es gibt aber auch Menschen in fast jedem Alter die man zur Risikogruppe zählen muss. Warum sind es die über 65jährigen?

Es muss unbedingt wieder das Alte unrühmliche ausspielen- Jung gegen Alt- hervorgeholt werden. Siehe: AHV und dergleichen.

Ich habe aber einen Vorschlag für diese Diskriminierten. Helfen Sie Ihrem Coiffeur. Hatten Sie einen Termin den Sie abgesagt haben? Egal ob Mann oder Frau. Fragen Sie Ihren Coiffeur oder Coiffeuse nach der IBNA-Nummer ihres Kontos. Überweisen sie einfach den Betrag den Sie bezahlt hätten. Und glauben Sie, später haben beide noch Zeit genug zu diskutieren, wie man das miteinander verrechnen wird. Aber Sie haben j e t z t ein gutes Werk vollbracht.

Ich erlaube mir noch zu behaupten, die Pensionierten haben zur Zeit, mit AHV und Renten aus beruflicher Vorsorge, nun wirklich keine, zumindest finanziellen, Sorgen.




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michael vogt

eine sorge habe ich noch: das passive mitrauchen. es ist bekannt und wird auch bekannt gemacht, dass raucher besonders gefährdet sind. was ich nirgends finde: dass sie andere gefährden, wenn sie sie zu passiven mitraucher*innen machen.

aber ich nehme an, dass es so ist und verbinde meine sorge mit einem tipp an behörden und medien: informieren Sie!

wenn sonst ein abstand von zwei metern gilt, sind es hier wohl 20 meter, wenn nicht 200. wer in seiner wohnung raucht, muss bedenken, dass der rauch, bei gekipptem fenster zb, andauernd in andere wohnungen strömt, auch durch geschlossene fenster drückt er herein. auch nicht ums haus herum rauchen, denn auch so dringt andauernd rauch in die wohnungen.

setzt sich das virus auf ein rauchpartikel und verbreitet sich so, weil es nicht absinkt, viel weiter als sonst? das nehme ich an. informez! stellen Sie sich vor: kinder müssen drinnen bleiben, wo andere rauchen.




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Jean Pierre Beuret

Immer mehr machen sich z.Z. Politiker und Individuen wichtig mit Polemik, fragwürdiger und eigennütziger Kritik oft mit ideologischen Hintergrund und wenig Fakten. Oft bietet ihnen die Presse noch eine Plattform. Eine Demokratie lebt von freier Meinungsäußerung doch sie lebt ebenso von Gemeinsinn, beides soll das Gemeinwohl erhalten und stärken.

Wir tun gut daran unsere sozialen Beziehungen zu stärken und dazu einen offen Diskurs in mit der Unterschiedlichkeit, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen. Wir können mit verbindenden Elementen unser Persönlichkeit unnütze Ideologisierungen vermeiden.
Es könnte uns ein zweites gefährliches “ Virus“ befallen, dass den Zusammenhalt in der Krise angreift.
Als guter Kompass um zu erkennen was die Absicht ist der Debatte ist.
Brauche ich die Debatte um eine Lösung zu finden oder benutze ich die Lösung um zu debattieren




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