Redaktion Der Bund
26. Oktober 2020
17 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

Peter Schibli

Die Stadt Bern möchte, dass die Kulturinstitutionen auf einen Teil der städtischen Subventionen verzichten. Geits no? Das ist angesichts der Corona-Verluste wohl grad der schlechteste Moment. – Zuerst müssen die Häuser wieder spielen und selber Geld verdienen können. Dann (2022) kann man evtl. drüber reden. Aber nicht in einem Moment, wenn man ihnen das Spielen verbietet!!!! 😡




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Markus Amstutz

Ich habe heute wieder mit meinen Freunden in Frankreich einen Videochat gemacht und muss wieder einmal feststellen: Einige wenige jammern in den Medien auf hohem Niveau über das bisschen Maskentragen. Sind wir froh, haben wir nicht Hausarrest wie in Frankreich! Da trage ich noch so gerne eine Maske und wasch mir die Hände zig mal am Tag. Die dauernden Skeptiker und Schlaumeierei-Links, die in den Kommentaren der Medien immer wieder gestreut werden, nerven allerdings auf höchstem Niveau! Was haben diese Leute nicht verstanden von „zäme ha“ und Solidarität und mit Beispiel voran gehen?




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Bernhard Simmen

Die Ausdehnung der Pandemie hat eine einzige Ursache: Kontakte! Insbesondere Kontakte in geschlossenen Räumen und wenn man sich eine gewisse Zeit darin aufhält. So ist es müssig darüber zu diskutieren, ob Kinos und Theater nun geöffnet oder geschlossen sein sollen, ob mit oder ohne Maske. Unnötige Kontakte sollen wir vermeiden! Basta! Und wer sich „zuhause vor dem Fernseher“ angeödet fühlt, weil er oder sie keine anderen Interessen hat, hat ein grösseres Problem als SARS Cov 2!




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Daniel M. Moser

Die Massnahmen im Kanton Bern sind richtig, der Bundesrat war natürlich viel zu spät, nun ist ein Stillstand wohl wieder unumgänglich, die Spitalkapazität bringt uns nun in den nächsten Stillstand. Natürlich muss man endlich die Probleme sehr grundsätzlich diskutieren. Pandemien, Klimawandel, Massenaussterben von Arten sind die Folge der viel zu grossen Dichte der Humanpopulation. Für die Schweiz wäre die tragbare Grösse 3.5 Millionen, weltweit 2 Milliarden Menschen. Das ist die Diskussion , die endlich geführt werden muss, die Schutzimpfung ist noch lange nicht in Sicht und ob sie nachhaltig wirkt, ist bei Weitem nicht sicher. Also Politiker von links bis rechts, Ecopop ist die Lösung. Das Jammern hilft nichts, die Probleme waren schon 1960 ersichtlich.




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Christian Müller

Ich halte die Anordnungen des Berner Regierungsrates für grundsätzlich richtig, sie sind aber ein bis zwei Wochen zu spät gekommen.

Einige kritische Anmerkungen habe ich aber auch:

1. Die Maskenpflicht wird dauernd ausgeweitet. Wie lange wird es genügend Masken geben? Ist allgemein bekannt, dass Masken allein die Hygiene, das Einhalten von Abstand und die Vermeidung von Ansammlungen nicht ersetzen können? Und dass die falsche Verwendung von Masken – dauerndes An- und Ausziehen, zu langer Gebrauch, teilweise ungenügend schützende Stoffmasken – kontraproduktiv sein kann? Dementsprechend würde ich es denn doch für absurd halten, wenn Masken auch noch bei Spaziergängen in der Elfenau oder auf dem Gurten vorgeschrieben werden sollten.

2. In Museen und auch Kinos halten sich nicht allzu viele Menschen auf. Ich bedaure auch die Theaterschaffenden, die sich die grösste Mühe mit Schutzkonzepten gegeben haben und nun wieder vor einem Scherbenhaufen stehen. Die Schliessungen bringen hier wohl nicht viel.

3. Sind wir ein Volk von Kindergärtelern? Ich sehe und höre immer wieder, dass Leute sich erst auf Anordnung von Behörden einigermassen an Schutzmassnahmen halten. Würden wir uns alle je nach unseren Möglichkeiten, entsprechend unserer Situation und mit Rücksicht auf unser Umfeld vernünftig verhalten, hätte es die zweite Welle wohl nicht gegeben.

