Redaktion Der Bund
6. Dezember 2021
12 Beiträge

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Ihr Wohnort/Wohnquartier in Bern

S. S.
“Als mein Kind positiv getestet wurde, habe ich die Lehrer gebeten, dies an die Eltern weiterzuleiten, ich wurde jedoch informiert, dass die Lehrer dies nicht dürften. Das eigenverantwortliche Contact Tracing wurde somit vehement unterbrochen.Ich habe die mir bekannten Eltern informiert. Wenn schon dass Massentesten ausbleibt, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, die Lehrer bzw. die Eltern zu bitten, die anderen Eltern, über die positiven Fälle bzw. die Anzahl der Kinder in Quarantäne zu informieren, dies würde die Eltern allenfalls veranlassen einen Schnelltest zu machen.Oder vielleicht überlegen sich die Eltern dann auch, ob sie wirklich an einem Familienfest teilnehmen sollen, wenn es positiv erkrankte Kinder in der Klasse gibt. Aus meiner Sicht wäre das Massentesten sinnvoll. Es sind zurzeit soviele positive Fälle, dass das Ausbruchstesten einfach zu spät ist.”

Zum Glück hat das „eigenverantwortliche“ Buschtelefon bei uns funktioniert. Hätten wir auf Contact Tracing und Kanton gewartet, wäre der Ausbruch sicher grösser geworden.




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M L

Als mein Kind positiv getestet wurde, habe ich die Lehrer gebeten, dies an die Eltern weiterzuleiten, ich wurde jedoch informiert, dass die Lehrer dies nicht dürften. Das eigenverantwortliche Contact Tracing wurde somit vehement unterbrochen.

Ich habe die mir bekannten Eltern informiert. Wenn schon dass Massentesten ausbleibt, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, die Lehrer bzw. die Eltern zu bitten, die anderen Eltern, über die positiven Fälle bzw. die Anzahl der Kinder in Quarantäne zu informieren, dies würde die Eltern allenfalls veranlassen einen Schnelltest zu machen.

Oder vielleicht überlegen sich die Eltern dann auch, ob sie wirklich an einem Familienfest teilnehmen sollen, wenn es positiv erkrankte Kinder in der Klasse gibt. Aus meiner Sicht wäre das Massentesten sinnvoll. Es sind zurzeit soviele positive Fälle, dass das Ausbruchstesten einfach zu spät ist.




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Ernst Spycher

Können sie das noch erläutern, insbesondere „…. das gegroundete Gesundheitswesen endlich angehen und der Spuk ist ganz rasch vorbei!“ wie soll das gehen?




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S. S.

Erster Fall, Betreuerin Tagesschule löste kein Testen aus, weil Masken getragen werden. Gemäss den Kindern aber oft unterhalb der Nase. Erstes positives Kind am Montag. Ausbruchstesten am Montag darauf, nachdem weitere Kinder und auch deren geimpfte Eltern positiv getestet wurden. Bis dahin normaler Schulbetrieb.

Ich fühle mich etwas verarscht. Wir halten uns privat sehr an die Massnahmen und übernehmen auch Eigenverantwortung. Das nützt aber nicht viel, wenn das Virus willentlich durch die Schulen in die Familien getragen und von dort weiter in die Gesellschaft verteilt wird. Kinder stecken Kinder und Erwachsene an, dieses Wissen sollte endlich auch die Schweiz anerkennen.




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Andreas Moser

Beim heute praktizierten Ausbruchstesten werden Schulklassen in Quarantäne geschickt. Das sollte vermieden werden. Zudem sind Kinder manchmal Virusträger, ohne es zu merken. Ein Ausbruch an einer Klasse kann deshalb manchmal spät entdeckt werden.

Die vorerwähnten Nachteile bestehen beim periodischen Testen nicht. Ich habe deshalb den Eindruck, dass unsere Regierung auf eine Durchseuchung setzt. Eltern schulpflichtiger Kinder und die Lehrerschaft tragen ungefragt die Konsequenzen. Die Methode hatte sich bei weniger ansteckenden Virusvarianten bewährt, weshalb ich mir die Wiedereinführung wünsche.




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Birgit Steiger

Seit Wochen fühle ich mich regelrecht ohnmächtig gegenüber der sogenannten Teststrategie an den Schulen. Es ist selten der Fall, dass mir die Worte fehlen. In diesem Fall schon.

Es liegt auf der Hand, dass die Gesundheit der Kinder nicht bestmöglich geschützt wird. Was ist die Grundhaltung hinter der sturen Ablehnung der repetitiven Tests? Mal abgesehen von den möglichen gesundheitlichen Folgen der Schülerinnen, wie sollen die Familien Quarantänesituationen oder Isolation stemmen, ohne Unterstützung? Beruf, Kinderbetreuung und Homeschooling zeitgleich aus dem Homeoffice heraus? Warum lässt die Kantonsregierung es zu, dass das Virus in den Schulen frei zirkuliert und somit weiterhin für steigende Fallzahlen in der Gesamtbevölkerung sorgt?

Ich weiss nicht, wie es den Lehrpersonen geht, aber ich weiss, dass ich mich an ihrer Stelle nicht wertgeschätzt fühlen würde. Ähnlich wie beim Pflegepersonal ist ihre Arbeit essenziell für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Sie sind gefordert zu Lehren und Normalität und Halt zu vermitteln, haben sie zusätzliche Unterstützung, wie Coaching oder zusätzliches Personal, um die Ausfälle und Mehraufwand zu kompensieren? Ich vermute, die Grenze der Belastbarkeit ist auch dort schon überschritten. Wir sollten am gleichen Strang ziehen, und zwar in die gemeinsame, richtige Richtung.




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Marianne Keller

1. beim Pooltesting in der Klasse unseres 11-jährigen Kindes haben sich 100% der Kinder beteiligt.
2. aufgrund mehrerer Infektionen wurde am Montag ein Massentest für Donnerstag angeordnet (3 Tage zu spät)
3. beim Massentest wurden 3 Kinder zusätzlich positiv getestet. Darunter unser Kind, welches bis heute (4 Tage nach dem Test) keinerlei Corona-Symptome hat.

Mein persönliches Fazit:
– alles viel zu spät (Montag Ausbruchstest ankündigen und erst Donnerstag vornehmen)
– Abschaffung des Pooltestings, war ein grosser Fehler (agieren statt reagieren wäre zielführender)
– beim Vorgehen im Kanton Bern werden asymptomatische Kinder viel zu spät erkannt




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