So, dass ist nun wieder ein Beitrag für die paar Daumen-nach-unten-Drücker, die wohl den ganzen Tag zu Hause sitzen und ihre Phones und Tablets bearbeiten, um diese Diskussionsrunden hier heimzusuchen. Weiterhin viel Spass bei diesem sinnvollen Hobby!




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Die Behörden ergreifen in ihrer Ohnmacht insbesondere betr. Maskenpflicht sinnlose Massnahmen. Lesen Sie doch bitte mal die sehr gut dokumentierte Schrift von Prof. Dr. med. Ines Kappstein «Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit».
Ich selber bin vom Maskentragen nicht stark betroffen, da ich als Rentner vorwiegend zu Hause bleibe und mich in freier Natur aufhalten, mein Shopping auf ein Minimum und möglichst kurze Zeit beschränke.




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Theresa Röthenmund

Als Rentnerin, einigermassen noch zurechnungsfähig, unterstützte ich die umwälzenden Einschränkungen und versuche aus meinem Alltag die positiven Augenblicke zu geniessen. Lassen wir den Jungen und Jüngsten die Freude dazusein, unterstützen möchte ich sie aber im Ausblick auf ihre Zukunft, dass NUR Einschränkung, Verzicht und Miteinander ohne Wenn und Aber dem Leben Sinn geben. (Auch einmal mit Verordnungen von ganz oben zurecht zu kommen ist lernbar!)




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Alexander Fasnacht

Ich bin irritiert. Auf der einen Seite heisst es: testen, testen, testen,… und es wird auch getestet. Aber ausser der Gesamtzahl und dem Anteil an positiven Test (121‘093 laborbestätigte Infektionen, Stand 26.10.2020) erfährt man kaum etwas (oder habe ich da etwas verpasst?).
Im Sommer war mal die Rede davon, in Clubs und verwandten Einrichtungen würden die meisten Ansteckungen erfolgen. Nur wenige Tage später wurde diese Aussage zurückgenommen und der Hauptansteckungsort in den Familien verortet.
Aktuell werden neue Vorschriften veröffentlicht oder sind in Arbeit. Diese müssten doch eigentlich auf den Erkenntnissen beruhen, wo und unter welchen Umständen die mehr als 120’000 Personen sich angesteckt haben. Wie viele Menschen haben sich z.B. in Kinos oder Museen angesteckt? Und ist diese Anzahl so hoch, dass deren Schliessung gerechtfertigt ist?




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marie keller

mir scheint es absurd. kulturbetriebe werden geschlossen, man sollte öffentliche ansammlungen vermeiden, den öv ebenso. aber: es ist ganz okay, mit maske den öv zu benutzen und ansammlungen im büro mit maske zu begegnen. darüber hinaus dürfen wir „gott sei dank“ auch mit maske güter einkaufen, um sie dann, nachdem man einen ganzen tag vor dem computer gearbeitet hat, vor der fernsehkiste zu begutachten.
mit anderen worten: den konsum ankurbeln wird durch die maske ermöglicht, und kultur wird auf die glotze reduziert. also mich macht das depressiv! den ersten lockdown fand ich in jeder hinsicht effizienter, weil ich durch die massnahmen nicht instrumentalisiert wurde.




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Melanie Bruderer

Ich finde, man muss die Massnahmen der Entwicklung anpassen und dass Bern dies tut, ist eigentlich zu begrüssen. ABER weshalb werden Kinos und Theaterhallen wie auch Fitnessstudios geschlossen? Sie alle haben Schutzkonzepte, sie alle stellten keine Ansteckungsherde in den letzten Monaten dar. In Kinos und Theater hat man Abstand, Maske, man redet nicht und sitzt. Und die Fitnessstudios gehörten zu den ersten nach dem Lockdown, welche öffnen konnten, weil sie von der Taskforce nicht als Virenschleuder gelabelt sind. Das sind für mich einige Widersprüche im Handeln der Berner Behörden. Und warum eigentlich setzte der Herr Schnegg die strengeren Berner Massnahmen immer gerade nach der Kommunikation des Bundes in Szene?




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Markus Spycher

Es fällt immer wieder auf, wie relativ viele Leute unbedarft mit der Maske umgehen. Das Bundesamt für Gesundheit hat im Frühsommer die Bevölkerung immer wieder instruiert, wie man Hände richtig wäscht, obschon Händewaschen bei uns seit je etabliert ist. Das Tragen von Masken und eine korrekte Entsorgung hingegen ist die Bevölkerung noch wenig gewohnt. Hier wären Instruktionen am TV von Nutzen, damit nicht mehr Schaden als Nutzen resultiert.




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Florian Wissmann

Es wäre schon ein Anfang, wenn auch alle wirklich realisieren würden, was da gerade abgeht. Nur gibt es da eine kleine aber lautstarke Minderheit, die Realitäten leugnet oder Schutzmassnahmen ablehnt.
Man kann mit wenigen, für sich selber harmlosen Massnahmen einen grossen Beitrag leisten, damit sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt. Besuche in der Cuba Bar oder Jass-Wettkämpfe im Sääli gehören leider nicht dazu. Zu viele Leute haben das bis heute nicht begriffen.
Zu viele Leute wollten im Sommer nach der ersten Welle wieder in den Normalmodus umsteigen. Wieder nach Mallorca oder nach Amsterdam reisen. Die Restaurants haben die Schutzmassnahmen wieder abgebaut. Man ging in die Schwimmbäder und Fussballstadien wie bisher. Die warnenden Stimmen waren da, aber niemand hat auf sie gehört.
Ich selber habe Kontakte seit Monaten auf quasi null reduziert. Im ÖV und im Büro trage ich eine Maske und nerve mich über alle, die das nicht tun. Ich nerve mich noch mehr darüber, dass Maskenverweigerer weder seitens Bernmobil noch seitens Polizei Konsequenzen fürchten müssen.
Mich stört auch, dass der «Bund» Teenagern eine grosse Plattform bietet, weil sich diese ein ungewohntes Verhalten aneignen müssen und unter der Pandemie leiden. Das müssen alle anderen auch. Auch wenn ich noch so sehr Verständnis habe für die Teenager.
Unter dem Strich: Vorsichtig sein ist gut, Paranoia ist schlecht. Kontakte vermeiden, wenn es geht, Abstand halten, Hände waschen, Maske tragen.
Und (vielleicht) das wichtigste… Verschwörungstheorien kritisch betrachten. Weder Aliens noch Bill Gates oder Angela Merkel wollen die Leute mit 5G impfen. Und gegen Corona helfen weder Donald Trump noch Homöopathie.




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    Christof Jaussi

    Es spricht doch fast gar niemand von Verschwörungstheorien mehr! Die paar wenigen sollen dran glauben, Punkt. Was aber auffällt, ist, dass die meisten, die sich ab dem anscheinenden Nichtbefolgen der Hygieneregeln am lautesten nerven, ihren Job noch haben (sie erwähnen in Kommentarspalten dauernd ihren Arbeitsplatz). Wie wars während des Lockdowns? 80 Prozent gingen ihrer Arbeit wie gewohnt nach. Zum Glück! Im Kulturbereich (ich bin Kulturschaffender), in Restaurantbetrieben, im Sportbereich und im Tourismusbereich siehts zappenduster aus. Wir sind zum Glück relativ gut vernetzt, doch wichtig sind zumindest die ersten beiden Wirtschaftszweige für die meisten Politiker*innen nicht. Trotz klaren Umsatzzahlen, offensichtlich super funktionierenden Schutzkonzepten (in die man das wenige Ersparte noch investiert hat…) und Beweisen, dass der Mensch Kultur, Kontakte und Sport braucht. Wir sind, dank anderen wesentlich ärmeren Ländern, eine der reichsten Nationen dieser Kugel, aber anstatt flächendeckend die am ärgsten betroffenen Branchen zu unterstützen, kauft man lieber unnötige und überteure Militärjets… Die spinnen, die Schweizer!




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Simon Müller

Ich bin 35 Jahre alt, habe Herzrhythmusstörungen, muss deshalb regelmässig ins Fitness. Ich verstehe nicht, wieso man Fitnesslokale schliesst. Es hat mit Distanz, gesperrten Geräten und viel “Desi” gut funktioniert. Wieso man den Jungen Bewegung verbietet, finde ich unverständlich.




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Wir sind gegen 70 Jahre alt und haben z.T. schwere Risikofaktoren.
Es ist eigentlich ganz einfach: Wir bleiben zu Hause!
Nicht immer lustig aber es gibt nichts besseres…




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Alan Smithee

Warum werden die kleinere Kulturbetriebe (Kino & Theater) geschlossen? Es gab nachweislich keine Ansteckungen.




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